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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Carola
21. Mai 14:26
Einfach mal so intetessehalber; Wie ist es eigentlich im VDH/FCI : wenn z.b. zwei Mittelspitze verpaart werden und einzelne Welpen sind 1cm oder 2cm unter/über dem "Mittelspitz Rassestandart", gelten die denn automatisch als nächst kleinere/nächst grössere "unter-rasse"🤔. Und würden die dann, überhaupt Zuchtzulassung bekommen resp als Klein-oder Gross-Spitz, obwohl sie ja eigentlich "reinrassige Mittelspitze" sind...🤔🤯
Ich bin nun kein zuchtexperte, da die Zucht nicht in meinem Interessenbereich liegt aber soweit ich weiß dürfen die einzelnen Varietäten im VDH nicht untereinander gepaart werden. Ich habe es gerade nachgelesen: nein sie dürfen nicht untereinander verpaart werden.
In der Erhaltungszucht in gelten allerdings andere Regeln:
https://www.ez-spitz.de/zucht/
 
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Jochen
21. Mai 14:37
Vorsicht, die Aussage, dass Rassezucht erst seit 200 Jahren stattfindet und sich Verhalten in so kurzer Zeit nicht genetisch etablieren kann ist irreführend. Die ersten spezialisierten Hütehunde gibt es seit 6000 bis 8000 Jahren! Eine passendere Aussage wäre, dass seit 200 Jahren eine Standardisierung von Rassen stattfindet. Wissenschaftlich und Evidenzbasiert sollte Hinterfragung nie ausschließen, sondern immer begrüßen. Das ist gute wissenschaftliche Praxis. Denn die Qualität und die Gewichtung von Evidenz variieren stark. Eine kleine Halterumfrage ist genauso wissenschaftliche Evidenz, wie ein praktisches, doppel blindes Verhaltensexperiment. Das eine hat aber weniger Gewichtung, als das andere. Ein Buch ist eine Zusammenstellung von wissenschaftlichen Evidenzen, die eine Hypothese bekräftigen, die Meinung des Autors entspricht. Quellen die dagegen sprechen werden ausgelassen, Aussagen aus den Quellen, die angeführt werden, sind selektiert und oft auch interpretiert. Es werden also häufig Aussagen getroffen, die in der Quelle selber so schwarz weiß eigentlich nicht erfolgen. Es gibt genauso viele wissenschaftliche Quellen die eine genetische Verankerung und Vererbung von Verhalten bei Tieren belegt. Richtig zusammengetragen und umformuliert und schon hat man ein Buch, dass genau das Gegenteil behauptet. Und das ist gar keine Kritik, denn das ist nun mal die Standardpraxis. Es ist eher ein Hinweis. Ich hoffe das kommt nicht konfrontativ rüber, denn so meine ich es überhaupt nicht. Ich finde es ist eine tolle und spannende Diskussion. "Rassezucht hat bis auf ein paar äußere Merkmale keinen Einfluss" ist zu 100% eine Wertung des Buchautor und fällt daher unter Meinung. Wobei der Autor immer ein bisschen hin und her springt zwischen "Eigenschaften sind nicht *alleine* durch Gene bestimmt" und "Zucht hat keinen Einfluss bis auf Optik". Abschließend findet aber wieder eine Vermischung zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und rassespezifischen Verhalten wie Hüten oder Jagen statt. Ersteres wird untersucht und dann zweiteres dadurch widerlegt. Das funktioniert so nicht. Zumdest wenn die Quelle für diese Aussage diese eine häufig zitierte Studie ist, die behauptet, dass der Unterschied innerhalb einer Rasse größer ist, als zwischen Rassen. 1) Halterumfrage -> schwache Evidenz und 2) es wurden eher Persönlichkeitsmerkmale untersucht und nicht spezialisiertes Verhalten wie Hüten, Jagen, Schützen. Epigenetik ist die Regulation von DNA, das ist richtig. Aber was nicht da ist, kann auch nicht ein- oder ausgeblendet werden. Siehe das Gen für Fettleibigkeit bei Mäusen. Und auch das Experiment mit den Mäusen ist wenn man es genau betrachtet nicht so schwarz weiß, wie die Zusammenfassung. Denn in Wahrheit werden nicht alle Embryos der fettleibigen Maus, die in die schlanke Maus transplantert werden normalgewichtig (so wird es aber zur Vereinfachung und zur Erklärung des Prinzips zitiert). Es findet eine Verschiebung der Wahrscheinlichkeit in Richtung Normalgewicht statt (das tatsächliche wisssenschftliche Ergebnis. Zeigt, dass Epigenetik nicht in allen Individuen das Gen gleich stark ausgeblendet hat und wieso man mit genetisch aggressiven Hunden besser nicht züchten sollte). PS: Epigenetik durch DNA Methylierung ist kein Konzept, dass ich anzweifle. Das ist wissenschaftlicher Konsens. Dessen Bedeutung für rassespezifisches Verhalten und Hundezucht hingegen ist unklar und bei weitem nichts, was einem Konsens gleicht. Wenige, wackelige Studien und sehr viel Interpretation und subjektive Gewichtung/Meinung einiger weniger.
Also Peter Spork ist Biologe macht Vorträge und Schulungen zu dem Thema. Das ist auch nicht sein erstes Buch über Epigenetik, es ist also kein laienhaft zusammengesammeltes Buch.

