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Maria
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 4
heute 17:31

Spondylose - Stenose - Ahnungslose

Hallo ihr Lieben,

ich würde gerne mal eure Meinung zur Situation hören.

Biscotti ist jetzt seit einem knappen Jahr bei mir. Von Anfang an ist er in Behandlung. Lange war ich der Meinung, er hätte Spondylose. Er bekommt deswegen die Librela-Spritze. zusätzlich Metacam (Schmerzmittel) und einmal im Monat Chiro. Jetzt haben wir noch mit Waermeanwendungen angefangen.

Wegen unseres Umzugs mussten wir den Tierarzt wechseln. Der erste Tierarzt konnte auf dem Röntgenbild keine Spondylose erkennen. Auf meine Nachfrage bei der ehemaligen Tierärztin hieß es, Spondylose sei nie diagnostiziert worden, sondern eine Stenose.

Weil der neue Tierarzt noch einmal Röntgen möchte und Biscotti dafür in Narkose legen muss, habe ich noch eine zweite Meinung eingeholt.

Tierarzt Nummer 2 konnte auf dem Röntgenbild ebenfalls keine Spondylose, aber auch keine Stenose erkennen. Und er hat mir sehr pragmatisch gesagt, dass ich im Grunde schon alles mögliche mache, wenn es kein chirurgischer Eingriff werden soll. Und Röntgen ist nur dann sinnvoll, wenn ich anschließend bereit bin, Biscotti operieren zu lassen. Andernfalls ist eine passende Schmerztherapie das einzige Mittel der Wahl.

Das ist gerade der Stand und ich bin etwas ratlos. Eine OP sehe ich skeptisch, vor allem, wenn ich an Elisas Patella-OP denke.

Würd mich freuen, wenn ihr eure Gedanken dazu teilt.
 
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Tina
Beliebteste Antwort
heute 17:05
Das kommt mir komisch vor.

1. warum Röntgen nur, wenn direkt eine OP in Frage kommt - halte ich für Unsinn/verstehe ich nicht. Bspw HD oder ED Röntgen wird auch nicht gemacht, um den Hund unmittelbar unters Messer zu packen

2. Wenn es jetzt so unklar ist, ob der Hund nun überhaupt eins, beides oder keins von beiden hat, da würde ich auf eine weitere Diagnostik (bspw nochmal Röntgen) setzen, aber keine OP in den Bauch reden lassen.

Es ginge mir darum, dem Hund nicht vermeintlich unnötig eine jahrelange medikamentöse Behandlung zu verabreichen, obwohl dies evtl so nicht nötig wäre. Bzw die Medikation an das Problem anpassen zu können und nicht zu viel des Guten zu machen. Schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen bzw. um Organe wie Leber/Nieren zu schonen.
 
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Tina
heute 17:05
Das kommt mir komisch vor.

1. warum Röntgen nur, wenn direkt eine OP in Frage kommt - halte ich für Unsinn/verstehe ich nicht. Bspw HD oder ED Röntgen wird auch nicht gemacht, um den Hund unmittelbar unters Messer zu packen

2. Wenn es jetzt so unklar ist, ob der Hund nun überhaupt eins, beides oder keins von beiden hat, da würde ich auf eine weitere Diagnostik (bspw nochmal Röntgen) setzen, aber keine OP in den Bauch reden lassen.

Es ginge mir darum, dem Hund nicht vermeintlich unnötig eine jahrelange medikamentöse Behandlung zu verabreichen, obwohl dies evtl so nicht nötig wäre. Bzw die Medikation an das Problem anpassen zu können und nicht zu viel des Guten zu machen. Schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen bzw. um Organe wie Leber/Nieren zu schonen.
 
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Sina
heute 17:06
Also meines Wissens nach hängen Spondylose und Stenose zusammen, also ersteres bedingt das zweite.

Das bisherige Röntgenbild scheint ja recht undeutlich zu sein, wenn 3 verschiedene Tierärzte da unterschiedliches darin erkennen, oder nicht erkennen.

Deswegen würde ich schon einmal richtig röntgen lassen, auch wenn eine OP nicht in Frage kommt.
Spondylose kommt ihm Schüben und auch für die Schmerzmedikation finde ich es schon wichtig, zu wissen mit was man es zu tun hat.

Auch Physiotherapeutisch kann man einiges machen, damit man aber nicht mehr Schaden anrichtet, als man bessert, braucht es auch hier zumindest ein gut erkennbares Röntgenbild.
 
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Maria
heute 17:17
Das kommt mir komisch vor. 1. warum Röntgen nur, wenn direkt eine OP in Frage kommt - halte ich für Unsinn/verstehe ich nicht. Bspw HD oder ED Röntgen wird auch nicht gemacht, um den Hund unmittelbar unters Messer zu packen 2. Wenn es jetzt so unklar ist, ob der Hund nun überhaupt eins, beides oder keins von beiden hat, da würde ich auf eine weitere Diagnostik (bspw nochmal Röntgen) setzen, aber keine OP in den Bauch reden lassen. Es ginge mir darum, dem Hund nicht vermeintlich unnötig eine jahrelange medikamentöse Behandlung zu verabreichen, obwohl dies evtl so nicht nötig wäre. Bzw die Medikation an das Problem anpassen zu können und nicht zu viel des Guten zu machen. Schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen bzw. um Organe wie Leber/Nieren zu schonen.
Danke für eure Antworten.

Also, der Tierarzt heute meinte, dass Röntgen nur sinnvoll ist, wenn man entsprechende Konsequenzen tragen will. Ohne OP sind die Möglichkeiten, wie er meinte, ausgeschöpft. Wenn die Konsequenz des Röntgens also nur bedeuten kann, dass alles so bleibt, wie es ist, dann sollte ich es mir überlegen.
 
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Tina
heute 17:31
Danke für eure Antworten. Also, der Tierarzt heute meinte, dass Röntgen nur sinnvoll ist, wenn man entsprechende Konsequenzen tragen will. Ohne OP sind die Möglichkeiten, wie er meinte, ausgeschöpft. Wenn die Konsequenz des Röntgens also nur bedeuten kann, dass alles so bleibt, wie es ist, dann sollte ich es mir überlegen.
Hatte es halt so verstanden, dass jetzt das Problem vorliegt, dass die aktuelle(n) Diagnose(n) nicht gesichert/unklar sind? Und du die Sache genau wissen möchtest, ob und was wirklich vorliegt.

Die Abwägung liegt bei dir nochmal in die Diagnostik zu gehen oder nicht. Wenn du unter der bisherigen Medikation und Behandlung eine Steigerung des Wohlbefindens siehst und das Gefühl hast, dass es deinem 4-Beiner damit deutlich besser geht, wird es bestimmt auch nicht grundhaft verkehrt sein das so beizubehalten.

Was hat er denn gesagt - wie aussichtvoll wäre eine OP? Hat er von Erfahrungen solcher OPs berichtet? Können Hunde dadurch ohne Medikamente schmerzfrei werden?