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Julie
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zuletzt 3. Mai

600€ für siebenwöchigen Hundekurs?

Wir haben viele Verhaltensprobleme (bellen, pöbeln, hüten, beißen....). Wenn das nicht besser wird, werde ich auch nicht aus meiner jetzigen Wohnsituation ausziehen können (was eigentlich von nöten ist), weil kein Vermieter so etwas akzeptieren wird. Jetzt habe ich einen 7-wöchigen Hundekurs für 600€ gefunden, der sich wie für uns gemacht anhört. Ich habe mich selten so verstanden gefühlt. Ich könnte es nur in Raten abzahlen und es wäre verdammt knapp vom Budget her, aber ich sehe es als Investition für unsere Zukunft. Bekannte raten mir aufgrund des Preises davon ab. Was würdet ihr tun? EDIT: Der Kurs ist Online von einer Hundetrainerin, die sich auf bestimmte Hunde spezialisiert hat. Es gibt einmal die Woche 2h Gruppenzoomcall, es werden Videos zur Verfügung gestellt und man kann die Trainerin jederzeit erreichen und ihr Videos schicken oder Fragen
 
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Carola
23. Apr. 19:35
Vergiss mal bitte nicht das wir keine Hunde ohne vorgeschichte haben Was haben wir denn da verbockt? Man ist der dumme Bock der das wieder gerade biegt Eventuell Das ist doch kein Hund den sie von Anfang an hat Und so passiert das wenn der Hund mal woanders ist ......
Wer es verbockt hat ist egal! Und gerade wenn man einen Hund mit Vorgeschichte hat dann ist aus meiner Sicht zum einen Sachkunde erforderlich und bei Problemen sollte man sich die erforderliche Sachkunde dazu holen. Und nein das vergesse ich nicht, dennoch liegen in diesem Falle erhebliche Probleme vor die nicht mal eben zu beheben sind.
Auch ein Tierschutzhund darf keine Menschen beißen außerdem gibt es auch viele Hunde mit Problemen die von Anfang an bei ihrem Halter waren.
Für Probleme gibt es vielfältige Gründe und genau darum sollte ein erfahrener Trainer vor Ort darauf schauen.
 
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Jörg
24. Apr. 07:15
Also ,der gesunde Menschen Verstand sagt Nein !!!!!
Der Hundetrainer muß vor Ort sein !! FÜR 600 EURO BEKOMMST DU SEHR VIELE EINZESTUNDEN VON EINEM GUTEN HUNDETRSINER LIVE MIT DIR UND DEINEM HUND
 
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Tina
24. Apr. 12:14
Wer es verbockt hat ist egal! Und gerade wenn man einen Hund mit Vorgeschichte hat dann ist aus meiner Sicht zum einen Sachkunde erforderlich und bei Problemen sollte man sich die erforderliche Sachkunde dazu holen. Und nein das vergesse ich nicht, dennoch liegen in diesem Falle erhebliche Probleme vor die nicht mal eben zu beheben sind. Auch ein Tierschutzhund darf keine Menschen beißen außerdem gibt es auch viele Hunde mit Problemen die von Anfang an bei ihrem Halter waren. Für Probleme gibt es vielfältige Gründe und genau darum sollte ein erfahrener Trainer vor Ort darauf schauen.
Da bin ich deiner Meinung
Aber die Vorgeschichte kennst du ja nicht immer oder es wird nicht die Wahrheit gesagt

Das ist gar nicht zu beheben
Der Hund ist wie er ist
Ein Hund der beisst beisst und vielleicht beisst er erst wieder in 5 Jahren wegen irgend eines Auslösers
Das muss man sich bewusst sein wenn man sich dazu entschliesst den Hund zu behalten natürlich kann das verbessert werden
Mich wundert das keine Rede von einem Maulkorb ist da ja schon Menschen verletzt wurden
Letztlich muss jawe jeder selber wissen
Was er tut
Wenn ich in unserer Umgebung höre das jemand im grossen Umkeis alle Hundeschulen und Trainer durch hat
Ist die Frage ja berechtigt wo man hingehen soll
.......es gibt ja Menschen die jeden Tag nichts andres machen als sich mit solchen Hunden zu beschäftigen das ist dann halt leider nicht nebenan
.... .ich drücke ihr die Daumen das es was wird 🙂
 
