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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Su
20. Mai 18:51
Vielleicht ist der Artikel aus Wikipedia sinnvoll, damit alle wissen, wovon aktuell geredet wird:

„Die Epigenetik (von altgriechisch ἐπί epi „dazu, außerdem“ und -genetik) ist das Teilgebiet der Biologie, das sich mit zellulären Prozessen beschäftigt, welche die Aktivität von Genen beeinflussen. ….“
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 19:40
Vielleicht ist der Artikel aus Wikipedia sinnvoll, damit alle wissen, wovon aktuell geredet wird: „Die Epigenetik (von altgriechisch ἐπί epi „dazu, außerdem“ und -genetik) ist das Teilgebiet der Biologie, das sich mit zellulären Prozessen beschäftigt, welche die Aktivität von Genen beeinflussen. ….“
Ich finde das Mausexperiment mit den genetisch adipösen Mäusen zeigt sowohl die Wichtigkeit von Genetik, als auch Epigenetik.

Es gibt genetisch fettleibige Mäuse -> zeigt Bedeutung von Genetik. Die Nachkommen sind ja quasi genetisch zu Fettleibigkeit verdammt.

Aber wenn man Embryos der genetisch fettleibigen Maus in eine schlanke Maus einsetzt, werden die Nachkommen schlank. Das Gen für Fettleibigkeit ist zwar da, wird aber nicht exprimiert, wenn sie durch die schlanke Mutter ausgetragen werden -> Bedeutung von Epigenetik.

Jetzt ist es natürlich toll, dass Genexpression beeinflusst werden kann. Aber ändert halt auch nichts am Schicksal der Embryos, die in der fettleibigen Mutter bleiben.

Das ist jetzt natürlich extrem vereinfacht dargestellt, aber zum Verständnis glaube ich ganz gut.

NUR wir reden hier vom Stoffwechsel und einem einzigen Gen, dass die Fettleibigkeit ausgelöst hat. Lässt sich das so einfach auf Verhalten übertragen, dass durch eine Kombination aus unzähligen Genen beeinflusst wird?

Und wie oft kann man in der Praxis die Expression von Genen durch Epigenetik so stark beeinflussen, wie einen Embryo zu transplantieren?

Wobei wie gesagt, ich will den Einfluss der Epigenetik überhaupt nicht unterschätzen. Aber Genetik und Epigenetik gehen halt Hand in Hand.
Die Mäuse, die das Gen für die Fettleibigkeit nicht haben sind nicht darauf angewiesen, dass die Expression durch Epigenetik ausgeschaltet wird. Klarer Vorteil, wenn die Umwelteinflüsse nicht steuerbar sind.

Wenn man also die Wahl hat (Hundezucht) würde ich immer auf beste Gene und beste Umwelt setzen. Doppelt hält sicher.
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 20:15
Das ist schon spannend aber mich würde mal interessieren wie dann begründet wird woher diese Verhaltensweisen kommen. Warum zeigen Hunde bestimmte Verhaltensweisen auf die gezüchtet wurden ohne dass ihnen das jemals einer beigebracht hat? Dann sind wir ganz schnell wieder bei der Theorie das Gene keine Rolle spielen und alles nur Erziehung ist- das finde ich sehr fragwürdig. Ja das Verhalten unserer Hunde ist komplex und man kann nicht mal eben in drei Generationen eine wesensfeste Rasse kreieren. Man darf auch Charakter nicht mit Veranlagung verwechseln denn selbst bei gleicher oder ähnlicher Veranlagung haben Hunde durchaus unterschiedliche Charaktere. Ich verstehe auch nicht ganz wieso bei Hunden der genetische Einfluss geleugnet wird wenn man weiß dass Gene eine riesengroße Rolle nicht nur bei Hunden spielen. Wenn bei einem Menschen ein einziges Gen defekt ist dann kommt es zu großen Veränderungen und auch zu Krankheiten- man denke nur an die Trisomie und weitere Gendefekte. Ebenso führt der Merle Gendefekt oftmals zu schweren Behinderungen und Krankheiten bei Hunden. Natürlich sind Gene nicht alles denn Prägung, Umwelt, Erziehung beeinflussen die Eigenschaften und auch den Charakter sie aber völlig zu leugnen finde ich schwierig.
Ich weiß nicht, wie das in diesem Buch erklärt wird, aber ich habe mal so eine Erklärung gehört:

Eigentlich gibt es in allen Hunderassen Hunde, die hüten, jagen, schützen usw können.
Diese Verhalten werden durch Erwartung unbewusst bei bestimmten Rassen verstärkt. Also wenn man einen als Hütehund gelabelten Hund hat, erwartet man Hüteverhalten und bestätigt es.
Diese Erwartungshaltung ist auch der Grund, aus dem man bestimmte Jobs historisch mit bestimmten Rassen versucht und dann halt die Individuen innerhalb der Rasse findet, die es gut können. Aber diese Individuen gäbe es in allen Rassen.

