Es könnte helfen, Ausgeben und die unangenehme Erwartungshaltung, dass durch den Menschen etwas weggenommen als zwei verschiedene paar Schuhe zu betrachten.
Man kann einen Hund haben, der super Dinge auf Kommando fallen lässt, aber gleichzeitig droht, wenn der Mensch etwas nah beim Hund wegnehmen möchte und sich deswegen auf ihn zubewegt, den Gegenstand unbewusst fixiert und mit der Hand danach greift, um ihn wegzunehmen. Das mag paradox erscheinen, ist es aber aus Hundesicht nicht. Das Training sollte beides adressieren, und im besten Fall dafür sorgen, dass der Hund den Gegenstand freudig in den Bereich des Menschen bringt und dort gerne abgibt.
Ähnlich wie viele Hunde durchaus gerne auf den Rückruf hören, aber dann doch ausweichen, oder ein Fang-mich-doch-Spiel daraus machen, wenn der Mensch beim Anleinen bestimmte Signale sendet, die den Hund eher animieren auf Abstand zu gehen. Da ist der Rückruf, also das Herankommen meist auch nicht das Problem, kann sich aber auch verschlechtern, wenn der Hund im Anschluss wiederholt eine Negativerfahrung macht.
Es gibt verschiedene Ansätze Aus zu trainieren.
Sagt dir Chirag Patel etwas?
Der setzt in seinen Übungen sehr stark darauf, dass die Übungen so aufgebaut werden, dass sie für den Hund klar und durchschaubar sind.
Ist vielleicht für einen Hund, der schon akut verteidigt ohne Trainerbegleitung nicht ganz passend, weil der Hund beim Fingerzeig HAPS machen könnte, aber vielleicht gibt das eine grobe Ideen, in welche Richtung man gehen kann:
- Drop it/ Aus:
https://youtu.be/ndTiVOCNY4M?si=vyc_amX2y-BbJ9x5
- Counting Game:
https://youtu.be/Ra8TKCwTDbk?si=aICFWa-evoDz24gg
Wenn’s beim Trainingsaufbau schon ins Gegeneinander kippt, Training abbrechen und nochmal reflektieren (: