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Cornelia
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Anzahl der Antworten 90
heute 22:27

Tierheim oder nicht?

Immer wieder lese ich, dass Tiere im Tierheim abgegeben werden müssen, da die Halter die Tierarztkosten nicht stemmen bzw. die Futterkosten nicht mehr bezahlen können. Das kommt mir sehr unlogisch vor. Ist das Tier im Tierheim entstehen doch viel höhere Kosten wie wenn man das Tier bei seinem Halter ließe und die Kosten für z.B. den Tierarzt übernehmen würde. Was meinst Du?
 
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Michi
heute 13:29
Wie soll man unterscheiden, wer wirklich unverschuldet in einer Notlage steckt und wer einfach keine Lust hat zu arbeiten?
Genau!
Wie sollte wohl ein Tierheim all diese Kosten aufbringen?
Es ist ja jetzt bereits so, dass viele Tierheime die Kosten nicht mehr stemmen können.
Auch für die ist ja alles teurer geworden.
Außerdem sind Tierheime nicht dafür gedacht, den Menschen ihre Tiere zu finanzieren...
 
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Cornelia
heute 13:33
Genau! Wie sollte wohl ein Tierheim all diese Kosten aufbringen? Es ist ja jetzt bereits so, dass viele Tierheime die Kosten nicht mehr stemmen können. Auch für die ist ja alles teurer geworden. Außerdem sind Tierheime nicht dafür gedacht, den Menschen ihre Tiere zu finanzieren...
Naja ....bei Rentnern?! .... Sicher... ist ne schwierige Frage.... würde die Regierung das mal vernünftig lösen, wärs kein Problem.....
 
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Michi
heute 13:40
Naja ....bei Rentnern?! .... Sicher... ist ne schwierige Frage.... würde die Regierung das mal vernünftig lösen, wärs kein Problem.....
Auch nicht bei Rentnern.
Der Zweck eines Tierheims ist, herrenlose Hunde aufzunehmen und wieder zu vermitteln.
Seit Corona ist es sogar so, dass viele Tierheime privat abgegebene Hunde garnicht mehr aufnehmen. Es sei denn, dass es nachgewiesenerweise ein Notfall ist.
Man kann nicht mehr einfach sein Tier dort " abgeben ".
Es gibt Organisationen, die bei wirklich Bedürftigen die Tierarztkosten übernehmen oder auch mobile Praxen, an denen die Tiere unentgeltlich behandelt werden. ZB auch die von Obdachlosen.
Da muss man halt selber mal ein bisschen aktiv werden, um das herauszufinden.
Und wenn ein Tier gute Chancen zur Vermittlung hat, dann ist dies oftmals die allerbeste Lösung!
 
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Katrin
heute 13:40
Sicher. Aber ich denke an einen Fall, da mussten zwei Stubentiger ins Heim, weil die alleinerziehende Mutter arbeitslos wurde und die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte. Die Katzen waren schon länger dort und gehörten den beiden Töchtern.
Die gehörten den Töchtern! Da geht es doch schon los. Kinder können nur im begrenzten Umfang finanziell für Tiere aufkommen. Die Mutter trägt die Verantwortung für Tiere ob es ihr passt oder nicht. Ihr Haushalt, ihre Kinder und somit ihre Tiere.
 
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Carola
heute 13:55
Wenn ich mir ein Tier anschaffe egal ob Hund oder Katze oder sonst ein Tier, muss ich mir vor der Anschaffung überlegen ob ich die Kosten tragen kann. Und ja ich muss mir auch überlegen ob ich die Kosten bei Arbeitslosigkeit tragen kann.
Tierhaltung ist nun mal ein Luxus und den muss man sich "leisten" können und außer dem Tierhalter ist niemand anderes dafür verantwortlich.
Tierheime werden mit Steuermitteln und durch Spenden finanziert also kann es nicht sein dass sie Haustiere für Privatpersonen finanzieren.
Es gibt Hilfsorganisationen für Menschen die plötzlich und unverschuldet in Not geraten ( das kann schließlich jedem passieren) aber da muss man sich darum kümmern und initiativ werden.
Du schreibst die Katzen gehörten den Töchtern: nein! Sie können nicht den Töchtern gehören denn die Mutter trägt die Verantwortung und auch das finanzielle Risiko solange die Töchter minderjährig sind.
Natürlich mag es einem im Einzelfall leid tun aber es gibt sehr viele Sozialleistungen und auch jemand der arbeitslos ist nagt nicht am Hungertuch!
 
