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Andrea
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heute 23:15

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Anna
26. Okt. 14:28
Hallo Anna, bei meinem hat es sieben Monate gedauert. Das ist völlig normal. Meiner hat sich nicht getraut draußen zu lösen. Das hat er erst gemacht, als er anfing sein Beinchen zu heben.
Oh. Ok. Danke für den Hinweis. Mein letzter Welpe/Junghund liegt ca. 31 Jahre zurück. Da bin ich noch in die Grundschule gegangen und es war ein Weibchen. Unser letzter Hund kam mit 8 Jahren zu uns. Für mich ist das also alles gerade ziemlich neu und für meinen Mann sowieso. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
Als wir ihn vor 5 Wochen abgeholt hatten, hab ich als erstes nach einer Hundeschule gesucht, damit wir nichts falsch machen. Das war ja eher unverhofft, dass wir ein Notfell aufgenommen haben. 😅
 
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Thomas
26. Okt. 14:31
Wenn jemand noch unentschlossen ist kann man das ansprechen ob denn ein TS Hund eine Option wäre. Gerade für Anfänger macht meiner Meinung nach ein älterer Hund sogar oftmals mehr Sinn und da wäre ein TS Hund tatsächlich auch meine erste Wahl. Wenn man aber weiß was man möchte, sich mit den Thema befasst hat und dann sagt ich möchte einen Zuchthund finde ich sollte das von anderen auch akzeptiert werden. Ich hab es im Bekanntenkreis erlebt. Gesucht wurde ein Zuchthund. Dann redete man denen echt ein schlechtes Gewissen ein. Man wählte dann einen TS Hund. Der wurde geliebt aber trotzdem sagen sie heute, so richtig passte es nicht, auch nicht vom Gefühl her. Der Wunsch nach dem Zuchthund blieb. Vor zwei Jahren starb der TS Hund, ein Zuchthund zog ein. Man muss halt dem eigenen Herzen folgen. Sagt das Herz TS ist das die richtige Wahl, sagt es Zucht dann eben dort.
Jemandem etwas einzureden bringt meistens nichts, damit hilft man niemandem.
Man kann Argumente vortragen und, falls man merkt das Vorurteile vorhanden sind, Aufklären.
Zu etwas überreden bringt meiner Meinung nach nichts - der Mensch sollte schon mit ganzen Herzen hinter seiner Entscheidung für einen Hund stehen.
 
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Katrin
26. Okt. 14:34
Mein vorletzter Hund war ein Hund aus unpassender - nicht schlechter-Haltung, schlecht sozialisiert, ein problematischer Mischling von den Anlagen her. Ich habe Jahre gebraucht um diesen Hund zu sozialisieren und gesellschaftsfähig zu machen. Der Hund war super ich habe ihn geliebt aber noch mal brauche ich diesen Weg nicht. Der letzte Hund war ein Erbstück- von meiner Mutter gerettet aus schlechter Haltung- schwer verhaltensgestört (Hospitalismus, nicht stubenrein und noch so einiges) natürlich durfte er bis zu seinem letzten Tag bei mir bleiben aber auch das brauche ich nicht noch mal. Auch diesen Hund habe ich geliebt. Jetzt habe ich zwei Hunde vom Züchter die als Junge Junghunde zu mir gekommen sind und das Leben ohne Störungen und Baustellen ist mit ihnen einfach wunderbar! Immer wieder.
Das Leben mit Zuchthunden kann schon sehr angenehm sein wenn man die Zuchtstätte gut auswählt. Da ich nach Suki nochmal einen Welpen möchte der optimale Startbedingungen hatte führt mich der Weg zum Züchter. Alles danach kann dann second Hand oder TS sein.
 
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Lisa
26. Okt. 14:58
Das Leben mit Zuchthunden kann schon sehr angenehm sein wenn man die Zuchtstätte gut auswählt. Da ich nach Suki nochmal einen Welpen möchte der optimale Startbedingungen hatte führt mich der Weg zum Züchter. Alles danach kann dann second Hand oder TS sein.
Hier in der Nachbarschaft gibt es überwiegend TS Hunde, aber auch Zuchthunde. Die eine Familie war so begeistert von der Labbi Hündin der Tante das es unbedingt und ausschlieslich eine schwarze Labbi Hündin werden sollte. Aber statt zu einer guten Zucht ging man zum Hobbyzüchter. Nach einem halben Jahr kam dann raus das die Hündin ein Mix aus 5 Verschiedenen Rassen ist. Vieeel Jagdtrieb aber ein tolles Temperament. Die haben viel Arbeit rein gesteckt und so funktioniert das (anders als der ach so tolle einfache Labbi den sie ursprünglich wollten,da der sich ja selbst erzieht) Die anderen haben Cocker die bei dem kleinsten Geräusch ausflippen, aber das käme vom schlechten Züchter, genauso wie die reaktivität gegenüber fremden Hunden. Nächstes Jahr soll Hund Nummer 4 Einziehen.

