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Verfasser
Tina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 16
heute 22:43

Suche nach Gleichgesinnten. "Männchen oder Weibchen"

Ich suche bewusst nach "älteren" Hundebesitzern. Kennt ihr die Zeiten, in denen man auf Entfernung kommuniziert habt? Weibchen oder Männchen? Kontakt ja oder nein. Zeiten ohne Hilfsmittel. Der Hund hat in der Familie gelebt. Ohne großartiges Training. Hundekontakt an der Leine war normal. Ruhe musste man nicht beibringen. Man ist eh permanent in der Natur unterwegs. Hund ruht automatisch zu Hause. Hund lief nebenbei. Der Hund war geliebtes Familienmitglied. Der Hund hatte viel Freiheiten, Grenzen wurden aber bewusst gesetzt. Gibt es Euch noch? Natürlich hat der Hund im Bett geschlafen.
 
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Juli
Beliebteste Antwort
heute 21:21
🤔Ich fühle mich irgendwie angesprochen 😉.
Ja, ich kenne das durchaus noch.
Meine erste Hündin Nala ist 1995 geboren und so aufgewachsen: ich habe sie überall mit hingenommen, sie lief immer irgendwie nebenbei mit (übrigens zu 95% ohne Leine), ohne oder mit äußerst wenig Training (Hundeschulen gab es bei uns auf dem Land nicht, nur Schäferhundvereine), hatte sehr viele Freiheiten, es gab aber auch Grenzen und was soll ich sagen? Sie hat super gehört und wir hatten eine tolle Bindung.
Sie war ein ganz besonderer und toller Hund, ich habe sie sehr geliebt 🥰.
 
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S.W.🌸
heute 20:35
🤣Moin ich gestehe ich bin ein Oldie und ja natürlich schläft mein Hund bei mir am Fußende und manchmal werde ich wach weil sie sich zwischen uns hochrobbt 🫣und ja wir haben uns extra ein größeres Bett gekauft 🫣.Es war FRÜHER selbstverständlich das wenn mir ein Mensch mit Hund entgegen kam das man sein auch an die Leine genommen hat! Mein Hund bekommt immer das letzte Stück von mein Brötchen. Wir haben uns erst ein Hund geholt als ich mir mein Tag selber einteilen konnte und somit der Hund nie länger als 4 Stunden alleine war.
 
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Tina
heute 21:21
Mit "RÜDE ODER HÜNDIN?!" werden wir auch heute oft auf Entfernung begrüßt🤣 man ruft zurück "HÜNDIN!" und wartet was für ne Antwort kommt.

Ich finde es aber auch gut, dass nicht jeder HH Kontakt möchte und min genauso viele Begegnungen schweigend und meist ruhig vorbei ziehen. Sonst würde man wohl gar nicht wirklich vorwärts kommen. Hab auch manchmal Tage, wo ich einfach mal Ruhe möchte und kein Nerv für Menschen oder andere Hunde habe.

Ansonsten denke ich fühle was du meinst. Ich würde es intuitives Handeln nennen. Der Mensch lernt(e), sodenn er denn achtsam und bewusst durch die Welt schreitet, ganz automatisch so viel von und mit seinem Hund umzugehen. Und dadurch passiert im Idealfall sehr viel schon auf dem richtigen Weg und das völlig unkompliziert und ohne 534 Bücher zu lesen oder 244 Trainingskurse zu besuchen.

Nun sind wir in der Zeit des (Über)Angebots von Hundefachwissen auf sämtlichen Kanälen angekommen und die Individualisierungstendenzen der einzelnen Menschen nehmen stetig zu. Es gibt 764 Theorien und 456 verschiedene Ansätze und Einstellungen. Die Theoretisierung ist schön und gut, ich freue mich auch das man bestimmte Dinge, die man früher vllt nur zu 99% verstanden hat auch mal aus andren Perspektiven betrachten kann und besser/anders versteht.

