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Verfasser
Maik
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Anzahl der Antworten 21
heute 01:00

Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Hallo alle, in der letzten Zeit waren wir mit unserem Zwerpudel Welpen oft unterwegs und in verschiedenen Unterkünften. Dort hat er gut gelernt, sich auch mal hinzulegen. Ob im Restaurant oder auf dem Zimmer selbst. Nur wenn er wieder nach Hause kommt, dann fängt er sehr sehr oft an uns zu beißen und dreht halb am Rad. Ist das normal, weil er vielleicht in der gewohnten Umgebung ist und zusätzlich (16. Woche) gerade am zahnen ist? Oder wie ist eure Einschätzung und Erfahrung ?
 
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Kiki
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17. Aug. 15:18
Hallo, also mein Hund (mittlerweile 8 Monate) zeigt dieses Beißen dann wenn er überreizt oder überfordert oder frustriert ist. Ich würde versuchen die Ausflüge kürzer zu halten oder seltener und schauen ob sich dadurch auch das Verhalten ändert. Vielleicht ist es einfach viel für 16 Wochen.
Bei den akuten Beissituationen hat bei uns am besten eine Auszeit im Welpen Auslauf geholfen, als er noch jünger war. Mittlerweile können wir es durch rechtzeitiges erkennen und umlenken (er hat jetzt einen Ball an dem er den Stress abbaut) meistens gut Händeln. Strenge Ansprache, Ärger oder der Versuch ihn körperlich eibzugrenzen war bei uns Kontra Produktiv und hat die Situation und das Verhalten verschärft.
 
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Caro
17. Aug. 14:12
Hallo Maik, also meine Einschätzung ist, dass er bei euch gerade versucht seine Grenzen auszutesten. Das ist nicht bedrohlich, wahrscheinlich sogar im Falle eures Pudels spielerisch, aber ich würde es in jedem Fall unterbinden. Früher hat man bei Welpen die beißen gerne schnell mal gesagt, alles gut das verwächst sich. Das kann auch sein, aber ich habe auch schon gegenteilige Erfahrung gemacht, so dass es später zu einem Problem wurde. Bei Welpen wird gerne mal vieles runter geredet, weil sie eben noch so süß und klein sind, aber auch sie müssen lernen Grenzen zu respektieren. Nichts anderes würde in einem dynamischen Rudel mit älteren Hunden passieren. Dabei meine ich nicht ihn bösartig zu bestrafen, sondern eher Schritt für Schritt das Beißen z.B mit Hilfe eines gezielten Kommandos zu unterbinden oder auch ihn auf seinen Platz zu schicken, wenn er wieder aufdreht. Das hat gleichzeitig den positiven Effekt, dass zu Hause etwas mehr Ruhe einkehrt. Für euren Welpen ist das in dem Sinne auch keine Bestrafung sondern nochmal mehr eine Hilfe für ihn, dass er zur Ruhe kommt.

Dass du schreibst, dass es draußen schon besser klappt finde ich dabei auch nicht verwunderlich, weil er sich dort in einem ganz anderen Setting befindet☺️
 
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Tina
17. Aug. 15:04
Da wage ich mich mal ins Haifischbecken.

Meine frühere Hündin hatte mal ne Phase als Welpe und mir gern bei jedem Schritt in die Hosenbeine gebissen....
Dabei half überhaupt kein "normales" Nein und kein Keks zur Ablenkung oder weg schicken etc.

Erst ein beherzter und sehr lauter Brüller inflagranti, aka "ich meine es wirklich ernst und will das nicht!", hat das Problem nachhaltig gelöst.

Ich denke man darf und muss einem Hund Grenzen setzen. Und wenn bestimmte Worte nicht reichen, darf man auch mal deutlicher werden. Natürlich muss die Bindung zum Hund dabei schon gut sein und es ist sicherlich nicht zu empfehlen bei einem Angsthund.
 
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Kiki
17. Aug. 15:18
Hallo, also mein Hund (mittlerweile 8 Monate) zeigt dieses Beißen dann wenn er überreizt oder überfordert oder frustriert ist. Ich würde versuchen die Ausflüge kürzer zu halten oder seltener und schauen ob sich dadurch auch das Verhalten ändert. Vielleicht ist es einfach viel für 16 Wochen.
Bei den akuten Beissituationen hat bei uns am besten eine Auszeit im Welpen Auslauf geholfen, als er noch jünger war. Mittlerweile können wir es durch rechtzeitiges erkennen und umlenken (er hat jetzt einen Ball an dem er den Stress abbaut) meistens gut Händeln. Strenge Ansprache, Ärger oder der Versuch ihn körperlich eibzugrenzen war bei uns Kontra Produktiv und hat die Situation und das Verhalten verschärft.
 
