Home / Forum / Rasse-spezifisches / Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Verfasser-Bild
Katrin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 3367
zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
Beitrag-Verfasser
Sarah
15. Mai 19:35
Diese Diskussion ließe sich evtl produktiver führen, wenn man statt der Personen ihre Handlungen bewertet.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Meike
15. Mai 19:53
Aufklärung verliert an Wert, wenn es respektlos wird und das finde ich hier in diesem Thread immer wieder sehr schade. Empathie sollte nicht nur für Tiere gelten, sondern auch im Umgang miteinander, wer immer nur beleidigt und beschämt verändert selten etwas.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Steffi
15. Mai 20:00
Also meinst du damit aber auch jeden der Fleisch und Milchprodukte konsumiert, oder? Denn die lassen ja nicht nur bewusst zu, dass Tiere aufs Schlimmste gequält, sondern sogar für sie getötet werden? Und nicht nur das, sie unterstützen, es sogar noch bewusst. Ernstgemeinte Frage von mir: Bezeichnest du diese Konsumenten auch offen als pervers und abartig? Oder macht man das nur anonym im Internet? Oder ist das wieder was anderes?
Dieses Konsumverhalten ist leider sehr weit verbreitet und gilt daher nicht als stark von der Norm abweichend = abartig.. Macht es natürlich nicht besser.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christine
15. Mai 20:18
Also meinst du damit aber auch jeden der Fleisch und Milchprodukte konsumiert, oder? Denn die lassen ja nicht nur bewusst zu, dass Tiere aufs Schlimmste gequält, sondern sogar für sie getötet werden? Und nicht nur das, sie unterstützen, es sogar noch bewusst. Ernstgemeinte Frage von mir: Bezeichnest du diese Konsumenten auch offen als pervers und abartig? Oder macht man das nur anonym im Internet? Oder ist das wieder was anderes?
Ich weiß nicht, ob "man" das anonym im Internet macht.
Vielleicht machst du es ja.

Ich habe es nicht nötig und sage Jedem ins Gesicht, daß jeder Mensch, der Fleisch aus der Massentierhaltung konsumiert, sich an schlimmster Tierquälerei schuldig macht.

Und ja, es macht einen Unterschied, ob ich antibiotikaverseuchtes Fleisch von gequälten Tieren esse, oder ob ich darauf achte, daß die Tiere artgerecht, also in Freilandhaltung, gehalten werden, ob sie ihr natürliches Sozialverhalten ausleben können und in Mutter/Kindverbänden leben.

In der Regel sind das Landwirt_innen, denen ihre Tiere wichtig sind, und die sie auch medizinisch versorgen lassen.

Dafür muß man/frau sich aber die Mühe machen, gründlich zu recherchieren, woher das Fleisch kommt, wie die Haltung aussieht, wie lang die Transportwege sind und wie die Schlachtung aussieht (Größe der Schlachthöfe, Anzahl der Schlachtungen, Umgang mit den Tieren, bzw. stressfreie Hof- bzw. Weideschlachtungen).
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christine
15. Mai 20:22
Aufklärung verliert an Wert, wenn es respektlos wird und das finde ich hier in diesem Thread immer wieder sehr schade. Empathie sollte nicht nur für Tiere gelten, sondern auch im Umgang miteinander, wer immer nur beleidigt und beschämt verändert selten etwas.
Sorry, aber Leute, die Tiere quälen bzw. es bewusst in Kauf nehmen, haben keine Empathie verdient. 😥
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
15. Mai 20:24
Ich weiß nicht, ob "man" das anonym im Internet macht. Vielleicht machst du es ja. Ich habe es nicht nötig und sage Jedem ins Gesicht, daß jeder Mensch, der Fleisch aus der Massentierhaltung konsumiert, sich an schlimmster Tierquälerei schuldig macht. Und ja, es macht einen Unterschied, ob ich antibiotikaverseuchtes Fleisch von gequälten Tieren esse, oder ob ich darauf achte, daß die Tiere artgerecht, also in Freilandhaltung, gehalten werden, ob sie ihr natürliches Sozialverhalten ausleben können und in Mutter/Kindverbänden leben. In der Regel sind das Landwirt_innen, denen ihre Tiere wichtig sind, und die sie auch medizinisch versorgen lassen. Dafür muß man/frau sich aber die Mühe machen, gründlich zu recherchieren, woher das Fleisch kommt, wie die Haltung aussieht, wie lang die Transportwege sind und wie die Schlachtung aussieht (Größe der Schlachthöfe, Anzahl der Schlachtungen, Umgang mit den Tieren, bzw. stressfreie Hof- bzw. Weideschlachtungen).
Finde ich gut, mache ich als Mensch auch so und weise auch andere darauf hin. Jedoch nicht ungefragt einfach nur so. Also bspw stelle ich mich nicht an einen Rosterstand und kläre dort jeden auf 😆 Aber wenn mich jemand fragt, warum ich hier nur ein Ketchup- oder Senfbrötchen esse, dann schon.

