Die genannten Krankheiten existieren deswegen nicht oder kaum bei uns aufgrund der hohen Durchimpfrate. Solange der Hund die Impfungen gut verträgt, sollte er mMn auch geimpft werden.
Man weiß auch nie genau, woher all die Hunde kommen, die man im Leben so trifft - wenns dumm läuft, sind da Hunde aus illegalem Welpenhandel o.ä. dabei, die deinen Hund eventuell mit etwas anstecken, an dem er wenns blöd läuft verstirbt. Nur, weil man nicht beim impfen war. Man kann auch mit Impfung nicht alle Risiken ausschließen, aber man kann sie doch minimieren
Das stimmt jetzt auch nicht so ganz. Leptospirose z.B. ist nicht ausgestorben und wird nicht unbedingt von Hund zu Hund übertragen. Hauptüberträger sind Mäuse und Ratten und dort speziell ihre Körperausscheidungen. Da Ratten sich am und im Wasser aufhalten, sollten gerade Hunde, die im Sommer baden gehen, oder mal aus Pfützen trinken, Impfschutz haben. Zu 100 % hilft der Impfschutz wohl aber nicht, mildert aber die Erkrankung ab. Auch Parvovirose genügt glaube ich nach der Grundimmunisierung alle 3 Jahre. Und auch hier kann man vom ausgestorbenen sein bei uns nicht ausgehen. Laut meinem Tierarzt werden regelmäßig z.B. beim illegalen Welpenhandel aus dem Ausland kranke Welpen eingeschleppt, die dann natürlich hier ungeimpfte Hunde anstecken können. Ich gehe also immer nach dem Motto, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich zu impfen. Wer nicht ins Ausland mit dem Hund möchte, braucht laut meinem Tierarzt nach der Grundimmunisierung der Tollwut und ein zwei Nachimpfungen nicht mehr ständig nachimpfen.