Ich stimme meinen Vorredner:innen zu: jedes Leben ist lebenswert, jedes Tier ist liebenswert. Jedes Tier hat ein gutes Leben verdient. Egal ob mit oder ohne Handicap oder Krankheit.
Aber ich finde es auch okay, wenn Menschen von Anfang an sagen, dass bestimmte Krankheitsbilder oder Handicaps nicht in ihr Leben passen oder wenn Menschen sich Gedanken über potentielle Kosten und Probleme machen.
Was soll jemand, der regelmäßig Bergsteigen geht mit einem alten Hund mit Arthrose oder einem Dreibeinchen?
Ich finde es sogar richtig gut, wenn Menschen VOR dem Hundekauf/der Vermittlung gründlich überlegen, ob der Hund zum Menschen passt (oder umgekehrt). Denn dann sind die Chancen, dass dieser Hund nicht im Tierheim landet wesentlich höher, als wenn der Hund als ein Spontankauf oder eine Mitleidsadoption angeschafft wurde.
Seltsam finde ich jedoch, dass die vermeintlich schönen Hunderassen, die aktuell am trenden sind und die man überall sieht, oft Qualzuchten sind. Die sind nicht selten ihr Leben lang krank und haben so gesehen auch Handicaps. Keine Ahnung, ob das in der Ursprungs-Diskussion von Relevanz war, aber ich werf's einfach mal mit in den Raum.