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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Michaela
8. Juni 10:06
Es passiert hier wieder das, was einfach bei allen Themen passiert: Schwarz/Weiß-Denken! 😒 Es darf jeder selbst entscheiden, ob er einen Rassehund aus einer guten Zuchtstätte möchte oder im lokalen Tierheim oder beim seriösen Auslandstierschutz auf die Suche geht. Nichts davon ist besser oder schlechter. Es gibt meistens sehr gute Gründe, warum man sich wie entscheidet. Falsche Gründe sind auf jeden Fall: Mitleid oder Statusdenken. Zum Thema Auslandstierschutz: Es gibt viele seriöse Organisationen, die vor Ort Kastrationsaktionen durchführen, die Bevölkerung aufklären und oftmals auch wirklich hartnäckige Überzeugungsarbeit bei den Menschen vor Ort leisten, warum kastrieren wichtig ist. Des Weiteren werden die Tierschutzorganisationen vor Ort auch darin unterstützt, den lokalen Politikern den Vorteil von z. B. Kastrationen gegenüber Tötungen darzulegen. Leider wird die Tötung von der EU mit Geldern unterstützt, was die Überzeugungsarbeit erschwert. Die lokalen Tierheime werden mit Sachspenden unterstützt, die teilweise von den Tierheimen auch an die ärmeren Menschen mit Hunden und Katzen weitergereicht werden, ähnlich einer Tiertafel. Und ja, es werden auch Hunde nach D geholt, wenn vereinzelt Hunde z. B. aufgrund der Masse an Hunden und dem damit verbundenen Lärmpegel extrem leiden und sich zunehmend zurückziehen. Und auch, wenn sich die Vermittlungschancen für den jeweiligen Hund in D einfach als viel besser erweisen. Letztlich ist es egal, ob Rassehund oder Mischling, Züchter oder Tierschutzverein, es geht darum, die Verantwortung für ein Lebewesen und seine komplette Lebenszeit zu übernehmen. PS: Sorry, fürs Abdriften Richtung ATS, da habe ich mich anstecken lassen. Ist dann jetzt so 🤷🏻‍♀️
Du hast es auf den Punkt gebracht: es ist am Ende des Tages total egal, ob Rasse oder Mischling. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Und jeder kann natürlich für sich selbst entscheiden, welcher Hund am besten zu ihm passt.
 
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Svenja
8. Juni 10:24
Mich würde total interessieren, ob und wenn ja inwiefern die eigene Sozialisierung und Erziehung, auch im Hinblick auf den Umgang mit Zugezogenen und die Frage, ob man eine schöne oder schlimme Kindheit hatte, ob man immer wie selbstverständlich integriert war oder Ausgrenzung und Einsamkeit erfahren hat usw. die Entscheidung pro/contra Rassehunde/Mischlinge und Züchter/ATS beeinflusst.

Ich sag ja immer, wenn man Menschen nach optischen und gesundheitlichen Kriterien oder danach, wo sie herkommen, beurteilt, dann nennt man das Rassismus.
Für Hunde (Tiere im allgemeinen) ist das völlig normal. Früher fand ich das auch völlig normal, als ich täglich das - nennen wir es mal fremdenvermeidende - Gerede meines Vaters um mich herum hatte, der täglich zur Jagd ging und dessen Mutter die überzähligen Katzenkinder einfach auf einem Stein erschlug.
Dann passierte früh in meinem Leben etwas schlimmes und trieb mich mit jungen Jahren völlig auf mich allein gestellt an den Rand der Gesellschaft.
Heute, voll wiederhergestellt und zurück in der Mitte der Gesellschaft, betrachte ich so viele Dinge so völlig anders als früher und auch als viele, viele andere Menschen.