Er sollte schon wissen wovon er spricht.
Und er spricht selten bis nie in Absoluten.

Ich habe es so verstanden, dass die Gene beim Hund bereits alle entschlüsselt sind. Und es gibt zB. kein jeweils explizites Gen für ein Verhalten, wie es das zB. für die Fellfarbe gibt etc.

Jeder Hund verfügt über den gleichen Text. Das wiederum bedeutet, die Zucht kann die genetische Disposition nicht verändern.

Mit einem Gentest ist das Wesen nicht bestimmbar, wohl aber mit einem Epigentest (den es wohl auch schon teilweise gibt).

Dieser Maustest wurde auch erwähnt, allerdings mit anderen Parametern.

Das waren Embryo-Klone mit einem manipulierten Gen, das Fettleibigkeit und eine gelbe Fellfarbe verursacht.

Die eine Mutter (ich glaube die Mütter waren auch Klone, muss ich aber nochmal nachlesen) wurde mit Substanzen gefüttert, die förderlich für die Metylisierung sind (zB. Vitamin B12), die andere nicht. Das Ergebnis ist klar, denke ich.
 
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Jochen
21. Mai 14:40
Eine Interesante Studie in dem Zusammenhang ist Dutrow et al. 2022 "Domestic dog lineages reveal genetic drivers of behavioral diversification". Hier wurden 10 große genetische Linien von Hunden identifiziert, die mit bestimmten Verhaltensprofilen korrelieren. Zum Beispiel Hütehundlinien korrelieren mit Hüteverhalten, Terrier Linien mit Jagdverhalten. Dabei zeigt sich, daß Hüte und Jagdverhalten klaren genetischen Cluster entsprechen und diese in bestimmten Linien angereichert sind. Hütehund Linien zeigen zum Beispiel genetische Cluster für Axonführung und neuronale Signalverarbeitung. Das Fazit ist, dass Hunde ursprünglich nach Funktionen selektiert wurden, also Jäger, Hüter, Wächter und daraus entstanden dann die heutigen Rassen. Außerdem werden vor allem Unterschiede zwischen den Linien in nicht Protein-kodierenden, sondern regulatorischen DNA Bereichen gefunden. Heißt, es gibt nicht ein "Hüte-Gen", sondern Hüteverhalten wird über komplexe Genregulation und neurobiolosche Netzwerke gesteuert. Gene für Verhalten sind in Netzwerken organisiert, Beispiel bei Hütehundlinien visuelle Reizverarbeitung und Bewegungssteuerung. Das heißt aber NICHT, dass Umwelt und Epigenetik unwichtig sind. Es zeigt dass bestimmte rassespezifische Verhalten wie Hüten oder Jagen auf einer komplexen, polygenetischen Grundlage und Gehirnentwickling basiert, die evolutionär über Aufgaben entstanden ist. Aber das Verhalten des Individuums wird immer auch ein Ergebnis von Umwelt, Erfahrung, Training usw. sein. Also Genetik -> neurobiolosche Entwicklung -> Verhaltensdisposition (Jagen, Hüten) -> Epigenetik, Umwelt, Training, Erfahrung -> ausgeführtes Verhalten. Mit der Rasse Border Collie wurde Hüteverhalten nicht "erfunden", also nicht innerhalb von 200 Jahren herbeigezüchtet. Sondern die heutige Rasse Border Collie ist ein Vertreter einer Hütehundlinie, die vor Tausenden vor Jahren durch eine Aufgabe entstanden ist und sich genetisch von anderen Linien z.B. Terrier unterscheidet.
„Heißt, es gibt nicht ein "Hüte-Gen", sondern Hüteverhalten wird über komplexe Genregulation und neurobiolosche Netzwerke gesteuert. Gene für Verhalten sind in Netzwerken organisiert,“


ähm, aber Genregulation ist doch Epigenetik?
 
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Julia 🐾Nero
21. Mai 16:25
„Heißt, es gibt nicht ein "Hüte-Gen", sondern Hüteverhalten wird über komplexe Genregulation und neurobiolosche Netzwerke gesteuert. Gene für Verhalten sind in Netzwerken organisiert,“ ähm, aber Genregulation ist doch Epigenetik?
Nein hier geht es um Regulation durch nicht-kodierende DNA Abschnitte, das ist nicht Epigenetik.
Das sind Gensequenzen, die nicht klasisch eine Protein kodieren, sondern Promotoren, Enhancers usw. Das sind Teile der DNA und genau hier finden sich die meisten unterschiedliche zwischen Hunde Linien.
Das sind aber DNA Abschnitte, keine Modifikationen.

Epigenetik ist DNA Modifikation durch zum Beispiel Methylierung, Histonmodifikationen usw.
 
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Jochen
21. Mai 16:31
Nein hier geht es um Regulation durch nicht-kodierende DNA Abschnitte, das ist nicht Epigenetik. Das sind Gensequenzen, die nicht klasisch eine Protein kodieren, sondern Promotoren, Enhancers usw. Das sind Teile der DNA und genau hier finden sich die meisten unterschiedliche zwischen Hunde Linien. Das sind aber DNA Abschnitte, keine Modifikationen. Epigenetik ist DNA Modifikation durch zum Beispiel Methylierung, Histonmodifikationen usw.
Also er schreibt das so: Die wichtigen komplexen Eigenschaften einer Zelle stecken also in ihren epigenetisch kontrollierten Genregulationsnetzwerken, nicht in einzelnen Genen. Und die Umwelt verändert die Balance in diesen Netzwerken. Jedes einzelne Gen eines jeden Netzwerks ist zwar beteiligt, spielt aber nur eine winzige Rolle.

Oder:

Aber erst die Erforschung der Genregulation befreie nun die zweite Hand (Eckert et al., 2012). Um das Leben zu verstehen, benötige man beides: Den Text der DNA und das Wissen darüber, wie es den Zellen gelingt, diesen Text ausschnittsweise und gezielt zu lesen und so vor dem Hintergrund der Einflüsse aus der Umwelt zu interpretieren.
 
