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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Gabriele
17. Mai 18:54
Ist wirklich traurig, was hier abgeht. Eine normale Diskussion scheint hier absolut nicht möglich zu sein. Ich finde es absolut nicht in Ordnung, was hier für ein Ton herrscht. Und dann wundert Ihr Euch, dass sich kein Halter von Qualzuchten an der Diskussion beteiligt - mich wundert das überhaupt nicht. Aber ich oute mich jetzt mal - ich habe den 3. Cavalier King Charles Spaniel. Supertolle Hunde, die wirklich alles mitmachen (auch Tagestouren in den Bergen),sehr freundlich und nicht zu klein oder groß sind. Ich liebe sie, würde es aber stark begrüßen, wenn der VdH Einkreuzprogramme - wie bereits im europäischen Ausland begonnen - fördern würde. So könnte die Rasse hoffentlich gesunden. Ja, sie würden anders aussehen und auch etwas anders im Verhalten sein, aber sie wären vielleicht gesünder. Auf jeden Fall bringt es nichts alle Züchter über einen Kamm zu scheren und zu verdammen. Die, die ich kennengelernt habe waren kleine Familienzuchten, die ihre Hunde sehr geliebt haben.
Übrigens sind meine bisherigen Hunde älter geworden als einige Mischlinge hier!
Trotz allem haben wir nun einen Zweithund einer anderen Rasse.
Aber Cavis sind toll und ich liebe sie heiß und innig.
Ich bin übrigens auch kein Veganer.
Ihr dürft daher jetzt gerne mit ausgefahrenen Krallen auf mich losgehen. Allerdings würde es mich freuen auch mal eine zivilisierte Rückmeldung zu erhalten.
 
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Marie
17. Mai 18:56
Nein das ging an Alle, deshalb ging es auch nicht direkt an dich. Aber nun gut. Das hat nichts Pauschalisierung zu tun, sondern mit einem strukturellen Problem. Wenn die Mehrheit der Halter dieser Rassen das Problem nicht sieht (und das ist statistisch und tierärztlich erwiesen), dann ist das keine böse Unterstellung, sondern ein Fakt. Sich jetzt an der Art und Weise der Kritik aufzuhängen, ist nur ein Ablenkungsmanöver, um sich nicht mit der hässlichen Wahrheit auseinandersetzen zu müssen. Während wir hier über Höflichkeit diskutieren, ringen draußen die Hunde nach Luft. Die Prioritäten liegen hier einfach völlig falsch.
Na sag mal,liest du überhaupt was ich schreibe?
Wo mach ich denn ein Ablenkungsmanöver!
Habe dich lediglich darauf hingewiesen das man nicht pauschalisieren sollte!
Da schreibt nun mal ein kritischer HH dieser Rasse,so wie ich,auch nicht richtig !
Und was heißt denn statistisch und tierärztlich erwiesen ?
Dazu müsste man ja erst mal alle HH dieser Rasse erfassen.
Nicht wieder falsch verstehen ,ich zweifle nicht die Probleme der Rasse an,aber die Statistik würd ich gern mal sehen!
 
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Marie
17. Mai 19:00
Ist wirklich traurig, was hier abgeht. Eine normale Diskussion scheint hier absolut nicht möglich zu sein. Ich finde es absolut nicht in Ordnung, was hier für ein Ton herrscht. Und dann wundert Ihr Euch, dass sich kein Halter von Qualzuchten an der Diskussion beteiligt - mich wundert das überhaupt nicht. Aber ich oute mich jetzt mal - ich habe den 3. Cavalier King Charles Spaniel. Supertolle Hunde, die wirklich alles mitmachen (auch Tagestouren in den Bergen),sehr freundlich und nicht zu klein oder groß sind. Ich liebe sie, würde es aber stark begrüßen, wenn der VdH Einkreuzprogramme - wie bereits im europäischen Ausland begonnen - fördern würde. So könnte die Rasse hoffentlich gesunden. Ja, sie würden anders aussehen und auch etwas anders im Verhalten sein, aber sie wären vielleicht gesünder. Auf jeden Fall bringt es nichts alle Züchter über einen Kamm zu scheren und zu verdammen. Die, die ich kennengelernt habe waren kleine Familienzuchten, die ihre Hunde sehr geliebt haben. Übrigens sind meine bisherigen Hunde älter geworden als einige Mischlinge hier! Trotz allem haben wir nun einen Zweithund einer anderen Rasse. Aber Cavis sind toll und ich liebe sie heiß und innig. Ich bin übrigens auch kein Veganer. Ihr dürft daher jetzt gerne mit ausgefahrenen Krallen auf mich losgehen. Allerdings würde es mich freuen auch mal eine zivilisierte Rückmeldung zu erhalten.
Tja,ich find's auch traurig!
Aber egal was man schreibt,nichts ist richtig !
Ich fahr auf jeden Fall meine Krallen nicht aus 👍😂
 
