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Katrin
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zuletzt 23. Juli

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Katrin
22. Juli 16:08
..das ist für mich sehr interessant. Sagen Dir die Diensthundeführer, was für sie die Hauptgründe für diese Entwicklung sind? Warum verändern sich die Hunde in die von Dir beschriebene Richtung?
Ist das gleiche Spiel wie mit dem körperlich kaputt züchten nur halt das es hier zum Teil psychisch und genetisch ist.

,,Beim Malinois tritt bei Hunden mit willkürlichen aggressiven Verhaltensauffälligkeiten häufiger das Allel A22 des Dopamintransportergen (SLC6A3) auf, während die Allele A0 und A10 nicht mit diesen unerwünschten Aggressionen assoziiert werden können. Neben der in der Ausbildung der Hunde angestrebten Form der Aggressivität, die provoziert wurde und eindeutig einer bestimmten klar-definierten Situation zugeordnet werden kann ("zielgerichtete Aggression"), zeigen Hunde mit dem Allel A22 häufig Phasen mit willkürlichen, unkontrollierbaren aggressiven Verhaltensweisen, die auch mit Krampfanfällen einhergehen können."

Mehr darüber⤵️
Verhaltensanomalie – LABOGEN https://share.google/gMSYsIwJ9RmMJ4kAU
 
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Sonja
23. Juli 06:53
..das ist für mich sehr interessant. Sagen Dir die Diensthundeführer, was für sie die Hauptgründe für diese Entwicklung sind? Warum verändern sich die Hunde in die von Dir beschriebene Richtung?
Katrin hat ja eine möglichen Grund aufgeführt ....aber...So genau wissen sie es auch nicht, (ist halt aussage von DHF die seit Jahrzehnten im Job sind), vermuten aber u.A. eine genetische "Zuchtsache" , ev. auch bedingt durch die Inzuchtkoeffizenz (IK) . Die IK ist beim Mali allgemein nicht überdurchnitt zu anderen Rassen, aber bei den "Diensthunde-Linien" sieht es wohl anders aus..Daher werden ja mittlerweile öfter Herder eingekreutzt , also "frisches Blut".🤗 Es eignet sich ja nicht jeder Welpe zum Diensthund und da ist die Auswahl der möglichen Elterntiere dann nochmal enger. Aber besser wird es auch bei den "Privatgehaltenen" Malis nicht, ich kenne ein paar "Privat Malis" und die haben einfach gesagt einen "knall" (selbst die mit denen garbeitet wird) . Also sind hyperaktiver als ein Border, und eine, eigentlich eine ganz liebe und mit anderen Hunden gut verträgliche Hündin, aber spielenen darf die nur mit Maulkorb an... Denn das kann minutenlag gut gehen und plötzlich legt sich beib ihr ein "schalter um" und sie geht von jetzt auf gleich auf andere Hunde ( und teils auch HH) los🥴. Diese Phase ist kurz und dann "legt sich der Schalter wieder auf normal/friedlich". Der HH erzählte mir auch das sie nicht die einzige aus dem Wurf sei die so ist....🤗....also da gibts denke ich schon genetischen Ursachen, zumal sie und auch die Geschwister Tierärztlich durchgecheckt sind....