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Cornelia
heute 14:07
Wenn ich mir ein Tier anschaffe egal ob Hund oder Katze oder sonst ein Tier, muss ich mir vor der Anschaffung überlegen ob ich die Kosten tragen kann. Und ja ich muss mir auch überlegen ob ich die Kosten bei Arbeitslosigkeit tragen kann. Tierhaltung ist nun mal ein Luxus und den muss man sich "leisten" können und außer dem Tierhalter ist niemand anderes dafür verantwortlich. Tierheime werden mit Steuermitteln und durch Spenden finanziert also kann es nicht sein dass sie Haustiere für Privatpersonen finanzieren. Es gibt Hilfsorganisationen für Menschen die plötzlich und unverschuldet in Not geraten ( das kann schließlich jedem passieren) aber da muss man sich darum kümmern und initiativ werden. Du schreibst die Katzen gehörten den Töchtern: nein! Sie können nicht den Töchtern gehören denn die Mutter trägt die Verantwortung und auch das finanzielle Risiko solange die Töchter minderjährig sind. Natürlich mag es einem im Einzelfall leid tun aber es gibt sehr viele Sozialleistungen und auch jemand der arbeitslos ist nagt nicht am Hungertuch!
....na, da bin ich mir nicht so sicher! ... ich hab mal vor Jahren versucht, mit 5 Euro am Tag auszukommen... am Anfang gings noch...da hatte ich ja noch Reserven ..Öl, etc. ... tolles Essen hatte ich nicht...aber dann warn die Reserven aufgebraucht....oh, weh! .....
 
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Cornelia
heute 14:09
Die gehörten den Töchtern! Da geht es doch schon los. Kinder können nur im begrenzten Umfang finanziell für Tiere aufkommen. Die Mutter trägt die Verantwortung für Tiere ob es ihr passt oder nicht. Ihr Haushalt, ihre Kinder und somit ihre Tiere.
Sorry, hab ich vielleicht missverständlich geschrieben... es ging halt darum, dass den Kindern die Tiere weggenommen wurden .....
 
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Cornelia
heute 14:11
Auch nicht bei Rentnern. Der Zweck eines Tierheims ist, herrenlose Hunde aufzunehmen und wieder zu vermitteln. Seit Corona ist es sogar so, dass viele Tierheime privat abgegebene Hunde garnicht mehr aufnehmen. Es sei denn, dass es nachgewiesenerweise ein Notfall ist. Man kann nicht mehr einfach sein Tier dort " abgeben ". Es gibt Organisationen, die bei wirklich Bedürftigen die Tierarztkosten übernehmen oder auch mobile Praxen, an denen die Tiere unentgeltlich behandelt werden. ZB auch die von Obdachlosen. Da muss man halt selber mal ein bisschen aktiv werden, um das herauszufinden. Und wenn ein Tier gute Chancen zur Vermittlung hat, dann ist dies oftmals die allerbeste Lösung!
....ja, aber ....was passiert dann mit den Tieren? ....das fordert ja geradezu dazu auf, das Tier auszusetzen!!! ......
 
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Michi
heute 14:19
....ja, aber ....was passiert dann mit den Tieren? ....das fordert ja geradezu dazu auf, das Tier auszusetzen!!! ......
Aussetzen hat immer etwas mit Charakter zu tun.
Ein Tier, welches ausgesetzt wird, das hat auch vorher schon kein schönes Leben bei diesen skrupellosen Menschen geführt.
Man muss halt auch mal selber aktiv werden, um eine Lösung oder ein neues Zuhause für sein Tier zu finden.
Aber das ist Vielen schon zu umständlich.
Sich auf Andere zu verlassen, das ist doch da sehr viel bequemer...
Man hat bei Anschaffung Verantwortung übernommen, da muss man sich im Ernstfall mal etwas bemühen.
Uns Tierschützern werden gute Endstellen auch nicht auf dem Silbertablett präsentiert.
Aber sie sind durchaus zu finden !
 
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Michi
heute 14:23
Man kann sich zum Beispiel auch an Tierschutzvereine wenden und um Vermittlungshilfe bitten.
Wir machen das auch gerade für einen Hund, mit dem wir eigentlich gar nix zu tun hatten.
Das heißt, wir bemühen uns darum, ein neues Zuhause zu finden und der Hund bleibt bei den Haltern, bis er vermittelt wird.
Möglichkeiten gibt es für die, die sich auch darum kümmern möchten !