Mit "RÜDE ODER HÜNDIN?!" werden wir auch heute oft auf Entfernung begrüßt🤣 man ruft zurück "HÜNDIN!" und wartet was für ne Antwort kommt.
Ich finde es aber auch gut, dass nicht jeder HH Kontakt möchte und min genauso viele Begegnungen schweigend und meist ruhig vorbei ziehen. Sonst würde man wohl gar nicht wirklich vorwärts kommen. Hab auch manchmal Tage, wo ich einfach mal Ruhe möchte und kein Nerv für Menschen oder andere Hunde habe.
Ansonsten denke ich fühle was du meinst. Ich würde es intuitives Handeln nennen. Der Mensch lernt(e), sodenn er denn achtsam und bewusst durch die Welt schreitet, ganz automatisch so viel von und mit seinem Hund umzugehen. Und dadurch passiert im Idealfall sehr viel schon auf dem richtigen Weg und das völlig unkompliziert und ohne 534 Bücher zu lesen oder 244 Trainingskurse zu besuchen.
Nun sind wir in der Zeit des (Über)Angebots von Hundefachwissen auf sämtlichen Kanälen angekommen und die Individualisierungstendenzen der einzelnen Menschen nehmen stetig zu. Es gibt 764 Theorien und 456 verschiedene Ansätze und Einstellungen. Die Theoretisierung ist schön und gut, ich freue mich auch das man bestimmte Dinge, die man früher vllt nur zu 99% verstanden hat auch mal aus andren Perspektiven betrachten kann und besser/anders versteht.
Die Schattenseite: Zunehmende Unfähigkeit eigenständig einen guten Umgang und tolle Bindung mit seinem Hund zu entwickeln, lieber sofort das Internet fragen, statt selbst zu denken und zu probieren was sich am besten anfühlt. Immer weniger intuitiv erst einmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen, lieber gleich googeln, 654 Methoden und Ansätze durcheinander am Hund rumprobieren.... nicht das gewünschte Ergebnis - dann kommt der Trainer der als erwarteter Halbgott alles besser machen soll, was dann auch oft schwer ist, da der Mensch ja immer weniger in der Lage ist selbst zu denken und sich gern unkompliziert eine Lösung oder ein Rezept erkaufen möchte.
Ich hör jetzt lieber auf 🙈 werde sonst noch depressiv wenn ich meine Gedanken weiter spinne 😅
Da hast du völlig recht. Allerdings hat bei mir der Hund in 30 Jahren noch nie im Bett geschlafen. 🤪🙈Und ich bin so eine Rabenmutter, noch nicht einmal im Schlafzimmer.🤪🙈 Schaden haben meine Hunde aber daran nie genommen, obwohl das ja neuerdings existenziell für den Hund und die Bindung sein soll. Mein Mailo war mein absoluter Seelenhund und hatte eine tolle Bindung zu mir. Und mit Mila läuft es jetzt genauso. Ansonsten kann ich dir nur beipflichten. Der gesunde Menschenverstand ist heute einigen abhanden gekommen, obwohl es hier bei uns noch deutlich besser ist. Vielleicht liegt es auch zum großen Teil daran, dass wir hier keinen Leinenzwang haben.🤷♀️ Man merkt das schon beim einen oder anderen Beitrag hier in Dogorama. Manche Fragen und die Antworten darauf sind schon , sagen wir mal unglaublich….🙈
Beispiel - die Hitze jetzt. Eine Frage war, ob jemand noch einen Tipp hätte, wie man das mit dem heißen Auto und dem Hund machen könne, wenn man nach der Arbeit nach Hause muss und der Hund ja Bürohund ist. 🙈 Ich frage mich, was da für Antworten erwartet werden? Türen auf, durchlüften und etwas warten, Klimaanlage an, am Anfang vielleicht noch Fenster auflassen und los. Was soll man da sonst machen…. ? Auto stehen lassen und laufen.🤷♀️Wenn ich es im Auto überlebe, wird es auch der Hund, oder ich lasse ihn eben gleich zu Hause, wenn ich Angst habe. Das Wetter ist ja vorher bekannt.🤪Das geht ja aber wahrscheinlich auch nicht, da der Hund nie gelernt hat, alleine zu bleiben. Da muss ich doch nicht hier nachfragen. Obwohl, das Auto stehen lassen und laufen ist ja dann auch ein unüberbrückbares Problem. Da könnten sich ja die Fußballen beim Hund ablösen, weil es zu heiß ist.🙈🙈Da wurde hier ja auch gerade diskutiert, ab welcher Gradzahl genau man denn nun den Hund noch über sonnige Abschnitte laufen lassen kann und ab wann man ihn tragen muss, oder er gar nicht mehr raus darf.🙈🙈Es wäre ja so verwirrend, weil jeder etwas anderes sagt und man weiß ja jetzt gar nicht, was nun stimmt…. 🤪🙈 Ich sag jetzt mal, gesunden Menschenverstand einschalten, Hund nicht zu Stadtbesichtigungen in die Innenstadt mitschleppen und ansonsten kennt man ja seinen Hund und kann ihn auch beobachten. Die Möpse meines Sohnes (auch noch schwarz🙈) können mit diesem Wetter überhaupt nicht umgehen und kollabieren bald. Da gehe ich natürlich nicht auch noch mittags Gassi. Meinen Mailo hat das dagegen nicht besonders gestört. Er hat sich im Garten sogar noch in die Sonne gelegt. Wir haben immer einen Abstecher zum Bach gemacht und dann war das gar kein Problem mehr. Zweimal war ihm an den Pfoten in 14 Jahren zu heiß und das war in Italien im heißen Sand am Strand. Da habe ich ihn dann zum Handtuch getragen und wir haben anschließend immer die Füße vorher nass gemacht. Er hat keine bleibenden Schäden davongetragen 🤪. Das merkt man dann aber auch ganz schnell. Auch meine Mila jetzt steckt die Hitze locker weg und will trotzdem unbedingt rennen. Zu ihrem Schutz packe ich sie gerade täglich in den Fahrradanhänger (damit sie nicht auf dem heißen Asphalt in der prallen Sonne laufen muss) und fahre mit ihr (einschließlich einer Wasserflasche) in den schattigen Wald. Dort flitzt sie dann aber los und ist nicht zu halten. Zwischendurch gibt es ein Bad und eine Trinkpause und dann geht es genauso wieder zurück. Zu Hause schmeißt sie sich 5 min auf die kalten Fließen, dann ist das Hecheln Geschichte und sie ist glücklich. Bei einer schweren Rasse, vielleicht noch mit einem dicken Pelz oder einem alten herzkranken Hund ist das auch wieder etwas anderes. Das hat man doch aber im Gefühl und merkt das auch dem Hund an. Ich schleife Mila ja nicht gegen ihren Willen durch den Wald.😂😂Wir gehen dann jetzt übrigens mal. Sie wartet schon sehnsüchtig darauf.😂😂🥰