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Andrea
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heute 21:30

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Michi
29. Okt. 23:15
Nur das dort ja auch ATS Hunde drinnen sitzen. Die Frage würde für mich durchaus Sinn machen wenn es eine Direktvermittlung war ohne das der Halter vorher mal Kontakt zum Hund hatte. Wenn ich einen ATS haben wollen würde, wäre der Kontakt über TH oder PS für mich persönlich der sinnvollste. Einen Hund zu mir zu nehmen den ich vorher persönlich kennenlernen konnte würde mir einfach mehr zusagen.
Du redest drum rum.
Den Leuten wird die bewusste Entscheidung abgesprochen und in Frage gestellt, einen Hund aus dem Ausland zu nehmen. Egal ob Pflegestelle, Tierheim, Direktadoption.
Mit der Begründung, dass wir genug Hunde in Deutschland haben.
Genauso wie dir deine bewusste Entscheidung abgesprochen wird, dass du einen Hund vom Züchter möchtest, obwohl es ja viele Hunde im Tierheim gibt.
Das ist überhaupt nix anderes.
Man respektiert die Entscheidung nicht.
Und im Übrigen respektieren auch wir die Entscheidung anderer nicht, wenn sie einen Hund vom Vermehrer oder eine Qualzucht kaufen, weil WIR das als falsch empfinden.
Kann man auch mal so in den Raum stellen...
 
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Katrin
29. Okt. 23:30
Katrin, darum geht es nicht. Ich verstehe deine Einstellung und finde deine Entscheidung für deinen Hund ist total ok. Die andere Seite akzeptiert oder toleriert "ihr" nicht. ATS ist richtig und wichtig. Wer hilft sonst in den anderen Ländern? Niemand. Wenn TS an der Grenze aufhören soll hört für mich auch Intelligenz auf.
Ich denke das es für beides Zucht und ATS besser Kontrollen und Regeln braucht. Ich bin auch kein Fan von Direktvermittlungen, das gebe ich auch gerne zu. Genauso wie ich kein Fan davon bin wenn Leute ihren neuen Welpen nach dem ersten Treffen gleich mitnehmen können.

Hier geht es aber wie gesagt um die persönliche Entscheidung gegen TS/ATS und pro Zucht.

Nach Suki (in hoffentlich vielen Jahren erst) kommt wieder ein Zuchtwelpe ins Haus. Die möglichen Züchter bzw deren Zucht beobachte ich schon jetzt. Warum wieder ein Zuchtwelpe? Weil ich es so für mich möchte mit allen Vor- und Nachteilen.

Wenn andere so für sich entscheiden das ein TS Hund oder ATS Hund das richtige ist dann ist das für mich okay. Deren Leben und ihre Entscheidungen gehen mich ja nichts an.


Schlimm finde ich es halt wenn das eine als das einzig wahre und richtige empfunden wird und das andere als Grund für andauerndes Tierleid angesehen wird.

Hunde leiden nicht weil einige zum Züchter gehen anstelle zum TS. Wer zum Züchter geht hat oftmals seine Gründe dafür aber auch wenn kein Grund vorliegt sondern schlicht der Wunsch nach einem Zuchthund ist daran nichts verkehrt.

Warum also dieses missionieren wollen?
 
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Michi
29. Okt. 23:31
Ich denke das es für beides Zucht und ATS besser Kontrollen und Regeln braucht. Ich bin auch kein Fan von Direktvermittlungen, das gebe ich auch gerne zu. Genauso wie ich kein Fan davon bin wenn Leute ihren neuen Welpen nach dem ersten Treffen gleich mitnehmen können. Hier geht es aber wie gesagt um die persönliche Entscheidung gegen TS/ATS und pro Zucht. Nach Suki (in hoffentlich vielen Jahren erst) kommt wieder ein Zuchtwelpe ins Haus. Die möglichen Züchter bzw deren Zucht beobachte ich schon jetzt. Warum wieder ein Zuchtwelpe? Weil ich es so für mich möchte mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn andere so für sich entscheiden das ein TS Hund oder ATS Hund das richtige ist dann ist das für mich okay. Deren Leben und ihre Entscheidungen gehen mich ja nichts an. Schlimm finde ich es halt wenn das eine als das einzig wahre und richtige empfunden wird und das andere als Grund für andauerndes Tierleid angesehen wird. Hunde leiden nicht weil einige zum Züchter gehen anstelle zum TS. Wer zum Züchter geht hat oftmals seine Gründe dafür aber auch wenn kein Grund vorliegt sondern schlicht der Wunsch nach einem Zuchthund ist daran nichts verkehrt. Warum also dieses missionieren wollen?
Es wird einfach in beide Richtungen missioniert.
Man kann sich doch da auch einfach raushalten...
 