Genauso haben die TS Hunde ihre Macken, da sind die Besitzer/ inkl. Uns sich auch im klaren drüber, so weicht die eine Nachbarin auf Spaziergängen grundsätzlich aus etc.

Ich habe nix gegen einen guten Züchterhund, genauso denke ich aber auch das es viele Leute gibt die zu sehr auf Moderassen hängen bleiben oder sich zu wenig damit beschäftigen. Aber nicht jedes Leben ist für einen TS Hund gemacht
 
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Thomas
26. Okt. 15:06
Mein vorletzter Hund war ein Hund aus unpassender - nicht schlechter-Haltung, schlecht sozialisiert, ein problematischer Mischling von den Anlagen her. Ich habe Jahre gebraucht um diesen Hund zu sozialisieren und gesellschaftsfähig zu machen. Der Hund war super ich habe ihn geliebt aber noch mal brauche ich diesen Weg nicht. Der letzte Hund war ein Erbstück- von meiner Mutter gerettet aus schlechter Haltung- schwer verhaltensgestört (Hospitalismus, nicht stubenrein und noch so einiges) natürlich durfte er bis zu seinem letzten Tag bei mir bleiben aber auch das brauche ich nicht noch mal. Auch diesen Hund habe ich geliebt. Jetzt habe ich zwei Hunde vom Züchter die als Junge Junghunde zu mir gekommen sind und das Leben ohne Störungen und Baustellen ist mit ihnen einfach wunderbar! Immer wieder.
So unterschiedlich ist das Leben - meine beiden ersten Hunde waren vom Züchter. Der zweite aus Weltchampion-Zucht, Empfehlung vom VDH... Angst im Dunkeln, schlechte Sozialisierung beim Züchter, Krank (u.a. Fermurkopfresektion wegen aseptische Femurkopfnekrose mit 12 Monaten).
Danach stand für mich fest: nie wieder einen Hund vom Züchter. Die fünf Hunde danach kamen alle aus dem Auslandstierschutz und waren echte Glücksgriffe.
 
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Katrin
26. Okt. 15:36
Hier in der Nachbarschaft gibt es überwiegend TS Hunde, aber auch Zuchthunde. Die eine Familie war so begeistert von der Labbi Hündin der Tante das es unbedingt und ausschlieslich eine schwarze Labbi Hündin werden sollte. Aber statt zu einer guten Zucht ging man zum Hobbyzüchter. Nach einem halben Jahr kam dann raus das die Hündin ein Mix aus 5 Verschiedenen Rassen ist. Vieeel Jagdtrieb aber ein tolles Temperament. Die haben viel Arbeit rein gesteckt und so funktioniert das (anders als der ach so tolle einfache Labbi den sie ursprünglich wollten,da der sich ja selbst erzieht) Die anderen haben Cocker die bei dem kleinsten Geräusch ausflippen, aber das käme vom schlechten Züchter, genauso wie die reaktivität gegenüber fremden Hunden. Nächstes Jahr soll Hund Nummer 4 Einziehen. Genauso haben die TS Hunde ihre Macken, da sind die Besitzer/ inkl. Uns sich auch im klaren drüber, so weicht die eine Nachbarin auf Spaziergängen grundsätzlich aus etc. Ich habe nix gegen einen guten Züchterhund, genauso denke ich aber auch das es viele Leute gibt die zu sehr auf Moderassen hängen bleiben oder sich zu wenig damit beschäftigen. Aber nicht jedes Leben ist für einen TS Hund gemacht
Gerade bei Labbis muss man zur Zeit echt aufpassen. Auch wenn sie Papiere haben. Es wird da echt viel Mist gemacht weil die Rasse so beliebt ist. Da ich nicht der Typ einmal Labbi immer Labbi bin (auch wenn Suki echt toll ist) darf als nächstes gerne was anderes einziehen. Ich kenne inzwischen viele Labbischicksale. Gerade zur Coronazeit hat man die Kontaktbegrenzung genutzt um nicht rassereine Labbis auf den Markt zu bringen die natürlich kaum bis gar nicht sozialisiert waren. Es ist toll wenn man für eine Rasse Feuer fängt aber je beliebter eine Rasse ist umso genauer sollte man beim Züchter hinsehen.
 
