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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Steffi
1. Dez. 20:57
Ich fand es gar nicht gut. Die ständigen Einschübe zum Super Weizen und die Satire Teleshopping Einlage haben sehr vom Tierleid abgelenkt. Normalerweise leide ich bei diesem Thema mit, aber da hat mich nichts berührt. Wie das tatsächliche Leid aussieht, das Ausmaß, die Einzelschicksale kamen einfach gar nicht zum Tragen. Die Take Home Message war QZ ist schlecht, weil es Inzucht ist. Und Inzucht ist schlecht, weil der Genpool kleiner wird. Ach ja Atemnot, Kopfschmerzen, Blabla Rütter macht Witze. Fand ich sehr ungelungen. Dabei ist es doch gerade bei dem Thema so einfach Emotionen auszulösen. Außer es war Absicht, es nüchtern abzuhandeln. Aber nach dem Beitrag würde ich mich vermutlich nicht gegen eine QZ entscheiden, wenn ich unbedingt eine wollte.
Ja, so habe ich es auch empfunden. Das Thema zwar behandelt, aber nicht zum Überdenken angeregt, schade.
 
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Sonja
1. Dez. 21:14
Gewollt nicht, aber wissentlich hingenommen. Nicht wirklich besser!
Genau aus diesem müssten eigentlich Tests auf solche testbaren Defekte Pflicht sein, und wen ein möglicherweise zukünftiger Zuchthund positiv auf den defekt ist von der Zucht ausgeschlossen werden.... das "Russisch Roulet" das einige "Züchter" spielen obwohl solche Defekte in der Rasse häufig vorkommen aber dennoch nicht testen/untersuchen, sollte man nicht gutheißen , ganz egal ob es sich nun um den "eher harmlosen" "nicht sättigungs defekt" oder ersteres wie z.b. Chiari-Malformation handelt...🤗
 
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Sonja
1. Dez. 21:22
Nein. Das größte Problem bei der Mutation sind die Folgen wenn der Hund übergewichtig wird weil der Halter nicht aufpasst. Das geht halt etwas schneller wie bei bei Labbis ohne Mutation.
Ich glaube nicht das wirklich alle übergewichtigen Labbis den defekt wirklich haben, sonst müsste sich der ja , zumindest wenn ich mich in unserer Gegend Umschau, 80% der Labbis diesen Defekt haben....🤗 . Ist doch ähnlich wie bei den englischen Bulldoggen, idealgewichtige gibts, selten....irgendwie ist dieses "massige" von einigen Rassen leider in nicht wenigen Köpfen verankert. Oft liest /hört man ja....neun der ist kicht übergewichtig es ist Rasse xy die müssen so sein...
 
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Katrin
1. Dez. 21:23
Naja, ist halt eine HundeApp. Ich denke schon das unter Nutztierhalter auch das thematisiert wird.
 
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Katrin
1. Dez. 21:25
Ich glaube nicht das wirklich alle übergewichtigen Labbis den defekt wirklich haben, sonst müsste sich der ja , zumindest wenn ich mich in unserer Gegend Umschau, 80% der Labbis diesen Defekt haben....🤗 . Ist doch ähnlich wie bei den englischen Bulldoggen, idealgewichtige gibts, selten....irgendwie ist dieses "massige" von einigen Rassen leider in nicht wenigen Köpfen verankert. Oft liest /hört man ja....neun der ist kicht übergewichtig es ist Rasse xy die müssen so sein...
Je nach Quelle sind bis zu 60% der Hunde in Deutschland übergewichtig. Das betrifft halt auch viele ohne die Mutation die bisher nur beim Labbi und beim Flat bekannt ist.

Das Hauptproblem das Übergewicht fördert ist der Halter.

Leider ist Übergewicht beim Hund bereits oftmals das was sich Menschen als normal vorstellen. Ich kenne Labbis die eher wie Molosser aussehen.
 
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Sonja
1. Dez. 21:31
Bei Nutztiere ist QZ oft vertreten, egal ob bei Rind , Huhn, Geflügel allgemein, oder auch bei Pferden....aber ich denke das da leider nicht so "geschaut" wird, eben weil die Tiere ja "zum nützen" gezüchtet werden... ist eben auch diese bewusste/unbewusste Doppelmoral einiger... was ähnliches ist auch Massentierhaltung , besonders in letzter Zeit immer wieder Artikel wie z.B wegen Vogelgrippe auf Betrieb xy 60 000 Enten geheult, Betrieb yx über 100 000 Hühner etc...da,wird ja oft auch begründet, mit weniger Tiere "lohnt" es sich nicht etc...
 
