Klar, hatte nur an welche gedacht die halt auch nicht laufen oder aufstehen können.
Man muss sich ja auch um den Hund kümmern können usw.
Das nicht Laufen- oder Stehen Können ist nicht das Entscheidende, wenn der Rollstzhlnutzer fit genug ist, den Hund in den Rolli zu Schnallen.. Ich kann zum Beispiel dem Hund meiner Freunde das Geschirr nicht anziehen, weil ich dann unter seinem Bauch durchlassen muss. Da ich auch Gleichgewichtsprobleme habe, würde ich dann Gefahr Laufen, aus dem Rillstuhl zu fallen. Hätten wir ihn von Anfang an daran gewöhnt, sich dafür auf mein Sifa zu stellen, würde ich das hinkriegen. Ihm das jetzt noch anzutrainieren könnte man versuchen, aber Milo haut gerne ab, wenn man ihm das Geschirr anziehen will. Sein Herrchen hat ihm den Quatsch angewöhnt. Ich habe das anders gelöst. Da Milo sich draussen eh nicht weit von mir entfernt und bei mir aufs Wort hört, darf er meist frei laufen. Wenn das nicht geht wegen Leinenpflicht oder weil der Herr Flausen im Kopf hat, nutze ich eine Retrieverleine. Milo trägt nämlich kein Halsband. Für unsere seltenen kleinen Spaziergänge reicht das.
Was ich dir damit zeigen will: Manchmal muss man sich was einfallen lassen und zu vielleicht ungewöhnlichen Lösungen greifen. Menschen mit Behinderung sind es aber gewohnt, um die Ecke zu Denken und Lösungen zu finden, einfach, weil sie es jeden Tag müssen, um ihren Altag zu bewältigen. Als ich noch gearbeitet habe, meinte meine Chefin mal, sie fände es so toll, dass ich für jedes Problem immer eine Messung habe. Ist nicht so. Es gibt durchaus Probleme, die ich nicht lösen kann. Aber es ist ein grosser Unterschied, ob man immer gleich sagt:"Das geht nicht." Oder "Da haben wir ein Problem, eine Herausforderung, lasst uns mal sehen, ob wir eine Lösung finden." Das kann nan üben.nIch übe das seit 62 Jahren.