Also wenn ich mit 100 Border Collies versuchen würde zu hüten, könnten es 2 gut und von 100 Weimaranern könnten es auch 2 gut. Aber ich würde es mit den Weimaranern gar nicht erst versuchen und daher denken, die Border Collies wären Hütehunde, obwohl es gar keine Hütehunde, Jagdhunde usw gäbe.
Herdenschutzhunde werden aus der Theorie gerne ausgeklammert, die sind halt eine Ausnahme.

Ich halte von der Theorie nicht viel und ehrlich gesagt sogar für ziemlich absurd. Aber wird in bestimmen Communities so verbreitet.
 
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Tina
20. Mai 20:19
Ich weiß nicht, wie das in diesem Buch erklärt wird, aber ich habe mal so eine Erklärung gehört: Eigentlich gibt es in allen Hunderassen Hunde, die hüten, jagen, schützen usw können. Diese Verhalten werden durch Erwartung unbewusst bei bestimmten Rassen verstärkt. Also wenn man einen als Hütehund gelabelten Hund hat, erwartet man Hüteverhalten und bestätigt es. Diese Erwartungshaltung ist auch der Grund, aus dem man bestimmte Jobs historisch mit bestimmten Rassen versucht und dann halt die Individuen innerhalb der Rasse findet, die es gut können. Aber diese Individuen gäbe es in allen Rassen. Also wenn ich mit 100 Border Collies versuchen würde zu hüten, könnten es 2 gut und von 100 Weimaranern könnten es auch 2 gut. Aber ich würde es mit den Weimaranern gar nicht erst versuchen und daher denken, die Border Collies wären Hütehunde, obwohl es gar keine Hütehunde, Jagdhunde usw gäbe. Herdenschutzhunde werden aus der Theorie gerne ausgeklammert, die sind halt eine Ausnahme. Ich halte von der Theorie nicht viel und ehrlich gesagt sogar für ziemlich absurd. Aber wird in bestimmen Communities so verbreitet.
Die Theorie würde aber erklären, warum heutzutage bspw. Schäfer ihre neuen Hunde (Welpen/Junghund) vor der Ausbildung auf vorhandene Hüteeigenschaften erst einmal testen. 🤔
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 20:23
Die Theorie würde aber erklären, warum heutzutage bspw. Schäfer ihre neuen Hunde (Welpen/Junghund) vor der Ausbildung auf vorhandene Hüteeigenschaften erst einmal testen. 🤔
Naja nicht wirklich.

Nur weil nicht jeder Hütehund tatsächlich für die echte Hütearbeit am Tier geeignet ist, heißt es noch lange nicht, dass er kein Hüteverhalten ausübt (kann auch zu ängstlich sein, zu sanft, zu heftig, oder einfach wenig motiviert. Zwickt aber die rennenden Kinder trotzdem in die Fersen).
Und heißt genauso wenig, dass man unter Jagdhunderassen genauso viele Hunde für die Hütearbeit findet würde oder überhaupt welche.

Es gibt Jagdhunde, die für die Jagd Ausbildung nicht geeignet sind. Zum Beispiel aufgrund von Charakter, Wesen, Nerven, "Trieb" usw. Heißt aber nicht, dass sie nicht trotzdem Jagdverhalten zeigen, es ist nur nicht geeignet für die Arbeit.
Heißt auch nicht, dass man unter 100 HSHs genauso viele jagdtaugliche Hunde finden wird, wie unter 100 Deutsch Drahthaar. Wenn überhaupt.

Genetisch verankertes Verhalten ist kein Garant für erfolgreiche Ausbildung. Aber die Voraussetzungen dafür schon.
 
