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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sonja
1. Dez. 20:01
Ist ok du bist zu emotional involviert. Vielleicht kannst du dich später in Ruhe damit auseinandersetzen. "Dokumentiert" bedeutet nicht in irgendeinem Züchterblog geschrieben (auch nicht wenn man "Fakten" dazu schreibt), sondern zeitgleich zum Geschehen festgehalten/beschrieben. Es gibt keine Belege oder Hinweise, dass irgendwelche Schlittenhunde zur Entstehungszeit importiert wurden. Manche Fans deiner romantischen und mysthischen Entstehungsversion wollten dies mal durch angebliche Import und Quarantäne Papiere belegen. Das ist nie geschehen ..... Komm schon. Die Zucht fand in den 1980ern in Großbritanien statt. Nicht 1800 in Timbuktu. Man weiß sehr gut, was passiert ist und das Zuchtprogramm wurde festgehalten. Auch wenn der ersten "Begründerin" alle Hunde wegen Vernachlässigung weggenommen wurden und sich die Zuchtgemeinschaft mehrmals zerstritten hat.
Ja die Rasse wurde unter dem Namen in den 1980er gegründet, aber es gibt auch keine Belege das NI aus direkter reinrassiger Husky x SH Verpaarung entstand. (Wie z.b. beim TWH wo unter anderen der DSH Rüde Bojar von Schotterhof erwähnt wird. ). Fakt ist das sie um es "Salop" auszudrücken "herumexperimentierte ", und dabei verschiedene Nordis und eben auch Nordimixe nutzte, um eben die "idealen Hunde" zu züchten,und damit wurde dann weiter gezüchtet, und auch gelegentlich x-breeds gemacht... daher kommt die Bezeichnung " Schlittenhunde unbekannten Ursprungs" . Ich bestreite auch nicht das einige jahre Später, also nach ihrer "Idee", der "eigentlichen" Gründerin" die Hunde weggenommen wurden...aber zu dem Zeitpunkt war sie auch nicht mehr die einzige NI Züchterin....Auch bestreite ich nicht das der "Verband" mehrmals zerstritt und sich spaltete...aber das hat der Rasse nicht geschadet , das "gestreite" war teils "persönlicher Natur " , teils weil die Vorstellungen von den Rassestandarts des NI zuweit auseinander gingen... Das war/ist ja bei den Tamaskan Verband ( auch noch immer mehr oder weniger aktuell) auch nicht anders, die haben sich auch gespalten weil u.a. ein Teil den Tamskan vom VDH/FCI anerkennen lassen wollen/wollten, die anderen aber kicht mit den "Rassestandart's" einverstanden sind/waren....🤗
 
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Katrin
1. Dez. 20:22
Du interpretierst leider den Begriff "Qualzucht" falsch. Bei einer Qualzucht werden bewusst und gewollt von den Züchtern Qualzuchtmerkmale, wie die kurze Schnauze oder kurze Beine gefördert bzw. darauf selektiert. Kein Labradorzüchter will unbedingt den Gendefekt, der den übermäßigen Hunger auslöst, fördern.
Oh da wäre ich mir gar nicht so sicher. Diese Hunde sind sehr gut mit Futter zu motivieren was für die Assistenzhundeausbildung echt von Vorteil ist.
 
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Jessica
1. Dez. 20:24
Du interpretierst leider den Begriff "Qualzucht" falsch. Bei einer Qualzucht werden bewusst und gewollt von den Züchtern Qualzuchtmerkmale, wie die kurze Schnauze oder kurze Beine gefördert bzw. darauf selektiert. Kein Labradorzüchter will unbedingt den Gendefekt, der den übermäßigen Hunger auslöst, fördern.
Ne....

Du scheinst den Kontext des Ganzen nicht verstanden zu haben.
Aber mach dir nichts daraus ust nicht so schlimm.
 
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Sabine
1. Dez. 20:31
Oh da wäre ich mir gar nicht so sicher. Diese Hunde sind sehr gut mit Futter zu motivieren was für die Assistenzhundeausbildung echt von Vorteil ist.
Aber es werden doch nicht alle Labradore Assistenzhunde und die wenigsten " normalen" Labradore benötigen noch mehr Futtermotivation😉
 
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Sabine
1. Dez. 20:35
Ne.... Du scheinst den Kontext des Ganzen nicht verstanden zu haben. Aber mach dir nichts daraus ust nicht so schlimm.
Da bin ich aber froh, wenn wenigstens du den Durchblick behältst. Kontext...kann man das Essen? 🤪
 
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Katrin
1. Dez. 20:35
Aber es werden doch nicht alle Labradore Assistenzhunde und die wenigsten " normalen" Labradore benötigen noch mehr Futtermotivation😉
Natürlich nicht. Es sind ja auch nur gut ¼ der Labbis betroffen. Man hat aber herausgefunden das diese Hunde halt einfach noch ein bissel intensiver auf Futter aus sind und auch intensiver dafür was tun. Das wird dann natürlich auch genutzt.
 
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Sabine
1. Dez. 20:37
Natürlich nicht. Es sind ja auch nur gut ¼ der Labbis betroffen. Man hat aber herausgefunden das diese Hunde halt einfach noch ein bissel intensiver auf Futter aus sind und auch intensiver dafür was tun. Das wird dann natürlich auch genutzt.
Aber es ist kein Rassemerkmal und es ist nicht in den Richtlinien für die Rasse als solches festgelegt.
 
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Sonja
1. Dez. 20:46
Aber es ist kein Rassemerkmal und es ist nicht in den Richtlinien für die Rasse als solches festgelegt.
Es ist doch so das Qualzucht damit definiert wird mit ( sinngemäs) : ...das gewollte und willentliche züchten von Tieren die Defekte aufweisen welche natürliche Funktionen einschränken und/oder zu Gesundheilichen Problemen führen.....also kann man genaugenommen z.B. ein Labbi mit dem Defekt, oder ein Dobermann mit dem Herzfehler nicht als klassische QZ bezeichnen da diese Einschränkung ja nicht gewollt ist...🤗 Bei den anderen klassischen QZ Rassen wie Bulldogge, Frenchie, etc sind aber ja genau Defekte gewollt und Rassestandart...
 
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Katrin
1. Dez. 20:54
Aber es ist kein Rassemerkmal und es ist nicht in den Richtlinien für die Rasse als solches festgelegt.
Nein. Das größte Problem bei der Mutation sind die Folgen wenn der Hund übergewichtig wird weil der Halter nicht aufpasst. Das geht halt etwas schneller wie bei bei Labbis ohne Mutation.
 
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Michi
1. Dez. 20:54
Es ist doch so das Qualzucht damit definiert wird mit ( sinngemäs) : ...das gewollte und willentliche züchten von Tieren die Defekte aufweisen welche natürliche Funktionen einschränken und/oder zu Gesundheilichen Problemen führen.....also kann man genaugenommen z.B. ein Labbi mit dem Defekt, oder ein Dobermann mit dem Herzfehler nicht als klassische QZ bezeichnen da diese Einschränkung ja nicht gewollt ist...🤗 Bei den anderen klassischen QZ Rassen wie Bulldogge, Frenchie, etc sind aber ja genau Defekte gewollt und Rassestandart...
Gewollt nicht, aber wissentlich hingenommen. Nicht wirklich besser!