So ein Denken nenne ich gesunden Menschenverstand. Ich habe es selber schon erlebt, dass aus extremer Entfernung geschrien wird,ich solle meinen Hund anleinen, der wirklich immer tiefenentspannt ist. Abgesehen davon kann doch ein Mensch, der ungefähr 50 m von mir entfernt ist – 100 m ist wohl ein bisschen übertrieben– und vorgibt, extrem Angst zu haben, (obwohl er auf mich eher aggressiv wirkt, )sich selbst die Freiheit nehmen, nicht direkt auf mich zu zu laufen, sondern einen abweichenden Weg zu nehmen. Und wenn man nicht mal mehr so denken darf, na dann mal gute Nacht.
Die meisten Menschen, die sich so verhalten haben auch gar keine Angst.
Hundephobie betrifft nur etwa 4%.
(und in etwa der Hälfte der Fälle, hatten Phobiker nie ein direktes beängstigendes Erlebnis mit Hunden, sondern lernen oft die Reaktion als Kinder von ihren Bezugspersonen)
Ich hab mit meiner Hündin schon Leute getroffen, die bei erstem WEIT entfernten Sichtkontakt erstarrt sind, oder weiß wurden.. auch bei angeleintem Hund.. - da gibts immer Leine, Fuß, und ruhiges Vorbeigehen auf Abstand. Eventuell auch kurzes Nachfragen, ob sie ok sind.
Ich hab mal eine Dame getroffen, die fands, glaub ich, sogar halbwegs gut.
Ich hab sie gefragt.. und ihr gesagt, dass sie sich nicht noch mehr Sorgen machen muss, dass mein Hund gesichert ist, dass meine Hündin gerade völlig entspannt ist, sich gar nicht für sie interessiert..(Meine saß bei mir, hat nur kurz mich und dann die Wegbiegung angesehen, schön beschwichtigend von der Frau weg^^) Meine Hündin jetzt viel lieber den Weg weitergehen würd - von ihr weg.
Natürlich das alles auf Distanz. Aber die Frau schien sich sichtlich etwas zu entspannen. Dann hab ich mich verabschiedet und bin weitergegangen, schön alles ganz ruhig und mit Abstand.
Nur das was du beschreibst, klingt für mich nach Leuten, die von weitem schreien, den Hund und HH beschimpfen... Bei denen, meiner Erfahrung nach auch oft deutlich Ärger, Agression oder Ekel im Gesicht abzulesen ist.
(Am schlimmsten find ich, die, die nichts sagen und dann plötzlich im vorbeigehen herankommen und versuchen nach dem Hund zu schlagen oder zu treten.. schrecklich!)
Die würd ich ganz klar der Kategorie der HUNDEHASSER zuteilen!
Hochrechnungsmäßig müsste es davon etwa 10% geben. (also deutlich mehr, als die die wirklich Angst haben...)
Egal, ob sie sich mit angeblicher Angst und Sicherheit, "es könnten Kinder verletzt werden" etc. Ausreden brüsten - es kann mir keiner sagen, dass jemand, der ANGEWIDERT das Gesicht verzieht, und agressiv auf uns in den Nahebereich zukommt - wirklich Angst hat.