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Kerstin
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Anzahl der Antworten 100
zuletzt 19. Mai

Kranke oder Hunde mit Handicap

Meine Frage an euch ist wie steht ihr dazu ? Würdet ihr einen Hund nehmen der krank ist und regelmäßig seine Medikamente benötigt oder vielleicht sogar gespritzt werden muss? Ein Handicap hat z.B dass er nur mit einem Auge sieht oder nur drei Beine hat oder der Schwanz nur noch zur Hälfte dran ist oder sonst irgendein Handicap besitzt? Ich frage das,weil wir hatten letztens eine Diskussion in der Runde und da waren einige dabei die eigentlich nur einen Hund möchten der für sie schön ist und keinen der ein Handicap hat oder schon alt und krank ist. Die Diskussion entfachte einen großen Streit denn ich bin der Meinung jeder Hund egal welcher, ob mit oder ohne Handicap hat ein Recht auf Liebe Geborgenheit und leben so wie wir Menschen auch und sollte ein schönes Zuhause haben. Wie hättet ihr reagiert? Ich bin der Meinung, dass ich von nun an weiß, was ich von einigen Menschen zu halten habe und meide sie
 
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Petra
16. Mai 13:37
Wenn meinem Hund was passiert, dann bleibt er auf jeden Fall bei uns und wird umsorgt. Einen pflegebedürftigen Hund übernehmen ist ne andere Sache. Ich könnte keinen solchen nehmen aus gesundheitlichen Gründen und zeitlichen Gründen. Arbeit und Betreuung von Familienmitgliedern.
 
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Anja
16. Mai 20:04
Ich finde diese Frage eigentlich überflüssig, denn spätestens wenn das Tier älter wird bekommt es irgendwelche Handy-Caps. Unsere Älteste wurde blind und Inkontinent, habe ich sie deswegen weniger geliebt als vorher? Nein.
Lieben mich meine Tiere nur wenn es mir gut geht? Nein
 
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Sylvia
16. Mai 20:12
Ich finde diese Frage eigentlich überflüssig, denn spätestens wenn das Tier älter wird bekommt es irgendwelche Handy-Caps. Unsere Älteste wurde blind und Inkontinent, habe ich sie deswegen weniger geliebt als vorher? Nein. Lieben mich meine Tiere nur wenn es mir gut geht? Nein
Würdest du denn auch einen alten inkontinenten Hund aus dem Tierheim holen?
 
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Anja
16. Mai 20:15
Würdest du denn auch einen alten inkontinenten Hund aus dem Tierheim holen?
Wenn die Chemie passt auf jeden Fall
 
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Annett
16. Mai 22:02
Ich frage mich, was die Leute tun, wenn ihr junger, fitter Hund alt oder krank wird und dann nicht mehr "in ihr Leben passt". Abgeben? Einschläfern lassen?
Es ist aber trotzdem etwas völlig anderes, wenn der Hund, den man schon lange hat, alt und gebrechlich wird. Natürlich pflegt man den dann bis zum Schluss. Trotzdem kann ich verstehen, wenn man sich nicht bewusst einen alten oder kranken Hund ins Haus holt. Es kommt doch auch immer auf die Lebensumstände an. Und inzwischen sind ja auch die Kosten ein nicht zu unterschätzender Posten geworden. Ich habe es gerade mit meinem geliebten Mailo hinter mir. Er hatte im Alter Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz und Spondylose/ Arthrose. Die Kosten dafür waren nicht gerade unerheblich, aber das war mir völlig egal. Trotzdem würde ich das jetzt bewusst nicht gleich wieder haben wollen. Es ist ja nicht nur das Finanzielle. Ich möchte den Verlust auch nicht gleich wieder erleben müssen. Das muss man auch erst einmal verkraften können. Aber es kommt eben auch auf die Lebensumstände an. Wir haben hier eine ältere Dame. Die nimmt bewusst immer die älteren Hunde. Sie weiß ja auch nicht, wie es im Alter mit der Gesundheit weitergeht und da möchte sie keinen jungen Hund mehr haben, der dann noch viele Jahre lebt. Und dann kommt es ja auch auf die Art der Behinderung an. Meine Mila, die ich jetzt seit 2 Wochen habe, hat auch nur einen Stummelschwanz, genau wie ihn mein Mailo auch hatte. Das stört mich nun gar nicht und hat ja keine gesundheitlichen Auswirkungen. Wenn man aber eben vielleicht der Wanderfan ist, oder viel Radtouren unternimmt, passt nunmal beispielsweise ein Hund mit 3 Beinen nicht wirklich. Ich kann da niemanden verurteilen. Das muss jeder selber entscheiden. Dem Hund ist auch nicht geholfen, wenn er dann aus Überforderung oder anderen Gründen wieder abgegeben wird. Es gibt doch so viele Hunde, die ein schönes Zuhause brauchen. Da kann man doch einen aussuchen, der wirklich passt. Und wenn der gesund ist, ist das doch auch völlig in Ordnung. Ganz und gar nicht in Ordnung finde ich es dagegen, wenn man Qualzucht unterstützt und sich einen Welpen solcher Rassen besorgt, es sei denn, er ist aus dem Tierschutz.
 
