Ich stimme dir im allgemeinen zu, aber finde es verwerflich wenn man für den Hund nicht alles gibt, dann brauch man sich ein Tier was sich so bindet gar nicht anzuschaffen…
Ich denke Melanie hat alles gegeben.
Das ist ja wirklich nicht jemand, der sich einen Hund holt und zu Ferienbeginn feststellt, dass im Pauschalurluab kein Platz für einen Hund ist oder der bei der ersten Schwierigkeit das Handtuch schmeißt.
Bedenke, Melanie hat sich 7 Jahre um den Hund gekümmert. 7 Jahre!
Die haben die Pubertät überlebt, sicher so einige Schwierigkeiten, Auf und Abs, bestimmt war der Hund auch krank, die Kids anstrengend, aus einem Kind wurde ein Jugendlicher, die Scheidung, die eigene Krankheit. Über all die Zeit hat sie sich um den Hund gekümmert und ihm ein gutes Zuhause gegeben.
Jetzt ist alles geben langsam aufgebraucht.
Manche Menschen haben ein Netzwerk, das über solche Situationen hinweghilft und andere nicht oder hatten eins, als sie sich für einen Hund entschieden haben und das Netzwerk ist über Zeit kaputt gegangen.
Wer denkt schon als junger, gesunder, glücklicher Mensch, dass er in absehbarer Zeit geschieden, krank und am Ende seiner Kräfte sein wird?
Dann darf man sich ja wirklich keine Haustiere anschaffen, Kinder bekommen oder irgendwelche langfristigen Vorhaben starten und sollte nur in den Tag hineinleben.