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Carola
26. Okt. 15:47
So unterschiedlich ist das Leben - meine beiden ersten Hunde waren vom Züchter. Der zweite aus Weltchampion-Zucht, Empfehlung vom VDH... Angst im Dunkeln, schlechte Sozialisierung beim Züchter, Krank (u.a. Fermurkopfresektion wegen aseptische Femurkopfnekrose mit 12 Monaten). Danach stand für mich fest: nie wieder einen Hund vom Züchter. Die fünf Hunde danach kamen alle aus dem Auslandstierschutz und waren echte Glücksgriffe.
Was die Gesundheit angeht kann ich mich bei keinem meiner Hunde beschweren. Lediglich der Erb Dackel bekam im hohen Alter einen mammatumor der erfolgreich operiert werden konnte.
Ansonsten hat mich der Tierarzt bei allen Hunden bis auf die Impftermine eher selten gesehen.
Das Problem ist die Wesensfestigkeit bei vielen Hunden wenn sie auf Optik gezüchtet werden. Die geht dann nämlich unter Umständen flöten oder ist nicht ausreichend ausgeprägt. Schlechte Sozialisierung kann man natürlich sowohl beim Züchter als auch bei übernommenen Hunden haben.
Ich habe sehr genau bei der Auswahl meiner Hunde darauf geachtet wie sie sozialisiert sind und das hat sich wirklich gelohnt. Das einzige was sie nicht kannten waren große Straßen da sie hinterm Deich groß geworden sind. Das haben wir aber relativ schnell hinbekommen und Sie können auch an viel befahrenen Straßen souverän laufen.
Angst vor Dunkelheit haben eigentlich fast alle Junghunde aber sie lernen in der Regel relativ schnell bei souveräner Führung diese zu verlieren.
 
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Regina
26. Okt. 15:56
Es trägt halt massiv dazu bei das Leute sich falsch entscheiden bzw sich in Lager aufteilen was zu Streit führt. Das ist so unnötig und auch meiner Meinung nach so dumm.
Stimmt, manche wollen missionieren und anderen ihre eigene Meinung aufzwingen. Habe ich hier schon in mehreren Threads erlebt. Ich finde, jeder soll die für sich beste Lösung wählen, ohne dass andere das in Frage stellen. Thomas gebe ich insofern Recht: wenn jemand noch nicht weiß, was es werden soll, dann kann man gerne Vor- und Nachteile beider Lösungen aufzeigen, was die Entscheidung vielleicht einfacher macht.
Was ich aber komplett bescheuert finde: HH, die einen Hund von einem Möchtegern-Hinterhofzüchter haben oder eine Designerrasse (Für mich immer noch Mischling), dafür viel Geld bezahlt haben und endlos über Tierheim- oder Tierschutz-Hunde moppern.
 
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Katrin
26. Okt. 17:17
Stimmt, manche wollen missionieren und anderen ihre eigene Meinung aufzwingen. Habe ich hier schon in mehreren Threads erlebt. Ich finde, jeder soll die für sich beste Lösung wählen, ohne dass andere das in Frage stellen. Thomas gebe ich insofern Recht: wenn jemand noch nicht weiß, was es werden soll, dann kann man gerne Vor- und Nachteile beider Lösungen aufzeigen, was die Entscheidung vielleicht einfacher macht. Was ich aber komplett bescheuert finde: HH, die einen Hund von einem Möchtegern-Hinterhofzüchter haben oder eine Designerrasse (Für mich immer noch Mischling), dafür viel Geld bezahlt haben und endlos über Tierheim- oder Tierschutz-Hunde moppern.
Auch Mischlingsfans dürfen sich gerne den passenden Hund suchen. Ich persönliche fände eine gesunde Mischung aus Labbi und Mali toll. Aber das muss man halt nicht extra zur Rasse erklären.
 
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Jörg
26. Okt. 17:27
Auch Mischlingsfans dürfen sich gerne den passenden Hund suchen. Ich persönliche fände eine gesunde Mischung aus Labbi und Mali toll. Aber das muss man halt nicht extra zur Rasse erklären.
Das ist dann ein Labbimali nicht zu verwechseln mit dem Marsupilami.🤣