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Li
17. Mai 19:22
Es müsste sich ja so langsam rumgesprochen haben, was Qualzuchtmerkmale sind.
So weit hinterm Mond kann ja keiner leben.

Es gibt die Leute, die es nicht sehen wollen, weil ihre Hunde ja keine Probleme haben.

Das ist ja rassetypisch und so süß, wenn sie schnarchen oder die süssen Glubschaugen , die dem Hund fast aus dem Kopf fallen.

Dann gibt es Leute, die sich immer wieder diese Rassen holen, weil sie ja so einen tollen Charakter haben und planen gleich schon die Operationen ein, die sie machen lassen, damit der Hund nicht fast erstickt.

Dann gibt es Mrnschen, die so eine Rasse haben und das Elend jeden Tag miterleben und die sich nie wieder so einen Hund holen.
Diese Leute haben wenigstens was draus gelernt.

Aufklärung ist genug da, aber manche wollen es gar nicht hören.

Das sind egoistische Menschen, denen es im Grunde egal ist, ob ihr Hund leidet.
Diesen Leuten kann man das ruhig mal etwas anders sagen.

Wenn ein Hund sein Leben lang leidet und nicht mal genügend Sauerstoff hat, was ist da wohl das größere Übel.

Ausgenommen sind Leute, die Tierschutzhunde /Abgabehunde aufnehmen.

Der Rest sollte sich mal gründlich Gedanken machen.
 
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Gabriele
17. Mai 19:30
Es müsste sich ja so langsam rumgesprochen haben, was Qualzuchtmerkmale sind. So weit hinterm Mond kann ja keiner leben. Es gibt die Leute, die es nicht sehen wollen, weil ihre Hunde ja keine Probleme haben. Das ist ja rassetypisch und so süß, wenn sie schnarchen oder die süssen Glubschaugen , die dem Hund fast aus dem Kopf fallen. Dann gibt es Leute, die sich immer wieder diese Rassen holen, weil sie ja so einen tollen Charakter haben und planen gleich schon die Operationen ein, die sie machen lassen, damit der Hund nicht fast erstickt. Dann gibt es Mrnschen, die so eine Rasse haben und das Elend jeden Tag miterleben und die sich nie wieder so einen Hund holen. Diese Leute haben wenigstens was draus gelernt. Aufklärung ist genug da, aber manche wollen es gar nicht hören. Das sind egoistische Menschen, denen es im Grunde egal ist, ob ihr Hund leidet. Diesen Leuten kann man das ruhig mal etwas anders sagen. Wenn ein Hund sein Leben lang leidet und nicht mal genügend Sauerstoff hat, was ist da wohl das größere Übel. Ausgenommen sind Leute, die Tierschutzhunde /Abgabehunde aufnehmen. Der Rest sollte sich mal gründlich Gedanken machen.
Und Du weißt, dass Menschen, die solche Rassen aus dem Tierschutz aufnehmen, dies aus besseren Gründen tun, als Menschen, die solche Hunde direkt beim Züchter holen? Vielleicht sind sie da ja auch nur billiger.
Und wenn Ihr über die Halter herzieht, dann wisst Ihr auch immer, ob deren Hunde vom Züchter oder aus dem Tierschutz sind?
Hut ab, vor Euren Fähigkeiten!
 
