Home / Forum / Gesundheit / Impfung, Auffrischung

Verfasser-Bild
Yuna
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 10
heute 14:59

Impfung, Auffrischung

Ich bin gerade sehr unsicher und bin gespannt, wie ihr denkt. Meine Hündin ist jetzt ein Jahr und laut Impfpass ist die Auffrischungsimpfung fällig. Laut Tierarzt nobivac L4 Leptospirose Nobivac SHPP Meine Züchter meinen, der Arzt soll auf den Beipackzettel schauen, die Kombiimpfung SHPP hält 3 Jahre Die Leptospirose Impfung hält ein Jahr. Tollwut 3 Jahre. Ich habe jetzt gelesen, das Impfungen 7 Jahre bis ein Leben lang halten können, wir unsere Hunde praktisch krank impfen. Staube und Hebatitis kommt kaum in Deutschland vor. Leptospirose sehr selten. Tollwutimpfung nur, wer in Urlaub fährt. Da ich nächste Woche einen Impftermin habe, bin ich sehr verunsichert. Was denkt ihr?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Caro
Beliebteste Antwort
heute 14:41
Die genannten Krankheiten existieren deswegen nicht oder kaum bei uns aufgrund der hohen Durchimpfrate. Solange der Hund die Impfungen gut verträgt, sollte er mMn auch geimpft werden.

Man weiß auch nie genau, woher all die Hunde kommen, die man im Leben so trifft - wenns dumm läuft, sind da Hunde aus illegalem Welpenhandel o.ä. dabei, die deinen Hund eventuell mit etwas anstecken, an dem er wenns blöd läuft verstirbt. Nur, weil man nicht beim impfen war. Man kann auch mit Impfung nicht alle Risiken ausschließen, aber man kann sie doch minimieren
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
heute 14:35
Wir machen die Impfungen wie vom Tierarzt empfohlen jährlich, allein schon wegen der Vollständigkeit des EU-Impfausweises und entsprechend spontanen Aufenthalten im (EU) Ausland.

Als meine verstorbene Hündin schon älter war, habe ich mal einen TA gehabt, der ihr in einem Jahr nur die halbe Dosis geimpft hat, da sie im Vorjahr einen großen Impfabzess bekam und ich Sorge hatte, dass sich das wiederholt, kam aber nie wieder vor.

Ansonsten gab es bei uns wegen den Impfungen keine schlimmen Nebenwirkungen oder Nachteile, ich finde den Impfschutz schon wichtig und lasse es defintiv weiter jährlich auffrischen , auch wenn einiges länger anhalten würde oder wir nicht ins Ausland fahren.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lina
heute 14:38
Ich vertraue da auf meinen Tierarzt und lasse regelmäßig impfen. Meine Hündin hat die Impfungen bisher immer gut vertragen. Ich sehe die Impfung als Schutz vor wirklich üblen Krankheiten, auch wenn diese selten oder kaum vorkommen, ist mir das Risiko doch zu hoch. Wenn sie mal älter ist oder nicht mehr so fit, dann bespreche ich das mit meinem Tierarzt, aber aktuell sehe ich keinen Grund nicht zu impfen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Caro
heute 14:41
Die genannten Krankheiten existieren deswegen nicht oder kaum bei uns aufgrund der hohen Durchimpfrate. Solange der Hund die Impfungen gut verträgt, sollte er mMn auch geimpft werden.

Man weiß auch nie genau, woher all die Hunde kommen, die man im Leben so trifft - wenns dumm läuft, sind da Hunde aus illegalem Welpenhandel o.ä. dabei, die deinen Hund eventuell mit etwas anstecken, an dem er wenns blöd läuft verstirbt. Nur, weil man nicht beim impfen war. Man kann auch mit Impfung nicht alle Risiken ausschließen, aber man kann sie doch minimieren
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Li
heute 14:44
Hallo. Sowas Ähnliches hatte ich auch beim Tierarzt.

Mein Hund wurde als Welpe in Russland 2 Mal geimpft.

