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Inga
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Anzahl der Antworten 14
heute 09:31

Drei Beine oder besser erlösen ?

Ich habe mir während der Arbeitszeit die Frage gestellt ob es sinnvoll überhaupt ist, seinen Hund der eigentlich Sprinter bzw. gerne läuft und vor allem ein Jäger ist nicht besser zu erlösen wenn eine Amputation im Raum stehen würde?

Es geht in dem Fall nicht um mein eigenen.
Sondern sehe ich während meiner Arbeit viele unterschiedliche Leute in der Öffentlichkeit, daher dieses Thread.
Ich sehe Leute , die ihren Hund auf drei Beinen laufen lassen. Das bedeutet auch mehr Anstrengungen für den Hund. Den Hund fragen ob es ihm gefällt ist eher unwahrscheinlich. Da dieser ja nicht unsere Sprache spricht.
Wenn mir der Tierarzt sagen würde , ihr Hund überlebt nur mit Amputation, denke ich jedoch das eine Erlösung sinnvoller ist. Da er nicht mehr das machen kann was in seinen kurzen Hundeleben hergibt. Wie seht ihr das ?
Bitte es interessiert mich wie ihr das so sieht , wie gesagt ich sehe die Erlösung !
 
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Katrin
heute 08:13
Das kann man nicht pauschal sagen. Alter, Größe/Gewicht des Tieres, allgemeiner Gesundheitszustand spielen da eine Rolle. Junge sportliche Hunde können mit 3 Beinen gut klarkommen und sogar rennen und toben. Einem alten sehr massigen Hund würde ich es nicht zumuten. Suki käme mit drei Beinen denke ich auch gut klar.
 
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Andrea
heute 08:23
Wenn der Tierarzt schon sagt , daß er überleben wird ,sollte man ihm die Chance geben .
Hunde kommen mit 3 Beinen sehr gut zurecht .
Und das besser als man denkt .
 
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Katharina
heute 09:13
Drei Beine ist nicht so problematisch. Die können das gut ausbalancieren. Und sind da auch noch recht flott unterwegs. Natürlich ist vorne problematischer wie hinten. Und man bekommt halt schon recht früh die Überbelastung zu sehen. Arthrosen werden ein Problem. Aber sie können noch ein sehr qualitatives Leben führen für mehrere Jahre. Natürlich ist es schwierigen für die Hunde an einer kurzen Leine zu laufen aber bei der richtigen Haltung wo man sich der Schwierigkeiten bewusst ist sehe ich keine Probleme. Kannte einen Bauernhof die hatten sechs Tierschutzhunde. Und der Dreibein war der Chef der Truppe. Er und zwei andere aus dem Rudel sind manchmal über den Zaun gesprungen und waren bis zu drei Tage im Wald auf Streifzug. Dann kamen sie heim und haben eben paar Tage eher Siesta gemacht. Der Hund war richtig toll und es wäre wirklich schade gewesen ihm dieses Leben nicht gegeben zu haben er hat sein Rudel 12 Jahre toll geführt. Und einigen Hunden geholfen wieder ins Leben zurückzufinden.
 
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Tina
heute 09:31
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Hund sonst gesund und nicht uralt ist.

Und sehe da überhaupt gar kein greifbares Argument, den Hund aus diesem Grund lieber gehen zu lassen, weil er ein "Sprinter" sei und das ggf dann nicht mehr so sehr viel/ausdauernd kann.

Ich denke da müsste man sich als HH nur mal die Gedanken zusammen nehmen, was meinen Hund glücklich macht und dieser wirklich braucht, um glücklich zu sein. Und wie man Dinge etwas kompensiert.... Was kann ich dem Hund alternativ anbieten, Fährtensuche, Schnüffelarbeit und Co statt krasse Sprinteinlagen zu fördern. Also Wurfspiele mit extremsten Bewegungen weglassen, Nasenarbeit und ruhigeres Training her. Auch das ist Jagdverhalten und stimulierend.

Einfach direkt einschläfern - nur weil sich das Leben und die gemeinsamen Beschäftigungen ein wenig ändern werden - das empfände ich absolut unverhältnismäßig und übertrieben und krass unfair dem Tier gegenüber. Das würde auf mich den Eindruck machen, dass man sich nicht einmal versucht zu bemühen.