Die Schattenseite: Zunehmende Unfähigkeit eigenständig einen guten Umgang und tolle Bindung mit seinem Hund zu entwickeln, lieber sofort das Internet fragen, statt selbst zu denken und zu probieren was sich am besten anfühlt. Immer weniger intuitiv erst einmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen, lieber gleich googeln, 654 Methoden und Ansätze durcheinander am Hund rumprobieren.... nicht das gewünschte Ergebnis - dann kommt der Trainer der als erwarteter Halbgott alles besser machen soll, was dann auch oft schwer ist, da der Mensch ja immer weniger in der Lage ist selbst zu denken und sich gern unkompliziert eine Lösung oder ein Rezept erkaufen möchte.

Ich hör jetzt lieber auf 🙈 werde sonst noch depressiv wenn ich meine Gedanken weiter spinne 😅
 
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Juli
heute 21:21
🤔Ich fühle mich irgendwie angesprochen 😉.
Ja, ich kenne das durchaus noch.
Meine erste Hündin Nala ist 1995 geboren und so aufgewachsen: ich habe sie überall mit hingenommen, sie lief immer irgendwie nebenbei mit (übrigens zu 95% ohne Leine), ohne oder mit äußerst wenig Training (Hundeschulen gab es bei uns auf dem Land nicht, nur Schäferhundvereine), hatte sehr viele Freiheiten, es gab aber auch Grenzen und was soll ich sagen? Sie hat super gehört und wir hatten eine tolle Bindung.
Sie war ein ganz besonderer und toller Hund, ich habe sie sehr geliebt 🥰.
 
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Jessica
heute 21:44
Oh je ich muss wohl alt sein😉🤭
Meinen ist es egal ob Hündin oder Rüde, Hauptsache die Chemie stimmt.
Kontakt an der Leine ist für meine selbstverständlich.

Ruhe üben und und ... Meine beiden laufen neben her, sprich es gibt nicht jetzt ist Training und ich übe hinter mal sitz, das läuft im Alltag mit und ja es funktioniert. Meine Hunde folgen im Alltag.

Nur ein Hund der seine Grenzen kennt, kann auch die Freiheiten und die Freiheit genießen.

Nora schläft seit sie Welpe ist bei mir im Bett, Buddy kommt nur ab und zu dazu. Er schläft lieber auf dem Sofa auf meinem Lieblingsplatz.

Aber ich kann deine Frage schon verstehen... vieles ist mitlerweile extrem verkopft.
 
