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Inga
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Anzahl der Antworten 14
heute 09:31

Drei Beine oder besser erlösen ?

Ich habe mir während der Arbeitszeit die Frage gestellt ob es sinnvoll überhaupt ist, seinen Hund der eigentlich Sprinter bzw. gerne läuft und vor allem ein Jäger ist nicht besser zu erlösen wenn eine Amputation im Raum stehen würde?

Es geht in dem Fall nicht um mein eigenen.
Sondern sehe ich während meiner Arbeit viele unterschiedliche Leute in der Öffentlichkeit, daher dieses Thread.
Ich sehe Leute , die ihren Hund auf drei Beinen laufen lassen. Das bedeutet auch mehr Anstrengungen für den Hund. Den Hund fragen ob es ihm gefällt ist eher unwahrscheinlich. Da dieser ja nicht unsere Sprache spricht.
Wenn mir der Tierarzt sagen würde , ihr Hund überlebt nur mit Amputation, denke ich jedoch das eine Erlösung sinnvoller ist. Da er nicht mehr das machen kann was in seinen kurzen Hundeleben hergibt. Wie seht ihr das ?
Bitte es interessiert mich wie ihr das so sieht , wie gesagt ich sehe die Erlösung !
 
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Regina
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heute 07:36
Nein, fragen kann man den Hund nicht. Aber man kennt ja seinen Hund (so sollte es zumindest sein). Klar ist es für einen Hund anstrengender, auf 3 Beinen zu laufen. Und ja, die Fehlbelastung verursacht auch weitere Erkrankungen, aber was ist die Alternative? Der Tod, den würde sich wahrscheinlich auch kein Hund wünschen. Ich sehe Dreibeiner, die glücklich durch ihr Leben flitzen und mit Artgenossen spielen. OK, Marathonlauf fällt aus, aber sie können doch noch ein zufriedenstellendes Leben führen.
Ich würde das Töten eines solchen Hundes nicht Erlösen nennen. Das wäre es für mich nur bei schwerwiegender Erkrankung ohne Chance auf Heilung oder Besserung. Hätte mein Hund einen Unfall, dann würde ich mit einem Dreibeiner leben....
 
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Regina
heute 07:36
Nein, fragen kann man den Hund nicht. Aber man kennt ja seinen Hund (so sollte es zumindest sein). Klar ist es für einen Hund anstrengender, auf 3 Beinen zu laufen. Und ja, die Fehlbelastung verursacht auch weitere Erkrankungen, aber was ist die Alternative? Der Tod, den würde sich wahrscheinlich auch kein Hund wünschen. Ich sehe Dreibeiner, die glücklich durch ihr Leben flitzen und mit Artgenossen spielen. OK, Marathonlauf fällt aus, aber sie können doch noch ein zufriedenstellendes Leben führen.
Ich würde das Töten eines solchen Hundes nicht Erlösen nennen. Das wäre es für mich nur bei schwerwiegender Erkrankung ohne Chance auf Heilung oder Besserung. Hätte mein Hund einen Unfall, dann würde ich mit einem Dreibeiner leben....
 
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Carola
heute 07:37
Ich würde mal sagen dass hängt von der Situation und vom Hund ab. Bei einem sehr jungen Hund kann eine Amputation unter Umständen sinnvoll sein denn ein Hund kann sich auch gut auf drei Beinen fortbewegen.
Bei einem sehr alten Hund, der sowieso schon schlecht laufen kann wäre das vielleicht eine andere Situation.
Es wird immer gerne von "erlösen" gesprochen was nichts anderes heißt als den Hund zu töten! Ja manchmal kann es richtig sein aber bei einem lebensfrohen Hund kann man in meinen Augen nicht von "Erlösung" sprechen.
Im richtigen Umfeld kann aus meiner Sicht auch ein dreibeiniger Hund ein gutes und erfülltes Leben führen.
Von erlösen kann man aus meiner Sicht nur dann sprechen wenn der Hund unerträgliche Schmerzen hat, es im grotten schlecht geht und keine Aussicht auf Besserung besteht.
 
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Dorothe
heute 07:41
Auch ein Hund mit drei Beinen hat ein Recht zu leben. Sie wollen nicht sterben. Einen Menschen mit Ambutation lässt man ja auch nicht sterben. Man kann Dreibeinchen ein lebenswertes Hundeleben schenken.
LG Dorothe
 
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Regina
heute 07:41
Ich würde mal sagen dass hängt von der Situation und vom Hund ab. Bei einem sehr jungen Hund kann eine Amputation unter Umständen sinnvoll sein denn ein Hund kann sich auch gut auf drei Beinen fortbewegen. Bei einem sehr alten Hund, der sowieso schon schlecht laufen kann wäre das vielleicht eine andere Situation. Es wird immer gerne von "erlösen" gesprochen was nichts anderes heißt als den Hund zu töten! Ja manchmal kann es richtig sein aber bei einem lebensfrohen Hund kann man in meinen Augen nicht von "Erlösung" sprechen. Im richtigen Umfeld kann aus meiner Sicht auch ein dreibeiniger Hund ein gutes und erfülltes Leben führen. Von erlösen kann man aus meiner Sicht nur dann sprechen wenn der Hund unerträgliche Schmerzen hat, es im grotten schlecht geht und keine Aussicht auf Besserung besteht.
Stimme Dir voll und ganz zu. Bei einem alten oder vorerkrankten Hund muss man das eventuell bedenken, aber einem jungen, ansonsten gesunden Hund sollte man die Chance geben.
 
