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Verfasser
Jennifer
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Anzahl der Antworten 24
heute 13:37

Einschläfern oder nicht?

Mein Freund sein Hund ist ein Mittel zwergspitz und 19 Jahre alt. Wir waren beim Tierarzt und sie hat ein Medikament bekommen,dass sie aufstehen bzw laufen kann und gegen ihre Demenz hat sie Karsivan bekommen. Das war ca vor 4 Wochen. Trotz Medikament fängt sie an sich wieder in allen Ecken zu quetschen. Ich war vorher schon dafür den hund einschläfern zu lassen,weil das immoment nurnoch palliativ ist,was gemacht wird. Mein Freund kann sich aber nicht von seinem Hund verabschieden,was ich auch verstehen kann. Aus Liebe muss man manchmal aber auch los lassen Das nächste Problem ist,dass der Hund ständig in die Wohnung macht. Ständig wird in meiner Wohnung alles voll gepinkelt. Das war aber ohne Medikament vorher genauso. Sie müsste normal am Tag mindestens 5x Gassi gehen. Da mein Freund aber den ganzen Tag arbeitet, geht er 1-2x Gassi. Ich kann mir und meinen Kindern aber nicht zumuten, dass die Wohnung ständig voll gepinkelt ist. Es ist dann soviel und es stinkt richtig extrem. Da ich schwanger bin rieche ich alles intensiver und kann somit nicht mein Wohnzimmer betreten. Morgens muss man aufpassen,dass man nicht in pipi rein tritt. Mein Wohnzimmer ist mit der Küche verbunden d.h wenn ich den Kids Frühstück machen muss,dann muss ich die Luft anhalten,bis ich in der Küche bin. Sie macht ja nicht nur ,,mal" rein sondern ständig. Habt ihr sonst noch Tips? Ich habe wasserdichte matten hingelegt, aber die stinken dann auch extrem und in die Waschmaschine mag ich die ungern waschen. Der hund läuft auch immer durch die pipi und riecht leider auch stark danach... Ich bin am Ende und würde den hund erlösen... sehe ich das falsch? Ich fühle mich schlecht dabei
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
Beliebteste Antwort
heute 10:30
In welchem Zustand der Hund ist sehen wir nicht.
Meine Meinung dazu ich würde meine nicht einschläfern lassen solange sie noch laufen und fressen. Und natürlich auch nur, wenn sie nicht unter dauerschmerzen stehen.
Inkontinenz wäre für mich kein Grund zum Beispiel.
Es gibt für Inkontinenz Hundewindeln.
Zumindest wäre dann erstmal das Problem mit morgens ist alles vollgepinkelt gelöst.
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
heute 10:30
In welchem Zustand der Hund ist sehen wir nicht.
Meine Meinung dazu ich würde meine nicht einschläfern lassen solange sie noch laufen und fressen. Und natürlich auch nur, wenn sie nicht unter dauerschmerzen stehen.
Inkontinenz wäre für mich kein Grund zum Beispiel.
Es gibt für Inkontinenz Hundewindeln.
Zumindest wäre dann erstmal das Problem mit morgens ist alles vollgepinkelt gelöst.
 
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Jennifer
heute 10:33
Sie kann keine Treppen mehr hoch oder runter laufen. Sie liegt den ganzen Tag rum oder steckt sich irgendwo fest. Essen klappt noch. Es geht nicht nur um morgens. Das geht über den ganzen Tag so. Der hund wiegt von 7kg nurnoch 3,5
 
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Tina
heute 10:34
Nur weil ein Hund inkontinent ist, ist es kein Grund zum erlösen.

Es gibt Hundewindeln, die kann man in der Maschine waschen und wechseln.

Iwo habe ich mal 7 Punkte gelesen, die man checken sollte und wenn die meisten davon erfüllt sind, spricht es für eine Erlösung. Dabei geht es nicht um Inkontinenz, sondern um so Dinge wie Schmerzen und Lebensqualität, kann sich der Hund bewegen, ist der Hund noch gut ansprechbar und im Kopf da usw.

1-2x am Tag Gassi halte ich für zu wenig, es muss vielleicht auch nicht gleich immer 5x sein, aber 3x sehe ich als das Minimum an.
 
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S.W.🌸
heute 10:34
Moin Wustes du das es tatsächlich auch Windel gibt für Hunde ?
Solange der Hund Frisst und trinkt und keine schmerzen hat die man nicht Medikamentös behandeln kann würde ich ihn auch nicht erlösen 🤔vielleicht wäre es auch besser wenn man den Hund wenigstens Nachts räumlich eingrenzt damit er nicht in der ganzen Wohnung uriniert! Es gibt auch einweg Inkontinenz Einlagen die man nach benutzen entsorgen kann.
 
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Jennifer
heute 10:40
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ea geht hier nicht nur darum,dass der Hund ständig rein macht. Der hund wird nurnoch Palliativ gehalten. So hat der Tierarzt es gesagt und er meinte auch,dass mein Freund sich mit dem Thema auseinandersetzen soll was das Thema ,,einschäfern" angeht.