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Carola
heute 21:44
Nun ja! Früher war auf jeden Fall nicht alles besser und wenige Menschen haben sich wirklich mit Hunde Kommunikation beschäftigt. Das gute war dass es einfach weniger Hunde gab. Vor 40 Jahren nahm ich meinen 60 kg Leonberger mit auf den Spielplatz, der wartete neben den Kinderwagen bis wir fertig waren und niemand hat sich darüber aufgeregt. Natürlich wurde der Spielplatz nicht als Hundeklo verwendet und alles war gut. Und nein er durfte nicht im Bett schlafen dazu war er nämlich zu groß!
Der Hund war zwar ein Familienmitglied aber nicht das goldene Kalb und dass man herumtanzte. Manche konnten ihre Hunde erziehen und manche nicht fast so wie heute.
Auch 15 Jahre später in den 90er Anfang der 2000er Jahre war vieles einfacher aber auch die Erziehungsmethoden waren anders als heute und Hundeschulen gab es zu dieser Zeit schon. Dennoch war der Hund immer noch nicht Kind Ersatz und das goldene Kalb sie hatten auch da noch wesentlich mehr Freiheiten und man kam nicht auf die Idee alles für den Hund zu regeln. Vieles durften die Hunde untereinander regeln- das ging aber nicht immer freundlich ab und trotzdem haben sie überlebt und zu ernsthaften Verletzungen kam es fast nie. Auch zu dieser Zeit war der Hund eben der Hund und ein Familienmitglied und nicht das goldene Kalb. Und nein auch dieser Hund durfte nicht in meinem Bett schlafen!
Seit Corona hat sich aber viel verändert und heute erscheint es mir schon teilweise so dass der Hund der Nabel der Welt geworden ist und sogar die Familie zuliebe des Hundes vernachlässigt wird. Hundeschulen gibt es reichlich-gute und schlechte- aber viele Menschen merken nicht dass sie es mit einem Lebewesen zu tun haben sondern sind überrascht das Kötilein auch manchmal eigene Ideen entwickelt. Obwohl man doch so schön alles für ihn regelt! Viele Hunde haben überhaupt keine Chance mehr Sozialkompetenz zu erlernen, da ihnen jedweder Kontakt zu Artgenossen verweigert wird und sie kaum mehr Freiheiten haben. Sie sind das goldene Kalb und das ständig herumgetanzt wird und die eigenen Ängste und Defizite auf den armen Hund übertragen werden und dann wundert man sich dass es Probleme gibt!
Natürlich trainiere und erziehe ich meine Hunde anders als vor 40 Jahren denn es gibt neue Erkenntnisse, neue Methoden und vieles ist durchaus hundegerechter und positiver. Das finde ich auch gut und man kann ja auch viel daraus machen. Natürlich sind sie Familienmitglieder wie ihre Vorgänger nur dass sie heute ein wenig anders erzogen werden und natürlich auch mit einer wesentlich größeren hundedichte klarkommen müssen.
Und ja sie haben viel Freiheit und sie dürfen Hund sein und ich regele auch immer noch nicht alles für meine Hunde! Und nein immer noch dürfen meine Hunde nicht in meinem Bett schlafen (nur ausnahmsweise, wenn wir unterwegs sind)!
Nach wie vor lebe ich mit meinen Hunden und nicht für meine Hunde, ich analysiere nicht alles, ich pathologisiere nicht alles sondern ich respektiere sie so wie sie sind- Erziehung ist natürlich wie bei allen vorherigen Hunden ein Muss.
Tja ich glaube ich bin doch schon älter😂
 
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Steffi
heute 22:01
Nun ja! Früher war auf jeden Fall nicht alles besser und wenige Menschen haben sich wirklich mit Hunde Kommunikation beschäftigt. Das gute war dass es einfach weniger Hunde gab. Vor 40 Jahren nahm ich meinen 60 kg Leonberger mit auf den Spielplatz, der wartete neben den Kinderwagen bis wir fertig waren und niemand hat sich darüber aufgeregt. Natürlich wurde der Spielplatz nicht als Hundeklo verwendet und alles war gut. Und nein er durfte nicht im Bett schlafen dazu war er nämlich zu groß! Der Hund war zwar ein Familienmitglied aber nicht das goldene Kalb und dass man herumtanzte. Manche konnten ihre Hunde erziehen und manche nicht fast so wie heute. Auch 15 Jahre später in den 90er Anfang der 2000er Jahre war vieles einfacher aber auch die Erziehungsmethoden waren anders als heute und Hundeschulen gab es zu dieser Zeit schon. Dennoch war der Hund immer noch nicht Kind Ersatz und das goldene Kalb sie hatten auch da noch wesentlich mehr Freiheiten und man kam nicht auf die Idee alles für den Hund zu regeln. Vieles durften die Hunde untereinander regeln- das ging aber nicht immer freundlich ab und trotzdem haben sie überlebt und zu ernsthaften Verletzungen kam es fast nie. Auch zu dieser Zeit war der Hund eben der Hund und ein Familienmitglied und nicht das goldene Kalb. Und nein auch dieser Hund durfte nicht in meinem Bett schlafen! Seit Corona hat sich aber viel verändert und heute erscheint es mir schon teilweise so dass der Hund der Nabel der Welt geworden ist und sogar die Familie zuliebe des Hundes vernachlässigt wird. Hundeschulen gibt es reichlich-gute und schlechte- aber viele Menschen merken nicht dass sie es mit einem Lebewesen zu tun haben sondern sind überrascht das Kötilein auch manchmal eigene Ideen entwickelt. Obwohl man doch so schön alles für ihn regelt! Viele Hunde haben überhaupt keine Chance mehr Sozialkompetenz zu erlernen, da ihnen jedweder Kontakt zu Artgenossen verweigert wird und sie kaum mehr Freiheiten haben. Sie sind das goldene Kalb und das ständig herumgetanzt wird und die eigenen Ängste und Defizite auf den armen Hund übertragen werden und dann wundert man sich dass es Probleme gibt! Natürlich trainiere und erziehe ich meine Hunde anders als vor 40 Jahren denn es gibt neue Erkenntnisse, neue Methoden und vieles ist durchaus hundegerechter und positiver. Das finde ich auch gut und man kann ja auch viel daraus machen. Natürlich sind sie Familienmitglieder wie ihre Vorgänger nur dass sie heute ein wenig anders erzogen werden und natürlich auch mit einer wesentlich größeren hundedichte klarkommen müssen. Und ja sie haben viel Freiheit und sie dürfen Hund sein und ich regele auch immer noch nicht alles für meine Hunde! Und nein immer noch dürfen meine Hunde nicht in meinem Bett schlafen (nur ausnahmsweise, wenn wir unterwegs sind)! Nach wie vor lebe ich mit meinen Hunden und nicht für meine Hunde, ich analysiere nicht alles, ich pathologisiere nicht alles sondern ich respektiere sie so wie sie sind- Erziehung ist natürlich wie bei allen vorherigen Hunden ein Muss. Tja ich glaube ich bin doch schon älter😂
Ein Pfötchen für den ehrlichen Text und ⭐️⭐️⭐️ für den Ausdruck "Kötilein"😄
 