Ist ein Hund von der Straße oder einfach aus einem anderen Land weniger wert oder verdient er es weniger, ein schönes Leben zu führen? Ich rede hier nicht von kaum sozialisierten Herdenschutzhunden oder völlig verwilderten und verängstigten, weil null auf die Zivilisation geprägte Hunde, sondern von Hunden, die ausgesetzt wurden, verunfallt oder sonst wie erkrankt sind und so von Vereinen aufgenommen werden, die sie dann, sollten sie sich für ein Leben in einer Familie eignen, auf ein anderes Fleckchen Erde bringen, wo sie dann das Leben eines Menschen bereichern können. Und das nicht als einziges, sondern begleitendes Mittel im ATS wie Aufklärung und Kastrationen vor Ort.
 
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Katrin
8. Juni 10:24
Genau das war eigentlich mein Punkt. Ich finde nur, dass man sich die Frage, ob man einem Hund gerecht werden kann, unabhängig von seiner Herkunft stellen sollte. Ob der Hund nun aus dem Tierheim, dem ATS, vom Züchter oder aus Privatvermittlung kommt - die Verantwortung ist gleich. Wenn jemand - wie du es beschreibst - nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommt, dass ein Hund vom Züchter für sie/ihn der richtige Weg ist, würde ich das nicht moralisch infrage stellen. Umgekehrt fällt mir aber wieder auf, dass die Entscheidung für einen Hund aus dem ATS moralisch bewertet oder besonders kritisch hinterfragt wird. Genau diese unterschiedliche Betrachtung habe ich angesprochen - nicht mehr und nicht weniger.
Ich empfinde es etwas anders. Die Diskussion TH vs ATS lese/höre ich eher selten. Ich hab im Gassikreis alles mögliche. ATS/TH/Züchter/Vermehrerhunde. Jeder ist zufrieden mit seinem Hund, auf eine ganz individuelle Art. Die Gründe warum man sich für den Hund entschieden hat sind ebenfalls unterschiedlich. Einige retten aus Mitleid immer nur aus Tötungsstationen, andere wollen alles von Deckakt an mitbekommen mit dem Welpen starten, andere suchen sich gezielt die weniger umgänglichen Hunde aus dem TH aus, wieder andere suchen gezielt nach älteren Hunden usw. Manche haben Pläne wie Tunierhundesport, Ausbildung zum Rettungshund usw. All dies und noch viel mehr (zB das Wohnumfeld, Kinder, Nachbarn usw) beeinflusst letztendlich die Auswahl.

Ich bin aber halt auch der Meinung das hier nicht jeder ATS Hund hergehört. Ganz oben stehen jene mit Herdenschutzhundanteil. Ich bin auch kein Fan von Direktvermittlung. Also ja, wenn ich keinen Hund vom Züchter wählen würde dann käme zuerst das TH für mich in Frage bzw Hunde über Vermittlungsstellen die hier in Deutschland sind.

Was ich mir sehr gut vorstellen könnte wäre später mal die Adoption von einem Laborbeagle.
 
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Michaela
8. Juni 10:28
Wenn ich darauf warten würde, dass ich hier im Tierheim einen passenden Hund für mich finde kann ich lange warten. Hier sind in der Regel Listenhunde (die in Bayern nicht vermittelt werden dürfen) und problematische Hunde (Beissvorfälle etc.). Vielleicht ist das in anderen Tierheimen anders 🤷‍♀️
Nein, leider nicht. Aber da ist ein anderes Thema.
 
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Antje
8. Juni 10:28
Dein Hund war nur ein Beispiel ich kenn einen Kuvac aus dem Tierschutz der ist zwei Jahre lang unters Bett geflüchtet wenn Menschen kamen selbst die erwachsenen Kinder. Angst im Dunkeln Angst vor Männern Angst vor Taschenlampen… Gibt es hier nicht genug Hunde zu vermitteln dass wir auch noch alle aus dem Ausland retten müssen und gute Züchter schlecht gemacht werden weil es ja besser ist man holt einen aus dem Ausland.
Da kann ich Dir nur recht geben.

Es gibt sicherlich viele Züchter oder Vermehrer, die es nicht gut mit den Tieren meinen, und nur auf Profit aus sind.
Diese sollten selbstverständlich gestoppt werden.

