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Verfasser
Maik
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 85
zuletzt 21. Aug.

Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Hallo alle, in der letzten Zeit waren wir mit unserem Zwerpudel Welpen oft unterwegs und in verschiedenen Unterkünften. Dort hat er gut gelernt, sich auch mal hinzulegen. Ob im Restaurant oder auf dem Zimmer selbst. Nur wenn er wieder nach Hause kommt, dann fängt er sehr sehr oft an uns zu beißen und dreht halb am Rad. Ist das normal, weil er vielleicht in der gewohnten Umgebung ist und zusätzlich (16. Woche) gerade am zahnen ist? Oder wie ist eure Einschätzung und Erfahrung ?
 
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Aga
19. Aug. 03:41
Ja das ist es ich habe dem der gefragt hatte eine Antwort gegeben und tips zumal ein türgitter für Kinder nichts schlimmes ist ,da geht es um die Trennung vom Raum ohne eine Tür die zu ist der Hund bekommt alles mit und kann alles sehen aber halt nicht mehr hin zum beißen laufen ,daran finde ich nichts schlimmes und auch nichts verwerfliches andere sagen eben Box und zu machen das finde ich persönlich schlimmer.was mich aber am meisten ärgert ist wenn man eine Antwort auf eine Frage gibt warum muss man dann bei anderen sich rechtfertigen?jeder kann ja wohl sein ratschlag geben und muss dafür nicht dumm angemacht werden und es wird ja ein Trainer voll in Frage gestellt vileicht wäre das auch was für die Familie der kann die Situation vor Ort sehen und einschätzen
In die Box und zumachen ist tierschutzwiedrig, die darf nicht zur Strafe benutzt werden. Beim räumlichen Trennen seh ich das übrigens genauso, der Hund hat nicht gelernt mit der Situation richtig umzugehen. Wenn er draußen überreizt ist und in die Leine beißt muss man die Situation auch mit im klären und nicht wegsperren.
 
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Sigi
19. Aug. 04:42
Wie ist euer Tages Ablauf?(Gassi gänge, Fütterung,)
Wie verhaltet ihr euch tagsüber gegenüber eurem Weipen?
Film doch mal eine Szene wo er anfängt zu beissen.
Ohne euch zu kennen ist es schwer das zu beurteilen.
Ich tippe da auch auf überfordert sein.
 
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Moony
19. Aug. 04:47
Mein Hund (7 Monate) beißt bei Überreizung auch gerne mal in die Leine. Das möchten wir natürlich nicht, deshalb versuche ich mittlerweile, möglichst früh zu erkennen, wenn er hochfährt, und ihn dann mit einem Spielzeug umzulenken. Seitdem geht er kaum noch an die Leine. Wenn ich merke, dass er aufdreht, hole ich direkt ein Spielzeug raus, das er dann kurz schüttelt – danach ist er meistens wieder deutlich ruhiger.

Ähnlich war es bei uns auch zu Hause. Anfangs war er abends wie ein kleines Kind, das absolut nicht schlafen gehen wollte 😅 Er wurde richtig aufgedreht, wollte meinen Mann von der Couch verdrängen und hat ihm teilweise in die Flanken gezwickt. Wenn wir ihn dann von der Couch runtergenommen haben, hat er zum Teil angefangen, seinen eigenen Schwanz zu jagen.

Auch da haben wir versucht, ihn nicht zu schimpfen oder körperlich zu begrenzen, sondern ihn mit einem Spielzeug umzulenken. Zusätzlich haben wir dann angefangen, ein „Stopp“ bzw. ruhiges Aushalten zu trainieren. Dabei haben wir ganz klein angefangen und die Dauer des Wartens langsam immer weiter gesteigert.

Bei uns hat dieses frühzeitige Erkennen und Umlenken bisher wirklich am besten funktioniert. Gerade wenn er überreizt ist, bringt Ärger oder strenge Ansprache bei ihm eher noch mehr Aufregung rein.
 