Der hund hat keine Lebensqualität mehr. Mein Freund will dem Hund zwar noch schöne Momente ermöglichen, hat aber für den Hund selbst keine Zeit und ist auch selbst überfordert. Der hund bekommt Medikamente, dass er wenigstens laufen kann. Aber er steckt sich irgendwo fest weint/Jault dann oder schläft nur. Wenn man nachhause kommt,dann freut sich der hund nicht, also kein wendeln oder sonstiges
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
heute 10:40
Sie kann keine Treppen mehr hoch oder runter laufen. Sie liegt den ganzen Tag rum oder steckt sich irgendwo fest. Essen klappt noch. Es geht nicht nur um morgens. Das geht über den ganzen Tag so. Der hund wiegt von 7kg nurnoch 3,5
Das Treppen runter und hoch laufen funktioniert halt nicht mehr, weil sie so alt ist.
Das sie irgendwo hin läuft und stecken bleibt wird an ihrer Demenz liegen. Orientierungslosigkeit und dann auch planloses umher wandern oder nicht mehr wissen wie man irgendwo rauskommt.
Die Windeln kann sie Zuhause tragen. So hättest du nirgendswo mehr Pipi.

Ich verstehe die belastende Situation vorallem weil es eigentlich nicht dein Hund ist.

Ich würde ihr Zuhause eine Windel anziehen. Die Treppen hoch und runter tragen.
 
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Tina
heute 11:16
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ea geht hier nicht nur darum,dass der Hund ständig rein macht. Der hund wird nurnoch Palliativ gehalten. So hat der Tierarzt es gesagt und er meinte auch,dass mein Freund sich mit dem Thema auseinandersetzen soll was das Thema ,,einschäfern" angeht. Der hund hat keine Lebensqualität mehr. Mein Freund will dem Hund zwar noch schöne Momente ermöglichen, hat aber für den Hund selbst keine Zeit und ist auch selbst überfordert. Der hund bekommt Medikamente, dass er wenigstens laufen kann. Aber er steckt sich irgendwo fest weint/Jault dann oder schläft nur. Wenn man nachhause kommt,dann freut sich der hund nicht, also kein wendeln oder sonstiges
Zu der Frage in dem Threadtext, dass du den Hund erlösen würdest, und ob du das richtig siehst...

Schwiegrig, weil es nicht dein Hund ist. Wenn dann muss dein Freund das wollen und nicht nur du.

Du kannst versuchen mit ihm liebevoll darüber zu sprechen und ihm die Lage verdeutlichen, das es dich belastet und ihm versuchen Mut und Kraft geben und ihm deine Unterstützung anbieten. Im Optimalfall könnt ihr euch gegenseitig den nötigen Halt und Verständnis in der aktuellen Situation schenken, da es euch ja auch beide betrifft.

Mehr kannst du in meinen Augen nicht tun, alles andere wäre total übergriffig und falsch (wenn du es einfach machen würdest oder ihn unter Druck setzt).

Vielleicht braucht er einfach noch etwas Zeit. Solange der Hund nicht stark leidet wegen Schmerzen, würde ich kein Problem darin sehen diese Zeit auch zu geben und kein Druck machen.
 
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Marie
heute 11:22
Hallo Jennifer!
Ich glaube nicht das dir hier jemand einen Rat zum Thema einschläfern geben kann!

Ich habe schon 3mal diese Entscheidung treffen müssen.Jedes mal war ich unsicher ob es die richtige Entscheidung ist.
Der TA kann nur aufklärend zur Seite stehen,der HH hat das letzte Wort.
Und zurück bleibt Unsicherheit und oft auch ein schlechtes Gewissen.
Aber keiner kennt den Hund so gut wie sein Besitzer.
Unsere TÄ sagte damals das viele zu spät kommen,weil er ja noch frisst und trinkt!
Für sie war eher das Kriterium schmerzfrei und Lebensqualität im Vordergrund!
Eine Entscheidung sollte immer zum Wohle des Tieres fallen,und nicht aus Egoismus weil man so an dem Tier hängt.

Gerade dann sollte man für sein Tier dasein,so schwer es auch fällt.
Natürlich ist auch das rein pinkeln kein Grund,und so hab ich es auch nicht verstanden.

Ich wünsche euch ein gutes Bauchgefühl dafür,wann es Zeit ist loszulassen !
 
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Bettina
heute 11:39
Meine Hündin war 16 1/2...zum schluss mussten wir sie in den garten tragen...das alles mit der Hygiene hält man aber nicht lange gut durch...in der letzten Nacht habe ich nicht geschlafen und sie durch 4 krampfanfälle begleitet...dannach sind wir zum Tierarzt...die Maus ist damals bei uns geboren und es war hart...es musste aber nun mal sein...wenn man liebt lässt man zur rechten zeit gehen🙏
 
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Marie
heute 11:57
Meine Hündin war 16 1/2...zum schluss mussten wir sie in den garten tragen...das alles mit der Hygiene hält man aber nicht lange gut durch...in der letzten Nacht habe ich nicht geschlafen und sie durch 4 krampfanfälle begleitet...dannach sind wir zum Tierarzt...die Maus ist damals bei uns geboren und es war hart...es musste aber nun mal sein...wenn man liebt lässt man zur rechten zeit gehen🙏
Wir sollten dankbar dafür sein, das wir unsere Tiere so gehen lassen dürfen!
Keiner trifft diese Entscheidung leichtfertig.
Die wenigsten Hunde versterben zu Hause,viele hoffen das, weil man dann selbst aus der Verantwortung ist!

Bei unserem ersten Hund war es ähnlich wie bei dir! Furchtbar!

Bei unseren anderen beiden war ich sensibler im erkennen und loslassen. Schwer ist es immer, trotzdem das letzte Gute,was man für sein geliebtes Tier tun kann.