Gültig 1 Jahr.

Hab ihn aber erst mit 4 Jahren wieder impfen lassen, weil ich 2 Mal bei einem Tierarzt vorstellig wurde, der sagte, die Impfungen würden länger halten und es wäre nicht nötig.

Dieser Tierarzt war weiter weg.
Als ich dann wie gesagt mit 4 Jahren hier zum Impfen ging, hieß es, er muss komplett neu geimpft werden, wie ein Hund, der noch gar nicht geimpft wurde.

Ein 2. Tierarzt hier bestätigte dies.

Bei euch ist es ja anders,er ist ja schon mit Nobivac geimpft.

Mein Hund bekam also die Nobivac Impfung und sollte nach 4 Wochen und nach 1 Jahr komplett alles wiederholt bekommen.

Ich habe mich gewundert und habe auf der Nobivac Seite gegoogelt.

Dort steht, dass eine einmalige Impfung für 3 Jahre ausreicht, auch als Grundimmunisierung.

Leptospirose und Zwingerhusten schützen nur 1 Jahr.

Ich bin nach 4 Wochen wieder hin und habe der Tierärztin gesagt, ich lasse nur auf Leptospirose impfen, weil der Hersteller geschrieben hat, dass 1 Impfung für 3 Jahre ausreicht.

Sie sah mich ungläubig an und ich zeigte ihr die Screenshots, die ich davon gemacht habe.

Danach sagte sie, dass ich Recht habe.
Ich wollte dann auch den 3-jährigen Schutz im Impfbuch stehen haben.

Allerdings war es dann so, dass der Tierarzt, dem die Praxis gehört, mir ausrichten ließ, dass er sich an die Empfehlungen der Stiko hält und mir nur für 1 Jahr den Impfschutz eingetragen hat.

Das ist besonders ärgerlich wegen der Tollwutimpfung, falls mein Hund mal mit einem tollwutverdächtigen Hund irgendwie Kontakt hätte.

Mich hat das alles sehr geärgert, der Hund wird überimpft, obwohl der Hersteller es so schreibt.

