Ja, das nennt man dann Syptombekämpfung.
Wir stressen die Hunde so sehr, dass sie uns mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln mitteilen "das ist mir zu viel!".
Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass viele Trainer nicht an den Ursachen arbeiten, sondern Symptome bekämpfen. Sieht man auch hier an einigen Antworten. Schneller Erfolg um jeden Preis, schön zu Lasten der Hunde.
Meiner Meinung nach ist der Threadsteller überhaupt nicht bereit es mal mit weniger Reizen und mehr Ruhe zu probieren. Er will eine schnelle Lösung ohne sein eigenes Verhalten zu reflektieren.
Das Wegsperren ist für uns der bequeme Weg. Viele Hunde landen geradewegs in der erlernten Hilflosigkeit. Ja, sie geben Ruhe, aber in vielen Fällen geben sie auf und ergeben sich ihrem Schicksal.
Also, dass ich nicht bereit bin, es mit weniger Reizen zu versuchen und nur eine schnelle Lösung möchte, ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen. Nicht umsonst frage ich hier nach euren Erfahrungen und Methoden.
Wegsperren im Auslauf bringe ich auch nicht übers Herz, die Tür ist immer offen. Manchmal ist man halt als Ersthundebesitzer von einem Welpen überfragt . Selbst gestern, wo absolut nichts passiert ist, außer Gassi, ein kleines Bisschen Training mit seinem Futter, ist er immer, wenn er wach war, im Beissmodus gewesen. Wir möchte eine schöne Entwicklung mit viel positiven Verbindungen und genau deshalb frage ich ja all die, die so etwas schonmal durchgemacht haben. Rückblickend zu analysieren ist natürlich immer einfacher als im Hier und Jetzt.