Es müsste sich ja so langsam rumgesprochen haben, was Qualzuchtmerkmale sind.
So weit hinterm Mond kann ja keiner leben.
Es gibt die Leute, die es nicht sehen wollen, weil ihre Hunde ja keine Probleme haben.
Das ist ja rassetypisch und so süß, wenn sie schnarchen oder die süssen Glubschaugen , die dem Hund fast aus dem Kopf fallen.
Dann gibt es Leute, die sich immer wieder diese Rassen holen, weil sie ja so einen tollen Charakter haben und planen gleich schon die Operationen ein, die sie machen lassen, damit der Hund nicht fast erstickt.
Dann gibt es Mrnschen, die so eine Rasse haben und das Elend jeden Tag miterleben und die sich nie wieder so einen Hund holen.
Diese Leute haben wenigstens was draus gelernt.
Aufklärung ist genug da, aber manche wollen es gar nicht hören.
Das sind egoistische Menschen, denen es im Grunde egal ist, ob ihr Hund leidet.
Diesen Leuten kann man das ruhig mal etwas anders sagen.
Wenn ein Hund sein Leben lang leidet und nicht mal genügend Sauerstoff hat, was ist da wohl das größere Übel.
Ausgenommen sind Leute, die Tierschutzhunde /Abgabehunde aufnehmen.
Der Rest sollte sich mal gründlich Gedanken machen.
Wenn Aufklärung in Bezug auf Qualzucht beim Gegenüber nicht ankommt oder einfach abgetan wird, muss man das am Ende leider auch akzeptieren und ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, wie hart und frustrierend das sein kann.
Man kann informieren, erklären und sensibilisieren, aber man kann niemanden zwingen, die eigene Sichtweise anzunehmen und Fakten anzuerkennen.
Eine klare, deutliche Aufklärung kann trotzdem respektvoll sein, das hat dann auch nichts mit einem „Kuschelkurs“ zu tun, sondern eher damit, sachlich miteinander umzugehen.
Manche Menschen wollen unangenehme Wahrheiten manchmal nicht wahrhaben oder reden sie klein, weil sie nicht mit dem eigenen Verhalten oder den eigenen Vorstellungen vereinbar sind. Ich möchte damit niemanden in Schutz nehmen oder entschuldigen, aber vielleicht erklärt es manches Verhalten.
Es geht dabei auch sicherlich nicht darum, die Gefühle von Haltern über das Leid der Hunde zu stellen, aber wenn das Ziel wirklich Aufklärung und Veränderung ist, sollte man sich auch damit beschäftigen, warum Menschen in Abwehr gehen oder nicht zuhören. Reine Beschimpfungen führen oft eher dazu, dass Menschen dichtmachen, statt ihr Verhalten zu hinterfragen.
Man kann Qualzucht klar verurteilen und trotzdem der Meinung sein, das Beleidigungen keine sinnvolle Aufklärung sind. Das hat nichts mit Verharmlosung zu tun, sondern eher damit, möglichst viele Menschen überhaupt noch erreichbar zu halten.
Ich hoffe, das durch die teilweise auch informativen und guten Beiträge in diesem Thread, so mancher Halter dieser Rassen, sofern diese hier mitlesen, zumindest zum Nachdenken angeregt werden und würde mir wirklich wünschen, das die weiteren Beiträge einfach sachlich bleiben würden, auch wenn ich den Frust und die Emotionen bei jedem absolut nachvollziehen kann.