Ich habe jetzt auch die Leptospirose nicht mehr nachimpfen lassen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
heute 14:45
Wir impfen nach der aktuellen Empfehlung der StIko Vet. Einfach um meinen Hund und andere zu schützen. Die Dauer der Impfstoffe kann je nach Hersteller unterschiedlich sein. Deswegen werden die Empfehlungen vom Tierarzt individuell angepasst.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
A.
heute 14:46
Also , dass Staupe so gut wie nicht mehr vorkommt ist nicht wahr, wir hatten hier einen großen Staupe Ausbruch bei Waschbären, Infektion geht schon über riechen an Ausscheidungen. Drauf verlassen würde ich mich nicht, dass die Impfungen ein lebenslang , bezw 7 Jahre halten, denn wir lassen bei Dasty vor Impfung immer ein Antikörper Test machen und da war Staupe Antikörper schon nach 2 Jahren kaum noch nachweisbar, die anderen waren alle ok, aber Staupe Impfstoff gibt es leider nicht als Einzelimpfstoff, also haben wir komplett impfen lassen, bezw wir haben die Impfung etwas aufgeteilt, da er die große Impfung nicht so gut verträgt. Ich denke, wenn man eines dieser Erkrankungen erstmal hat, ist man lange in Behandlung und dem Tier geht es meist sehr schlecht und wenn ein Tier erstmal z.B. Staupe hat, ist ihm kaum zu helfen. Dann lässt man doch lieber impfen, oder.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
heute 14:48
Kann man so machen, finde ich aber ziemlich leichtsinnig!
Leptospirose ist gar nicht so selten und die Gefahr steigt mit der steigenden Anzahl der Ratten die sich lustig durch die Gegend bewegen!
Staupe nun ja, unter Haushunden eher selten aber unter Füchsen, Wölfen, Waschbären und so weiter kommt sie schon häufiger vor und wenn man schön im Wald spazieren geht erhöht man das Erkrankungsrisiko für seinen Hund ungemein. Tollwut kann man lassen und wenn der Hund dann möglicherweise mit einem ein Tollwut erkrankten illegal eingeführten Welpen in Kontakt kommt oder aber anderweitig dann eben Pech gehabt. Auch die Tollwut Gefahr durch Fledermäuse sollte man nicht unterschätzen.
Die hepatitis-impfung ist aus meiner Sicht nicht ganz unwichtig wenn z.B der Hund mal durch Pfützen springt oder auch mal in Teichen badet.
Ja diese Krankheiten sind zum Glück selten geworden weil viele Hunde geimpft sind. Man weiß nie mit welchen Hunden man in Kontakt kommt und welche Krankheiten sie in sich tragen, zudem sind illegal importierte Hunde nicht gerade selten und da ist der Impfschutz oft schlecht und die Durchseuchung mit Krankheiten hoch.
Und nein man impft seine Hunde nicht krank sondern man schützt sie vor Krankheiten. Meine Hunde werden regelmäßig nach Empfehlung des Tierarztes geimpft und es gab auch bisher keine Nebenwirkungen oder Komplikationen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
C
heute 14:53
Einfach belesen, gegen was geimpft wird und was das für Folgen für deinen Hund haben kann, wenn er an diesen erkrankt. Wer dieses Risiko eingehen möchte, bitte. Aber in diesen Zeiten wo Wissenschaft immer mehr zum Feindbild wird finde ich es schon wichtig, kurz darauf zu schauen, woher die Verschwörungserzählungen zum Impfen kommen: Zumeist aus der rechten Ecke, von Menschen die auch Krebs mit Zuckerkügelchen heilen wollen und nicht verstehen, dass die Muster am Himmel keine Chemtrails sind, sondern physikalische durch unterschiedliche Luftmassen entstehen. Argumente werden immer gleich populistisch aufgebaut und haben bei genauem hinsehen nicht einen Funken stabiles Fundament sondern sollen verunsichern und Angst machen. Also sieh dir an was der Großteil der gut ausgebildeten Tierärzte dazu sagt und dann ist die Entscheidung zum Impfen nach empfohlenen Schema in der Regel klar.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Yuna
heute 14:56
Bleibt noch die Frage, warum jährlich impfen, wenn im Beipackzettel der Impfungen 3 Jahre steht?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Li
heute 14:59
Einfach belesen, gegen was geimpft wird und was das für Folgen für deinen Hund haben kann, wenn er an diesen erkrankt. Wer dieses Risiko eingehen möchte, bitte. Aber in diesen Zeiten wo Wissenschaft immer mehr zum Feindbild wird finde ich es schon wichtig, kurz darauf zu schauen, woher die Verschwörungserzählungen zum Impfen kommen: Zumeist aus der rechten Ecke, von Menschen die auch Krebs mit Zuckerkügelchen heilen wollen und nicht verstehen, dass die Muster am Himmel keine Chemtrails sind, sondern physikalische durch unterschiedliche Luftmassen entstehen. Argumente werden immer gleich populistisch aufgebaut und haben bei genauem hinsehen nicht einen Funken stabiles Fundament sondern sollen verunsichern und Angst machen. Also sieh dir an was der Großteil der gut ausgebildeten Tierärzte dazu sagt und dann ist die Entscheidung zum Impfen nach empfohlenen Schema in der Regel klar.
Wenn aber der Hersteller doch schreibt, das eine einzige Impfung für 3 Jahre reicht und der Hund ja mindestens schon 2 als Grundimmunisierung bekommen hat, dann ist doch die Impfung nach einem Jahr nicht mehr notwendig.
Der Hersteller wird es doch wohl am Besten wissen.

In meinem Fall wusste das die Tierärztin nicht und sie gab mir auch Recht.

Warum dann noch mal rein in den Hund.
Die 3 Jahre sind ja auch ein Minimum, meistens wirkt der Impfstoff eh länger.