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Tina
heute 22:06
Nun ja! Früher war auf jeden Fall nicht alles besser und wenige Menschen haben sich wirklich mit Hunde Kommunikation beschäftigt. Das gute war dass es einfach weniger Hunde gab. Vor 40 Jahren nahm ich meinen 60 kg Leonberger mit auf den Spielplatz, der wartete neben den Kinderwagen bis wir fertig waren und niemand hat sich darüber aufgeregt. Natürlich wurde der Spielplatz nicht als Hundeklo verwendet und alles war gut. Und nein er durfte nicht im Bett schlafen dazu war er nämlich zu groß! Der Hund war zwar ein Familienmitglied aber nicht das goldene Kalb und dass man herumtanzte. Manche konnten ihre Hunde erziehen und manche nicht fast so wie heute. Auch 15 Jahre später in den 90er Anfang der 2000er Jahre war vieles einfacher aber auch die Erziehungsmethoden waren anders als heute und Hundeschulen gab es zu dieser Zeit schon. Dennoch war der Hund immer noch nicht Kind Ersatz und das goldene Kalb sie hatten auch da noch wesentlich mehr Freiheiten und man kam nicht auf die Idee alles für den Hund zu regeln. Vieles durften die Hunde untereinander regeln- das ging aber nicht immer freundlich ab und trotzdem haben sie überlebt und zu ernsthaften Verletzungen kam es fast nie. Auch zu dieser Zeit war der Hund eben der Hund und ein Familienmitglied und nicht das goldene Kalb. Und nein auch dieser Hund durfte nicht in meinem Bett schlafen! Seit Corona hat sich aber viel verändert und heute erscheint es mir schon teilweise so dass der Hund der Nabel der Welt geworden ist und sogar die Familie zuliebe des Hundes vernachlässigt wird. Hundeschulen gibt es reichlich-gute und schlechte- aber viele Menschen merken nicht dass sie es mit einem Lebewesen zu tun haben sondern sind überrascht das Kötilein auch manchmal eigene Ideen entwickelt. Obwohl man doch so schön alles für ihn regelt! Viele Hunde haben überhaupt keine Chance mehr Sozialkompetenz zu erlernen, da ihnen jedweder Kontakt zu Artgenossen verweigert wird und sie kaum mehr Freiheiten haben. Sie sind das goldene Kalb und das ständig herumgetanzt wird und die eigenen Ängste und Defizite auf den armen Hund übertragen werden und dann wundert man sich dass es Probleme gibt! Natürlich trainiere und erziehe ich meine Hunde anders als vor 40 Jahren denn es gibt neue Erkenntnisse, neue Methoden und vieles ist durchaus hundegerechter und positiver. Das finde ich auch gut und man kann ja auch viel daraus machen. Natürlich sind sie Familienmitglieder wie ihre Vorgänger nur dass sie heute ein wenig anders erzogen werden und natürlich auch mit einer wesentlich größeren hundedichte klarkommen müssen. Und ja sie haben viel Freiheit und sie dürfen Hund sein und ich regele auch immer noch nicht alles für meine Hunde! Und nein immer noch dürfen meine Hunde nicht in meinem Bett schlafen (nur ausnahmsweise, wenn wir unterwegs sind)! Nach wie vor lebe ich mit meinen Hunden und nicht für meine Hunde, ich analysiere nicht alles, ich pathologisiere nicht alles sondern ich respektiere sie so wie sie sind- Erziehung ist natürlich wie bei allen vorherigen Hunden ein Muss. Tja ich glaube ich bin doch schon älter😂
So viel Erfahrung besteht bei mir noch nicht, vor 40 Jahren war ich vllt gerade erstmal in der Wurfplanung oder so 🤭🤣