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Li
17. Mai 19:40
Und Du weißt, dass Menschen, die solche Rassen aus dem Tierschutz aufnehmen, dies aus besseren Gründen tun, als Menschen, die solche Hunde direkt beim Züchter holen? Vielleicht sind sie da ja auch nur billiger. Und wenn Ihr über die Halter herzieht, dann wisst Ihr auch immer, ob deren Hunde vom Züchter oder aus dem Tierschutz sind? Hut ab, vor Euren Fähigkeiten!
Die Hunde sind ja schon da und werden nicht für diese Menschen produziert.

Das kriegt man teilweise mit.

Heutzutage bei dem ganzen Wissen, wie die Hunde leiden, sollte es doch selbstverständlich sein- im Sinne des Hundes- das der Mensch darauf verzichtet, sich einen so leidenden Hund zu kaufen.

Manchmal muss man eben etwas deutlicher werden, dass es im Hirn von machen ankommt.
 
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Nad
17. Mai 19:52
Danke an Marie und an Gabriele, dass Ihr Euch hier beteiligt! 🙏

Was hat Euch denn dazu bewegt, Frenchies bzw. Cavaliere auszuwählen? Würdet Ihr es wieder machen und wie kamt Ihr zu der Entscheidung?
 
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Meike
17. Mai 19:53
Es müsste sich ja so langsam rumgesprochen haben, was Qualzuchtmerkmale sind. So weit hinterm Mond kann ja keiner leben. Es gibt die Leute, die es nicht sehen wollen, weil ihre Hunde ja keine Probleme haben. Das ist ja rassetypisch und so süß, wenn sie schnarchen oder die süssen Glubschaugen , die dem Hund fast aus dem Kopf fallen. Dann gibt es Leute, die sich immer wieder diese Rassen holen, weil sie ja so einen tollen Charakter haben und planen gleich schon die Operationen ein, die sie machen lassen, damit der Hund nicht fast erstickt. Dann gibt es Mrnschen, die so eine Rasse haben und das Elend jeden Tag miterleben und die sich nie wieder so einen Hund holen. Diese Leute haben wenigstens was draus gelernt. Aufklärung ist genug da, aber manche wollen es gar nicht hören. Das sind egoistische Menschen, denen es im Grunde egal ist, ob ihr Hund leidet. Diesen Leuten kann man das ruhig mal etwas anders sagen. Wenn ein Hund sein Leben lang leidet und nicht mal genügend Sauerstoff hat, was ist da wohl das größere Übel. Ausgenommen sind Leute, die Tierschutzhunde /Abgabehunde aufnehmen. Der Rest sollte sich mal gründlich Gedanken machen.
Wenn Aufklärung in Bezug auf Qualzucht beim Gegenüber nicht ankommt oder einfach abgetan wird, muss man das am Ende leider auch akzeptieren und ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, wie hart und frustrierend das sein kann.

Man kann informieren, erklären und sensibilisieren, aber man kann niemanden zwingen, die eigene Sichtweise anzunehmen und Fakten anzuerkennen.

Eine klare, deutliche Aufklärung kann trotzdem respektvoll sein, das hat dann auch nichts mit einem „Kuschelkurs“ zu tun, sondern eher damit, sachlich miteinander umzugehen.

Manche Menschen wollen unangenehme Wahrheiten manchmal nicht wahrhaben oder reden sie klein, weil sie nicht mit dem eigenen Verhalten oder den eigenen Vorstellungen vereinbar sind. Ich möchte damit niemanden in Schutz nehmen oder entschuldigen, aber vielleicht erklärt es manches Verhalten.

Es geht dabei auch sicherlich nicht darum, die Gefühle von Haltern über das Leid der Hunde zu stellen, aber wenn das Ziel wirklich Aufklärung und Veränderung ist, sollte man sich auch damit beschäftigen, warum Menschen in Abwehr gehen oder nicht zuhören. Reine Beschimpfungen führen oft eher dazu, dass Menschen dichtmachen, statt ihr Verhalten zu hinterfragen.

Man kann Qualzucht klar verurteilen und trotzdem der Meinung sein, das Beleidigungen keine sinnvolle Aufklärung sind. Das hat nichts mit Verharmlosung zu tun, sondern eher damit, möglichst viele Menschen überhaupt noch erreichbar zu halten.

