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Melanie
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Anzahl der Antworten 182
zuletzt 20. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
20. Mai 17:16
Das tut er aber nicht. Er will nur keine Verantwortung übernehmen für ein Lebewesen, für das er sich nicht entschieden hat. Und das tun durchaus auch neue Partner bei Kindern. Mit ihnen leben und Verantwortung übernehmen sind unterschiedliche Dinge. Und entscheidend ist, sie! hat sich für diesen Mann entschieden, trotz seiner Abneigung.
Es gibt auch genug Frauen die einen Partner ihren Kindern vorziehen. 😌
 
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Aga
20. Mai 17:19
Es gibt auch genug Frauen die einen Partner ihren Kindern vorziehen. 😌
Mein Parnter musste sich mit meinem inkontinentem Rüden ausseinanderder setzen n Problem mit Männern hatte, alles andere wie leicht, aber ohne diesen Rüden hätte es mich nicht gegeben, wie kann man nur so gegenüber Männern sein, der hat sich an meine Regeln zu halten, da bin ich halt härter…!
 
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Christine
20. Mai 17:20
Hoffe für alle die jetzt so auf Melanie schimpfen, das ihr nie in so eine Situation kommt.
Wir wurden doch um unsere Meinung gefragt und die Situation ist nun mal so,das die "einfachen" Lösungen offenbar weg fallen,weil Partner nicht mitspielen!Der eine,der sich zum Hund hat überreden lassen,aber jetzt nicht mehr zu seiner Entscheidung steht,der andere,der anscheinend lieber seiner Verlobten zumutet ein geliebtes Tier weg zugeben anstatt an seinem(!) Problem zu arbeiten!Das fällt mir schon schwer ausblenden,wenn man nach Lösungen sucht!
 
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20. Mai 17:25
Ich hol mir gleich Popcorn.

Geht es hier noch um den Hund oder wird hier eine Partnerschaft von Hobbypsychologen analysiert...

Schade um den Thread von jemanden der Hilfe sucht.
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 17:26
Ich stimme dir im allgemeinen zu, aber finde es verwerflich wenn man für den Hund nicht alles gibt, dann brauch man sich ein Tier was sich so bindet gar nicht anzuschaffen…
Ich denke Melanie hat alles gegeben.

Das ist ja wirklich nicht jemand, der sich einen Hund holt und zu Ferienbeginn feststellt, dass im Pauschalurluab kein Platz für einen Hund ist oder der bei der ersten Schwierigkeit das Handtuch schmeißt.

Bedenke, Melanie hat sich 7 Jahre um den Hund gekümmert. 7 Jahre!
Die haben die Pubertät überlebt, sicher so einige Schwierigkeiten, Auf und Abs, bestimmt war der Hund auch krank, die Kids anstrengend, aus einem Kind wurde ein Jugendlicher, die Scheidung, die eigene Krankheit. Über all die Zeit hat sie sich um den Hund gekümmert und ihm ein gutes Zuhause gegeben.

Jetzt ist alles geben langsam aufgebraucht.
Manche Menschen haben ein Netzwerk, das über solche Situationen hinweghilft und andere nicht oder hatten eins, als sie sich für einen Hund entschieden haben und das Netzwerk ist über Zeit kaputt gegangen.
Wer denkt schon als junger, gesunder, glücklicher Mensch, dass er in absehbarer Zeit geschieden, krank und am Ende seiner Kräfte sein wird?
Dann darf man sich ja wirklich keine Haustiere anschaffen, Kinder bekommen oder irgendwelche langfristigen Vorhaben starten und sollte nur in den Tag hineinleben.
 
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Heike
20. Mai 17:33
Noch eine Idee, du schreibst, du hast keine Familie in der Nähe, aber du hast ja irgendwo Familie, wenn man Glück hat mit gutem Verhältnis zu den Eltern, Geschwistern…
Gibt es da keine Möglichkeit Fili unterzubringen, dann könntet ihr seine Eingewöhnung verfolgen, ihn mal besuchen und er ist nicht so ganz weg 🧐
 
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Gabriele
20. Mai 17:35
Sehr gut geschrieben. 👍
Kann dem nur zustimmen.
 
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Gabriele
20. Mai 17:35
Habt ihr euch denn schon mal alle an einen Tisch gesetzt und alle Möglichkeiten und daraus folgende Konsequenzen durchgesprochen? Also Kinder, Ex-Mann und du? Der Verlobte hat ja scheinbar seinen Standpunkt und möchte mit dem Hund eigentlich gar nichts zu tun haben 🤷🏼‍♀️
Dann passt der Mann nicht, meines Erachtens
 
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Marie
20. Mai 17:39
Ich hol mir gleich Popcorn. Geht es hier noch um den Hund oder wird hier eine Partnerschaft von Hobbypsychologen analysiert... Schade um den Thread von jemanden der Hilfe sucht.
Es ist auch nicht die feine Art sich hier total anonym zu äußern!
 
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Gunda
20. Mai 17:41
Wenn mein Partner meinen Hund nicht akzeptiert würde ich mich von dem Mann trennen.