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Sonja
21. Mai 16:40
Ich bin nun kein zuchtexperte, da die Zucht nicht in meinem Interessenbereich liegt aber soweit ich weiß dürfen die einzelnen Varietäten im VDH nicht untereinander gepaart werden. Ich habe es gerade nachgelesen: nein sie dürfen nicht untereinander verpaart werden. In der Erhaltungszucht in gelten allerdings andere Regeln: https://www.ez-spitz.de/zucht/
Das klingt nach einem ähnlich unlogischen Zirkus wie beim Collie. Beim Ami und dem AKC dürfen z.B. die Haararten und mehr Farben miteinander verpaart werden, anders als beim Briten in der FCI, also auch dem VDH. Da sind Lang- und Kurzhaar zwei verschiedene Rassen und es gibt nur drei Farben. Kann man jetzt unberührt mit den Schultern zucken, aber ich sehe da eine massive Einengung des Genpools, noch dazu aus sinnlosen Gründen 🤷‍♀️ Echt traurig.
 
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Julia 🐾Nero
21. Mai 16:42
Also Peter Spork ist Biologe macht Vorträge und Schulungen zu dem Thema. Das ist auch nicht sein erstes Buch über Epigenetik, es ist also kein laienhaft zusammengesammeltes Buch. Er sollte schon wissen wovon er spricht. Und er spricht selten bis nie in Absoluten. Ich habe es so verstanden, dass die Gene beim Hund bereits alle entschlüsselt sind. Und es gibt zB. kein jeweils explizites Gen für ein Verhalten, wie es das zB. für die Fellfarbe gibt etc. Jeder Hund verfügt über den gleichen Text. Das wiederum bedeutet, die Zucht kann die genetische Disposition nicht verändern. Mit einem Gentest ist das Wesen nicht bestimmbar, wohl aber mit einem Epigentest (den es wohl auch schon teilweise gibt). Dieser Maustest wurde auch erwähnt, allerdings mit anderen Parametern. Das waren Embryo-Klone mit einem manipulierten Gen, das Fettleibigkeit und eine gelbe Fellfarbe verursacht. Die eine Mutter (ich glaube die Mütter waren auch Klone, muss ich aber nochmal nachlesen) wurde mit Substanzen gefüttert, die förderlich für die Metylisierung sind (zB. Vitamin B12), die andere nicht. Das Ergebnis ist klar, denke ich.
Der Logik nach wäre ein DNA Test zur Identifizierung ja gar nicht möglich und zur Rassebestimmung ebenso wenig.
Ist es aber. Jedes Lebewesen hat eine individuelle und einzigartiges Kombination aus Genvarianten.
Auch wenn die kodierenden Abschnitte Proteine mit gleicher Funktion exprimieren (abzgl Mutationen usw.) ist ein sehr großen Teil nicht kodierende DNA, mit unzähligen unterschiedlichsten, kleinen Sequenzabschnitten. Da spricht man von sogenannten SNPs.
Genau in diesen findet sich häufig die größten Unterschiede und sie regulieren die Genexpression entscheidend.
 
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Jochen
21. Mai 16:50
Der Logik nach wäre ein DNA Test zur Identifizierung ja gar nicht möglich und zur Rassebestimmung ebenso wenig. Ist es aber. Jedes Lebewesen hat eine individuelle und einzigartiges Kombination aus Genvarianten. Auch wenn die kodierenden Abschnitte Proteine mit gleicher Funktion exprimieren (abzgl Mutationen usw.) ist ein sehr großen Teil nicht kodierende DNA, mit unzähligen unterschiedlichsten, kleinen Sequenzabschnitten. Da spricht man von sogenannten SNPs. Genau in diesen findet sich häufig die größten Unterschiede und sie regulieren die Genexpression entscheidend.
Du hast offensichtlich eine größere Expertise, da kann ich mit meinem Lesewissen nichts zu sagen.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Epigentests.

Und wieso ist nach der Logik keine genetische Rassebestimmung möglich? Haarfarbe/-länge, Körpergröße usw. stehen doch explizit in den Genen?
 
