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Julie
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zuletzt 3. Mai

600€ für siebenwöchigen Hundekurs?

Wir haben viele Verhaltensprobleme (bellen, pöbeln, hüten, beißen....). Wenn das nicht besser wird, werde ich auch nicht aus meiner jetzigen Wohnsituation ausziehen können (was eigentlich von nöten ist), weil kein Vermieter so etwas akzeptieren wird. Jetzt habe ich einen 7-wöchigen Hundekurs für 600€ gefunden, der sich wie für uns gemacht anhört. Ich habe mich selten so verstanden gefühlt. Ich könnte es nur in Raten abzahlen und es wäre verdammt knapp vom Budget her, aber ich sehe es als Investition für unsere Zukunft. Bekannte raten mir aufgrund des Preises davon ab. Was würdet ihr tun? EDIT: Der Kurs ist Online von einer Hundetrainerin, die sich auf bestimmte Hunde spezialisiert hat. Es gibt einmal die Woche 2h Gruppenzoomcall, es werden Videos zur Verfügung gestellt und man kann die Trainerin jederzeit erreichen und ihr Videos schicken oder Fragen
 
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Isabella
23. Apr. 14:34
Oh sei dir nicht so sicher mit dem was du da so schreibst es gibt Hunde die sind sehr selbständig. Diese Hunde Romantik ist zwar eine schöne Einstellung aber ich glaube weit weg von der Realität. Und wenn man es rein Biologisch sieht ist der Hund ein Raubtier und man sollte diese niemals unterschätzten. Ich habe hier paar Häuser weiter jemanden wohnen der hat ein Hund so wie deinen, dieser Hund schnappt nach seinem Besitzer wenn es nicht nach seinem Willen geht. Und ist nicht gerade der nette Hund von neben an. Und das kommt raus wenn man es sich zu leicht vorstellt und den Hund für die Kinder angeschafft hat. Ende vom Lied den Hund sieht man kaum draußen weil der Besitzer sich schämt für das Verhalten.
Ich unterschätze Hunde nicht, ich meine mit selbstständig sie können nicht einfach zum Halter sagen, ich packe meine Koffer und verschwinde weil du mich nicht richtig erziehst bzw. behandelst.
Hunde stammen vom Wolf ab und der Wolf ist ein Raubtier.
Aber auch Raubtiere können friedvoll sein, wenn man sie nicht einengt und bedrängt oder bedroht.
Dann greifen Raubtiere auch nicht an.
 
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Jörg
23. Apr. 14:46
Ich unterschätze Hunde nicht, ich meine mit selbstständig sie können nicht einfach zum Halter sagen, ich packe meine Koffer und verschwinde weil du mich nicht richtig erziehst bzw. behandelst. Hunde stammen vom Wolf ab und der Wolf ist ein Raubtier. Aber auch Raubtiere können friedvoll sein, wenn man sie nicht einengt und bedrängt oder bedroht. Dann greifen Raubtiere auch nicht an.
Es geht nicht um Angriff oder solche dinge. Es geht immer um den Trieb den ein Hund mit sich bringt. Einem Jagdhund ist es meistens egal was er Jagd. Mensch kann diesen Trieb zwar kontrollieren aber niemals ab Trainieren. Und da kannst du den Hund noch so satt füttern oder das beste Leckereien einstecken haben der Trieb ist dennoch da.
 
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Elisabeth
23. Apr. 15:02
Christina Bradel https://alfima.com/christinabradel/foundation?fbclid=PAdGRzdgRP-qlleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZA81NjcwNjczNDMzNTI0MjcAAacI_CCsl9Ym_crS9E-49sY6nfW99xsCr_Zutm-Fqqsd3nDd1r06vPN3A59Sqg_aem_EaGdgQWvtzgeNazrxOcy9w&utm_content=link_in_bio&utm_medium=social&utm_source=ig
Ihr gesamter Text ist halt 1:1 von Chat gpt geschrieben
 
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Aga
23. Apr. 15:25
Ich unterschätze Hunde nicht, ich meine mit selbstständig sie können nicht einfach zum Halter sagen, ich packe meine Koffer und verschwinde weil du mich nicht richtig erziehst bzw. behandelst. Hunde stammen vom Wolf ab und der Wolf ist ein Raubtier. Aber auch Raubtiere können friedvoll sein, wenn man sie nicht einengt und bedrängt oder bedroht. Dann greifen Raubtiere auch nicht an.
Das ist falsch… Raubtiere insbesondere Wölfe können auch angreifen wenn man sie nicht einengt, bedrängt oder bedroht. In Kolmarden wurde die Tierpflegerin von den Wölfen getötet die sie selbst aufgezogen hat, sie war nie böse zu den Tieren. Ich arbeite in der Tierpflege, auch Tiger beißen regelmäßig Pfleger tot. Also vielleicht nicht regelmäßig, aber es gibt Zoos. Sorry aber das ist nunmal so.
 