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Heike
heute 07:42
Es kommt darauf an.
- Ist die Amputation eine tatsächliche Heilung des Problems?
Bei Verletzung/Unfall oder einem auf das Bein begrenzten Tumor wäre es ja so, bei Tumor mit Metastasen eher nicht.
- wie alt und schwer ist der Hund?
Alte oder besonders schwere Hunden tun sich schwer damit, ein Bein zu verlieren.

Hunde, die durch einem Amputation eine Heilung erhalten, die sonst körperlich fit sind, nicht zu alt oder schwer, finden sich sehr schnell als Dreibeiner zurecht.
Sie können nach dem Abheilen der Wunde und einer Gewöhnungszeit auch mit 3 Beinen flitzen und haben Lebensfreude wie ein Hund auf 4 Beinen.
Die Fehlbelastung kann auf Dauer auf die Gelenke gehen und dort zu Problemen führen, aber wieviele Hunde haben auch mit 4 Beinen Wirbelsäulen- oder Gelenkprobleme, das ist definitiv kein Grund für eine Erlösung, da gibt es Schmerzmittel und/oder Physiotherapie.
 
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Doreen
heute 07:50
Der Hund eines Bekannten hat durch einen Unfall in jungen Jahren ein Bein verloren. Der Hund war nicht gerade klein, ist aber sehr gut damit zurecht gekommen. Im Alter kam der Krebs und wurde dann erlöst... Dieser Hund hat sein Leben trotz nur 3 Beine genossen.

Ich denke das es tatsächlich vom individuellen Hund und der Begleitumstände abhängt, ob es eher eine Erlösung ist oder schlicht töten eines ansonsten gesunden Hundes.
 
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Ingo
heute 07:54
Kommt immer auf den einzelnen Fall an. Ich habe einen Hund im Urlaub gesehen, der es nicht anders kennt, lebensfroh, der sich ohne Probleme gut fortbewegen konnte. Aus welchem Grund sollte so einen erlösen wollen?

Auf der anderen Seite sehe ich Leute, die Rasseeigenschaften ignorieren und ihren Hund mit 4 Beinen sämtliche Lebensfreude nehmen wollen.
 
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Celine
heute 07:55
Ich würde es auch individuell betrachten. Erstmal spricht gegen einer Amputation nichts dagegen. Amputation bedeutet ja nicht dem Tode geweiht.

Wir hatten damals eine Hündin aus dem russischen Tierheim gerettet, die nur drei Beine hatte und komplett blind war. Sie hat ein tolles Zuhause gefunden.

Wenn jetzt einer meiner Hunde einen Unfall hätte, würde ich denen auch erst das Bein Amputieren lassen, ggf. würde ich über eine Prothese nachdenken.

Allerdings würde ich einen Unterschied machen, wenn der Hund sehr alt, groß und schwer oder stark übergewichtig ist.

Tiere arrangieren sich mit sowas viel besser als wir Menschen, teilweise.
 
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Michi
heute 07:56
Ich denke, dass der Hund sich immer für ein Weiterleben mit 3 Beinen entscheiden würde.
Überlegen würde ich da nur, bei einem sehr alten oder anderweitig gesundheitlich stark beeinträchtigten Hund.
Ich kenne diverse Hunde , denen ein Bein abgenommen wurde. Hinten meistens überhaupt kein Problem. Vorne braucht es ein bisschen Übung.
Diese Hunde rasen genauso schnell , wie ihre vierbeinigen Kollegen.
Die Hunde können toben und ihr Leben genießen.
Gerade über die Geschwindigkeit merkt man überhaupt keinen Unterschied. Langsamer ist schwieriger.
Wenn mein Hund jetzt einen Unfall hätte, der eine Amputation nötig machen ließe, dann würde ich mich natürlich dafür entscheiden.
Und ich habe einen sehr aktiven Hund !!
 
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Katja
heute 08:11
Ich denke, dass der Hund sich immer für ein Weiterleben mit 3 Beinen entscheiden würde. Überlegen würde ich da nur, bei einem sehr alten oder anderweitig gesundheitlich stark beeinträchtigten Hund. Ich kenne diverse Hunde , denen ein Bein abgenommen wurde. Hinten meistens überhaupt kein Problem. Vorne braucht es ein bisschen Übung. Diese Hunde rasen genauso schnell , wie ihre vierbeinigen Kollegen. Die Hunde können toben und ihr Leben genießen. Gerade über die Geschwindigkeit merkt man überhaupt keinen Unterschied. Langsamer ist schwieriger. Wenn mein Hund jetzt einen Unfall hätte, der eine Amputation nötig machen ließe, dann würde ich mich natürlich dafür entscheiden. Und ich habe einen sehr aktiven Hund !!
Das musste ich auch mit Erstaunen lernen: hab einen Windhund mit anderen übers Feld flitzen sehen!
Erst als er näher kam und langsamer wurde, hab ich gesehen, dass er nur auf drei Beinen unterwegs war… komplett erstaunlich!!!

Das hat mich dann schon auch zum Nachdenken gebracht, ob unser Kopf mit all den Gedanken uns nicht oft selbst im Weg steht: einfach nicht viel Nachdenken und die Situation annehmen, wie es nunmal ist, wie es Hunde ja tun, befähigt scheinbar oft zu wirklich erstaunlichen Leistungen!!!🤗