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Kerstin
16. Mai 23:30
Klar, hatte nur an welche gedacht die halt auch nicht laufen oder aufstehen können. Man muss sich ja auch um den Hund kümmern können usw.
Das nicht Laufen- oder Stehen Können ist nicht das Entscheidende, wenn der Rollstzhlnutzer fit genug ist, den Hund in den Rolli zu Schnallen.. Ich kann zum Beispiel dem Hund meiner Freunde das Geschirr nicht anziehen, weil ich dann unter seinem Bauch durchlassen muss. Da ich auch Gleichgewichtsprobleme habe, würde ich dann Gefahr Laufen, aus dem Rillstuhl zu fallen. Hätten wir ihn von Anfang an daran gewöhnt, sich dafür auf mein Sifa zu stellen, würde ich das hinkriegen. Ihm das jetzt noch anzutrainieren könnte man versuchen, aber Milo haut gerne ab, wenn man ihm das Geschirr anziehen will. Sein Herrchen hat ihm den Quatsch angewöhnt. Ich habe das anders gelöst. Da Milo sich draussen eh nicht weit von mir entfernt und bei mir aufs Wort hört, darf er meist frei laufen. Wenn das nicht geht wegen Leinenpflicht oder weil der Herr Flausen im Kopf hat, nutze ich eine Retrieverleine. Milo trägt nämlich kein Halsband. Für unsere seltenen kleinen Spaziergänge reicht das.

Was ich dir damit zeigen will: Manchmal muss man sich was einfallen lassen und zu vielleicht ungewöhnlichen Lösungen greifen. Menschen mit Behinderung sind es aber gewohnt, um die Ecke zu Denken und Lösungen zu finden, einfach, weil sie es jeden Tag müssen, um ihren Altag zu bewältigen. Als ich noch gearbeitet habe, meinte meine Chefin mal, sie fände es so toll, dass ich für jedes Problem immer eine Messung habe. Ist nicht so. Es gibt durchaus Probleme, die ich nicht lösen kann. Aber es ist ein grosser Unterschied, ob man immer gleich sagt:"Das geht nicht." Oder "Da haben wir ein Problem, eine Herausforderung, lasst uns mal sehen, ob wir eine Lösung finden." Das kann nan üben.nIch übe das seit 62 Jahren.
 
