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Kerstin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 24
heute 06:37

Kranke oder Hunde mit Handicap

Meine Frage an euch ist wie steht ihr dazu ? Würdet ihr einen Hund nehmen der krank ist und regelmäßig seine Medikamente benötigt oder vielleicht sogar gespritzt werden muss? Ein Handicap hat z.B dass er nur mit einem Auge sieht oder nur drei Beine hat oder der Schwanz nur noch zur Hälfte dran ist oder sonst irgendein Handicap besitzt? Ich frage das,weil wir hatten letztens eine Diskussion in der Runde und da waren einige dabei die eigentlich nur einen Hund möchten der für sie schön ist und keinen der ein Handicap hat oder schon alt und krank ist. Die Diskussion entfachte einen großen Streit denn ich bin der Meinung jeder Hund egal welcher, ob mit oder ohne Handicap hat ein Recht auf Liebe Geborgenheit und leben so wie wir Menschen auch und sollte ein schönes Zuhause haben. Wie hättet ihr reagiert? Ich bin der Meinung, dass ich von nun an weiß, was ich von einigen Menschen zu halten habe und meide sie
 
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Heike
heute 05:46
Ein wichtiger Punkt ist das finanzielle Risiko bei der Übernahme eines alten/kranken Hundes.
Wenn ich selbst irgendwann körperlich nicht mehr so belastbar sein sollte und nicht mehr im Berufsleben stehe, also zu Hause bin und Zeit genug für die Rundum-Versorgung vorhanden ist, bleibt die Frage, ob es bei den heutigen Tierarztkosten genug finanzielle Polster gibt, um den Hund ohne mögliche Versicherung medizinisch zu versorgen.
Es müsste eine Tierschutz-Krankenversicherung geben, wo auch alte Hunde mit Vorerkrankungen aufgenommen werden zu einem festen, überschaubaren Monatsbeitrag. Da damit aber keine Gewinne zu erzielen sind, wird es die nicht geben.
Vielleicht würden dann noch mehr Hunde mit gesundheitlichen Problemen eine Chance zur Adoption bekommen.
 
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Uta
heute 05:56
Ich frage mich, was die Leute tun, wenn ihr junger, fitter Hund alt oder krank wird und dann nicht mehr "in ihr Leben passt". Abgeben? Einschläfern lassen?
Abgeben oder einschläfern? Ist das wirklich eine Option? Nee, ich find ein Hund ist über die Jahre ein Familienmitglied, wo man eigentlich mit ihm durch dick und dünn gehen sollte. Aber leider gibt es solche Menschen...😑
 
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Juli
heute 06:25
Ich stimme meinen Vorredner:innen zu: jedes Leben ist lebenswert, jedes Tier ist liebenswert. Jedes Tier hat ein gutes Leben verdient. Egal ob mit oder ohne Handicap oder Krankheit.
Aber ich finde es auch okay, wenn Menschen von Anfang an sagen, dass bestimmte Krankheitsbilder oder Handicaps nicht in ihr Leben passen oder wenn Menschen sich Gedanken über potentielle Kosten und Probleme machen.
Was soll jemand, der regelmäßig Bergsteigen geht mit einem alten Hund mit Arthrose oder einem Dreibeinchen?
Ich finde es sogar richtig gut, wenn Menschen VOR dem Hundekauf/der Vermittlung gründlich überlegen, ob der Hund zum Menschen passt (oder umgekehrt). Denn dann sind die Chancen, dass dieser Hund nicht im Tierheim landet wesentlich höher, als wenn der Hund als ein Spontankauf oder eine Mitleidsadoption angeschafft wurde.

Seltsam finde ich jedoch, dass die vermeintlich schönen Hunderassen, die aktuell am trenden sind und die man überall sieht, oft Qualzuchten sind. Die sind nicht selten ihr Leben lang krank und haben so gesehen auch Handicaps. Keine Ahnung, ob das in der Ursprungs-Diskussion von Relevanz war, aber ich werf's einfach mal mit in den Raum.
 
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Gisela
heute 06:37
Behinderung wurde mich nicht stören, aber alt schon. Ich habe zuviel Angst, ihn bald zu verlieren.