Ich bin vegetarierin, aber wer Fleisch konsumieren will (nicht verzichten kann) kann das Tierleid auch minimieren , für das braucht es gar nicht übermässig viel zu recherchieren....also Zeit dafür zu investieren.!!...niemand wird gezwungen, sein Fleisch/Tierische Produkte die er/sie konsumiert im Supermarkt/Discounter etc. also Fleisch mit unbekannter Herkunft zu kaufen...dasselbe Gilt für Eier und Milchprodukte...Es gibt mittleile sehr viele alterntiven zu Milch, .. Auch gibt so viele andere möglichkeiten, seis nun direkt von Regionalen Höfen, "Dorfmetzgereien" die nur regional beziehen, (mittlerweile kann sogar übers internet bezogen werden,). Regionale Höfe kann man auch besuchen und sich selbst ein Bild von der Tierhaltung machen(.Dasselbe gilt auch für Hundefutter , am einfachsten ist es wenn man Barft oder Kocht... ( aber jetzt bitte nicht ...aber Barfen/Kochen ist nicht Bedarfsdeckend, ist es schon wenn es richtig gemacht wird...und ausserdem die meisten fertigfutter nass/trocken stammen aus Massentierhaltung...))
Es geht ja gar nicht nur um dich, sondern wie du mit Menschen umgehst, die Tierprodukte konsumieren.
Deine Eltern, Großeltern, Freunde, Partner sind und waren immer alle Veganer? Hast du sie regelmäßig als abartig und pervers bezeichnet?
Deinen Hund musst du auch nicht barfen, vegetarisch würde gehen, willst du aber nicht.
Deine Traumvorstellung von ethischer Milch und Eiern ist auch einfach das, eine Traumvorstellung. Was glaubst du denn, was mit den Kälbchen auf dem regionalen Hof passiert, die nun mal nötig sind, damit die Kühe Milch geben? Die werden zu Kalbsschnitzel. Und auch auf dem regionalen Hof braucht es keine männlichen Küken.
Du könntest vegan leben, willst es aber nicht.
Alle heutigen Nutztiere, egal ob regional oder nicht, leiden mehr oder weniger unter QZ Merkmalen. XXL Euter und Brustmuskeln, extra Rippen und so ein starkes Wachstum, dass die Gelenke nicht mitmachen. Hühner sollten auch nicht täglich ein Ei legen. Das ist alles Zucht, die den Tieren schadet. Die romantische Dorfmetzgerei verarbeitet am Ende des Tages auch Tiere, die gezüchtet, mehr oder weniger schlimm gehalten und viel zu früh getötet werden (Lamm, Kalb und selbst ein Schwein, das als "ausgewachsen" gilt wird in der Regel mit einem Jahr geschlachtet und ist damit quasi noch ein Kind).
Deine Rechtfertigung ist das Äquivalent zu den "Retro" und "meiner ist freiatmend" Argumenten.
Dein hohes Ross, auf dem du glaubst zu sitzen, ist am Ende auch ein verkrüppeltes, geschundenes Pony.
Und jemand der selber vegan lebt und seinen Hund vegan ernährt kann genauso gut dich als pervers und abartig bezeichnen. Mit den obligatorischen Kotz Emojis.
Also vielleicht halten wir uns mit Beleidigungen zurück und argumentieren sachlich. Jetzt kommt wieder "das bringt aber alles nichts". Und hier seit über einem Jahr über andere Menschen herzuziehen, die das eh nicht lesen, bringt genau was?