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Sandra
24. Apr. 12:16
Ich würde mir immer vor Ort eine gute Trainerin suchen. Sie schaut sich das individuelle Umfeld an und lernt den Hund kennen, die Problematik kann direkt vor Ort besprochen werden und dann kann trainiert werden, da kommst du finanziell besser hin. Wir haben für Einzelstunden 60€ bezahlt, sind dann nach 3x in die Gruppenkurse gewechselt der ja wesentlich günstiger ist. Online würde ich nicht empfehlen.
 
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Carola
24. Apr. 12:34
Da bin ich deiner Meinung Aber die Vorgeschichte kennst du ja nicht immer oder es wird nicht die Wahrheit gesagt Das ist gar nicht zu beheben Der Hund ist wie er ist Ein Hund der beisst beisst und vielleicht beisst er erst wieder in 5 Jahren wegen irgend eines Auslösers Das muss man sich bewusst sein wenn man sich dazu entschliesst den Hund zu behalten natürlich kann das verbessert werden Mich wundert das keine Rede von einem Maulkorb ist da ja schon Menschen verletzt wurden Letztlich muss jawe jeder selber wissen Was er tut Wenn ich in unserer Umgebung höre das jemand im grossen Umkeis alle Hundeschulen und Trainer durch hat Ist die Frage ja berechtigt wo man hingehen soll .......es gibt ja Menschen die jeden Tag nichts andres machen als sich mit solchen Hunden zu beschäftigen das ist dann halt leider nicht nebenan .... .ich drücke ihr die Daumen das es was wird 🙂
Nun wenn man alle Trainer in der Gegend durch hat und alle schlecht sind dann stimmt mit einem selber etwas nicht. So ein Training ist manchmal hart und zwar nicht für den Hund sondern für den Menschen. Und ja man muss dann auch konsequent bestimmte Dinge umsetzen. Oftmals muss man auch das eigene Verhalten reflektieren und kritisch betrachten!
Natürlich ist nicht alles zu beheben und wenn der falsche Hund beim falschen Menschen in der falschen Umgebung lebt dann wird es einfach zu schwierig.
Außerdem ist ja nicht alles Erziehung es gibt ja auch noch genetische Veranlagung. Umso schlimmer wenn man sie nicht kennt und auch die Geschichte des Hundes nicht.
Da gehört dann aber ein Fachmann dran oder eine Fachfrau
 
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Heike
24. Apr. 12:57
Du hast ja schon viele Beiträge erstellt. In einem schreibst du , daß du in einem Wohnheim wohnst mit 20 Mitbewohnern und 5 Hunden. Daß diese Situation deinen Hund enorm stresst Im anderen Beitrag, daß du deinen Hund unterm Bett anleinst, weil er bellt. In nächsten, daß dein Hund nur noch mit Maulkorb laufen darf , weil er bereits mehrmals Menschen verletzt hat. Im nächsten, daß sich dein Hund von allen anfassen lässt , ausser von dir. Und dass er Angst vor Männern hat ( wieviele von den 20 Mitbewohnern sind Männer?). Und du schreibst , als du 3 Monate auf dem Land gewohnt hast , gab es keinerlei Probleme.... Ich würde die 600 Euro in einen Umzug investieren.
Sehe ich auch so 🤷🏼‍♀️
Was nützt ein Trainer ob vor Ort oder online, wenn der Hund in einem Umfeld leben muss, was ihn so sehr stresst.
Warum fassen alle den Hund an, der doch scheinbar eher Ruhepunkte braucht um herunterzukommen?
Warum gibt es beim ländlichen Aufenthalt ohne soviel Mitbewohner und Mitbewohnerhunde keine Probleme?
Im ständigen Stress ist man nicht lernfähig, weder Hund noch Mensch.
Ich würde meine Hauptaktivität darin sehen, aus der stressigen Wohnsituation herauszukommen, dann mal sehen, wie der Hund sich dann verhält und wenn notwendig, dann einen Trainer vor Ort für weiteres Training suchen.
 
