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Cornelia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 142
zuletzt 24. Sept.

Tierheim oder nicht?

Immer wieder lese ich, dass Tiere im Tierheim abgegeben werden müssen, da die Halter die Tierarztkosten nicht stemmen bzw. die Futterkosten nicht mehr bezahlen können.

Das kommt mir sehr unlogisch vor. Ist das Tier im Tierheim entstehen doch viel höhere Kosten wie wenn man das Tier bei seinem Halter ließe und die Kosten für z.B. den Tierarzt übernehmen würde.
Was meinst Du?
 
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Katrin
29. Mai 10:37
Ich glaube nicht, dass man den Tierärzten ihr Geld nicht gönnt. Es wäre aber geschickter gewesen nicht 20 Jahre mit der Erhöhung um 30% zu warten, sondern die Erhöhung einfach den durchschnittlichen Einkommenserhöhungen anzupassen.
Aber da können auch die Tierärzte nichts dafür.
 
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Thomas
29. Mai 10:54
Ich glaube nicht, dass man den Tierärzten ihr Geld nicht gönnt. Es wäre aber geschickter gewesen nicht 20 Jahre mit der Erhöhung um 30% zu warten, sondern die Erhöhung einfach den durchschnittlichen Einkommenserhöhungen anzupassen.
Die GOT wird ja nicht von den Tierärzten festgelegt, sondern vom Staat.
Das der sich Jahrzehnte Zeit lässt die Gebührenordnung zu aktualisieren liegt mit Sicherheit nicht an den Tierärzten...
 
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Cornelia
29. Mai 11:02
Die GOT wird ja nicht von den Tierärzten festgelegt, sondern vom Staat. Das der sich Jahrzehnte Zeit lässt die Gebührenordnung zu aktualisieren liegt mit Sicherheit nicht an den Tierärzten...
Ich mache den Tierärzten ja auch keinen Vorwurf!
Gleich 30% ist m.E. einfach ungeschickt.
Steigen die Preise um z.B. 3% bin ich natürlich nicht erstaunt, wenn ich beim Tierarzt auch 3% mehr zahle.
Würde das Geschimpfe - auch in den Medien- sicherlich deutlich reduzieren.
 
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Heike
29. Mai 11:11
Was viele vergessen die Erhöhung ist letztendlich auch für uns Tierbesitzer wichtig und gut gewesen. Nur wenn Tierärzte vom Gehalt auch eine gut ausgestattete Praxis betreiben können und sich ihr Personal gut weiterbilden kann haben wir eine gute tierärztliche Versorgung für unsere Tiere. Ansonsten heißt es geschlossene Praxen, kein Notdienst usw
So sieht's aus!
Außerdem sollten die TAs für dieses lange und schwere Studium auch Mal die
Lorbeeren ernten dürfen. Denn in einer Klinik verdienen sie wirklich nicht so viel, trotz Nacht- und Bereitschaftsdienste müssen sie oft an ihre Grenzen gehen. Meine Meinung.
 
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Heike
29. Mai 11:18
Ganz ehrlich ich finde es entsetzlich wie hier über die Tierärzte und die wirklich dringend notwendige GOT Erhöhung geschrieben wird. Tierärzte müssen ja schließlich auch ihr Geld verdienen um die Ausgaben zu decken und die sind nicht ohne.
Und wenn sie ihr Equipment verbessern wollen, wie Ultraschall, Röntgengerät, Labor usw. brauchen sie dafür Geld. Außerdem ist die GOT seit 1999 nicht erhöht worden, von daher wurde es Zeit.
Ich bin froh und dankbar, dass unser TA sehr gut aufgestellt ist und einen 24 Stunden Notdienst anbietet.
Und seine Honorare sind für mich akzeptabel und angemessen.
 
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Steffi
29. Mai 12:03
Ich glaube nicht, dass man den Tierärzten ihr Geld nicht gönnt. Es wäre aber geschickter gewesen nicht 20 Jahre mit der Erhöhung um 30% zu warten, sondern die Erhöhung einfach den durchschnittlichen Einkommenserhöhungen anzupassen.
Die Tierärzte beschließen die Gebührenordnung nicht selber, sondern der Gesetzgeber. Die Diskussion dazu ist jetzt auch etwas müßig, die Erhöhung trat ja bereits Ende 2022 in Kraft..
 
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Monica
21. Sept. 19:07
Ich finde, dass die neue Gebührenordnung extreme Kosten für Tierhalter verursacht. Da muss man sich jetzt wirklich sehr genau überlegen, was man stemmen kann. Ohne Kranken- oder OPversicherung wären wir bankrott.
 
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Tanja
23. Sept. 13:31
Ich glaube, es ist nur ein Vorwand, um das Tier loszuwerden, es ist nie im Leben der wahre Grund! Wenn ich kaum Geld hätte, würde ich mich eher nur noch von trockenem Toastbrot ernähren, als meinen Hund herzugeben!

Außerdem gibt es Möglichkeiten, um auch in Notfällen den Hund tierärztlich versorgen können oder Hilfe bei den Futterkosten zu bekommen: Ratenzahlungen, Spendenaufrufe, mobile Tierärzte mit kostenlosen Sprechstunden für Bedürftige oder Tiertafeln, etc., um nur einige zu nennen. Der Hund muss also nicht im Tierheim landen. Wenn Obdachlose ihren Hund durch die Zeit kriegen, werde ich das ja wohl auch hinkriegen. Ich für meinen Teil würde erfinderisch werden, aber meinen Hund nicht im Stich lassen! Und wenn ich extra noch nen Minijob annehmen müsste, um die Kosten stemmen zu können, wäre mir das auch wumpe und würde das dann tun! Darauf könnte sich mein Hund verlassen....
 
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Yuna
24. Sept. 03:47
Sollte sich nicht jeder die Frage vor der Anschaffung eines Tieres stellen: kann ich den Hund, die Katze oder....artgerecht halten, bin ich für mein Tier auch in Urlaubszeiten....da, kann ich die Kosten tragen?
Es gibt unerwartene Lebensumstände, die alles finanziell verändern können, wie Arbeitslosigkeit, Partner weg, plötzlich Schulden, vielleicht bekommt man nirgends einen Geld/Kredit mehr für eine Tierarztrechnung, kein Lebensmut mehr.
Ist schwer, darüber zu urteilen und ob es den jenigen dabei noch das Herz bricht.
 
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Yuna
24. Sept. 03:49
Es gibt unerwartene Lebensumstände, die alles finanziell verändern können, wie Arbeitslosigkeit, Partner weg, plötzlich Schulden, vielleicht bekommt man nirgends einen Geld/Kredit mehr für eine Tierarztrechnung, kein Lebensmut mehr. Ist schwer, darüber zu urteilen und ob es den jenigen dabei noch das Herz bricht.
ich würde auch alles tun, damit mein Hund bei mir bleibt. Gerade in schwierigen Lebenssituationen ist er eine große Stütze.