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Celine
20. Mai 20:24
Ich weiß nicht, wie das in diesem Buch erklärt wird, aber ich habe mal so eine Erklärung gehört: Eigentlich gibt es in allen Hunderassen Hunde, die hüten, jagen, schützen usw können. Diese Verhalten werden durch Erwartung unbewusst bei bestimmten Rassen verstärkt. Also wenn man einen als Hütehund gelabelten Hund hat, erwartet man Hüteverhalten und bestätigt es. Diese Erwartungshaltung ist auch der Grund, aus dem man bestimmte Jobs historisch mit bestimmten Rassen versucht und dann halt die Individuen innerhalb der Rasse findet, die es gut können. Aber diese Individuen gäbe es in allen Rassen. Also wenn ich mit 100 Border Collies versuchen würde zu hüten, könnten es 2 gut und von 100 Weimaranern könnten es auch 2 gut. Aber ich würde es mit den Weimaranern gar nicht erst versuchen und daher denken, die Border Collies wären Hütehunde, obwohl es gar keine Hütehunde, Jagdhunde usw gäbe. Herdenschutzhunde werden aus der Theorie gerne ausgeklammert, die sind halt eine Ausnahme. Ich halte von der Theorie nicht viel und ehrlich gesagt sogar für ziemlich absurd. Aber wird in bestimmen Communities so verbreitet.
Von der Theorie würde ich auch nicht viel halten.

Die verschiedenen Rassen bzw Gruppierungen, zum Beispiel der Hütehund, haben angeborene Instinkte.
 
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Tina
20. Mai 21:03
Ja stimmt, da stimme ich zu. Eine Art ursprüngliche Veranlagung/Ausrichtung ist bei bestimmten Rassen defintiv vorhanden.

Glaube in einem Buch gelesen zu haben, dass alle diese typischen Verhaltensarten von Hunden auf "Jagdverhalten" beruhen.

Die Sequenzen der Jagd also spezialisiert wurden.

Bspw. nen Hüter der nur ortet und hetzt, aber nicht packt/tötet.

Oder halt einen Packer/Töter.

Und und und, da gibt's ja viele Zwecke. Ich weiß nicht ob man einen veranlagten Hüter zum guten Packer erziehen könnte bzw umgedreht, stelle ich mir schwierig vor und denke ja, da ist Genetik und Veranlagung ein Thema.
 
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Carola
20. Mai 21:32
Ich weiß nicht, wie das in diesem Buch erklärt wird, aber ich habe mal so eine Erklärung gehört: Eigentlich gibt es in allen Hunderassen Hunde, die hüten, jagen, schützen usw können. Diese Verhalten werden durch Erwartung unbewusst bei bestimmten Rassen verstärkt. Also wenn man einen als Hütehund gelabelten Hund hat, erwartet man Hüteverhalten und bestätigt es. Diese Erwartungshaltung ist auch der Grund, aus dem man bestimmte Jobs historisch mit bestimmten Rassen versucht und dann halt die Individuen innerhalb der Rasse findet, die es gut können. Aber diese Individuen gäbe es in allen Rassen. Also wenn ich mit 100 Border Collies versuchen würde zu hüten, könnten es 2 gut und von 100 Weimaranern könnten es auch 2 gut. Aber ich würde es mit den Weimaranern gar nicht erst versuchen und daher denken, die Border Collies wären Hütehunde, obwohl es gar keine Hütehunde, Jagdhunde usw gäbe. Herdenschutzhunde werden aus der Theorie gerne ausgeklammert, die sind halt eine Ausnahme. Ich halte von der Theorie nicht viel und ehrlich gesagt sogar für ziemlich absurd. Aber wird in bestimmen Communities so verbreitet.
Diese Theorie habe ich auch schon gehört bzw gelesen und kann mich damit überhaupt nicht anfreunden. Wenn dem so wäre dann bräuchte man keine Rassen zu züchten und würde bestimmte Hunde nicht für bestimmte Aufgaben nehmen.

