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Melanie
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Anzahl der Antworten 182
zuletzt 20. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Carola
20. Mai 14:58
Tja wenn man sich ein Tier egal welches Anschafft dann überlegt man was in Zukunft passiert oder passieren kann Es gibt immer eine Lösung wenn ich daran denke unsere Hündin wird 8 Jahre und Sie abzugeben kommt niemals in Frage Übrigens wenn man Kinder zur Welt bringt dann kann man nach 7 Jahre auch nicht sagen wohin oder Abgeben ich habe selbst erwachsene Söhne und niemand hat mir geholfen ich habe beide alleine groß gezogen und bin Arbeiten gegangen Es ist einfach nur traurig wenn man solche Gedanken hat ich würde sofort kommen und alle Tiere retten Aber ich darf kein weiteres Tier haben und bin zu Alt jetzt 😭😢😰😥😓
Was möchtest du mit diesem Statement aussagen? Es ist weder passend noch hilfreich!
 
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Meike
20. Mai 15:06
Tja wenn man sich ein Tier egal welches Anschafft dann überlegt man was in Zukunft passiert oder passieren kann Es gibt immer eine Lösung wenn ich daran denke unsere Hündin wird 8 Jahre und Sie abzugeben kommt niemals in Frage Übrigens wenn man Kinder zur Welt bringt dann kann man nach 7 Jahre auch nicht sagen wohin oder Abgeben ich habe selbst erwachsene Söhne und niemand hat mir geholfen ich habe beide alleine groß gezogen und bin Arbeiten gegangen Es ist einfach nur traurig wenn man solche Gedanken hat ich würde sofort kommen und alle Tiere retten Aber ich darf kein weiteres Tier haben und bin zu Alt jetzt 😭😢😰😥😓
Ein Kind ist kein Hund.
Für Kinder gibt es staatliche und gesellschaftliche Netzwerke wie Kitas, Schulen oder finanzielle Hilfen, die Familien unterstützen können.

Bei Hunden liegt die Verantwortung dagegen vollständig bei den Haltern. Deshalb hinkt der Vergleich zwischen Kindern und Hunden deutlich.

@Melanie
Du hast jetzt schon einige hilfreiche Tipps bekommen und ich wünsche euch, das du für alle Beteiligten die bestmöglichste Lösung findest.
Alles Gute für euch🐾🤗
 
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Claudia
20. Mai 15:28
Puh…. Was ist denn hier los?!

So wenig, wie ich es schätze, den Hund abzugeben (ich würde die Männer abgeben),
aber hier Melanie auseinander zu nehmen und sie in die Ecke zu drängen geht gar nicht.
Weicht auch ziemlich vom Thema und ihrer Fragestellung ab.
 
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Aga
20. Mai 16:07
Sehr schade dass dein Partner das nicht so mitmacht. Meiner war auch kein Hundemensch aber ich habe mir den Traum Weimaraner erfüllt und er hilft mir sehr und unterstützt mich, ist lernfähig. Ich habe mal bei Betreut.de Hundebetreuungen gemacht. Ich finde einen Hund abzugeben für den Hund sehr traurig, ich würde mir mehr Mühe wünschen, ich war alleine mit Ausbildung und Nachtjob aber abgeben kommt für mich nicht in Frage, wenn ein Tier erstmal eine Bindung hat.
 
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Aga
20. Mai 16:12
Danke dafür 👍 Ich sehe es ganz genauso
Ich stimme dir im allgemeinen zu, aber finde es verwerflich wenn man für den Hund nicht alles gibt, dann brauch man sich ein Tier was sich so bindet gar nicht anzuschaffen…
 
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Regina & Josy 🐾
20. Mai 16:15
Also ich würde realistisch denken .
Dein Verlobter unterstützt dich nicht und du schaffst es zeitlich und kraftmässig auch nicht ,den Hund richtig auszulasten oder beschäftigen.
Ich an deiner Stelle würde den Hund abgeben .
Suche für den Schatz eine tolle liebevolle Familie, wo er seine Aufmerksamkeit bekommt.
Vielleicht kommt euer Schatz auch in ein zu Hause als Zweithund....dann hat er gleich einen Kameraden und wird nicht lange euch hinterher traueren .
Ich denke das so eine Entscheidung für alle die beste wäre .
So wird der Hund nur zur Belastung , das wird auch dein Hund merken. Damit ist niemand glücklich.
Und ich finde es ist nicht falsch , wenn im Sinne für den Hund entschieden wird .
Ich drücke euch die Daumen 👍
 
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Liane
20. Mai 16:21
Hoffe für alle die jetzt so auf Melanie schimpfen, das ihr nie in so eine Situation kommt.
 
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Li
20. Mai 16:24
Hallo. Es tut mir leid für dich, in welche Situation du da geraten bist.
Einst als Familie einen Hund zu sich geholt und jetzt vom Exmann im Stich gelassen.

Allerdings finde ich das Verhalten deines Verlobten aber noch schlimmer.
Gerade jetzt wäre es doch eine tolle Möglichkeit, an der Angst vor Hunden zu arbeiten.
Es ist doch einer da.

Das er sich da so querschiesst, verstehe ich nicht.
Es wäre Allen geholfen, wenn er sich miteinbringen würde.

Ich denke mir mal, dass, wenn die Beziehung deines Verlobten zum Hund so bleibt, dann wird das nichts mehr.
Der Hund merkt das ja auch.

Ich hoffe nur, wenn du deinen Hund abgibst, dass du es nicht irgendwann bereust, dass du dich vom Falschen getrennt hast.

Es tut mir leid, aber der letzte Satz musste einfach sein.

Du wirst ja jetzt schon im Stich gelassen, stehst mit dem Problem alleine da, du hast sogar schon gesundheitliche Probleme.

Da hilft man doch normalerweise, wo man kann...

Ich hoffe, du triffst die richtige Entscheidung und wünsche dir und dem Hund alles Gute.
 
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Marie
20. Mai 16:28
Ich stimme dir im allgemeinen zu, aber finde es verwerflich wenn man für den Hund nicht alles gibt, dann brauch man sich ein Tier was sich so bindet gar nicht anzuschaffen…
Was ist daran verwerflich sich für ein besseres Leben des eigenen Hundes zu entscheiden!
Lebensumstände können sich ändern.Keiner kann das voraussehen.
Alles für den Hund zu geben ,heißt eben auch manchmal ihm ein für ihn geeigneteres Zuhause gehen zu lassen.
Das fällt bei mir auch unter Tierliebe.
Keinem fällt es leicht so eine Entscheidung zu treffen bzw. treffen zu müssen.
 
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Aga
20. Mai 16:31
Was ist daran verwerflich sich für ein besseres Leben des eigenen Hundes zu entscheiden! Lebensumstände können sich ändern.Keiner kann das voraussehen. Alles für den Hund zu geben ,heißt eben auch manchmal ihm ein für ihn geeigneteres Zuhause gehen zu lassen. Das fällt bei mir auch unter Tierliebe. Keinem fällt es leicht so eine Entscheidung zu treffen bzw. treffen zu müssen.
Ich kann es wahrscheinlich nicht verstehen weil ich selbst keine Kinder habe, nein mein Hund ist kein Kinderersatz, aber ich gestalte mein Leben danach. Für mich persönlich ist das echt unverständlich und traurig aber ich bin da wohl nicht die richtige um so eine Situation zu beurteilen. Ich will hier nicht diskutieren. Wenn’s für das Wohl des Hundes das Beste ist habe ich wohl hier nichts mehr zu sagen.