Home Forum Spaß & Tratsch Warum nennt Ihr Euch Hunde-Mama / Hunde-Papa und schreibt Eure Beiträge als Hund?
Dogorama-Mitglied
Dogorama-Mitglied
2021-10-24T09:44:39.889Z
Einleitungs-Beitrag
156

Warum nennt Ihr Euch Hunde-Mama / Hunde-Papa und schreibt Eure Beiträge als Hund?

Hallo zusammen, mich interessiert aus purer Neugier, warum Ihr Euch als Mama / Papa Eurer Hunde bezeichnet und Eure Beiträge als Beiträge Eurer Hunde formuliert? Mir fehlt da ein bisschen der Bezug. Ich bin einfach nicht die Mutter oder der Vater meines Hundes, genauso wenig kann er schreiben oder sprechen .... Fängt da nicht schon die Vermenschlichung der Hunde an? Und wird dem Hund nicht das Hundsein abgesprochen? Klar ist der Hund ein Familienmitglied und auf seine Art auch ein Kumpel und Seelentröster, aber er ist und bleibt mein Hund und nicht mein Kind .... Ich bin gespannt auf Eure Antworten 😊
Petra
Petra
2021-10-24T09:48:21.551Z
Danke, ich bin da komplett bei Dir und finde es von befremdlich bis gefährlich...
Bernadette
Bernadette
2021-10-24T09:48:56.290Z
Man ist natürlich nicht die leibliche Mutter / Vater, aber man hat den Hund ja meistens als Welpen adoptiert und groß gezogen… da können dann schon elterliche Gefühle aufkommen 😅 das hat dann aber noch nichts mit Vermenschlichung zu tun (btw ich bezeichne mich nicht als Mama, aber mein Hund ist schon mein Baby 😉)
Bella
Bella
2021-10-24T10:00:51.553Z
Also mein Hund ist auch mein Hund und wird auch als solcher gehalten auch wenn er ein vollwertiges Familienmitglied ist. Ich habe mal meinen Eltern gesagt, dass die einzigen Enkel die sie wohl bekommen werden flauschig sind und vier Beine haben. Das wurde zu einem runninggag weswegen meine Eltern ihn enkelhund und meinen Kater Enkelkater nennen. Bei einigen ist es schlicht künstlerische/ schriftstellerische Freiheit die aber noch nichts mit Vermenschlichung zutun hat. Ist eher wie bei Kindern die spielen und Puppen/ Stofftiere/ etc. reden/ Geschichten erzählen lassen. Manche machen das echt gut und ich lese ihre Geschichten sehr gerne. Und dieses Mama Papa Ding kommt glaube ich (wie Bernadette gesagt hat) vom adoptierten der Welpen/ Hunde. Vielleicht auch um den Platz in der Familie zu beschreiben für den wir (zumindest fällt mir keiner ein) keinen besseren Begriff haben. Es sind ja enge Familienmitglieder und Tante/ Onkel ist etwas distanziert, Alpha/ rudelführer ist so steif und hierarchisch. Allerdings schließe ich nicht aus, dass es bei einigen pure Vermenschlichung ist. Sonst würde es die Frage ja nicht geben 😉
Mona
Mona
2021-10-24T10:07:08.678Z
Naja Vermenschlichung würde ich nicht sagen, es tut den Hunden ja nix. Würde behaupten denen ist das absolut Wurst wie die Menschen sich nennen und was sie ins Internet schreiben 😉 Wir nennen uns auch manchmal Mama und Papa, dennoch wird der Hund nicht wie ein Kind behandelt, darf toben, sich dreckig machen, aus seinem Napf fressen, seine Triebe (kontrolliert) ausleben usw..
Mona
Mona
2021-10-24T10:08:40.415Z
Zum Thema Vermenschlichung gibt es auch einen Thread: https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Ab_wann_faengt_das_vermenschlichen_eines_Hundes_an-8yu6pD34JxNXnQojK9MC/
Mona
Mona
2021-10-24T10:09:36.513Z
Also mein Hund ist auch mein Hund und wird auch als solcher gehalten auch wenn er ein vollwertiges Familienmitglied ist. Ich habe mal meinen Eltern gesagt, dass die einzigen Enkel die sie wohl bekommen werden flauschig sind und vier Beine haben. Das wurde zu einem runninggag weswegen meine Eltern ihn enkelhund und meinen Kater Enkelkater nennen. Bei einigen ist es schlicht künstlerische/ schriftstellerische Freiheit die aber noch nichts mit Vermenschlichung zutun hat. Ist eher wie bei Kindern die spielen und Puppen/ Stofftiere/ etc. reden/ Geschichten erzählen lassen. Manche machen das echt gut und ich lese ihre Geschichten sehr gerne. Und dieses Mama Papa Ding kommt glaube ich (wie Bernadette gesagt hat) vom adoptierten der Welpen/ Hunde. Vielleicht auch um den Platz in der Familie zu beschreiben für den wir (zumindest fällt mir keiner ein) keinen besseren Begriff haben. Es sind ja enge Familienmitglieder und Tante/ Onkel ist etwas distanziert, Alpha/ rudelführer ist so steif und hierarchisch. Allerdings schließe ich nicht aus, dass es bei einigen pure Vermenschlichung ist. Sonst würde es die Frage ja nicht geben 😉
Ganz genau.
Tanja
Tanja
2021-10-24T10:10:24.586Z
Bei uns bleibt Hund auch Hund. Klar, man betitelt sich mal als Mama und aus dem Hund wird das Baby aber unter Vermenschlichung würde ich das jetzt auch nicht stecken. Wenn jemand seinem Hund die Krallen lackiert oder das Fell färbt, mehr Klamotten für den Hund kauft als er selber im Schrank hat, das find ich blödsinnig. Was ich auch manchmal eher schade und traurig finde, wenn der Hund der einzige Sozialkontakt ist. Viele ältere Herrschaften sind sozial vereinsamt, da ist der Hund der einzige Ansprechpartner und nimmt vielleicht den Platz des Lebenspartners ein. Aber da rutschen die Menschen vielleicht eher ungewollt hinein.
Clara
Clara
2021-10-24T10:28:56.831Z
Mich nennen immer alle Hundemama, meine Mutter nennt sich selber auch Hundeoma. Ich sehe mich aber nicht als Mutter sondern eher als Freund/Lehrer. Könnte man vielleicht mit einem Vormund vergleichen? Kp. Ist aber auch egal ich habe sie lieb und sie mich hoffentlich auch, der rest ist mir eigentlich egal😅
Corbinia
Corbinia
2021-10-24T10:47:25.772Z
Ich finde es schlicht amüsant mir vorzustellen, was Easy wohl sagen würde, wenn er könnte. Mehr nicht. Meine Mutter nennt ihn übrigens ebenfalls gern ihren Enkel - durchaus augenzwinkernd. Deswegen sind wir uns trotzdem bewusst, dass er Hund ist und andere Bedürfnisse hat als ein "Menschenkind".
Steffi (Dingo)
Steffi (Dingo)
2021-10-24T10:59:15.403Z
Ich mache nichts dergleichen, aaaaaber vermenschlichen isses denk ich nicht 🙂 Ich nenne meine Pupser auch manchmal meine Babys. Aber das gibt nur dem Gefühl Ausdruck für andere, was ich für meine hunde empfinde. Es unterhält und gibt deutlich auf, welchen stellenwert die tiere haben.auch ich hab als kind bekannte meiner eltern Tante und Onkel genannt, ohne das diese es waren 😉 Es waren einfach keine fremden, sondern gehörten quasi damit schon zur Familie.