Das ist deine Meinung ich habe einen Husky mix der ist jetzt 9 Monate und hat das selbe gemacht Monate lang hat er einen angegriffen und da kann Mann nicht sagen ach das ist ein Welpe er hat es nachher sogar beim spaziere aus dem nichts gemacht,wir haben sofort angefangen mit ihm zu trainieren wer das sagen hat und erst dann hat er aufgehört also ist das mit dem Rudelführer bestimmt kein Unsinn dieser Hund wäre sonst im Tierheim geladen und da nicht mehr raus gekommen
Ja, kann blöd laufen, wenn man genau so weiter macht, ohne das sich daran etwas tut. Das sehe ich auch so :)
Die Sache mit der Rudelführung kam durch den Verhaltensforscher David Mech in Gang, der eingesperrte Wölfe auf zu engem Raum beobachtet hat. Die Wölfe konnten dort ihr natürliches Verhalten (u.a. Abwanderung aus der Gruppe bei starken Unstimmigkeiten) nicht zeigen, was zu größerem Konfliktverhalten geführt hat, als es im sozialen Familienverband von Wölfen üblich ist. David Mech hat sehr lange versucht seinen Irrtum rückgängig zu machen, der sich allerdings deutlich erfolgreicher verbreitet hat, als seine nachfolgenden Forschungen. Leider basieren noch sehr viele Erziehungsansätze auf seinen vorherigen Veröffentlichungen.
Man hat festgestellt, dass das Verhalten von Säugetieren und Wölfen/ Hunden komplexer ist, und auch von anderen Faktoren abhängt, anstatt von hierarchischen Ansprüchen.
Unter anderem von der Genetik (einige Rassen wurden stärker auf Zwicken oder Packen selektiert als andere), von der Lernhistorie, vom aktuellen Zustand (Gesundheit bzw. Schmerzen , Nervensystem, Emotionen, Hormone,…).
Junge Hunde müssen unterschiedliche Erfahrungen in Ruhe verarbeiten können und benötigen bei einer großen Menge unterschiedlicher Reize oder nach aufregenden Erlebnissen auch öfter Hilfe von Bezugspersonen, um zur Ruhe zu finden. Das ein junger Hund mal seine wilden Fünf schiebt, ist nichts ungewöhnliches, gerade wenn viel Neues erlebt wird. Sollte das einen normalen Rahmen sprengen oder gar gefährliche Ausmaße annehmen, lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, wo das Problem überhaupt herkommt.
Natürlich gibt es in jedem sozialen Verband Spielregeln, die der Sicherheit der Mitglieder dienen.