Ich hoffe, das durch die teilweise auch informativen und guten Beiträge in diesem Thread, so mancher Halter dieser Rassen, sofern diese hier mitlesen, zumindest zum Nachdenken angeregt werden und würde mir wirklich wünschen, das die weiteren Beiträge einfach sachlich bleiben würden, auch wenn ich den Frust und die Emotionen bei jedem absolut nachvollziehen kann.
 
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Li
17. Mai 20:01
Wenn Aufklärung in Bezug auf Qualzucht beim Gegenüber nicht ankommt oder einfach abgetan wird, muss man das am Ende leider auch akzeptieren und ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, wie hart und frustrierend das sein kann. Man kann informieren, erklären und sensibilisieren, aber man kann niemanden zwingen, die eigene Sichtweise anzunehmen und Fakten anzuerkennen. Eine klare, deutliche Aufklärung kann trotzdem respektvoll sein, das hat dann auch nichts mit einem „Kuschelkurs“ zu tun, sondern eher damit, sachlich miteinander umzugehen. Manche Menschen wollen unangenehme Wahrheiten manchmal nicht wahrhaben oder reden sie klein, weil sie nicht mit dem eigenen Verhalten oder den eigenen Vorstellungen vereinbar sind. Ich möchte damit niemanden in Schutz nehmen oder entschuldigen, aber vielleicht erklärt es manches Verhalten. Es geht dabei auch sicherlich nicht darum, die Gefühle von Haltern über das Leid der Hunde zu stellen, aber wenn das Ziel wirklich Aufklärung und Veränderung ist, sollte man sich auch damit beschäftigen, warum Menschen in Abwehr gehen oder nicht zuhören. Reine Beschimpfungen führen oft eher dazu, dass Menschen dichtmachen, statt ihr Verhalten zu hinterfragen. Man kann Qualzucht klar verurteilen und trotzdem der Meinung sein, das Beleidigungen keine sinnvolle Aufklärung sind. Das hat nichts mit Verharmlosung zu tun, sondern eher damit, möglichst viele Menschen überhaupt noch erreichbar zu halten. Ich hoffe, das durch die teilweise auch informativen und guten Beiträge in diesem Thread, so mancher Halter dieser Rassen, sofern diese hier mitlesen, zumindest zum Nachdenken angeregt werden und würde mir wirklich wünschen, das die weiteren Beiträge einfach sachlich bleiben würden, auch wenn ich den Frust und die Emotionen bei jedem absolut nachvollziehen kann.
Ich war sachlich- deutlich, aber sachlich
 
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Marie
17. Mai 20:07
Danke an Marie und an Gabriele, dass Ihr Euch hier beteiligt! 🙏 Was hat Euch denn dazu bewegt, Frenchies bzw. Cavaliere auszuwählen? Würdet Ihr es wieder machen und wie kamt Ihr zu der Entscheidung?
Hallo Nad ja!
Wir haben eine französische Bulldogge,6 Jahre alt !
Zuvor hatten wir einen Mischling,und zwei Goldies!
Als unser letzter Goldie starb wollten wir keinen Hund mehr!
Aber dann war da die Kleine,die von ihrem Vorbesitzer mit 15 Wochen einfach im Stich gelassen wurde,wegen doppelseitigen Leistenbruch!
Der wurde operiert und alles ist gut !
Sie ist aus dem Nachbarort,und so ist sie bei uns gelandet.
Mit ihr hatte mein Tag wieder Sinn und Struktur.
Ohne Hund nach 30 Jahren ging eben doch nicht !
Die Rasse selbst und auch die Zucht sehe ich sehr kritisch!
Die Kleine liebe ich über alles,aber nicht der Rasse wegen,sondern ihrer selbst.
Haben auch schon einiges durch,das macht mich immer sehr traurig !
Aber dann bin ich doch froh darüber das sie zu uns gekommen ist !
Sie lebt mit zwei Katzen zusammen und ich hoffe das sie so gut wie möglich ein gutes Leben haben kann.
Ich werde jedenfalls alles dafür tun.
Danke auch das du danach gefragt hast 👍 LG Marie