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Inga
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Anzahl der Antworten 28
zuletzt 17. Sept.

Drei Beine oder besser erlösen ?

Ich habe mir während der Arbeitszeit die Frage gestellt ob es sinnvoll überhaupt ist, seinen Hund der eigentlich Sprinter bzw. gerne läuft und vor allem ein Jäger ist nicht besser zu erlösen wenn eine Amputation im Raum stehen würde?

Es geht in dem Fall nicht um mein eigenen.
Sondern sehe ich während meiner Arbeit viele unterschiedliche Leute in der Öffentlichkeit, daher dieses Thread.
Ich sehe Leute , die ihren Hund auf drei Beinen laufen lassen. Das bedeutet auch mehr Anstrengungen für den Hund. Den Hund fragen ob es ihm gefällt ist eher unwahrscheinlich. Da dieser ja nicht unsere Sprache spricht.
Wenn mir der Tierarzt sagen würde , ihr Hund überlebt nur mit Amputation, denke ich jedoch das eine Erlösung sinnvoller ist. Da er nicht mehr das machen kann was in seinen kurzen Hundeleben hergibt. Wie seht ihr das ?
Bitte es interessiert mich wie ihr das so sieht , wie gesagt ich sehe die Erlösung !
 
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Kati
17. Sept. 16:18
ehrlich gesagt finde ich es schon fast dreist als mensch einem anderen tier fast ohne grund das leben abzusprechen. 3 beine heißt nicht, dass der hund kein recht aufs leben hat oder keine lust mehr am leben. natürlich, wenn der hund generell schon krank ist, er damit lange zeit gar nicht klar kommt,usw.. könnte man vom erlösen sprechen, alles andere ist für mich tötung eines noch lebensfrohen tieres. ein hund lebt nunmal im moment und es gibt so viele möglichkeiten noch immer einen tollen begleiter an seiner seite zu haben, egal wie viele beine...
 
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Tony
17. Sept. 16:22
3 Beine oder nicht, ich finde, wenn die Hund sonst vital sind, spielt das keine Rolle. Ich kenne sehr viele Hunde auf 3 Beinen, die trotzdem ein sehr glückliches und erfülltes Leben genießen. Lg. Nur Liebe ❤️❤️. Balou 🐾 u. Mahony
 
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Julien
17. Sept. 16:37
Definitiv lieber die Amputation als den Tod.
Auch mit 3 Beinen kann ein Hund noch viel Spaß haben und einiges erleben.
 
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Lena
17. Sept. 16:41
Ich finde solche Hund Mensch Vergleiche ehrlich gesagt nicht gut. Wir Menschen können uns recht problemlos umstellen, bei Hunden sind die Grenzen des Möglichen schlicht geringer. Unser worst case wäre zB wenn Suki von heute auf morgen komplett erblinden würde. Für Suki wäre das denke ich weitaus schlimmer wie ein Bein weniger. So muss der Mensch letztendlich ganz individuell abwägen was und ab wann es für den eigenen Hund eine zu hohe Belastung (physisch/psychisch) ist.
Ab vom Thema, aber warum gerade Blindheit?

Wir hatten das tatsächlich im letzten Lebensabschnitt mit unserem Hund (da war ich dann junge Erwachsene) und es hat im Alltag recht gut funktioniert.

Allerdings lebten wir zu zweit (alte und junge Frau ) in einer ruhigen Atmosphäre und Gassiwege waren alle sehr übersichtlich, sodass ich Überraschungen regeln konnte.
 
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Lena
17. Sept. 16:42
Eher die Chance geben mit drei Beinen ein zufriedener Hund zu sein als gleich gar keine Chance mehr zu geben
 
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Stefanie
17. Sept. 17:15
Ich denke das kann man nicht pauschal sagen, denn jeder Hund ist anders , manch einen schrenkt es fast gar nicht ein ,ein anderer kommt halt garnicht klar. Man muss immer mehrere Faktoren berücksichtigen bei so einer Entscheidung, und erlösen kann man immer noch wenn der Hund garnicht damit zurecht kommt.
 
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Michaela
17. Sept. 17:29
Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Wie schon gesagt wurde: es hängt von der jeweiligen Situation ab. Einem alten Hund würde ich das nicht mehr antun. Aber wenn der Hund noch relativ jung ist, würde ich es auf jeden Fall versuchen. Es gibt viele Hunde, die auch auf drei Beinen gut zurechtkommen. Selbst gelähmte Hunde können mit Rolli flitzen und spielen. Grundsätzlich wäre für mich einschläfern keine Option.
 
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Katrin
17. Sept. 17:40
Ab vom Thema, aber warum gerade Blindheit? Wir hatten das tatsächlich im letzten Lebensabschnitt mit unserem Hund (da war ich dann junge Erwachsene) und es hat im Alltag recht gut funktioniert. Allerdings lebten wir zu zweit (alte und junge Frau ) in einer ruhigen Atmosphäre und Gassiwege waren alle sehr übersichtlich, sodass ich Überraschungen regeln konnte.
5 Personen Haushalt mit 3 Adhslern. Hier herrscht ein kommen und gehen auch an fremden Personen. Das wäre aber an sich denke ich weniger das Problem, Suki kennt das. Sie ist der Typ Hund der stark visuell unterwegs ist, viel beobachtet. Das bietet ihr ua auch die Sicherheit die sie braucht um weiterhin so unbeschwert Leben zu können bei dem was hier im Alltag so los ist. Nicht mehr sehen können wäre für sie denke ich eben weil sie ist wie sie ist mit starken Einschränkungen und auch mit Stress verbunden. Nicht hören können wäre dafür zB eher kein größeres Problem für sie.

Deswegen muss und sollte sowas immer ganz individuell betrachtet werden.