Und ja, du hast sicher recht, das ist ja auch ein Prozess wie sich alles um den Hund entwickelt hat. Teilweise halt sehr krass.

Ein Familienmitglied mit Ü80, aber noch im Kopf fit, kann das überhaupt nicht verstehen was wir(auch ich) heute rund um den Hund veranstalten. Das man bspw. eine OP - Versicherung hat. Oder spezielles Futter braucht wegen Krankheiten oder oder das mein Hund keine Knochenreste vom Menschenessen bekommen darf. All so etwas findet dieser Mensch absolut absurd, da dominiert noch die Erfahrung aus ganz ganz alter Zeit, wo der Hund halt wahrscheinlich nur von Essensresten ernährt wurde und wenn er krank war und man mit Hausmitteln nichts ausrichten konnte, dann ist er halt gestorben. Da gab's z. B. auch keine Zahnreinigung für Hunde. Dieser Mensch findet das richtig absurd das die Menschen die Hunde heute so viel anders als früher behandeln.
 
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Carola
heute 22:11
So viel Erfahrung besteht bei mir noch nicht, vor 40 Jahren war ich vllt gerade erstmal in der Wurfplanung oder so 🤭🤣 Und ja, du hast sicher recht, das ist ja auch ein Prozess wie sich alles um den Hund entwickelt hat. Teilweise halt sehr krass. Ein Familienmitglied mit Ü80, aber noch im Kopf fit, kann das überhaupt nicht verstehen was wir(auch ich) heute rund um den Hund veranstalten. Das man bspw. eine OP - Versicherung hat. Oder spezielles Futter braucht wegen Krankheiten oder oder das mein Hund keine Knochenreste vom Menschenessen bekommen darf. All so etwas findet dieser Mensch absolut absurd, da dominiert noch die Erfahrung aus ganz ganz alter Zeit, wo der Hund halt wahrscheinlich nur von Essensresten ernährt wurde und wenn er krank war und man mit Hausmitteln nichts ausrichten konnte, dann ist er halt gestorben. Da gab's z. B. auch keine Zahnreinigung für Hunde. Dieser Mensch findet das richtig absurd das die Menschen die Hunde heute so viel anders als früher behandeln.
Nun so alt bin ich noch nicht😂 aber auch schon vor 40 Jahren wurde mein Hund entwurmt, geimpft, mit vernünftigem Hundefutter und nicht mit Essensresten ernährt und wenn er krank war ging ich zum Tierarzt! Es stimmt schon dass das zu dieser Zeit tatsächlich nicht alle gemacht haben war aber das habe ich immer als meine Verantwortung angesehen dass es meinem Hund gut geht und dass er gesund bleibt. Das fand ich eigentlich niemals absurd.
 