Aber, warum wird man mittlerweile angefeindet ( ist mir leider schon mehrfach passiert), wenn man sich monatelang Gedanken macht und auf die Suche geht, um einen liebevollen und verantwortungsbewußten Züchter zu finden, und von diesem dann einen Welpen übernimmt?

Ich bin auch absolut für Tierschutz und hätte mir auch aus diesem einen Welpen geholt, wenn ich Pino's Rasse irgendwo entdeckt hätte.
Selbst unter "Goldies in Not" war kein Welpe dabei.
Wollte aber ein letztes Mal mit einem Welpen starten, ein weiteres Mal wird es nicht geben, dann bin ich dafür sicher schon zu alt.
Dann werde ich mich sicher auch nach einem älteren Hund umsehen, so die Gesundheit es noch zulässt.

Ich denke, es ist immernoch verantwortungsvoller, sich an einen erfahrenen und eingetragenen Züchter zu wenden, als aus den unendlich vielen UPPS-Würfen oder " meine Hündin sollte wenigstens einmal werfen" einen Welpen zuzulegen.

Diese Würfe sind für MICH einfach unnötig, zumal die Halter sehr, sehr oft überhaupt keine Ahnung von Aufzucht haben, sich evtl etwas belesen, aber das war's dann auch.

Für mich spielt da auch die Rückverfolgung der Genetik eine Rolle, um neuen Welpen einfach so gut wie möglich ein gesundes Leben zu ermöglichen!

Damals bei Kenny waren wir noch unerfahren, haben auf eine Anzeige in der Zeitung reagiert, letztendlich Hinterhofzüchtung, mit vielen chronischen "Baustellen" ( natürlich haben wir ihm die bestmögliche ärztliche Versorgung gewährt, haben ihn über alles geliebt und hätten ihn niemals wieder hergegeben).
Pino stammt jetzt aus einer eingetragenen Zucht, er hatte noch nie gesundheitliche Probleme, die durch Genetik entstanden sein könnten, bisher " nur" immer Unfälle( Granne eingeatmet, Insektenstich am Kehlkopf, Schnittverletzung durch Scherbe).

Mittlerweile ist es mir egal, was Andere von mir denken, für MICH ist wichtig, ich liebe meinen Prinzen über alles, halte ihn artgerecht und würde ihn niemals wieder hergeben.
Und für den Fall, das mir etwas passiert, ist auch mehrfach vorgesorgt!
 
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Katja
8. Juni 10:46
Mich würde total interessieren, ob und wenn ja inwiefern die eigene Sozialisierung und Erziehung, auch im Hinblick auf den Umgang mit Zugezogenen und die Frage, ob man eine schöne oder schlimme Kindheit hatte, ob man immer wie selbstverständlich integriert war oder Ausgrenzung und Einsamkeit erfahren hat usw. die Entscheidung pro/contra Rassehunde/Mischlinge und Züchter/ATS beeinflusst. Ich sag ja immer, wenn man Menschen nach optischen und gesundheitlichen Kriterien oder danach, wo sie herkommen, beurteilt, dann nennt man das Rassismus. Für Hunde (Tiere im allgemeinen) ist das völlig normal. Früher fand ich das auch völlig normal, als ich täglich das - nennen wir es mal fremdenvermeidende - Gerede meines Vaters um mich herum hatte, der täglich zur Jagd ging und dessen Mutter die überzähligen Katzenkinder einfach auf einem Stein erschlug. Dann passierte früh in meinem Leben etwas schlimmes und trieb mich mit jungen Jahren völlig auf mich allein gestellt an den Rand der Gesellschaft. Heute, voll wiederhergestellt und zurück in der Mitte der Gesellschaft, betrachte ich so viele Dinge so völlig anders als früher und auch als viele, viele andere Menschen. Ist ein Hund von der Straße oder einfach aus einem anderen Land weniger wert oder verdient er es weniger, ein schönes Leben zu führen? Ich rede hier nicht von kaum sozialisierten Herdenschutzhunden oder völlig verwilderten und verängstigten, weil null auf die Zivilisation geprägte Hunde, sondern von Hunden, die ausgesetzt wurden, verunfallt oder sonst wie erkrankt sind und so von Vereinen aufgenommen werden, die sie dann, sollten sie sich für ein Leben in einer Familie eignen, auf ein anderes Fleckchen Erde bringen, wo sie dann das Leben eines Menschen bereichern können. Und das nicht als einziges, sondern begleitendes Mittel im ATS wie Aufklärung und Kastrationen vor Ort.
Alles ist letztendlich durch die Geschichte bestimmt, die ein Lebewesen erlebt hat, oder?
Die Genetik ist halt nur EIN Teil dessen, was irgendwann mal die Persönlichkeit ausmacht!