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Katrin
29. Okt. 23:34
Du redest drum rum. Den Leuten wird die bewusste Entscheidung abgesprochen und in Frage gestellt, einen Hund aus dem Ausland zu nehmen. Egal ob Pflegestelle, Tierheim, Direktadoption. Mit der Begründung, dass wir genug Hunde in Deutschland haben. Genauso wie dir deine bewusste Entscheidung abgesprochen wird, dass du einen Hund vom Züchter möchtest, obwohl es ja viele Hunde im Tierheim gibt. Das ist überhaupt nix anderes. Man respektiert die Entscheidung nicht. Und im Übrigen respektieren auch wir die Entscheidung anderer nicht, wenn sie einen Hund vom Vermehrer oder eine Qualzucht kaufen, weil WIR das als falsch empfinden. Kann man auch mal so in den Raum stellen...
Ich würde bei letzteren Respekt durch Verständnis ersetzen. Der fehlt mir tatsächlich für jeden vom Züchter gekauften Qualzuchtwelpen.
 
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Michi
29. Okt. 23:36
Gibt es ein Bashing gegen Züchter, dann beziehe ich Stellung für die Züchter.
Beim Bashing gegen ATS beziehe ich für den ATS Stellung.
Das geht auch ohne direkt gegen den Anderen zu sein.
Man kann einfach Beides befürworten.
Lese ich hier aber leider sehr selten.
Entweder/ oder....sehr schade, weil Beides sehr wichtig ist.
 
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Katrin
30. Okt. 00:07
Gibt es ein Bashing gegen Züchter, dann beziehe ich Stellung für die Züchter. Beim Bashing gegen ATS beziehe ich für den ATS Stellung. Das geht auch ohne direkt gegen den Anderen zu sein. Man kann einfach Beides befürworten. Lese ich hier aber leider sehr selten. Entweder/ oder....sehr schade, weil Beides sehr wichtig ist.
Und wenn es um dich persönlich geht? Deine Entscheidung pro Zuchthund? Auch das kam hier ja durchaus schon öfter zur Sprache gerade weil du im ATS tätig bist.

Denn es geht mir hier gerade nicht um Bashing gegen Zucht oder TS an sich. Sondern um das persönliche abwerten. Da wird nicht nur die Entscheidung pro Zucht kritisiert sondern der ganze Mensch in eine Schublade gestopft. Und ja, das nervt. Wenn sich solche Leute an einem abarbeiten um sich selber als besseren Menschen darzustellen. Denn zumindest für mich rücken solche Leute den TS eher in ein schlechtes Licht. Die Zucht in ein noch viel schlechteres Licht in diesen Moment.

Für mich gehören gute Zucht und guter Tierschutz zusammen. Beide haben das gleiche Ziel (Hund und Halter zusammenzubringen). Beide gehen dabei sehr sorgfältig vor damit es auch miteinander passt. Waren früher die TS Hundehalter noch Ausnahmen werden sie inzwischen immer mehr zur Regel. Ich treffe inzwischen mehr TS Hunde hier bei uns an. Für mich auch kein Ding, Suki unterscheidet nicht zwischen TS oder Zuchthund. Sie unterscheidet in interessant oder zieh leine. Mich interessiert nur ob verträglich oder nicht.

Trotzdem, viele Erstkontakte zwischen mir und einem TS Hundehalter enden schlicht in einer abwertenden Haltung wenn man mit der Frage nach der Herkunft Deutschland und auf weitere Nachfrage Zucht sagt.

Und das nervt mich einfach.
 