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Sonja
1. Dez. 21:40
Naja, ist halt eine HundeApp. Ich denke schon das unter Nutztierhalter auch das thematisiert wird.
Ist ja,auch so das bei den Hunden QZ so extrem und leider auch vielfältig ist wie bei sonst kaum einer Tierart....Selbst bei Katzen sehen auch die QZ Rassen noch nach der "ursprünglichen Wildkatze Anatomie" aus. Was man von Hunden ja nicht behaupten kann, stellt man einen Brachy neben einem Wolf , oder auch "nur" einen Mops neben einen "gerade Rücken DSH" , würde wohl jemand der es nicht weiß, nicht von derselben Ursprungsart ( also Hund&Wolf), oder auch selben Art ( Mops und SH sind ja dieselbe Art/Hunde) ....
 
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Sonja
1. Dez. 22:25
Dackelkatze🤔...meinst du die Munchkin.. die ist extreme QZ aber zum glück (noch) relativ selten.... Info: dieser Gendefekt welche für die die kurzen Beine verantwortlich ist, ist ja,eine Art des "Kleinwuchs" der sich aber nahezu zu 100% vererbt, daher wird eine "Normale" mit einer er Munchkin verpaart Zwei Mutchkin zu verpaaren bringt nähmlich in der Regel nicht lebensfähige Kätzchen hervor........... Aber selbst eine Sphinxkatze oder auch Scottosh Fold sind an der Siluette noch als Katzen also selbe Art wie die "normalen HK oder auch Ursprungsform WK" zu erkennen, das meinte ich...😉
 
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Susa
1. Dez. 22:33
In Deutschland ist vieles so überregeluriert und bürokratisiert, aber bei der Hundezucht leider nicht.

TÜV Plakette für Zuchthunde/deren Welpen wäre doch gut. 😂
Da muss man dann immer zur Jahresuntersuchung und am Anfang die ganzen Gentests und Röntgen machen.

Das könnten die Käufer dann auch sehen und so wie man kein Auto ohne TÜV kaufen will, will man dann auch nicht so einen Hund.

Als Interessent ist das leider sehr undurchsichtig, einen guten Züchter von einem schlechten (oder einem Vermehrer) zu unterscheiden.
Vorallem wenn man vorher nie einen Hund hatte und das Thema Qualzucht Welpenhandel usw. nicht auf dem Schirm hat.
Mich hat das ganze Thema welche Rasse kann man überhaupt noch kaufen und woher bekommt man den überfordert, als ich letztes Jahr einen Hund wollte.

Selbst Leute die es besser wissen müssten, bekommt man schlecht überzeugt.
Ich schaffe das nicht mal in meinem Freundeskreis... der eine hat jetzt zwei Rassekatzen vom Vermehrer gekauft.

Der andere (hat bereits einen Hund) will unbedingt noch einen Golden Retriever vom Hobbyzüchter, weil die das ja aus Liebe zu ihrem Hobby machen und nicht nur wegen Geld wie die bösen Verbandszüchter...
Das viele der Hobbyzüchter teilweise auch getarnte Welpenhändler aus dem Ausland sind, war ihm dann auch egal.
 
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Michi
1. Dez. 22:37
Ist ja,auch so das bei den Hunden QZ so extrem und leider auch vielfältig ist wie bei sonst kaum einer Tierart....Selbst bei Katzen sehen auch die QZ Rassen noch nach der "ursprünglichen Wildkatze Anatomie" aus. Was man von Hunden ja nicht behaupten kann, stellt man einen Brachy neben einem Wolf , oder auch "nur" einen Mops neben einen "gerade Rücken DSH" , würde wohl jemand der es nicht weiß, nicht von derselben Ursprungsart ( also Hund&Wolf), oder auch selben Art ( Mops und SH sind ja dieselbe Art/Hunde) ....
Das sehe ich jetzt nicht ganz so.
Bereits vor 30000 ! Jahren hat sich der Hund aus dem Wolf entwickelt und wurde domestiziert.
Es gibt altertümliche Rassen, die schon sehr lange existieren.
Die sehen dem Wolf nicht zwingend ähnlich.
Der Mops hat auch eine lange Geschichte. Natürlich nicht so übertypitisiert wie heute, aber auch mit längerer Schnauze optisch dem Wolf nicht so ähnlich. Dabei auch einige Kleinhundrassen aus Asien .
Dagegen der deutsche Schäferhund, von dem jeder sagen würde, dass er große Ähnlichkeit hat, der ist eher in der Neuzeit erschaffen worden.