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Aga
17. Aug. 15:26
Da wage ich mich mal ins Haifischbecken. Meine frühere Hündin hatte mal ne Phase als Welpe und mir gern bei jedem Schritt in die Hosenbeine gebissen.... Dabei half überhaupt kein "normales" Nein und kein Keks zur Ablenkung oder weg schicken etc. Erst ein beherzter und sehr lauter Brüller inflagranti, aka "ich meine es wirklich ernst und will das nicht!", hat das Problem nachhaltig gelöst. Ich denke man darf und muss einem Hund Grenzen setzen. Und wenn bestimmte Worte nicht reichen, darf man auch mal deutlicher werden. Natürlich muss die Bindung zum Hund dabei schon gut sein und es ist sicherlich nicht zu empfehlen bei einem Angsthund.
Ich bin sehr für positives Training, meine Hündin stammt ja aus schlechter Zucht mit aggressiver Mutter und kam mit 15 Wochen sehr territorial in unser Haus. Nach einigen Wochen hat sie ausgetestet wie weit sie gehen kann und ist uns im Garten mit voller Wucht in den Rücken gesprungen und hat richtig ins Fett gebissen. Da habe ich sie mal auf die Seite gelegt und n Moment festgehalten. (Beim TA muss der Hund auch mal gegen seinen Willen auf die Seite gelegt werden), deshalb sehe ich es nicht so dramatisch, es ging einfach zu weit und nichts hat geholfen. Das musste ich danach aber nie wieder anwenden. Mittlerweile reicht es wenn ich mit der Stimme etwas strenger werd wenn sie etwas tut was ich nicht möchte.
 
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Doreen
17. Aug. 15:31
Mit 16 Wochen ist er noch ein Baby. Das heißt, macht noch nicht zu viel.

Spielt ihr viel mit ihm Zuhause? Wenn ja, reduziert die Animationen und sorgt für ausreichend Ruhephasen. Vermutlich fällt es ihm schwer Ruhe zu finden und das beißen ist eher eine Übersprungsache.
Sag, wenn er anfängt zu beißen, Nein und unterbreche die Interaktion mit ihm. Er soll lernen, dass das weh tut und nicht gewünscht ist.
 
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Heike
17. Aug. 15:32
Ich bin auch eher bei Überreizung / Überforderung.
Sogar meine Senior-Hündin, fast 11, dreht nach aufregenden Spaziergängen z.B. mit viel Wildsichtung und Spuren unterwegs noch gelegentlich, wenn wir zu Hause sind und eigentlich Entspannung angesagt ist, am Rad und tobt durch die Wohnung. Sie ist dann tatsächlich überreizt und baut so ihr Adrenalin ab.
Mit einem Welpen würde ich es eher ruhig mit nicht so viel unterschiedlichen Aktionen angehen lassen.
 
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Tina
17. Aug. 15:42
Ich bin sehr für positives Training, meine Hündin stammt ja aus schlechter Zucht mit aggressiver Mutter und kam mit 15 Wochen sehr territorial in unser Haus. Nach einigen Wochen hat sie ausgetestet wie weit sie gehen kann und ist uns im Garten mit voller Wucht in den Rücken gesprungen und hat richtig ins Fett gebissen. Da habe ich sie mal auf die Seite gelegt und n Moment festgehalten. (Beim TA muss der Hund auch mal gegen seinen Willen auf die Seite gelegt werden), deshalb sehe ich es nicht so dramatisch, es ging einfach zu weit und nichts hat geholfen. Das musste ich danach aber nie wieder anwenden. Mittlerweile reicht es wenn ich mit der Stimme etwas strenger werd wenn sie etwas tut was ich nicht möchte.
Bei meiner Hündin war es damals so, dass sie sich vorm Brüller dermaßen erschrocken hat, dass sie an Ort und Stelle erstarrt ist und sich sofort auf den Rücken legte. Ich brauchte sie nicht anfassen. Das ist sehr individuell wann bzw wie ein Hund versteht.
Und ja ich bin auch grundsätzlich ein Fan von positiven Training. Nur gibt es bei bestimmten Dingen der Erziehung auch scharfe Grenzen, bei denen Kekse und nette Worte ungeeignete Mittel sind.
 
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Xenia
17. Aug. 17:34
Viele verschiedene Unterkünfte sind wahrscheinlich viel zu viele Reize und zu wenig Stabilität. Das würde ich streichen und schauen, ob es dann besser wird.
Pudel sind oft Sensibelchen, die man i.d.R. nicht auf die Seite werfen oder anschreien sollte. Wenn es nicht richtig verknüpft wird, hat man danach einen extrem verunsicherten Hund.
 
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Janina
17. Aug. 17:55
Hallo also normal ist das nicht ein Hund beim Zähnen zwickt und kaut mal fester Brust aber nicht richtig zu .wann tritt das Problem denn auf gibt es eine bestimmte Zeit und nur bei euch zuhause was macht ihr in dem Moment wo es passiert diese Infos wären gut um das weiter einschätzen zu können ich bin beim Tierschutz tätig und habe schon einige Erfahrungen gesammelt auch mit solchen Hunden lg
 
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Maren🚶🏼‍♀️
17. Aug. 18:43
Hallo, also mein Hund (mittlerweile 8 Monate) zeigt dieses Beißen dann wenn er überreizt oder überfordert oder frustriert ist. Ich würde versuchen die Ausflüge kürzer zu halten oder seltener und schauen ob sich dadurch auch das Verhalten ändert. Vielleicht ist es einfach viel für 16 Wochen. Bei den akuten Beissituationen hat bei uns am besten eine Auszeit im Welpen Auslauf geholfen, als er noch jünger war. Mittlerweile können wir es durch rechtzeitiges erkennen und umlenken (er hat jetzt einen Ball an dem er den Stress abbaut) meistens gut Händeln. Strenge Ansprache, Ärger oder der Versuch ihn körperlich eibzugrenzen war bei uns Kontra Produktiv und hat die Situation und das Verhalten verschärft.
Wertvoller Beitrag! So schätze ich das aus der Ferne auch ein. Wie beim Kind: nach müde kommt blöde! Mein Tipp: alle erstmal Ruhe, man selbst lesend aufm Sofa, der Welpe im Körbchen, gerne auch mit keks. Wünsche euch alles gute.