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Michi
30. Okt. 01:23
Und wenn es um dich persönlich geht? Deine Entscheidung pro Zuchthund? Auch das kam hier ja durchaus schon öfter zur Sprache gerade weil du im ATS tätig bist. Denn es geht mir hier gerade nicht um Bashing gegen Zucht oder TS an sich. Sondern um das persönliche abwerten. Da wird nicht nur die Entscheidung pro Zucht kritisiert sondern der ganze Mensch in eine Schublade gestopft. Und ja, das nervt. Wenn sich solche Leute an einem abarbeiten um sich selber als besseren Menschen darzustellen. Denn zumindest für mich rücken solche Leute den TS eher in ein schlechtes Licht. Die Zucht in ein noch viel schlechteres Licht in diesen Moment. Für mich gehören gute Zucht und guter Tierschutz zusammen. Beide haben das gleiche Ziel (Hund und Halter zusammenzubringen). Beide gehen dabei sehr sorgfältig vor damit es auch miteinander passt. Waren früher die TS Hundehalter noch Ausnahmen werden sie inzwischen immer mehr zur Regel. Ich treffe inzwischen mehr TS Hunde hier bei uns an. Für mich auch kein Ding, Suki unterscheidet nicht zwischen TS oder Zuchthund. Sie unterscheidet in interessant oder zieh leine. Mich interessiert nur ob verträglich oder nicht. Trotzdem, viele Erstkontakte zwischen mir und einem TS Hundehalter enden schlicht in einer abwertenden Haltung wenn man mit der Frage nach der Herkunft Deutschland und auf weitere Nachfrage Zucht sagt. Und das nervt mich einfach.
Ich habe doch schon hier geschrieben, dass mir das noch nie passiert ist.
Meine Entscheidung für einen Zuchthund wurde noch nie in Frage gestellt und das OBWOHL ich im ATS tätig bin.
Lediglich wurde mal von Bekannten danach gefragt, warum ich nicht einen Hund aus unserem Tierheim genommen habe.
Das war dann aber reines Interesse und kein Vorwurf, für mich völlig ok.
Käme man mir mit einem Vorwurf, dann würde ich mich nicht rechtfertigen sondern die Diskussion beenden.
Was das Thema Qualzucht angeht, da bin ich ja hier bei Dogorama auch schon ein paar x angegangen worden.
Shar Pei = Qualzucht.
Da kann ich nur drüber lachen.
In der Realität übrigens noch nie, denn da wissen die Leute meistens garnicht welche Rasse es ist. Dann sind sie ganz verwundert, weil sie die sonst ( wenn überhaupt) mit ganz vielen Falten kennen.
Für die oberschlauen Kritiker hier steht s halt dran. Sonst wüssten die das auch nicht. Soll ich dann mit denen diskutieren? 😄
 
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Kerstin
30. Okt. 03:08
Ja gut aber seriöse Züchter machen auch keinen "Profit" ,
Ich denke schon, dass es auch seriöse Züchter gibt, die sich wenigstens ein kleines Zubrot verdienen. Spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, denn sie haben ja auch viel Arbeit mit de Welpen.
 
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Kerstin
30. Okt. 03:18
Man nennt es Mischling. Mich stören aber andere Bezeichnungen wenig.
Das trifft es aber nicht ganz. Beim Tierschutzhund kommt ja oft zu den genetischen Eigenschaften noch dazu, dassnan nicht weiss, was der Hund bisher erlebt hat. Auch das kann ja das Verhalten stark beeinflussen.
 
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Kerstin
30. Okt. 03:27
Ich verstehe das, wenn jemand einen Hund vom Züchter haben möchte, ich habe ja selber einen. Ich verstehe aber auch, wenn jemand nicht sagen mag, dass er einen Hund vom Tierschutz " gekauft " hat, denn so ganz stimmt es nicht. Es werden die Unkosten in einer Schutzgebühr bezahlt, bzw wird sich dran beteiligt. Vom Tierschutz übernommen finde ich einen guten Ausdruck. Wobei ich auch nicht verstehe, wie man sich an dem Wort " adoptiert " stören kann...
Aus meiner Sicht hat eine Schutzgebühr auch die Funktion einer gewissen Bremse. Ein Halter, der einen dreistelligen Betrag für einen Hund zahlen muss, wird vor der Anschaffung eines Hundes vielleicht nochmal nachdenken. Ein geschenkten Hund wird eher zum Wegwerfartikel. Wenn es nicht klappt, holt man sich eben einen neuen.