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Janina
19. Aug. 05:40
Mein Hund (7 Monate) beißt bei Überreizung auch gerne mal in die Leine. Das möchten wir natürlich nicht, deshalb versuche ich mittlerweile, möglichst früh zu erkennen, wenn er hochfährt, und ihn dann mit einem Spielzeug umzulenken. Seitdem geht er kaum noch an die Leine. Wenn ich merke, dass er aufdreht, hole ich direkt ein Spielzeug raus, das er dann kurz schüttelt – danach ist er meistens wieder deutlich ruhiger. Ähnlich war es bei uns auch zu Hause. Anfangs war er abends wie ein kleines Kind, das absolut nicht schlafen gehen wollte 😅 Er wurde richtig aufgedreht, wollte meinen Mann von der Couch verdrängen und hat ihm teilweise in die Flanken gezwickt. Wenn wir ihn dann von der Couch runtergenommen haben, hat er zum Teil angefangen, seinen eigenen Schwanz zu jagen. Auch da haben wir versucht, ihn nicht zu schimpfen oder körperlich zu begrenzen, sondern ihn mit einem Spielzeug umzulenken. Zusätzlich haben wir dann angefangen, ein „Stopp“ bzw. ruhiges Aushalten zu trainieren. Dabei haben wir ganz klein angefangen und die Dauer des Wartens langsam immer weiter gesteigert. Bei uns hat dieses frühzeitige Erkennen und Umlenken bisher wirklich am besten funktioniert. Gerade wenn er überreizt ist, bringt Ärger oder strenge Ansprache bei ihm eher noch mehr Aufregung rein.
Das freut mich zu hören das es bei euch so funktioniert hat ,leider klappt das aber nicht immer bei unserem ging es nicht und wenn wir ihm Spielzeug angeboten haben ist er noch mehr hoch gefahren. Da er von selber nicht zur Ruhe gekommen ist mussten wir etwas finden wo er ohne Angst runter fahren kann das war das Babygitter haben wir mehrfach versucht die Situation zu stoppen und er hat auf Durchzug gestellt,haben wir ihn aus der Situation raus genommen in dem wir ihm auf den Arm genommen haben hinters Gitter getan haben und dann nein gesagt haben.er hat dann erst versucht das Gitter auf zu machen etwas davor randaliert und sich Schluss endlich davor gelegt dann wussten wir er ist runter gekommen. Haben es dann wortlos aufgemacht und er Kamm rein und war normal hat sich dann hingelegt sofort
 
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Janina
19. Aug. 05:45
In die Box und zumachen ist tierschutzwiedrig, die darf nicht zur Strafe benutzt werden. Beim räumlichen Trennen seh ich das übrigens genauso, der Hund hat nicht gelernt mit der Situation richtig umzugehen. Wenn er draußen überreizt ist und in die Leine beißt muss man die Situation auch mit im klären und nicht wegsperren.
Ja das sehe ich auch so ich finde das auch nicht toll aber habe das leider jetzt schon so oft gehört und mitbekommen auch das Leute ihre Hunde da rein stecken um alleine zu sein
 
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Sonja
19. Aug. 07:01
Wegen so welchen Ratschlägen wie deine legt sich das Problem nicht wenn man es nicht unterbindet dann hält der Hund es für richtig und es ist Unsinn das es nach der Pubertät aufhört von alleine,wir haben einen hundetrainer und der hat uns genau das gesagt was wir jetzt gemacht haben und seitdem ist alles besser für uns und auch für den Hund.
Da aber nicht jeder Hund gleich ist und ein sensibler Pudel schon mal gar nicht mit einem eigenständigen, ursprünglichen Nordlicht gleichzusetzen ist, darf und sollte man drauf hinweisen. Besonders, wenn es sich um scheinbare Anfänger ohne Trainer handelt. Da können ganz falsche Schlüsse gezogen werden. Wenn man bei einem Sensibelchen mit Härte kommt, hat man am Ende ganz verloren. Meine Rasse ist auch sensibel und als Anfänger hab ich natürlich beim ersten Hund auch Fehler gemacht. Die meisten waren durch fehlendes Verständnis für die Gefühle des Hundes und übertriebene Durchsetzungskraft, die ich mit Konsequenz verwechselt hab. Alles keine böse Absicht und bei anderen Hunde-Typen bestimmt weniger problematisch (waren ja teilweise auch Tipps von Haltern "dickfelligerer" Hunde dabei). Aber bei einem Junghund dieser Rasse würde ich Ursachenforschung und Einfühlungsvermögen vorziehen. Natürlich inklusive Grenzen setzen. Aber der Grat einer für den Hund übertriebenen und nicht nachvollziehbaren Strafe ist da schmal.
 
