Hallo Annett, ich bin ja noch auf der Suche nach einem geeigneten Tierarzt. Hier in der Umgebung war es der dritte.
Von Arthrose ist die ehemalige Tierärztin auch ausgegangen. Also meiner Meinung nach lautete die Diagnose Arthrose und Spondylose. Sie hat das jetzt im Nachhinein revidiert und die Stenose ins Gespräch gebracht. Ob Stenose tatsächlich im Gespräch war, kann ich einfach nicht mehr sagen.
Entsprechend hat Biscotti Librela bekommen. Eine Besserung zu erkennen, fiel mir schwer, weil ich ihn ja nur so kennengelernt habe, aber ich hatte den Eindruck, dass eine Besserung zu sehen war. Ich weiß aber eben nicht, wie er ohne die Probleme war. Wir haben alternativ eine andere Methode ausprobiert, die aber sehr unangenehm für ihn war und keinen Unterschied zur Librela gezeigt hatte.
Ich selbst hatte schon das Gefühl, dass es mit der Librela allein besser war, aber wie gesagt, ich kannte ihn kaum.
Das Metacam war nur für Extremsituationen gedacht. Nach einem Spaziergang ist mir den Hinterlaeufen mal komplett weggeklappt. Das war so eine Situation. (Und nein, wir sind seitdem nicht mehr so lange unterwegs.
Jetzt wo wir umgezogen sind, steht halt alles in Frage. Bezüglich einer möglichen O.P.:
R. l.. hat das nochmal schön zusammengefasst, finde ich.
Hallo Maria, hast du denn tatsächlich gemerkt, dass dein Hund Schmerzen hat? Auch wenn du ihn noch nicht so gut kennst, sollte das schon sichtbar sein. Bei Arthrose z.B. kann der Hund schlecht aufstehen, läuft sich aber nach einer Weile ein und es wird besser. Auch das Hinlegen kann beschwerlich sein und ein Humpeln kann ebenfalls darauf hinweisen. Spondylose tritt meist in Schüben auf. Mailo hat da z.B. regelrecht geschrien vor Schmerzen beim Aufstehen. Das gleiche hatten wir mal, als er beim Aussteigen aus dem Fahrradanhänger eine komische Bewegung gemacht hat. Librela und Metacam sind beides Schmerzmittel. Metacam wirkt zusätzlich entzündungshemmend, Librela nicht. Librela bekämpft ausschließlich den Schmerz. Wenn es bei deinem Hund wirkt, sollte er keine dieser Anzeichen von Schmerzen mehr zeigen und viel agiler werden, so lange es wirkt. Man soll ja einen Hund unter Librela sogar einbremsen, damit er sich ohne den Schmerz nicht überfordert. Wenn du da keinen Unterschied erkennen kannst, bringt es auch nichts und du kannst dir diese Kosten wahrscheinlich sparen. Das heißt aber wie schon gesagt trotzdem nicht, dass es dann keine Arthrose oder Spondylose ist, denn es wirkt leider nicht bei jedem Hund, oder eben nicht mehr. 🙈🙈 Das Einknicken der Hinterbeine kann durch die fortgeschrittene Arthrose sein und Schmerzen verursachen, muss aber nicht. Es kann auch z.B. neurologische Ursachen haben, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall. Das muss abgeklärt werden. Wenn dein Hund Schmerzen hat, solltest du schon merken, dass es mit dem Medikament besser wird, weil er wie gesagt viel agiler wird und diese Anzeichen nicht mehr zeigt. Genauso solltest du schon am Verhalten des Hundes merken, wenn die Wirkung wieder nachlässt. Ansonsten befürchte ich, dass die Medikamente nicht helfen. Dann müsste man etwas anderes probieren, oder vielleicht auch schauen, ob die Diagnose überhaupt stimmt…. 🤔Wenn dein Hund sonst gesund ist (keine Nierenprobleme hat), gibt es auch noch andere Tabletten zur Schmerzbekämpfung, die beispielsweise 4 Wochen anhalten, bis die Wirkung nachlässt. Vielleicht kann man das probieren statt Librela. Und wie gesagt, zum Röntgen muss der Hund nicht in Narkose, beim MRT schon, da es zu lange dauert. Wenn da tatsächlich eine genaue Diagnose rauskommt und da eine wirklich OP nötig wäre, würde ich die dann auch sofort machen lassen, um eine zweite Narkose zu verhindern. Das würde ich aber vorher mit dem Arzt abklären. Er könnte dir ja nach dem MRT kurz ein Update geben und dann kannst du sofort entscheiden und dein okay geben. 🤷♀️