Und ich würde sogar noch weiter gehen: beim Hund kommt dann noch die Kombi mit dem Halter hinzu!
Bestimmte Hunde sind mit dem einen Halter die absolute Katastrophe und funktionieren mit dem anderen absolut problemlos.
Daher find ich’s gut, dass nicht nur Hundeschulen auf den Zug aufspringen und Hilfe zur Vermittlung anbieten.
Ich bin ja auch der festen Überzeugung, dass ein dezidierter Mitarbeiter, der sich mit Hunden UND Menschen auskennt und in Tierheimen nur für die Vermittlung zuständig ist und nix anderes, dafür sorgen würde, dass Tierheime nicht so voll wären!

Bei unserem Berliner Tierheim werden halt sehr oft Pauschalkriterien angewandt (Garten? Kinder? Alter?), die im jeweiligen Einzelfall aber vielleicht gar nicht soooo wichtig sind. Polli z.B. braucht keinen Zaun: als Hütehund ist sie eh immer in unserer Nähe.
Klar, sind natürlich viele bzw. ausschließlich Ehrenamtliche und sowas ist immer so leicht dahergeredet… die Realität sieht anders aus.

Aber auch bei dem Kontakt mit verschiedenen Tierschutz-Orgas für ATS hab ich mich gefragt, wie die mit der standardmäßig pauschalen Einschätzung JEMALS nen Hund vermitteln wollen.
Wir haben uns dann irgendwann verbogen und aufgehört, alles zu erzählen (ich war halt ehrlich in dem, was ich wollte und was mit dem Hund & uns funktionieren soll 🥴)… sonst sässen wir wahrscheinlich heute noch ohne Hund!
Und, oh Wunder: es funktioniert alles und Hundine macht nicht wirklich einen unglücklichen Eindruck!!!🤗
 