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Petra
19. Aug. 07:06
Hallo, also mein Hund (mittlerweile 8 Monate) zeigt dieses Beißen dann wenn er überreizt oder überfordert oder frustriert ist. Ich würde versuchen die Ausflüge kürzer zu halten oder seltener und schauen ob sich dadurch auch das Verhalten ändert. Vielleicht ist es einfach viel für 16 Wochen. Bei den akuten Beissituationen hat bei uns am besten eine Auszeit im Welpen Auslauf geholfen, als er noch jünger war. Mittlerweile können wir es durch rechtzeitiges erkennen und umlenken (er hat jetzt einen Ball an dem er den Stress abbaut) meistens gut Händeln. Strenge Ansprache, Ärger oder der Versuch ihn körperlich eibzugrenzen war bei uns Kontra Produktiv und hat die Situation und das Verhalten verschärft.
Das war auch mein 1. Gedanke
 
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Tina
19. Aug. 07:12
In die Box und zumachen ist tierschutzwiedrig, die darf nicht zur Strafe benutzt werden. Beim räumlichen Trennen seh ich das übrigens genauso, der Hund hat nicht gelernt mit der Situation richtig umzugehen. Wenn er draußen überreizt ist und in die Leine beißt muss man die Situation auch mit im klären und nicht wegsperren.
Ja, das nennt man dann Syptombekämpfung.
Wir stressen die Hunde so sehr, dass sie uns mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln mitteilen "das ist mir zu viel!".

Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass viele Trainer nicht an den Ursachen arbeiten, sondern Symptome bekämpfen. Sieht man auch hier an einigen Antworten. Schneller Erfolg um jeden Preis, schön zu Lasten der Hunde.

Meiner Meinung nach ist der Threadsteller überhaupt nicht bereit es mal mit weniger Reizen und mehr Ruhe zu probieren. Er will eine schnelle Lösung ohne sein eigenes Verhalten zu reflektieren.

Das Wegsperren ist für uns der bequeme Weg. Viele Hunde landen geradewegs in der erlernten Hilflosigkeit. Ja, sie geben Ruhe, aber in vielen Fällen geben sie auf und ergeben sich ihrem Schicksal.
 
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Unikum
19. Aug. 07:56
Ja, das nennt man dann Syptombekämpfung. Wir stressen die Hunde so sehr, dass sie uns mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln mitteilen "das ist mir zu viel!". Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass viele Trainer nicht an den Ursachen arbeiten, sondern Symptome bekämpfen. Sieht man auch hier an einigen Antworten. Schneller Erfolg um jeden Preis, schön zu Lasten der Hunde. Meiner Meinung nach ist der Threadsteller überhaupt nicht bereit es mal mit weniger Reizen und mehr Ruhe zu probieren. Er will eine schnelle Lösung ohne sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Das Wegsperren ist für uns der bequeme Weg. Viele Hunde landen geradewegs in der erlernten Hilflosigkeit. Ja, sie geben Ruhe, aber in vielen Fällen geben sie auf und ergeben sich ihrem Schicksal.
Auf den Punkt gebracht. 👍🏻
 
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Alessandro
19. Aug. 08:13
Kürzere Trainingseinheiten, mehr Schlaf am Tag, und unbedingt einen Kaffeeholz-Stock kaufen (Fressnapf, Amazon, etc), der hilft wunder. Wenn er an dem Kaut belohnen, gut zureden, mit Lerckerlis verstärken.