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Sina
23. Apr. 17:10
Das ist falsch… Raubtiere insbesondere Wölfe können auch angreifen wenn man sie nicht einengt, bedrängt oder bedroht. In Kolmarden wurde die Tierpflegerin von den Wölfen getötet die sie selbst aufgezogen hat, sie war nie böse zu den Tieren. Ich arbeite in der Tierpflege, auch Tiger beißen regelmäßig Pfleger tot. Also vielleicht nicht regelmäßig, aber es gibt Zoos. Sorry aber das ist nunmal so.
Du kannst doch Wölfe in Zoos oder Wölfe die von Menschen aufgezogen wurden, nicht mit wilden Wölfen vergleichen.
Allein die Tatsache, dass die Tiere eingesperrt sind und von Tierpflegern behandelt und gefüttert werden, die sich ihnen somit nähern müssen ist doch schon die Definiton von Einengen und Bedrängen, wenn auch mit guter Absicht.
 
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Aga
23. Apr. 17:20
Du kannst doch Wölfe in Zoos oder Wölfe die von Menschen aufgezogen wurden, nicht mit wilden Wölfen vergleichen. Allein die Tatsache, dass die Tiere eingesperrt sind und von Tierpflegern behandelt und gefüttert werden, die sich ihnen somit nähern müssen ist doch schon die Definiton von Einengen und Bedrängen, wenn auch mit guter Absicht.
Ich finde eine Pflegerin die, die Tiere aufgezogen hat wie es in dem Fall war was anderes. Die Tiere waren den engen Kontakt mit Menschen gewöhnt und sich dadurch durch ihre Anwesenheit ja nicht gestört oder bedrängt gefühlt. Ein Raubtier kann immer zubeißen, auch wenn wilde Wölfe sich eher vom Menschen fernhalten und Distanz waren. Aber das ein Raubtier nur beißt wenn man es bedrängt stimmt einfach nicht. Tiere die das von Welpen an gewöhnt sind in einem Wildpark zu leben sind nicht so gestresst dadurch. Ich war an einer Aufzucht mit europäischen Grauwölfen beteiligt und war im engen Kontakt mit den Tieren. Sie haben sich von mir den Bauch kraulen lassen und ich kann dir sagen, dass sie die Tiere dort nicht eingeengt fühlen, sie kennen das Leben in Freiheit nicht. Pfleger die, die Tiere von Anfang an kennen und füttern ist die Definition von einengen? Sehr interessant 🤨. Warum ist das bedrängen? Aufgezogene Tiere suchen eher noch den Kontakt.
 
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Tina
23. Apr. 18:45
Ich unterschätze Hunde nicht, ich meine mit selbstständig sie können nicht einfach zum Halter sagen, ich packe meine Koffer und verschwinde weil du mich nicht richtig erziehst bzw. behandelst. Hunde stammen vom Wolf ab und der Wolf ist ein Raubtier. Aber auch Raubtiere können friedvoll sein, wenn man sie nicht einengt und bedrängt oder bedroht. Dann greifen Raubtiere auch nicht an.
Man denke auch immer daran....hat der Hund uns ausgesucht....in meisten Fällen nicht
Hunde sind so wie sie sind
Schön was du über die Hunderomantik schreibst denn so ist es nicht
Er ist ein Egoist 😅in erster Linie
Das aber solche Hunde nicht rauskommen verstehe ich nicht es gibt ja Maulkörbe
Und dann merkt er schon nach welcher Nase es geht
Man kann nur den Kopf schütteln
Der eine beisst weil er damit Erfolg hat ,beim andren ist es in den Genen
Das trainiert man nicht ab
Das ganze bleibt immer ein Risiko......
 