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Michaela
8. Juni 10:48
Da kann ich Dir nur recht geben. Es gibt sicherlich viele Züchter oder Vermehrer, die es nicht gut mit den Tieren meinen, und nur auf Profit aus sind. Diese sollten selbstverständlich gestoppt werden. Aber, warum wird man mittlerweile angefeindet ( ist mir leider schon mehrfach passiert), wenn man sich monatelang Gedanken macht und auf die Suche geht, um einen liebevollen und verantwortungsbewußten Züchter zu finden, und von diesem dann einen Welpen übernimmt? Ich bin auch absolut für Tierschutz und hätte mir auch aus diesem einen Welpen geholt, wenn ich Pino's Rasse irgendwo entdeckt hätte. Selbst unter "Goldies in Not" war kein Welpe dabei. Wollte aber ein letztes Mal mit einem Welpen starten, ein weiteres Mal wird es nicht geben, dann bin ich dafür sicher schon zu alt. Dann werde ich mich sicher auch nach einem älteren Hund umsehen, so die Gesundheit es noch zulässt. Ich denke, es ist immernoch verantwortungsvoller, sich an einen erfahrenen und eingetragenen Züchter zu wenden, als aus den unendlich vielen UPPS-Würfen oder " meine Hündin sollte wenigstens einmal werfen" einen Welpen zuzulegen. Diese Würfe sind für MICH einfach unnötig, zumal die Halter sehr, sehr oft überhaupt keine Ahnung von Aufzucht haben, sich evtl etwas belesen, aber das war's dann auch. Für mich spielt da auch die Rückverfolgung der Genetik eine Rolle, um neuen Welpen einfach so gut wie möglich ein gesundes Leben zu ermöglichen! Damals bei Kenny waren wir noch unerfahren, haben auf eine Anzeige in der Zeitung reagiert, letztendlich Hinterhofzüchtung, mit vielen chronischen "Baustellen" ( natürlich haben wir ihm die bestmögliche ärztliche Versorgung gewährt, haben ihn über alles geliebt und hätten ihn niemals wieder hergegeben). Pino stammt jetzt aus einer eingetragenen Zucht, er hatte noch nie gesundheitliche Probleme, die durch Genetik entstanden sein könnten, bisher " nur" immer Unfälle( Granne eingeatmet, Insektenstich am Kehlkopf, Schnittverletzung durch Scherbe). Mittlerweile ist es mir egal, was Andere von mir denken, für MICH ist wichtig, ich liebe meinen Prinzen über alles, halte ihn artgerecht und würde ihn niemals wieder hergeben. Und für den Fall, das mir etwas passiert, ist auch mehrfach vorgesorgt!
Da stimme ich nicht so ganz zu. Ups-Würfe/ Vermehrer etc. liegen nicht in meinem Sinne. Wenn aber eine Hündin einmal einen Wurf austrägt, finde ich das nicht verwerflich (solange es wirklich nur der eine ist). Unser Shadow stammt aus so einem Wurf, die Dame hat sich aufopferungsvoll um Mutter und Nachwuchs gekümmert. Nur das beste Futter, alle gesundheitlichen Untersuchungen, alle Welpen sowie Muttertier komplett sozialisiert. Es wurde sich richtig gekümmert, den Welpen spielerisch viel beigebracht (z.B. Autofahren, in die Stadt gehen, andere Tiere (Pferde, Kühe, Esel; nein, kein Bauernhof) kennenlernen. Wir treffen uns einmal im Jahr entweder bei ihr oder auf Texel und alle verstehen sich nach wie vor bestens.
Mir ist klar, dass dieses Handling leider nicht die Regel ist, aber es gibt eben auch solche Menschen, die einfach über den Tellerrand schauen und nicht auf‘s Geld aus sind ( hier Platz vor Preis).
 
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SandrA
8. Juni 11:01
Ich empfinde es etwas anders. Die Diskussion TH vs ATS lese/höre ich eher selten. Ich hab im Gassikreis alles mögliche. ATS/TH/Züchter/Vermehrerhunde. Jeder ist zufrieden mit seinem Hund, auf eine ganz individuelle Art. Die Gründe warum man sich für den Hund entschieden hat sind ebenfalls unterschiedlich. Einige retten aus Mitleid immer nur aus Tötungsstationen, andere wollen alles von Deckakt an mitbekommen mit dem Welpen starten, andere suchen sich gezielt die weniger umgänglichen Hunde aus dem TH aus, wieder andere suchen gezielt nach älteren Hunden usw. Manche haben Pläne wie Tunierhundesport, Ausbildung zum Rettungshund usw. All dies und noch viel mehr (zB das Wohnumfeld, Kinder, Nachbarn usw) beeinflusst letztendlich die Auswahl. Ich bin aber halt auch der Meinung das hier nicht jeder ATS Hund hergehört. Ganz oben stehen jene mit Herdenschutzhundanteil. Ich bin auch kein Fan von Direktvermittlung. Also ja, wenn ich keinen Hund vom Züchter wählen würde dann käme zuerst das TH für mich in Frage bzw Hunde über Vermittlungsstellen die hier in Deutschland sind. Was ich mir sehr gut vorstellen könnte wäre später mal die Adoption von einem Laborbeagle.
Ich bin eben nicht der Meinung dass ein bestimmter ATS Hund hier nicht hergehört - ich bin der Meinung dass nicht jeder Mensch jeden Hund haben sollte. Es kommt auf die Passung an, nicht auf die Herkunft (sofern wir von Seriosität sprechen).
 