Jedoch muss ich ehrlich zugeben - beim Hundefutter mache ich es nicht. Ich kenne da die Herkunft des Fleisches im verarbeiteten Futter nicht 🙈
 
Beitrag-Verfasser
Marie
15. Mai 20:30
Ich weiß nicht, ob "man" das anonym im Internet macht. Vielleicht machst du es ja. Ich habe es nicht nötig und sage Jedem ins Gesicht, daß jeder Mensch, der Fleisch aus der Massentierhaltung konsumiert, sich an schlimmster Tierquälerei schuldig macht. Und ja, es macht einen Unterschied, ob ich antibiotikaverseuchtes Fleisch von gequälten Tieren esse, oder ob ich darauf achte, daß die Tiere artgerecht, also in Freilandhaltung, gehalten werden, ob sie ihr natürliches Sozialverhalten ausleben können und in Mutter/Kindverbänden leben. In der Regel sind das Landwirt_innen, denen ihre Tiere wichtig sind, und die sie auch medizinisch versorgen lassen. Dafür muß man/frau sich aber die Mühe machen, gründlich zu recherchieren, woher das Fleisch kommt, wie die Haltung aussieht, wie lang die Transportwege sind und wie die Schlachtung aussieht (Größe der Schlachthöfe, Anzahl der Schlachtungen, Umgang mit den Tieren, bzw. stressfreie Hof- bzw. Weideschlachtungen).
Ist das jetzt dein Ernst?
Oder versteh ich mal wieder !!!! was falsch.
Du weißt von allen tierischen Produkten die du ißt,woher es kommt,die Haltung,die Größe der Schlachthöfe
usw.
Vom Fleisch,Wurst,bis zum Ei ?
Wenn du das alles recherchierst bleibt ja gar keine Zeit mehr zum essen🫢
Und ja,das ist sarkastisch gemeint!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Steffi
15. Mai 20:37
Ist das jetzt dein Ernst? Oder versteh ich mal wieder !!!! was falsch. Du weißt von allen tierischen Produkten die du ißt,woher es kommt,die Haltung,die Größe der Schlachthöfe usw. Vom Fleisch,Wurst,bis zum Ei ? Wenn du das alles recherchierst bleibt ja gar keine Zeit mehr zum essen🫢 Und ja,das ist sarkastisch gemeint!
Ich finde es sehr cool..sehr aufwändig, wer es aber diszipliniert und konsequent durchzieht im Sinne der Tiere hat diesbezüglich meinen Respekt
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Meike
15. Mai 20:40
Sorry, aber Leute, die Tiere quälen bzw. es bewusst in Kauf nehmen, haben keine Empathie verdient. 😥
Wenn wir anfangen zu entscheiden, wer keine Empathie mehr verdient, wird aus Aufklärung schnell nur noch Verachtung. Meines Erachtens nach, ist Empathie kein Privileg für Menschen die alles "richtig" machen
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sina
15. Mai 20:42
Ich weiß nicht, ob "man" das anonym im Internet macht. Vielleicht machst du es ja. Ich habe es nicht nötig und sage Jedem ins Gesicht, daß jeder Mensch, der Fleisch aus der Massentierhaltung konsumiert, sich an schlimmster Tierquälerei schuldig macht. Und ja, es macht einen Unterschied, ob ich antibiotikaverseuchtes Fleisch von gequälten Tieren esse, oder ob ich darauf achte, daß die Tiere artgerecht, also in Freilandhaltung, gehalten werden, ob sie ihr natürliches Sozialverhalten ausleben können und in Mutter/Kindverbänden leben. In der Regel sind das Landwirt_innen, denen ihre Tiere wichtig sind, und die sie auch medizinisch versorgen lassen. Dafür muß man/frau sich aber die Mühe machen, gründlich zu recherchieren, woher das Fleisch kommt, wie die Haltung aussieht, wie lang die Transportwege sind und wie die Schlachtung aussieht (Größe der Schlachthöfe, Anzahl der Schlachtungen, Umgang mit den Tieren, bzw. stressfreie Hof- bzw. Weideschlachtungen).
Ich merke an deinem Text, dass du nie richtig recherchiert hast, sonst würdest du nicht sowas wie "stressfreie Schlachtung" daherfabulieren.

Du bist einer Marketingmasche aufgesessen, die uns Menschen das schlechte Gewissen nehmen soll, in dem es glaubt; es gäbe sowas wie natürliche Sozialverbände bei Nutztieren und Schlachtung ohne Stress.
Und selbst wenn es so eine Nischenproduktion gäbe, willst du mit erklären du beziehst, dein Fleisch, Milch, Eier ausschliesslich daher?
Konsequent?

Die Realität ist, dass wir nur die Milch der Kühe nutzen können, wenn wir ihnen die Kälber nehmen. Und eine Kuh nicht mehr profitabel ist, wenn sie keine Milch mehr gibt.

Und du bist nichts Besseres, weil du nur "Bio" isst. Was bei (ich behaupte mal in 99% der Fälle Menschen die das sagen) nicht mal stimmt.
Auch wegen dir sterben also Tiere, rechtfertigt das, dich zu beleidigen?

Aber ist eben wie mit der Qualzucht eben auch, die einen reden es sich schön, wollen es nicht wahrhaben. Die anderen hauen drauf, und geholfen ist letztendlich halt niemand.
Nur stehst du halt diesmal auf der anderen Seite.