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Julia 🐾Nero
21. Mai 16:53
Also er schreibt das so: Die wichtigen komplexen Eigenschaften einer Zelle stecken also in ihren epigenetisch kontrollierten Genregulationsnetzwerken, nicht in einzelnen Genen. Und die Umwelt verändert die Balance in diesen Netzwerken. Jedes einzelne Gen eines jeden Netzwerks ist zwar beteiligt, spielt aber nur eine winzige Rolle. Oder: Aber erst die Erforschung der Genregulation befreie nun die zweite Hand (Eckert et al., 2012). Um das Leben zu verstehen, benötige man beides: Den Text der DNA und das Wissen darüber, wie es den Zellen gelingt, diesen Text ausschnittsweise und gezielt zu lesen und so vor dem Hintergrund der Einflüsse aus der Umwelt zu interpretieren.
Es tut mir leid ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll.
Wenn du das 1 zu 1 so glauben möchtest steht es dir natürlich frei.
Ich kann dir nur den Hinweis geben, dass das alles sehr schwammig, teils irreführend und wissenschaftlich ungenau formuliert ist und selektiv eine Seite der Medaille abbildet.

Dann belassen wir es so dabei 👍.
Für dich ist der Autor eine fachliche Autorität und das ist auch richtig so. Ich bin selber promovierte Biologin mit jahrelanger Forschung auf dem Buckel und bin da etwas kritischer, skeptischer, aufmüpfiger, weil ich einen anderen Background habe.

Ich finde das war trotzdem ein sachlicher und respektvoller Austausch! Auch bei so Streithähnen wie uns beiden 😅
 
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Sonja
21. Mai 17:01
Das klingt nach einem ähnlich unlogischen Zirkus wie beim Collie. Beim Ami und dem AKC dürfen z.B. die Haararten und mehr Farben miteinander verpaart werden, anders als beim Briten in der FCI, also auch dem VDH. Da sind Lang- und Kurzhaar zwei verschiedene Rassen und es gibt nur drei Farben. Kann man jetzt unberührt mit den Schultern zucken, aber ich sehe da eine massive Einengung des Genpools, noch dazu aus sinnlosen Gründen 🤷‍♀️ Echt traurig.
Jap...echt traurig und einfach nicht wirklich für die "langzeit" durchdacht....denn so wird der Genpool immer eger....🤗 Was ich aber wiklich noch exttremer finde ist die VDH/FCI Regel bei den Xoloitzcuintle.: Die Nacktheit entsteht ja durch einen Gendefekt der auch z.B. die Ursache ist das die allermeisten nackten Xolos fehlende oder gar keine Zähne haben. Nun gibt es auch behaarte Xolos, ohne diesen defekt und mit kompleten Zähnen etc, also "gesunde" Hunde. Zwar sind die mittlerweile annerkannt, also bekommen Papiere, dürfen aber nicht miteinander verpaart werden (also fell-xolos mit fell-xolos).....🙄...das ist ja schon 🙈...aber es wird sogar "empfohlen" nackt-xolos mit nackt-xolos zu verpaaren damit weniger fell-xolos fallen...nur ist mittlerweile auch bekannt das die Verpaarung zweier nackten das dazu führt das einige Welpen nicht lebensfähig sind....(also ähnlich doppel-merle) , nur sterben ein teil dieser "doppel-nackt" Embrionen meist bereits im Mutterleib ab und/oder kommt zu Totgeburten...das ist doch wirklich......(wenn ich jetzt schreibe was es ist heisst es,wieder von einigen das ich Züchter/Leute beleidige....🙄 aber egal das ist doch einfach "krank und ...p.") Oder andres audgedrückt VDH/FCI verbietet in der Xolo "Zucht" die Verpaarung zweier Tiere bei denen die Wahrscheinlichkeit höher liegt, das gesunde Welpen fallen....