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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Jessica
18. Mai 16:07
Das sehe ich komplett anders. Gerade bei so heftigen Qualzuchten wie dem Mops müssen so unglaublich viele Generationen leiden bis da was halbwegs gesundes dabei herauskommt. Dann müssen da andere Rassen eingekreuzt werden (weil der Genpool so klein und schlecht ist) und der Charakter wird sich dadurch massiv verändern. Meiner Meinung nach sollte man schauen dass die gesunden Rassen, die es noch gibt, weiterhin gesund gehalten werden und man da vielleicht ne Rasse mit so nem Charakter daraus entwickeln kann. Und die Qualzuchtrassen lässt man aussterben.
Die Entwicklung einer "Neuen Rasse" dauert Jahrezehnte bis aus Kreuzungen ein halbwegs im Charakter "berechenbar Hund" geschaffen wurde.

Beim einkreuzen sind das 4 Generationen. Wenn man davon ausgeht das bis zum ersten Wurf eines Hundes dieser 2,5 Jahre alt ist sind das 7,5 Jahre bis man "gesunde" Rückzüchtungen" hat. Die wieder dem Rassestandart entsprechen.

(Findet den Fehler/Wiederspruch)

Nur um mal kurz Zahlen genannt zu haben.
 
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Bernadette
18. Mai 16:14
Die Entwicklung einer "Neuen Rasse" dauert Jahrezehnte bis aus Kreuzungen ein halbwegs im Charakter "berechenbar Hund" geschaffen wurde. Beim einkreuzen sind das 4 Generationen. Wenn man davon ausgeht das bis zum ersten Wurf eines Hundes dieser 2,5 Jahre alt ist sind das 7,5 Jahre bis man "gesunde" Rückzüchtungen" hat. Die wieder dem Rassestandart entsprechen. (Findet den Fehler/Wiederspruch) Nur um mal kurz Zahlen genannt zu haben.
Also mir wäre es lieber ne neue Rasse aus gesunden Hunden zu entwickeln, als noch mehr Generationen von Hunden zu züchten, die ihr Leben lang leiden…
 
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Jessica
18. Mai 16:15
Was läuft denn draußen bei dir rum? Wir waren gerade mit einem Dackelmix und Yorky Gassi. Treffen tun wir hier hauptsächlich Mischlinge/TS Hunde und Jagdhunderassen. Hier und da mal was Richtung Molosser. Hauptsächlich aber Retriever, Vizsla und so weiter. Tiere mit ausgeprägten Qualzuchtmerkmalen sind hier bei uns zumindest selten. Gerade Familien würde ich von Mops und Co abraten. Schon wegen der psychischen und finanziellen Belastung.
Also bei mir an QZ, der Toy Terrier mit knapp 2 Kilo. Keine Zähne mehr mit 8 Jahren, die Zunge zu lang do das sie fast am Boden ist.

4 Französische Bulldogen und der Halter glaubt, ich glaub ihm das es nur 2 sind.

Ein Pomarain, der 8 kg schwer ist Patella hat, einen Herzfehler und extrem schwer atmet. Aus besonders toller Zucht die extra nicht im Verband züchten um gesunde Hunde zu produzieren.

Ein Mops dem fallen irgendwann die Augen raus.

Ein Zwerkdackel in Merle, der hoffentlich nie in eine Pfütze fällt.

Alles bewusste Anschaffungen!

Ein geretteter Tee Tassen Hund und da Respekt vor den Besitzern

Wenn ich noch 2 Minuten überlege kommen noch ein.

Oder dann Tierschutzhunde oder Doodles
 
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Jessica
18. Mai 16:18
Verstehe deinen Gedanken, ich glaube ich sehe das einfach ein bisschen anders. Für mich würden Rückzüchtungen eher Sinn machen, wenn die Rasse noch nicht 'komplett kaputt gezüchtet' wurde (ich hoffe das sieht hier jetzt keiner als Beleidigung oder Angriff an) und man in überschaubarer Zeit viel verbessern kann. Bei Rassen wie dem Mops, Frenchie oder auch CKCS, habe ich leider das Gefühl, dass das Problem so massiv ist, dass es Jahrzehnte dauern würde, da wirklich gesunde Hunde zu bekommen. Das wären dann halt nicht mehr einzelne Hunde die immernoch stark betroffen sind, sondern sehr viele. Und das finde ich einfach schwierig.
Beim CKCS seh ich da andere Länder schon Rückzuchten tatsächlich ein Chance der Rückzüchtung.
Diese Rückgezüchteten Hunde dürfte nämlich nach Deutschland geholt werden und wurde sogar offiziell Verbandspapiere erhalten.
 
