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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Katrin
8. Juni 11:50
Ich bin eben nicht der Meinung dass ein bestimmter ATS Hund hier nicht hergehört - ich bin der Meinung dass nicht jeder Mensch jeden Hund haben sollte. Es kommt auf die Passung an, nicht auf die Herkunft (sofern wir von Seriosität sprechen).
Das eh, zuviele Menschen holen sich unpassende Hunde.

Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung das ATS HSH nicht hierher gehören.

Das Ziel muss es sein durch Kastrationsprogramme und Aufklärung sowie durch Gesetzesänderungen im Herkunftsland die Hunde dort halten zu können wo sie herkommen.

Hier muss es das Ziel sein Menschen und Hunde so zu schulen und passend zusammenzuführen das eine spätere Abgabe bzw Problemverhalten vermeidbar sind.

Was letztendlich bedeutet das nicht jeder den Hund halten darf den er will, schon gar nicht wie er will und manch einer komplett ohne eigenen Hund leben muss wenn er sich als ungeeignet herausstellt (fehlende Sachkunde zB).
 
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Heike
8. Juni 11:55
Ich will schlicht und ergreifend einen Hund von einem guten Züchter. Gute Züchter sind keine Vermehrer, sondern tun alles für ihre Hunde. Die Hunde sind offen und zutraulich und wenn etwas nicht funktioniert, dann ist es mein Fehler. Wenn ich nicht klarkomme kann ich dort fragen und eine Rücknahme ist geregelt. Ich weiß wie groß der Hund ungefähr wird und welches Verhalten im Normalfall überwiegt. Auch Gesundheitstests werden durchgeführt. Erkranken kann der Hund sicherlich trotzdem, aber es wird alles dafür getan, dass das hoffentlich nicht eintritt. Und dafür werde ich mich nicht rechtfertigen. Warum der Hundetrainer jetzt umgeschwenkt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Er wird seine Gründe haben.
Aber auch ein guter Züchter will sorgfältig ausgesucht werden.
Meine frühere Nachbarin hat damals Eurasier gezüchtet, was noch eine sehr junge Rasse war. Da gab es eine Warteliste und die Hündin wurde erst gedeckt, wenn eine Nachfrage da war.
Die zukünftigen Adoptanten wurden immer wieder eingeladen, weil sie die Menschen erst kennen lernen wollte, an die sie ihre Hunde abgibt.
Das ist für mich seriöse Zucht.
Leider gibt es ja auch sogenannte "Züchter," die ihre Welpen in eBay Kleinanzeigen anpreisen.
Erst gestern gesehen in eBay. Die Welpen hatten eine Sonderfarbe, wie man heute sagt, im Leopardenlook. Auch dieser Mensch wird seine Hunde los, aber von seriös ist das weit entfernt.
 
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SandrA
8. Juni 11:58
Das eh, zuviele Menschen holen sich unpassende Hunde. Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung das ATS HSH nicht hierher gehören. Das Ziel muss es sein durch Kastrationsprogramme und Aufklärung sowie durch Gesetzesänderungen im Herkunftsland die Hunde dort halten zu können wo sie herkommen. Hier muss es das Ziel sein Menschen und Hunde so zu schulen und passend zusammenzuführen das eine spätere Abgabe bzw Problemverhalten vermeidbar sind. Was letztendlich bedeutet das nicht jeder den Hund halten darf den er will, schon gar nicht wie er will und manch einer komplett ohne eigenen Hund leben muss wenn er sich als ungeeignet herausstellt (fehlende Sachkunde zB).
Kannst du ja gerne so sehen. Meine finden es super, dass ich anderer Meinung bin 😅

Beide aus der Tötung (HSH und Jagdhund) und die gehören sowas von zu uns 🥰
 
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Katrin
8. Juni 12:45
Das ist schön und doch gibt es zahlreiche HSH Hunde aus dem Ausland die dann doch im TH landen und dann lange dort bleiben denn die wenigsten wollen halt einen HSH. Somit wird der Auslandshund auch hier zu einem Langzeitinsassen. Mir bekannte Hundetrainer erzählen regelmäßig davon das es eben oft nicht zwischen diesen Typ Hund und dem Halter passt. Glücklich sind die in der Regel dann nicht.
 