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Svenja
8. Juni 11:10
Ich empfinde es etwas anders. Die Diskussion TH vs ATS lese/höre ich eher selten. Ich hab im Gassikreis alles mögliche. ATS/TH/Züchter/Vermehrerhunde. Jeder ist zufrieden mit seinem Hund, auf eine ganz individuelle Art. Die Gründe warum man sich für den Hund entschieden hat sind ebenfalls unterschiedlich. Einige retten aus Mitleid immer nur aus Tötungsstationen, andere wollen alles von Deckakt an mitbekommen mit dem Welpen starten, andere suchen sich gezielt die weniger umgänglichen Hunde aus dem TH aus, wieder andere suchen gezielt nach älteren Hunden usw. Manche haben Pläne wie Tunierhundesport, Ausbildung zum Rettungshund usw. All dies und noch viel mehr (zB das Wohnumfeld, Kinder, Nachbarn usw) beeinflusst letztendlich die Auswahl. Ich bin aber halt auch der Meinung das hier nicht jeder ATS Hund hergehört. Ganz oben stehen jene mit Herdenschutzhundanteil. Ich bin auch kein Fan von Direktvermittlung. Also ja, wenn ich keinen Hund vom Züchter wählen würde dann käme zuerst das TH für mich in Frage bzw Hunde über Vermittlungsstellen die hier in Deutschland sind. Was ich mir sehr gut vorstellen könnte wäre später mal die Adoption von einem Laborbeagle.
Mein Leo hat insgesamt fast ein Viertel Herdenschutzhund.
Er hebt beim Klingeln nicht mal den Kopf, hat eine Engelsgeduld mit schwierigen Hunden und begeistert täglich fremde Menschen auf unseren Runden mit seinem teddyhaften Wesen.
Allein in seiner Hood möchte er keine intakten Konkurrenten, die seinem Erscheinungsbild ähneln. Pöbelt aber nicht.
Wenn man danach gehen würde, wäre dieser sensationell gelassene und freundliche Hund noch immer in Albanien und würde sein Dasein hinter Gittern fristen.
Aber GsD haben sich Tierschützer die Arbeit gemacht, ihn kennenzulernen und das passende Zuhause für ihn zu finden.
 
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Yvonne
8. Juni 11:35
Ich will schlicht und ergreifend einen Hund von einem guten Züchter. Gute Züchter sind keine Vermehrer, sondern tun alles für ihre Hunde. Die Hunde sind offen und zutraulich und wenn etwas nicht funktioniert, dann ist es mein Fehler. Wenn ich nicht klarkomme kann ich dort fragen und eine Rücknahme ist geregelt. Ich weiß wie groß der Hund ungefähr wird und welches Verhalten im Normalfall überwiegt. Auch Gesundheitstests werden durchgeführt. Erkranken kann der Hund sicherlich trotzdem, aber es wird alles dafür getan, dass das hoffentlich nicht eintritt. Und dafür werde ich mich nicht rechtfertigen. Warum der Hundetrainer jetzt umgeschwenkt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Er wird seine Gründe haben.
Was bei seriösen Züchtern noch dazu kommt ist, dass sie erst verpaaren, wenn genug Nachfrage da ist.
Ich kenne nur zwei Züchter etwas besser (Malinois und Lagotto Romagnolo) und die achten da penibel drauf.
So kann es auch mal sein, dass man als Interessent auf einer Warteliste landet und eben mal viele Monate warten muss, wenn man aus dieser Zucht einen Hund haben möchte.

Ich möchte nicht böse klingen, aber Hunde zu verpaaren und zu hoffen, dass man die los wird…, bei so einer Vorgehensweise ist das für meine Begriffe ein Vermehrer und kein Züchter mehr.