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Tina
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heute 00:07

Suche nach Gleichgesinnten. "Männchen oder Weibchen"

Ich suche bewusst nach "älteren" Hundebesitzern. Kennt ihr die Zeiten, in denen man auf Entfernung kommuniziert habt? Weibchen oder Männchen? Kontakt ja oder nein. Zeiten ohne Hilfsmittel. Der Hund hat in der Familie gelebt. Ohne großartiges Training. Hundekontakt an der Leine war normal. Ruhe musste man nicht beibringen. Man ist eh permanent in der Natur unterwegs. Hund ruht automatisch zu Hause. Hund lief nebenbei. Der Hund war geliebtes Familienmitglied. Der Hund hatte viel Freiheiten, Grenzen wurden aber bewusst gesetzt. Gibt es Euch noch? Natürlich hat der Hund im Bett geschlafen.
 
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Carola
26. Juni 22:17
Thema Krankenversicherung für den Hund. Meine Hunde haben ein gewisses alter und sind wir mal erlich da gab es sowas noch nicht in der Form. Man wäre vor 13 und such noch vor 8 Jahren echt komisch angesehen geworden, auch von jüngeren. Die Versicherungen ist gefühlt seit Corona aus dem Boden gewachsen wie Pilze.
Früher hatte ich auch keine Krankenversicherung für Hunde sondern habe das Geld immer beiseite gelegt und wenn es nötig war hatte ich es. Seit die Tierarztkosten in immense Höhen geschnellt sind habe ich allerdings auch eine OP-Versicherung für sie abgeschlossen.
 
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Tina
26. Juni 22:18
Thema Krankenversicherung für den Hund. Meine Hunde haben ein gewisses alter und sind wir mal erlich da gab es sowas noch nicht in der Form. Man wäre vor 13 und such noch vor 8 Jahren echt komisch angesehen geworden, auch von jüngeren. Die Versicherungen ist gefühlt seit Corona aus dem Boden gewachsen wie Pilze.
Ja sicher, das gab es (ganz) früher alles noch nicht. Ich denke auch in der Tiermedizin hat sich seit 80 Jahren einiges getan. Eigentlich ne spannende Frage wie sich das so entwickelt hat in der Tiermedizin.

Ich denke fast damals wurde bestimmt auch schon kastriert oder sonst auch bei schlimmen Dingen chirurgisch was möglich gemacht. Impfen wäre mal ne interessante Frage 🤔 ob das vor 80 Jahren schon normal war einen Hund zu impfen.

Heute gibt's ja quasi alles gefühlt wie beim Mensch an medizinischer Versorgung für den Hund, weshalb sich die Versicherungen auch mit erst etablieren konnten.
 
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Momo
26. Juni 22:24
Ich würde das nicht "alt" nennen - sondern normal, bzw. ideal.

Wir haben Baustellen, ja. Aber der Hund ist nun mal ein Charakter mit Geschichte, Wesen und Eigenarten.
Wir wollten immer die größtmöglichen Freiheiten für ihn und ein gemeinsames Leben mit ihm.
Er ist kein dressierter Minisoldat, sondern folgt freiwillig. Und das tatsächlich echt zuverlässig.
Bisschen Hund lesen können, anderen gegenüber höflich und respektvoll sein. Und ab und zu einfach mal mit anderen kommunizieren.
Hund Hund sein lassen und ihm manchmal zuhören. Dann ergibt sich eigentlich ein ziemlich genaues Bild, mit dem man umgehen kann.
Vorausgesetzt, man hat ein bisschen Interesse an ihm. Aber eine komplette Wissenschaft und dieses "zu ernst nehmen" ist nichts für uns.
Stress gehört manchmal zum Leben dazu. Es darf nur nicht gefährlich werden oder andere beeinträchtigen. Dann ist alles gut. 🤷🏻‍♀️
 
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Carola
26. Juni 22:25
Ja sicher, das gab es (ganz) früher alles noch nicht. Ich denke auch in der Tiermedizin hat sich seit 80 Jahren einiges getan. Eigentlich ne spannende Frage wie sich das so entwickelt hat in der Tiermedizin. Ich denke fast damals wurde bestimmt auch schon kastriert oder sonst auch bei schlimmen Dingen chirurgisch was möglich gemacht. Impfen wäre mal ne interessante Frage 🤔 ob das vor 80 Jahren schon normal war einen Hund zu impfen. Heute gibt's ja quasi alles gefühlt wie beim Mensch an medizinischer Versorgung für den Hund, weshalb sich die Versicherungen auch mit erst etablieren konnten.
Nun ich denke vor 80 Jahren hatten die Leute komplett andere Sorgen als ihre Hunde zu impfen- da gab es ja noch nicht mal viele Impfungen für Menschen. Er ist die Polio Epidemie in den 1950er und 1960er Jahren änderte das . Vor 80 Jahren war Deutschland ein zerstörtes Land wo die Leute erstmal selbst satt werden mussten. In der Familie meiner Mutter gab es einen Hund und ihm wurde gute Behandlung und auch medizinische Versorgung(mein Großvater war Arzt) zuteil aber das war mit Sicherheit nicht immer so.
 