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Jessica
18. Mai 16:24
Ganz ehrlich - ich will keinen Mischling bei dem ich nicht weiß was drin steckt. Kann alles gut gehen, muss aber nicht. Was ist verkehrt daran einen netten Familienhund haben zu wollen? Ich brauche keinen Hund, mit dem ich nicht zurechtkomme. Die Tierheime sind voll mit Auslandstierschutzhunden, mit denen hier niemand zurechtkommt und die mit dem Leben hier nicht klarkommen. Auch das ist Tierquälerei. Und überall einen Pudel einzukreuzen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Habt Ihr mal geschaut, was der Pudel alles für Krankheiten hat? Da gibt es eine ganze Liste. Das erhöht in gewissem Maße auch die Chance weitere Krankheiten in die Rassen zu züchten. Was ist mit Australian Shephards - da ist die Liste der Krankheiten länger als beim Cavi. Sind das dann auch Qualzuchten - die betroffenen Tiere leiden genauso. Oder der Deutsche Schäferhund, der schon als Welpe so einen kaputten Rücken hat, dass er kaum laufen kann. Mischlinge sind nicht unbedingt gesünder - auch dort spielen Gene eine Rolle. Wenn es schlecht läuft, dann sind diese Hunde kränker als die Rassehunde. Ich finde die ganze Argumentation hier teilweise mehr als scheinheilig. Teilweise wird das eigene Lebensmotto als das einzig richtige vorgegeben. Ein sachlicher Austausch scheint hier gar nicht möglich und erwünscht zu sein. Mein Cavi schnarcht nicht, sie geht mit 8 Jahren noch Tagestouren und benötigt keinerlei Medikamente. Aber ich werde mich hier nicht rechtfertigen- ich liebe meinen Hund und sie uns. Sie hat ein normales Hundeleben und ich mache sehr viel mit ihr. Ich glaube schon, dass sie ein glücklicher kleiner Hund ist. Und damit ist alles gesagt.
Das was du beim Pudel schreibst kann ich nur bestätigen, durch das einkreuzen andere Rassen ist die Gefahr groß neue Krankheiten in die Rasse einzutragen.

Ist beim Großspitz durch das einkreuzen vom American Eskimo genau so passiert!
Und nachdem man dann Rückgezüchtet hatte und 2 Hunde mit AE Abstammung verpaart hat kam nach 4 Generationen raus das man sich DM eine Rückenmarkserkrankung eingeschleppt hat!
Und seither wird jeder Großspitz darauf getestet, egal ob AE in den Vorfahren war.
 
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Jessica
18. Mai 16:28
Also mir wäre es lieber ne neue Rasse aus gesunden Hunden zu entwickeln, als noch mehr Generationen von Hunden zu züchten, die ihr Leben lang leiden…
Ich wollte das ganze versuchen neutral mit Zahlen zu beschreiben.
 
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Bernadette
18. Mai 16:31
Ich wollte das ganze versuchen neutral mit Zahlen zu beschreiben.
Ich finde das kann man schlecht neutral beschreiben… jeder einzelne Hund der noch als Qualzucht auf die Welt kommt ist einer zu viel… egal ob es mit dem Ziel passiert dass vielleicht mal ne zukünftige Generation gesund ist.
 
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Julia 🐾Nero
18. Mai 16:43
Ich wollte das ganze versuchen neutral mit Zahlen zu beschreiben.
Das Problem ist, dass man nach 7,5 Jahren einen Hund hat, der weniger krank ist.
Du hast das Wort "gesunde Rückzüchtung" ja nicht unabsichtlich in Anführungszeichen gesetzt.
Ja man kann relativ schnell Linderung verschaffen.
Aber weniger krank ist immer noch nicht gesund.
Und gesunde, kleine Familienhunde sollten doch das Ziel sein.

Die Zucht neuer Rassen findet global permanent statt. In Deutschland ist sie eingeschlafen, obwohl Deutschland historisch die mitunter am weit verbreitetsten und bekanntesten Hunderassen hervorgebracht hat.