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Melissa
28. Apr. 13:41
Ich habe ganz normal reagiert. Tiere sind genauso Lebewesen wie wir Menschen. Wir Menschen dürfen die Tiere nicht schlecht behandeln nur weil sie unsere Sprache nicht sprechen. Tiere kommunizieren in ihrer Sprache und Hunde durch Bellen halt. Hunde sind wie Kinder die immer auf den Menschen angewiesen sind da sie nicht selbständig werden. Man sollte Hunde liebevoll aber konsequent erziehen. Rein biologisch in deinen Worten zu sprechen eher zu schreiben in diesem Fall ist der Mensch das schlimmste Tier auf der gesamten Welt.
Das ist leider so nicht ganz richtig
Bellen ist nicht wie bei uns Menschen das sprechen.
Hauptakteur in der hündischen Kommunikation ist die Körpersprache und die körperausrichtung und die Ausrichtung der ausdrucksstrukturen.
Hunde bellen meist aus irgendeinem Stress heraus. Das kann sowohl an distress als auch an eustress liegen. Ausgeglichene, entspannte Hunde bellen nicht.
Wer also oft von seinem Hund angebellt wird oder einen Hund hat der bellt sollte vermutlich lieber auf Ursachenforschung gehen, da viel Stress den hormonhaushalt verändert und die Tiere auf kurz oder lang krank macht
 
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Carola
28. Apr. 15:49
Das ist leider so nicht ganz richtig Bellen ist nicht wie bei uns Menschen das sprechen. Hauptakteur in der hündischen Kommunikation ist die Körpersprache und die körperausrichtung und die Ausrichtung der ausdrucksstrukturen. Hunde bellen meist aus irgendeinem Stress heraus. Das kann sowohl an distress als auch an eustress liegen. Ausgeglichene, entspannte Hunde bellen nicht. Wer also oft von seinem Hund angebellt wird oder einen Hund hat der bellt sollte vermutlich lieber auf Ursachenforschung gehen, da viel Stress den hormonhaushalt verändert und die Tiere auf kurz oder lang krank macht
Sicherlich hast Du teilweise recht aber man kann es so einfach nicht sagen.
Wenn der Hund seinen Menschen anbellt dann hat es unter Umständen etwas mit Stress zu tun- muss es aber nicht! Es hängt vom Kontext und der Situation ab.
Zudem ist die Bellfreudigkeit auch genetisch bedingt. Ein Wachhund wird sicherlich mehr bellen als ein Hütehund ohne dass er unter Stress ist sondern es gehört zu seinem genetischen Programm zu melden! Auch ein Herdenschutzhund der abends seine Bell Stunde hat ist nicht unter Stress sondern es ist seine Genetik.
Womit du natürlich recht hast, ist, das die Kommunikation des Hundes und auch mit dem Hund in erster Linie über die Körpersprache erfolgt.
Da unsere Hunde sehr vielfältig sind und auch zu unterschiedlichen Zwecken gezüchtet werden und wurden sollte man aber mit solch absoluten Aussagen vorsichtig sein denn das kann ziemlich daneben liegen.
 
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Jörg
3. Mai 18:55
Das ist leider so nicht ganz richtig Bellen ist nicht wie bei uns Menschen das sprechen. Hauptakteur in der hündischen Kommunikation ist die Körpersprache und die körperausrichtung und die Ausrichtung der ausdrucksstrukturen. Hunde bellen meist aus irgendeinem Stress heraus. Das kann sowohl an distress als auch an eustress liegen. Ausgeglichene, entspannte Hunde bellen nicht. Wer also oft von seinem Hund angebellt wird oder einen Hund hat der bellt sollte vermutlich lieber auf Ursachenforschung gehen, da viel Stress den hormonhaushalt verändert und die Tiere auf kurz oder lang krank macht
Gerade da liegst du nicht ganz richtig. Hunde können auch ohne bellen Stress haben. Und gerade wenn man dem Hund verbietet zu bellen nimmt man dem Hund ein wichtiges Ventil zum Stress abbauen. Klar sollte es nicht übermäßig statt finden und es sollte nicht in Frust umschlagen. Das eigentlich Problem ist, wie fast der gegenüber das ganze auf?