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Steffi
26. Juni 22:33
Nun ich denke vor 80 Jahren hatten die Leute komplett andere Sorgen als ihre Hunde zu impfen- da gab es ja noch nicht mal viele Impfungen für Menschen. Er ist die Polio Epidemie in den 1950er und 1960er Jahren änderte das . Vor 80 Jahren war Deutschland ein zerstörtes Land wo die Leute erstmal selbst satt werden mussten. In der Familie meiner Mutter gab es einen Hund und ihm wurde gute Behandlung und auch medizinische Versorgung(mein Großvater war Arzt) zuteil aber das war mit Sicherheit nicht immer so.
Als ich Kind war, vor 50 Jahren, hatte die Verwandschaft durchgehend Schäferhunde als Hofhunde auf den Bauernhöfen....Allerdings wechselten die immer mal.. Lange behandelt wurde da bei schlimmeren Erkrankungen nicht..😒..
 
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Tina
26. Juni 22:43
Nun ich denke vor 80 Jahren hatten die Leute komplett andere Sorgen als ihre Hunde zu impfen- da gab es ja noch nicht mal viele Impfungen für Menschen. Er ist die Polio Epidemie in den 1950er und 1960er Jahren änderte das . Vor 80 Jahren war Deutschland ein zerstörtes Land wo die Leute erstmal selbst satt werden mussten. In der Familie meiner Mutter gab es einen Hund und ihm wurde gute Behandlung und auch medizinische Versorgung(mein Großvater war Arzt) zuteil aber das war mit Sicherheit nicht immer so.
Ist mir schon klar, es war ja Kriegs-dann Nachkriegszeit.

Hab trotzdem mal gegoogelt, weil es mich interessiert. Das ergab in etwa folgenden Inhalt: die Tiermedizin war (logischerweise) auf Nutztiere ausgelegt, Hunde zu der Zeit oft Wach/Jagdhunde und wurden je nach Symptom nach Möglichkeit auch mit versorgt, wenngleich die Diagnostik damals schlecht war (nur sowas wie z. B. Abtasten, Fieber messen, optischer Eindruck). Kastrationen waren absolut unüblich.

Es gab damals schon ne Tollwut- und Staupe-Impfung, war jedoch kein üblicher Standard und nicht so verträglich wie heute.

Richtig prophylaktisches Impfen wie wir es heute kennen entwickelte sich erst etwa ab den 60/70ern.
 
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Sonja
26. Juni 23:48
Rionnag ist mein "erster eigener Hund (Alleinverantwortlich) " ( lebensumstände haben davor einfach nicht gepasst) ABER ich bin mit Hunden ( Familien & Diensthunde) aufgwachsen. Ich lernte mit Hilfe von zwei SH sozusagen das laufen ((packte "unsere" beiden SH ins Fell und ab gingen die Gehversuche😄🤪, natürlich waren Eltern immer dabei )). Mit 14 bekam ich dann "meinen eigenen SH😉" war ein aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenr "Spühr-/Suchhund"🤗. Als ich dann von zuhause auszog war die zeit für "einen eigenen Hund" noch nicht da. Bis 2018 arbeitete/half ich oft in Tierheimen, "sittete" Hunde von Freunden/Bekannten/Verwandten.. diese Hunde machten auch öfter mal " Urlaub bei mir" etc....Ja "Früher" war, nicht nur auf dem Hundeplatz, vieles anders, einiges besser einiges schlechter.... Aber ich denke auch das "früher" viele HH mehr aus dem "Bauch heraus" entschieden : "Früher" gabs auch schon diverse Trainingsmethoden/Trainer, aber das "Wort/Methode" eines einzelnen sah man nicht so als "Gesetz" an wie heute ( Stichwort: "Promitrainer"). Zumindest in meinen Umfeld wars meist so; "Man schaute sich diverse Methoden an, mixte sich daraus seine eigene, auf den Hund zugeschnitten, und verquirllte das ganze mit einer grossen Portion Bauchgefühl"🤪😀... HH liesen den Hund auch oftmals mehr Hund sein , auch wenn es dann halt gelegentlich mal zu "drohgebärden oder etwas Fellverlust" bei Hundebegegnungen kam, die meisten HH liesen die Hunde mehr, also bis zu eunem gewissen grad, selbst regeln und schritten nicht gleich sofort ein , also blockten etc wenn ein Fremder Hund freundlich wenn auch übermütig auf den eigenen zurannte etc... Man las nicht "zwölfundrölfzig" Bücher über Hunde-kommumikation , sondern lernte durch beobachten . Ach wurde nicht jeder 💩-Haufen fotografiert/analysiert etc...🫣😊... Sicherlich wurden Hunde,auch "früher" von der Merheit der HH als Familienmitglieder angesehen aber eben auch als Tiere/Hunde, Hundekleidung (z.B.Mäntel, Schuhe etc) gabs (zumindest in eher ländlichen gegenden) nur für "alte/ältere , nicht gesunde Hunde, oder halt als "Arbeitsschutz" und nicht als "Mode-accessoires" .....etc... Ja heutzutage ist die Hundedichte, vielerorts höher, aber für mich kein Grund den Hund "überzubehüten" , der HH muss nach meiner Meinung nicht alles für sein Hund regeln/regeln wollen, Hunde (auch kleine) sind "nicht aus Zucker". So manch HH traut seinen Hund zuwenig zu, kleine Hunde werden von Halter oftmsls nicht ernst genommen, was dann öfter auch zu problemen im Alltag führt.....Andersrum es aber auch so das die Rücksichtslosigkeit scheinbar zunimmt, egal ob der Hund durch Getreidefelder/Heuwiesen rennen lässt, und/oder in Wildgebieten /Brut & Setzzeit frei läuft oder auch, owohl bekannt das der eigene Hund "nicht ohne" ist; nicht anleint, nicht mit dem anderen HH durch gesten/rufe kommuniziert.... etc..
 