Und heute stehen Züchtern ja ganz andere Erkenntnisse und Möglichkeiten zur Verfügung. Außerdem sprechen wir von gesunden, klein bleibenden Familienhunden. Also keine hoch spezialisierten Hüte- oder Jagdhunde, bei denen besondere Fähigkeiten genetisch gefestigt werden müssen. Gesund und freundlich sollte der kleine Racker sein, ich glaube das geht deutlich schneller.
 
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Jessica
18. Mai 17:38
Das Problem ist, dass man nach 7,5 Jahren einen Hund hat, der weniger krank ist. Du hast das Wort "gesunde Rückzüchtung" ja nicht unabsichtlich in Anführungszeichen gesetzt. Ja man kann relativ schnell Linderung verschaffen. Aber weniger krank ist immer noch nicht gesund. Und gesunde, kleine Familienhunde sollten doch das Ziel sein. Die Zucht neuer Rassen findet global permanent statt. In Deutschland ist sie eingeschlafen, obwohl Deutschland historisch die mitunter am weit verbreitetsten und bekanntesten Hunderassen hervorgebracht hat. Und heute stehen Züchtern ja ganz andere Erkenntnisse und Möglichkeiten zur Verfügung. Außerdem sprechen wir von gesunden, klein bleibenden Familienhunden. Also keine hoch spezialisierten Hüte- oder Jagdhunde, bei denen besondere Fähigkeiten genetisch gefestigt werden müssen. Gesund und freundlich sollte der kleine Racker sein, ich glaube das geht deutlich schneller.
Gesunde Ruckzüchtung und im Rassestandart, ist aktuell bei vielen der QZ Rassen ein Wiederspruch in sich!

Deshalb nützt das eine zu machen nichts, auch die Käufer sollten sich da im klaren sein das sich die Rasse optisch verändert.
Den Charakter kann man erhalten um den es ja den meisten geht.

Ob ich wirklich dafür bin komplett neue Rassen zu erschaffen?
Nun ja, nehmen wir den Eurasier, wie ich finde eine gut durchdachte "große" Rasse und durchaus sehr familienfreundlich. Allerdings vor 13 Jahren empfand ich das noch anderst.
Mal waren sie stur wie der Chow Chow, mal hatten sie jagttrieb, mal waren es kläffer (sagt die mit 2 Großspitzen 🤣🤫)

Nein damals war die Zucht noch nicht "konstant" jeder anderst und was man bekommen könnte recht unsicher. Begonnen wurde 1960 bis 1972 dann noch der Samojede dazu gekreuzt wurde. 1973 wurde die Rasse im VDH anerkannt. Und trotzdem hätte ich mir 2013 keinen gekauft.

Da fände ich 7,5 Jahre interesanter, ob besser?
Unter den voraussetzungen das man nach dem einkreuzen wieder zurück in den aktuellen Standart möchte, nein.
 
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Sonja
18. Mai 21:06
Was läuft denn draußen bei dir rum? Wir waren gerade mit einem Dackelmix und Yorky Gassi. Treffen tun wir hier hauptsächlich Mischlinge/TS Hunde und Jagdhunderassen. Hier und da mal was Richtung Molosser. Hauptsächlich aber Retriever, Vizsla und so weiter. Tiere mit ausgeprägten Qualzuchtmerkmalen sind hier bei uns zumindest selten. Gerade Familien würde ich von Mops und Co abraten. Schon wegen der psychischen und finanziellen Belastung.
Also in unserer Gegend, welche man so beim Gassigehen trifft und/oder HH die ich durch Gespräche "kenne" : 3 oder 4 Frenchie, paar Labradore ( 1 davon wirklich extrem massig/kurzbeinig, englische showlinie) 2 ganz junge ( ca. halbes jahr alt) kaninchen-Farbdackel, 2 Pomerians ( einer mini /teacup🤔) 2 DSH einer wohl DDR Linie der andere 🙈 amerikakische Showlinie ( die HH haben den importiert) jede menge Aussies (standart/mini) natürlich alle Merle, ein paar ganz extrem hell , (stammen auch von dem selben vemehrer, und laut einigen Besitzer die ich kenne haben die alle gesundheitliche Probleme, z.B. Epilepsie und/oder schwerhörig/taub). 4 Collie, 2 Husky. Ettliche Auslands-TS / TS/TH Mixe ( von denen die ich kenne haben auch mehere gesundheitliche Probleme wie HD, ED, Epilepsie) .....Die Ecke bei uns hat eine sehr hohe Hundedichte...In unserer Strasse, leben in ca. jedem zweiten/dritten Haus ein oder mehere Hunde🤗