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Jessica
heute 22:11
So viel Erfahrung besteht bei mir noch nicht, vor 40 Jahren war ich vllt gerade erstmal in der Wurfplanung oder so 🤭🤣 Und ja, du hast sicher recht, das ist ja auch ein Prozess wie sich alles um den Hund entwickelt hat. Teilweise halt sehr krass. Ein Familienmitglied mit Ü80, aber noch im Kopf fit, kann das überhaupt nicht verstehen was wir(auch ich) heute rund um den Hund veranstalten. Das man bspw. eine OP - Versicherung hat. Oder spezielles Futter braucht wegen Krankheiten oder oder das mein Hund keine Knochenreste vom Menschenessen bekommen darf. All so etwas findet dieser Mensch absolut absurd, da dominiert noch die Erfahrung aus ganz ganz alter Zeit, wo der Hund halt wahrscheinlich nur von Essensresten ernährt wurde und wenn er krank war und man mit Hausmitteln nichts ausrichten konnte, dann ist er halt gestorben. Da gab's z. B. auch keine Zahnreinigung für Hunde. Dieser Mensch findet das richtig absurd das die Menschen die Hunde heute so viel anders als früher behandeln.
Thema Krankenversicherung für den Hund.

Meine Hunde haben ein gewisses alter und sind wir mal erlich da gab es sowas noch nicht in der Form.
Man wäre vor 13 und such noch vor 8 Jahren echt komisch angesehen geworden, auch von jüngeren.
Die Versicherungen ist gefühlt seit Corona aus dem Boden gewachsen wie Pilze.
 
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Momo
heute 22:14
Mit "RÜDE ODER HÜNDIN?!" werden wir auch heute oft auf Entfernung begrüßt🤣 man ruft zurück "HÜNDIN!" und wartet was für ne Antwort kommt. Ich finde es aber auch gut, dass nicht jeder HH Kontakt möchte und min genauso viele Begegnungen schweigend und meist ruhig vorbei ziehen. Sonst würde man wohl gar nicht wirklich vorwärts kommen. Hab auch manchmal Tage, wo ich einfach mal Ruhe möchte und kein Nerv für Menschen oder andere Hunde habe. Ansonsten denke ich fühle was du meinst. Ich würde es intuitives Handeln nennen. Der Mensch lernt(e), sodenn er denn achtsam und bewusst durch die Welt schreitet, ganz automatisch so viel von und mit seinem Hund umzugehen. Und dadurch passiert im Idealfall sehr viel schon auf dem richtigen Weg und das völlig unkompliziert und ohne 534 Bücher zu lesen oder 244 Trainingskurse zu besuchen. Nun sind wir in der Zeit des (Über)Angebots von Hundefachwissen auf sämtlichen Kanälen angekommen und die Individualisierungstendenzen der einzelnen Menschen nehmen stetig zu. Es gibt 764 Theorien und 456 verschiedene Ansätze und Einstellungen. Die Theoretisierung ist schön und gut, ich freue mich auch das man bestimmte Dinge, die man früher vllt nur zu 99% verstanden hat auch mal aus andren Perspektiven betrachten kann und besser/anders versteht. Die Schattenseite: Zunehmende Unfähigkeit eigenständig einen guten Umgang und tolle Bindung mit seinem Hund zu entwickeln, lieber sofort das Internet fragen, statt selbst zu denken und zu probieren was sich am besten anfühlt. Immer weniger intuitiv erst einmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen, lieber gleich googeln, 654 Methoden und Ansätze durcheinander am Hund rumprobieren.... nicht das gewünschte Ergebnis - dann kommt der Trainer der als erwarteter Halbgott alles besser machen soll, was dann auch oft schwer ist, da der Mensch ja immer weniger in der Lage ist selbst zu denken und sich gern unkompliziert eine Lösung oder ein Rezept erkaufen möchte. Ich hör jetzt lieber auf 🙈 werde sonst noch depressiv wenn ich meine Gedanken weiter spinne 😅
Absolut. 👍🏻