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Kerstin
16. Mai 23:41
Es ist aber trotzdem etwas völlig anderes, wenn der Hund, den man schon lange hat, alt und gebrechlich wird. Natürlich pflegt man den dann bis zum Schluss. Trotzdem kann ich verstehen, wenn man sich nicht bewusst einen alten oder kranken Hund ins Haus holt. Es kommt doch auch immer auf die Lebensumstände an. Und inzwischen sind ja auch die Kosten ein nicht zu unterschätzender Posten geworden. Ich habe es gerade mit meinem geliebten Mailo hinter mir. Er hatte im Alter Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz und Spondylose/ Arthrose. Die Kosten dafür waren nicht gerade unerheblich, aber das war mir völlig egal. Trotzdem würde ich das jetzt bewusst nicht gleich wieder haben wollen. Es ist ja nicht nur das Finanzielle. Ich möchte den Verlust auch nicht gleich wieder erleben müssen. Das muss man auch erst einmal verkraften können. Aber es kommt eben auch auf die Lebensumstände an. Wir haben hier eine ältere Dame. Die nimmt bewusst immer die älteren Hunde. Sie weiß ja auch nicht, wie es im Alter mit der Gesundheit weitergeht und da möchte sie keinen jungen Hund mehr haben, der dann noch viele Jahre lebt. Und dann kommt es ja auch auf die Art der Behinderung an. Meine Mila, die ich jetzt seit 2 Wochen habe, hat auch nur einen Stummelschwanz, genau wie ihn mein Mailo auch hatte. Das stört mich nun gar nicht und hat ja keine gesundheitlichen Auswirkungen. Wenn man aber eben vielleicht der Wanderfan ist, oder viel Radtouren unternimmt, passt nunmal beispielsweise ein Hund mit 3 Beinen nicht wirklich. Ich kann da niemanden verurteilen. Das muss jeder selber entscheiden. Dem Hund ist auch nicht geholfen, wenn er dann aus Überforderung oder anderen Gründen wieder abgegeben wird. Es gibt doch so viele Hunde, die ein schönes Zuhause brauchen. Da kann man doch einen aussuchen, der wirklich passt. Und wenn der gesund ist, ist das doch auch völlig in Ordnung. Ganz und gar nicht in Ordnung finde ich es dagegen, wenn man Qualzucht unterstützt und sich einen Welpen solcher Rassen besorgt, es sei denn, er ist aus dem Tierschutz.
Ein grosser Unterschied ist auch, dass, wenn sich die Probleme erst einstellen, wenn man den Hund schon Jahre hat, dass man dann in die Situation reinwächst und sich nach und nach daran gewöhnen kann. Das ist einfacher, als wenn man einen Hund neu anschafft und mit dem Hund gemeinsam ist das Problem in seiner vollen Ausprägung da.
 
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Sophl
17. Mai 05:30
Hallo erstmal :) Ich kann dich gut verstehen, allerdings kann ich auch die gemeinten Leute verstehen.
Ich sehe es auch eher so das alt und krank vielleicht nicht gerade die erste Wahl wäre wenn ich mir einen neuen Hund anschaffen möchte, wie schon mal erwähnt, ist es tatsächlich eine große finanzielle Sache und eine die in das gewohnte Umfeld und in den Alltag reinpassen müsste (ohne den Hund damit als Sache zu sehen) 🤗 bei einem Handicap (welches für mich ein Unterschied ist) sehe ich das wiederum etwas anders. Wenn ein Bein, ein Auge, der Schwanz oder ähnliches fehlen würde dann könnte ich (und der wuff wahrscheinlich auch;) )tatsächlich damit leben 🤷🏻‍♀️
Ich finde man kann sich dem nicht festnageln und sich thematisch auf eine Seite stellen.
Ich, wie schon gesagt, würde mich wahrscheinlich auch eher für einen gesunden Hund entscheiden, wenn ich wählen dürfte.
Ich habe die Erfahrung mit meiner verstorbenen Hündin gemacht dass es einfach teuer sein kann wenn der Hund krank ist. Meine Emma hatte eine Getreideallergie und ganz ehrlich, als ich sie das erste mal sah fand ich sie gar nicht soo süß, zumal sie auch einen Überbiss hatte😅
Dennoch nahm ich sie zu mir weil sie sonst ausgesetzt worden wäre und je länger sie bei mir war desto süßer fand ich sie. Heute hätte ich sie gern noch bei mir 💫
Ich wüsste allerdings nicht ob sich mein dicker (mein rüde der heute mit mir lebt) mit ihr verstehen würde 😅
Mit ihm hatte ich das große Glück dass er keine Getreideallergie hat, sondern dafür eine Grasmilben und Proteinallergie 🫤😂🙈 und daher dass er stolze 50kg wiegt, nicht wie meine Emma zarte 6kg, geht das ordentlich ins Geld da er bestimmtes Futter bekommt und nicht gerade wenig Hunger hat 🤭 auch bei ihm hatte ich nicht wirklich Mitspracherecht. Mein Ex-freund war der Meinung dass wir nen Hund retten müssen! (von Ausländern die ihn abrichten und als deckrüden nutzen wollten (und damit möchte ich keinesfalls diskriminieren)) Naja nun war er da mit all seinen ganzem allerlei.
Genau aus diesem Grund würde ich mir zukünftig einen doch eher gesünderen Hund wünschen. 🤗
Vielen Dank fürs "zuhören".
 