Natürlich ist nicht jeder Hütehund zum Hüten/ Arbeiten geeignet(der Vater meiner früheren Hündin war ein Border Collie der ausgemustert wurde weil er für den Schäfer nicht taugte)- trotzdem zeigt er ausgeprägtes hüteverhalten und wurde zu einem perfekten Fußballer.
Mein Hund zeigte auch typisches Hüteverhalten und das hatte ihm niemand beigebracht. Eine Erwartungshaltung gab es auch nicht denn als ich diesen Hund übernahm hatte ich nicht die geringste Ahnung von Hütehunden.
Nachdem der Hund riesengroße Probleme bereitete weil er nicht entsprechend seiner Veranlagung beschäftigt wurde und bekam ich ihn und war ebenfalls völlig ahnungslos.
Sehr schnell durfte ich lernen dass ich mit diesem Hund aufgrund seiner Veranlagung/ Gene völlig anders umgehen musste als mit meinen bisherigen Hunden.
Das was ich mit diesem Hund machen konnte an Akrobatik und Dogdancing war großartig und der Hund wurde fast normal.
Docgdancing habe ich auch mit meinem jetzigen Hunden versucht- es ist aussichtslos, sie haben weder die Beweglichkeit noch ein Interesse an dieser Beschäftigung genauso wenig wie am apportieren.
Denen hat niemand gezeigt wie man Ratten jagd aber Sie können es perfekt. Warum? Weil Spitze schon früher als Wachhunde und für die Rattenjagd gehalten wurden. Wenn sich in meinen Garten ein Ratte wagt ist sie tot bevor ich sie entdeckt habe weil die Hunde sie schon längst gewittert und erledigt haben.
Mein Border Collie hat auch ratten gefangen hat aber niemals den finalen Biss ausgeführt und die Ratte konnte das Schlachtfeld lebend verlassen.
Der Border Collie hat nichts und niemanden bewacht und hätte jeden Einbrecher freundlich begrüßt, die Spitze sind äußerst unangenehme Zeitgenossen wenn jemand Fremdes in meine Wohnung geht und ich nicht da bin. Das habe ich Ihnen auch nicht beigebracht.
Vielleicht ist ja auch alles Zufall! Das denke ich aber nicht.
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 21:33
Von der Theorie würde ich auch nicht viel halten. Die verschiedenen Rassen bzw Gruppierungen, zum Beispiel der Hütehund, haben angeborene Instinkte.
Und Hütehund ist ja auch nicht gleich Hütehund.
Das Hüteverhalten und das dazugehörige Wesen unterscheiden sich je nach Rasse schon sehr stark.

Nehmen wir den Border Collie. Super sensibel, arbeitet über "psychischen" Druck, kooperiert stark, sehr kontrolliert und fein. Hält Schafe zusammen und zieht oft weite Kreise.

Dann der Cattle dog, auch ein Hütehund, jedoch zum Treiben. Super robust und schmerzunempfindlich, tollkühn und eher selbstständig, geht sehr nah ans Rind und zwickt, energetisch und hartnäckig.

Völlig unterschiedliches Hüteverhalten und unterschiedliche Charaktere für unterschiedliche Herden und Aufgaben.

Das ist so wahnsinnig faszinierend und einfach schade, wenn man diese unglaublichen rassespezifischen Fähigkeiten abstreitet.

Aber das ist halt immer Theorie und Praxis. Die Theorie, dass es gar keine Hüte-, Jagd- Schutzhunde usw gibt lässt sich schwer widerlegen. Dazu müsste man eine großangelegte und aufwändige Studie machen, mit kontrollierter Aufzucht, Kontrollgruppen usw. Wird nie passieren.

In der Praxis wird sich keiner einen Labrador holen und versuchen ihn an Rindern auszubilden und das nicht ohne Grund.
 
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Tina
20. Mai 21:59
Und Hütehund ist ja auch nicht gleich Hütehund. Das Hüteverhalten und das dazugehörige Wesen unterscheiden sich je nach Rasse schon sehr stark. Nehmen wir den Border Collie. Super sensibel, arbeitet über "psychischen" Druck, kooperiert stark, sehr kontrolliert und fein. Hält Schafe zusammen und zieht oft weite Kreise. Dann der Cattle dog, auch ein Hütehund, jedoch zum Treiben. Super robust und schmerzunempfindlich, tollkühn und eher selbstständig, geht sehr nah ans Rind und zwickt, energetisch und hartnäckig. Völlig unterschiedliches Hüteverhalten und unterschiedliche Charaktere für unterschiedliche Herden und Aufgaben. Das ist so wahnsinnig faszinierend und einfach schade, wenn man diese unglaublichen rassespezifischen Fähigkeiten abstreitet. Aber das ist halt immer Theorie und Praxis. Die Theorie, dass es gar keine Hüte-, Jagd- Schutzhunde usw gibt lässt sich schwer widerlegen. Dazu müsste man eine großangelegte und aufwändige Studie machen, mit kontrollierter Aufzucht, Kontrollgruppen usw. Wird nie passieren. In der Praxis wird sich keiner einen Labrador holen und versuchen ihn an Rindern auszubilden und das nicht ohne Grund.
Sag niemals nie.
Vllt wird das doch noch iwie genauer erforscht, könnte ich mir schon vorstellen, die Wissenschaft schläft nicht.


War es nicht auch erst verhältnismäßig kurz her, wo anhand von Hirn CT/MRT am wachen Hund erforscht wurde, dass Hunde tatsächlich Gefühle (ähnlich uns Menschen) haben?! Ich glaube den meisten HH war das auch schon vorher klar, aber da kam dann erst der hirnlich/neurologisch finale Beweis.