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SandrA
8. Juni 12:52
Das ist schön und doch gibt es zahlreiche HSH Hunde aus dem Ausland die dann doch im TH landen und dann lange dort bleiben denn die wenigsten wollen halt einen HSH. Somit wird der Auslandshund auch hier zu einem Langzeitinsassen. Mir bekannte Hundetrainer erzählen regelmäßig davon das es eben oft nicht zwischen diesen Typ Hund und dem Halter passt. Glücklich sind die in der Regel dann nicht.
Unpassende Anschaffungen sind kein spezifisches ATS-Problem. Im Tierheim landen Hunde aller Herkunftsarten, wenn Erwartungen und Realität nicht zusammenpassen oder sich die Lebensumstände ändern.
Es ist sicher eine Gemengelage aber aktuell sind bereits erkrankte Qualzuchten sicher das kostspieligere Problem.
 
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S
8. Juni 13:01
als wären Herdenschutzhunde die Ausgeburt der Hölle. 😅
 
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Katja
8. Juni 13:02
Das eh, zuviele Menschen holen sich unpassende Hunde. Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung das ATS HSH nicht hierher gehören. Das Ziel muss es sein durch Kastrationsprogramme und Aufklärung sowie durch Gesetzesänderungen im Herkunftsland die Hunde dort halten zu können wo sie herkommen. Hier muss es das Ziel sein Menschen und Hunde so zu schulen und passend zusammenzuführen das eine spätere Abgabe bzw Problemverhalten vermeidbar sind. Was letztendlich bedeutet das nicht jeder den Hund halten darf den er will, schon gar nicht wie er will und manch einer komplett ohne eigenen Hund leben muss wenn er sich als ungeeignet herausstellt (fehlende Sachkunde zB).
Ich denke, dass ist echt der Knackpunkt hier!

Ob man das nun so strikt regulieren muss, da bin ich ein bisschen zwiegespalten: mit Verboten kommt man i.A. nicht weit, wenn man sie nicht auch detailliert kontrolliert…

Aber was ist denn die Idee von Steve Kaye & Co mit ihren Initiativen? … sorry, ich hab mich damit noch nicht im Detail beschäftigt…
Ich dachte, es geht drum, für einen Menschen den richtigen Hund zu finden… oder?
Es gab ja mal diese Serie von Martin Rütter dazu (wir hieß die noch…?🤔). Davon hatte ich mir etwas Einsicht für die Massen erhofft, was man alles so bedenken sollte, wenn man einen Hund anschafft. MR hat schließlich eine ziemliche Reichweite.
Leider wurde diese Gelegenheit meiner Meinung nach weitestgehend verschenkt: Die meisten Beispiele waren Friede-Freude-Eierkuchen… echt schade! Nur ein Hund wurde zurückgegeben: der Frau war ein Hund nach ein paar Tagen plötzlich „generell zu viel“, wenn ich mich richtig erinnere.
Da hätte man echt schön Erwartung & Realität aufzeigen können, gerade im Vorab-Gespräch!
 
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Michaela
8. Juni 13:03
als wären Herdenschutzhunde die Ausgeburt der Hölle. 😅
Das sind sie definitiv nicht. Allerdings würde in meinem Umfeld kein HSH reinpassen. Zutrauen würde ich mir das nur, wenn ich irgendwo abgelegener wohnen würde.
 
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S
8. Juni 13:05
Das sind sie definitiv nicht. Allerdings würde in meinem Umfeld kein HSH reinpassen. Zutrauen würde ich mir das nur, wenn ich irgendwo abgelegener wohnen würde.
Muss ja auch nicht, aber es gibt durchaus genügend Umfelder in Deutschland wo es gut passt.

Mann kennt halt auch genügend Border Collies, Aussis oder auch Labradore die schnell überfordert sind oder was auch immer. Da heißt ja auch nicht direkt, dass die komplett ungeeignet sind. Es gilt halt das richtige Umfeld zu finden.
 
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Michaela
8. Juni 13:05
Muss ja auch nicht, aber es gibt durchaus genügend Umfelder in Deutschland wo es gut passt. Mann kennt halt auch genügend Border Collies, Aussis oder auch Labradore die schnell überfordert sind oder was auch immer. Da heißt ja auch nicht direkt, dass die komplett ungeeignet sind. Es gilt halt das richtige Umfeld zu finden.
Genau 👍