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Annett
17. Mai 11:18
Ein grosser Unterschied ist auch, dass, wenn sich die Probleme erst einstellen, wenn man den Hund schon Jahre hat, dass man dann in die Situation reinwächst und sich nach und nach daran gewöhnen kann. Das ist einfacher, als wenn man einen Hund neu anschafft und mit dem Hund gemeinsam ist das Problem in seiner vollen Ausprägung da.
Eben, genau das meine ich ja. Es sollte ja jedem, der sich einen Hund anschafft bewusst sein, dass der auch mal alt wird und Gebrechen bekommt. Man ist über die Jahre zusammengewachsen und kümmert sich dann natürlich auch um den Hund. Eine ganz andere Hausnummer ist da neuer Hund, der sich schon in diesem Zustand befindet. Da fehlen einem ja die ersten Jahre. Und dann kommen wieder die Lebensumstände ins Spiel. Ältere einsame Leute z.B., die vielleicht sowieso nicht mehr so gut zu Fuß sind, zu denen passt dann auch ein alter Hund, dem der Garten oder eine Runde um den Block inzwischen reicht. Für die wäre dann ein fitter junger Hund wieder unpassend. Deshalb kann man das eben nicht verallgemeinern.
 
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Annett
17. Mai 11:21
Hallo erstmal :) Ich kann dich gut verstehen, allerdings kann ich auch die gemeinten Leute verstehen. Ich sehe es auch eher so das alt und krank vielleicht nicht gerade die erste Wahl wäre wenn ich mir einen neuen Hund anschaffen möchte, wie schon mal erwähnt, ist es tatsächlich eine große finanzielle Sache und eine die in das gewohnte Umfeld und in den Alltag reinpassen müsste (ohne den Hund damit als Sache zu sehen) 🤗 bei einem Handicap (welches für mich ein Unterschied ist) sehe ich das wiederum etwas anders. Wenn ein Bein, ein Auge, der Schwanz oder ähnliches fehlen würde dann könnte ich (und der wuff wahrscheinlich auch;) )tatsächlich damit leben 🤷🏻‍♀️ Ich finde man kann sich dem nicht festnageln und sich thematisch auf eine Seite stellen. Ich, wie schon gesagt, würde mich wahrscheinlich auch eher für einen gesunden Hund entscheiden, wenn ich wählen dürfte. Ich habe die Erfahrung mit meiner verstorbenen Hündin gemacht dass es einfach teuer sein kann wenn der Hund krank ist. Meine Emma hatte eine Getreideallergie und ganz ehrlich, als ich sie das erste mal sah fand ich sie gar nicht soo süß, zumal sie auch einen Überbiss hatte😅 Dennoch nahm ich sie zu mir weil sie sonst ausgesetzt worden wäre und je länger sie bei mir war desto süßer fand ich sie. Heute hätte ich sie gern noch bei mir 💫 Ich wüsste allerdings nicht ob sich mein dicker (mein rüde der heute mit mir lebt) mit ihr verstehen würde 😅 Mit ihm hatte ich das große Glück dass er keine Getreideallergie hat, sondern dafür eine Grasmilben und Proteinallergie 🫤😂🙈 und daher dass er stolze 50kg wiegt, nicht wie meine Emma zarte 6kg, geht das ordentlich ins Geld da er bestimmtes Futter bekommt und nicht gerade wenig Hunger hat 🤭 auch bei ihm hatte ich nicht wirklich Mitspracherecht. Mein Ex-freund war der Meinung dass wir nen Hund retten müssen! (von Ausländern die ihn abrichten und als deckrüden nutzen wollten (und damit möchte ich keinesfalls diskriminieren)) Naja nun war er da mit all seinen ganzem allerlei. Genau aus diesem Grund würde ich mir zukünftig einen doch eher gesünderen Hund wünschen. 🤗 Vielen Dank fürs "zuhören".
Ja, Allergien können auch sehr belastend sein. Die hatte ich bei den Krankheiten von Mailo vergessen zu erwähnen, da wir die fast sein ganzes Leben hatten, nicht nur im Alter.🙈