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Sonja
heute 00:07
Mit "RÜDE ODER HÜNDIN?!" werden wir auch heute oft auf Entfernung begrüßt🤣 man ruft zurück "HÜNDIN!" und wartet was für ne Antwort kommt. Ich finde es aber auch gut, dass nicht jeder HH Kontakt möchte und min genauso viele Begegnungen schweigend und meist ruhig vorbei ziehen. Sonst würde man wohl gar nicht wirklich vorwärts kommen. Hab auch manchmal Tage, wo ich einfach mal Ruhe möchte und kein Nerv für Menschen oder andere Hunde habe. Ansonsten denke ich fühle was du meinst. Ich würde es intuitives Handeln nennen. Der Mensch lernt(e), sodenn er denn achtsam und bewusst durch die Welt schreitet, ganz automatisch so viel von und mit seinem Hund umzugehen. Und dadurch passiert im Idealfall sehr viel schon auf dem richtigen Weg und das völlig unkompliziert und ohne 534 Bücher zu lesen oder 244 Trainingskurse zu besuchen. Nun sind wir in der Zeit des (Über)Angebots von Hundefachwissen auf sämtlichen Kanälen angekommen und die Individualisierungstendenzen der einzelnen Menschen nehmen stetig zu. Es gibt 764 Theorien und 456 verschiedene Ansätze und Einstellungen. Die Theoretisierung ist schön und gut, ich freue mich auch das man bestimmte Dinge, die man früher vllt nur zu 99% verstanden hat auch mal aus andren Perspektiven betrachten kann und besser/anders versteht. Die Schattenseite: Zunehmende Unfähigkeit eigenständig einen guten Umgang und tolle Bindung mit seinem Hund zu entwickeln, lieber sofort das Internet fragen, statt selbst zu denken und zu probieren was sich am besten anfühlt. Immer weniger intuitiv erst einmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen, lieber gleich googeln, 654 Methoden und Ansätze durcheinander am Hund rumprobieren.... nicht das gewünschte Ergebnis - dann kommt der Trainer der als erwarteter Halbgott alles besser machen soll, was dann auch oft schwer ist, da der Mensch ja immer weniger in der Lage ist selbst zu denken und sich gern unkompliziert eine Lösung oder ein Rezept erkaufen möchte. Ich hör jetzt lieber auf 🙈 werde sonst noch depressiv wenn ich meine Gedanken weiter spinne 😅
Also ich "oute" mich mal und zwar🙃😆: Rionnag "mag" einen bestimmten "Typ Hund" nicht wirklich ( mehere negative erfahrungen mit dem HundeTyp)🤗...Wenn ich einem mir fremden HH mit diesem Typ Hund sehe, rufe/frage auch "Rüde oder Hündin" 🫣. Einfach um bei der eigentlichen Begegnung/Kreuzung besser Vorbereitet zu sein , also z.b.bei einem Rüden Leine kürzer nehmen, individualabstand vergrössern, Bogen laufen etc. Denn z.B auch ein kurzes "harmloses /machohaftes nach vorne gehen " ist bei 45kg Hund nicht unbedingt angenehm 🥴🫣. Auch kann/hatt Rionnags "laut-geben" ( er kann ja kaum klassisches standart-bellen)eher die ähnlichkeit mit einem wütend röhrenden Hirschbock...🤯🙃, und das hat schon so manchen HH ( und auch einige Hunde) erschreckt🫣🤗🤪