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B
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Anzahl der Antworten 50
zuletzt 1. Nov.

Mein Hund verteidigt Beute

Liebe alle, mein KlM muss lernen, Beute herauszugeben, wenn ich es verlange. Er bellt, knurrt und beisst aber, sobald ich mich mit der Hand nähere. Selbst wenn ich sein Lieblingsleckerli eintauschen will. Spielzeug tauschen ist natürlich kein Problem. Aber bei Hirschhaut oder kennt er nichts mehr. Was soll ich tun?
 
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Mia Sophie
22. Okt. 11:04
Wenn man den hund nicht kennt kann man keine Tipps geben. Würde einen Hundetrainer suchen
 
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Maria
22. Okt. 14:01
Ich würd erstmal nur was dazu legen und ihm nichts wegnehmen. Er hat einen Kauartikel? Dann bekommt er noch einen.

So habe ich mich an meine Oma Thea rangetastet. Die hätte mich wahrscheinlich nicht gebissen, hat aber schon gedroht, wenn ich nur den Raum betreten hab.

Und von „Ich werfe dir ein Extra Schnack dazu“ haben wir uns entwickelt zu „Ich nehme dir deinen Kong weg, damit ich die Reste rauskratzen und dir geben kann.

Wegnehmen würde ich erstmal gar nichts, auch nicht tauschen. Meine Elisa wird beim Tauschen z.B. erst recht verrückt.
 
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Maria
22. Okt. 14:04
Ich würde nie auf die Idee kommen meinem Hund den Futternapf den ich ihm hinstellen weg zu nehmen. Das heißt aber nicht das er nicht warten muss bis ich die Schüssel frei gebe. Beute im klassischen Sinne ist etwas was der Hund durch Jagen und Hetzen selbst erarbeitet zb Futterdumy da würde ich dann zb auf die Herausgabe bestehen. Oder nimmst du deinem Hund die Wasser Schüssel weg die du ihm gerade gegeben hast zum trinken das macht kein Sinn oder.
Freigeben und dann wegnehmen geht gar nicht.
 
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Jörg
22. Okt. 14:09
Freigeben und dann wegnehmen geht gar nicht.
Bitte lese noch mal den Text den ich geschrieben habe und erläuter mir deinen Kommentar ich verstehe gerade nicht was du meinst.
 
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Maria
22. Okt. 14:36
Bitte lese noch mal den Text den ich geschrieben habe und erläuter mir deinen Kommentar ich verstehe gerade nicht was du meinst.
Das war ein zustimmender Kommentar. Klang so, als würdest du das auch so halten.
 
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Christine
22. Okt. 15:02
Nein, er soll grundsätzlich alles hergeben. Er darf nichts behalten oder verteidigen.
Ja,aber zum trainieren ist das doch eine tolle Idee für den Anfang.Das Ziel ist ja dass er lernt,hergeben hat keine Nachteile!
 
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Jörg
22. Okt. 15:32
Das war ein zustimmender Kommentar. Klang so, als würdest du das auch so halten.
Dachte ich hätte mich irgendwo falsch ausgedrückt.
 
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Tanja
22. Okt. 15:43
Ich hab das von klein auf gemacht, dass ich ihm alles, was mein Hund so hatte, egal ob Kauartikel, Spielzeug oder egal was, abgenommen habe, begutachtet habe und ihm anschließend sofort wieder gegeben habe. So hat er gelernt, dass ich den Gegenstand nicht schlechter mache, ihm nichts wegnehmen will, sondern es nur anschauen möchte und er hat die Gewissheit, es wieder zu bekommen. Die ersten 2-3 Male hat er mir das auch nur sehr widerwillig gegeben, hab mich halt durchgesetzt und letztendlich garantiert gekriegt, da ich mich von nem Papiertiger niemals einschüchtern lasse und das weiß er ganz genau, aber dann ging es problemlos. Ich mach es immer wieder einmal, sag immer, dass ich eben gucken müsse, ob da Tierchen dran sind 🤣 und dann spuckt er es schon freiwillig aus und legt mir das schleimige Ding aufs Bein. Dann muss ich aber auch gucken (ihhh!) und dann nimmt er es zufrieden wieder mit. Quasi nach dem Prinzip: ich kontrolliere eben, ob es sich auch wirklich nur um eine Proteinquelle handelt und er es gefahrlos fressen kann. Ich glaube schon fast, er mir irgendwie dankbar für diese Kontrollen! 🤣 So hab ich es bisher immer bei allen meinen Hunden gemacht und auch bei Iven hat es so geklappt. Man weiß ja nie, warum man ihm mal was wegnehmen muss.
 
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B
25. Okt. 07:20
Kurzes Update meinerseits: Das mit dem Steigern, also zuerst Spielzeug oder Karotten herausgeben hat nicht funktioniert. Denn das konnte er sehr gut, aber bei Hirschhaut kannte er trotzdem nichts. Ich habe jetzt die Hirschhaut wie Apportl eingesetzt, also in der Simulation der echten Situation und siehe da, es funktioniert. Anfangs musste ich ihn aufs Target lotsen, aber er hat schnell begriffen, dass er zuerst "arbeiten" muss, bevor er die Belohnung bekommt. Wie später auf der Jagd. Mal sehen, wie nachhaltig das ist. Und ich muss dann ja auch am echten toten Tier üben, also Hase und so . . Ist auch wieder eine Steigerung.
 
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Jörg
1. Nov. 14:48
Kurzes Update meinerseits: Das mit dem Steigern, also zuerst Spielzeug oder Karotten herausgeben hat nicht funktioniert. Denn das konnte er sehr gut, aber bei Hirschhaut kannte er trotzdem nichts. Ich habe jetzt die Hirschhaut wie Apportl eingesetzt, also in der Simulation der echten Situation und siehe da, es funktioniert. Anfangs musste ich ihn aufs Target lotsen, aber er hat schnell begriffen, dass er zuerst "arbeiten" muss, bevor er die Belohnung bekommt. Wie später auf der Jagd. Mal sehen, wie nachhaltig das ist. Und ich muss dann ja auch am echten toten Tier üben, also Hase und so . . Ist auch wieder eine Steigerung.
Ich denke da hast du dir eine harte Aufgabe für deinen Jagdhund ausgesucht. Gerade Wildgerüche sind für Jagdhunde sehr starke extreme. Kleiner Tipp die Duftstoffe für Wild gibt es zu kaufen. Da kannst du das ganze erstmal mit dem Geruch aufbauen bevor es ans echt Wild geht.