Klar,habe ich öfters schon mit meinem Freund gesprochen aber er ist stur und will den hund nicht einschläfern lassen. Heute habe ich auch nochmal mit ihm gesprochen und gesagt,dass er nicht so egoistisch sein soll,sondern an den hund denken soll. Er soll sich mal überlegen, ob er hund noch Lebensqualität hat! Seine Antwort zb: der hund isst ja noch. Ok- mehr aber auch nicht.
Mein Freund ist selbstständig und kann deswegen nicht zuhause bleiben.
Mit den Beiträgen habe ich ihn nicht Konfrontiert, denn ich kenne schon seine Aussage und wie er darauf reagiert. Jeder andere hat ja sowieso unrecht.
Ich selbst habe vor 3 Jahren meine Hündin einschläfern lassen. Ich hatte sie seit welpe aus 12 Jahre. Länger als meine 1. Tochter.
Mein Hund musste dann aber in die Tierklinik und es wurde Diabetes festgestellt. Die Ärzte meinten,dass man ihr täglich spritzen geben müssten und sie es aber trotzdem wahrscheinlich nicht überlebt und wir uns Gedanken machen sollten,dass wir sie einschläfern lassen. Das war eine harte Aussage,denn ich bin mit der Hoffnung hin,dass es nur eine Kleinigkeit ist und ich mein hund wieder mit nehmen kann. Und so eine Entscheidung direkt zu treffen ist sehr sehr hart. Ich habe mich aber für das wohl meiner Hündin dazu entschieden.
Mein Freund hat aber praktisch gesehen,die Zeit sich das zu überlegen und sich zu verabschieden. Das geht jetzt schon seit über einem halben Jahr so. Beim Tierarzt war er mit ihr vor ca 4 Wochen.
Ich kenne den hund seit etwas mehr wie 3 Jahren. Natürlich sehe ich auch,wie sie abgebaut hat. Aber es ist eben nicht meine Entscheidung,was er macht. Ich kann nur darüber entscheiden, was ich hier in meiner Wohnung nicht gedulden lassen kann und das ist eben für mich,dass der Hund nur rum liegt und keine Freude bzw Lebensqualität mehr hat,außer das sie noch frisst.
Ich möchte nicht,dass meine Wohnung täglich als hundewiese benutzt wird. Ich habe hier 3 Kinder um die ich mich kümmere,ich arbeite selbst noch 2 Stunden am Tag. Danach muss ich die 2 kleinen von der schule/kita abholen und die kinder haben auch training oder wir sind bei schönem wetter auf dem Spielplatz. Da ich schwanger bin kann ich den hund auch nicht vom letzten Stock hoch und runter tragen. Ich liebe und unterstütze gern mein Freund, aber diese Hinsicht will und kann ich nicht unterstützen.
Er hat sich bewusst mein Tierarzt gegen das einschläfern entschieden und hat direkt nach Medikamente gefragt. Die Aussage war,dass er seinem Hund noch schöne Tage/Momente ermöglichen möchte. Ok- das darf er gerne,aber dann muss ihm auch bewusst sein,dass ER dafür verantwortlich ist und nicht alle anderen hier im Haus. Er will ihr schöne Tage ermöglichen, dass muss er das tun. Und die frage ist: wo ermöglicht man dies seinem Hund,wenn man den ganzen Tag arbeiten ist und der Hund 1-2× am Tag aus dem Haus kommt?