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Tina
23. Apr. 18:52
Schlechte Behandlung müssen nicht unbedingt Schläge oder so etwas sein. Schlechte Behandlung kann auch einfach falsche nicht artgerechte Behandlung sein! Es ist eine schlechte Behandlung wenn einem Hund die notwendige Orientierung, Führung und Erziehung verweigert wird. Die meisten Hunde bleiben relativ unauffällig aber hier kann es auch zu schwerwiegenden Problemen kommen und der Hund muss darunter leiden was der Mensch durch seine Unfähigkeit verursacht hat! Und nein! Hunde sind nicht wie Kinder! Der Hund ist ein beutegreifer/raubtier und wird es immer bleiben. Dieses Potenzial zu unterschätzen kann sehr bei falscher/schlechter Behandlung sehr gefährlich werden. Dann hat der Halter alles verbockt, der Hund greift einen Menschen an(natürlich aus heiterem Himmel) und was dann passiert wissen wir ja. Das ist zwar der Worst Case der zum Glück relativ selten vorkommt viel häufiger sind die gequälten unausgelasteten, überfütterten, nicht erzogenen Hunde. Sie leiden still obwohl das alles erstmal möglicherweise nett aussieht und das meistens bis zu ihrem Tod.
Vergiss mal bitte nicht das wir keine Hunde ohne vorgeschichte haben
Was haben wir denn da verbockt?
Man ist der dumme Bock der das wieder gerade biegt
Eventuell
Das ist doch kein Hund den sie von Anfang an hat
Und so passiert das wenn der Hund mal woanders ist
......
 
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Sebbi
23. Apr. 19:21
Wirklich toll geschrieben. 😉
Ich glaub hier hat auch niemand etwas anderes behauptet.
Allerdings bist du gerade so dermaßen am Thema vorbei, was deine Vergleiche angeht. Man kann doch das Begrenzen eines Hundes nicht ernsthaft mit dem Knebeln eines Kindes vergleichen. Das ist völlig drüber und hilft Julie kein Stück weiter.

Ein Knebel ist Gewalt – eine Leine im Haus ist ein Hilfsmittel, um einem völlig gestressten Hund einen Rahmen zu geben, damit er überhaupt mal zur Ruhe finden kann. Wenn man jede Form von Führung direkt mit Misshandlung gleichsetzt, wie soll man dann einen Hund therapieren, der beißt?

Vor allem dein Rat, die 600 € lieber in eine Wohnung zu stecken, ist doch völlig realitätsfern. Glaubst du ernsthaft, sie bekommt eine neue Wohnung, solange der Hund so am Rad dreht? Kein Vermieter setzt sich freiwillig einen Hund ins Haus, der beißt und die Nachbarschaft zusammenpöbelt. Sie findet ja gerade wegen des Hundes nichts – das Geld für die Wohnung zu sparen bringt ihr also gar nichts, wenn das Grundproblem nicht gelöst wird.

Sie braucht jetzt echte Hilfe vor Ort und keine moralischen Vergleiche. Wer bei einem beißenden Hund 600 € für einen Online-Kurs verlangt, sieht das schnelle Geld, aber nicht die Gefahr. Julie sollte das Geld lieber in Einzelstunden bei einem Trainer investieren, der sich das Ganze live ansieht, anstatt es für Zoom-Calls auszugeben, die ihre Wohnsituation auch nicht retten.
 
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Tina
23. Apr. 19:25
Wirklich toll geschrieben. 😉 Ich glaub hier hat auch niemand etwas anderes behauptet. Allerdings bist du gerade so dermaßen am Thema vorbei, was deine Vergleiche angeht. Man kann doch das Begrenzen eines Hundes nicht ernsthaft mit dem Knebeln eines Kindes vergleichen. Das ist völlig drüber und hilft Julie kein Stück weiter. Ein Knebel ist Gewalt – eine Leine im Haus ist ein Hilfsmittel, um einem völlig gestressten Hund einen Rahmen zu geben, damit er überhaupt mal zur Ruhe finden kann. Wenn man jede Form von Führung direkt mit Misshandlung gleichsetzt, wie soll man dann einen Hund therapieren, der beißt? Vor allem dein Rat, die 600 € lieber in eine Wohnung zu stecken, ist doch völlig realitätsfern. Glaubst du ernsthaft, sie bekommt eine neue Wohnung, solange der Hund so am Rad dreht? Kein Vermieter setzt sich freiwillig einen Hund ins Haus, der beißt und die Nachbarschaft zusammenpöbelt. Sie findet ja gerade wegen des Hundes nichts – das Geld für die Wohnung zu sparen bringt ihr also gar nichts, wenn das Grundproblem nicht gelöst wird. Sie braucht jetzt echte Hilfe vor Ort und keine moralischen Vergleiche. Wer bei einem beißenden Hund 600 € für einen Online-Kurs verlangt, sieht das schnelle Geld, aber nicht die Gefahr. Julie sollte das Geld lieber in Einzelstunden bei einem Trainer investieren, der sich das Ganze live ansieht, anstatt es für Zoom-Calls auszugeben, die ihre Wohnsituation auch nicht retten.
Gut gesagt 🥰