Das Problem ist, dass man nach 7,5 Jahren einen Hund hat, der weniger krank ist.
Du hast das Wort "gesunde Rückzüchtung" ja nicht unabsichtlich in Anführungszeichen gesetzt.
Ja man kann relativ schnell Linderung verschaffen.
Aber weniger krank ist immer noch nicht gesund.
Und gesunde, kleine Familienhunde sollten doch das Ziel sein.
Die Zucht neuer Rassen findet global permanent statt. In Deutschland ist sie eingeschlafen, obwohl Deutschland historisch die mitunter am weit verbreitetsten und bekanntesten Hunderassen hervorgebracht hat.
Und heute stehen Züchtern ja ganz andere Erkenntnisse und Möglichkeiten zur Verfügung. Außerdem sprechen wir von gesunden, klein bleibenden Familienhunden. Also keine hoch spezialisierten Hüte- oder Jagdhunde, bei denen besondere Fähigkeiten genetisch gefestigt werden müssen. Gesund und freundlich sollte der kleine Racker sein, ich glaube das geht deutlich schneller.
Gesunde Ruckzüchtung und im Rassestandart, ist aktuell bei vielen der QZ Rassen ein Wiederspruch in sich!
Deshalb nützt das eine zu machen nichts, auch die Käufer sollten sich da im klaren sein das sich die Rasse optisch verändert.
Den Charakter kann man erhalten um den es ja den meisten geht.
Ob ich wirklich dafür bin komplett neue Rassen zu erschaffen?
Nun ja, nehmen wir den Eurasier, wie ich finde eine gut durchdachte "große" Rasse und durchaus sehr familienfreundlich. Allerdings vor 13 Jahren empfand ich das noch anderst.
Mal waren sie stur wie der Chow Chow, mal hatten sie jagttrieb, mal waren es kläffer (sagt die mit 2 Großspitzen 🤣🤫)
Nein damals war die Zucht noch nicht "konstant" jeder anderst und was man bekommen könnte recht unsicher. Begonnen wurde 1960 bis 1972 dann noch der Samojede dazu gekreuzt wurde. 1973 wurde die Rasse im VDH anerkannt. Und trotzdem hätte ich mir 2013 keinen gekauft.
Da fände ich 7,5 Jahre interesanter, ob besser?
Unter den voraussetzungen das man nach dem einkreuzen wieder zurück in den aktuellen Standart möchte, nein.