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Home / Forum / Erziehung & Training / Leinenführigkeit in unbekannter Ungebung

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Katrin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 119
zuletzt 28. Okt.

Leinenführigkeit in unbekannter Ungebung

Hallöchen! Ich will mal mein Problem schildern und hoffe, dass das schon jemand durch hat und mir sagen kann, wie ich es auch beheben kann. Mein 9 Monate alter Cavapoo läuft in der Hundschule 1plus und auf Gassistrecken, die er kennt sagen wir mal 2-3 an der Leine. Wir üben natürlich immer noch mit Überholen, Umdrehen usw. aber das klappt so weit ganz okay. Was aber garnicht mehr gilt, wenn er irgendwo ist, wo er noch nie war. Ich denke immer, ich tu ihm damit einen Gefallen, aber fall jedes Mal damit auf die Schnauze. Der hängt nur in der Leine egal ob da auch andere Hunde, Menschen oder einfach nur Felder und Wiesen sind. Macht garkeinen Spaß. Und es hilft wirklich nichts von dem, was helfen sollte. Ich Dreh so oft in oder überhole ihn, dass mir zum Teil selber schwindelig wird. Absitzen lassen, anhalten und abwarten, Leckerli, spielen….nix bringt den gewöhnlichen Erfolg. Der ist total abwesend indem Moment - ich krieg garkeinen Draht zu ihm. Hat eh lange gedauert bis wir den hatten aber immer öfter orientiert er sich jetzt schon an mir, d.h. Schaut mich wenigstens mal an unterwegs. Kennt ihr das? Wenn ja, was macht ihr dann?
 

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Susanne
22. Okt. 19:21
Ich habe nur gesagt das sie diesen Trainings Weg nicht gehen sollte und auch warum, wenn das ein Vorwurf sein soll dann weiß ich auch nicht.
Ja aber es bringt sie ja so überhaupt nicht weiter. Ich verstehe was du meinst und ich habe es bei meinem Labrador (5 Monate) auch nur durch klare Begrenzung hinbekommen. Der andere Kram war lustig , solange er Lust dazu hatte. Stehenbleiben hat er gar nicht verstanden, nur geheult… usw. Also ich teile Deine Meinung, allerdings bringt der Kommentar so keinen weiter. Ich weiß aber gerade auch nicht wie ich es hier erklären soll. Hatte eine super Trainerin die es mir gezeigt hat. Hat 10‘min gedauert- kein Ziehen mehr. (Ohne den Hund zu quälen natürlich- er hat einfach verstanden was ich will und meine Grenze akzeptiert) .
 
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Susanne
22. Okt. 19:31
Das war bei uns auch so. Hundeschule klappte super, draußen nicht. Zumindest wenn er etwas spannender fand als meine Leckerchen. Stehen bleiben hat leider gar nichts gebracht. Er hat nur geheult und nicht verstanden was ich eigentlich möchte. Ich habe von einer Trainerin gelernt ihn zu begrenzen- ganz klar. Es hat 10‘minuten gedauert- seit dem zieht er nicht mehr. Er ist 5! Monate alt. Es gibt jetzt aber 2 Möglichkeiten für ihn. Mit Halsband - Fuß! Nur am Geschirr - darf er vor laufen (und da zieht er dann auch noch ) Einfach weil er 5 Monate alt ist und es etwas viel verlangt wäre ihn die ganze Zeit Fuß laufen zu lassen. Die Begrenzung sah so aus, dass ich mich als er gerade los stürzen wollte in ihn rein, bzw. vor ihn gedreht habe und ein Handzeichen (stop) gegeben habe mit einem psssssst Geräusch .🤪 Ich kann es schwer beschreiben. Wichtig ist die Körperspannung und das überzeugte Auftreten. Er hat sich so erschrocken dass er sich erst mal hingesetzt hat. Dann immer wenn er mit der Nase mein Knie überholen wollte- das gleiche. Er hat es sofort gerafft. Und das umschnallen ans Geschirr auch. Er weiß genau was es heißt am Halsband angeleint zu sein. Er trägt halt jetzt beides. Ich hoffe man konnte es ein bisschen verstehen 😉 Lg
 
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Maja
23. Okt. 17:33
Geduld...viel Geduld...und immer das gleiche Programm...überforder ihn aber nicht mit zuvielen Kommandos...dann fängt er an zu ignorieren..zeig ihm was ok ist und was nicht und halt ihn kurz dabei....das wird schon...musst halt konsequent bleiben...ganz viel Glück!
 
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Maja
23. Okt. 17:36
Haben das gleiche Problem. Er ist immer super aufgeregt in neuer Umgebung und kommt gar nicht klar. Mein Plan für die nächste Zeit wäre so lange an einer Stelle zu stehen, bis er sich beruhigt. Erst dann geht es weiter. Flippt er wieder so aus, gleiches Spiel von vorn. Noch weiß ich aber nicht wie dann weiter. Sollte man abbrechen, sobald seine Konzentration weg ist - also dann wieder nach Hause oder Schleppleine dran und Freizeit? ... ich lese hier mal mit und bin gespannt. Ps: unser ist nicht ansprechbar in solchen Situationen und mit Leinenruck machen wir es nur noch schlimmer (abgesehen davon, dass ich meinen Hund so gut es geht ohne aversives Training leiten möchte)
Kann nur sagen in solchen Momenten kurz halten...solange bis er wieder deine Aufmerksamkeit hat...dann Schleppleine...immer wieder...kurz..lang...und nicht zuviel verlangen...das überfordert...viel Glück❤
 
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Stefan
24. Okt. 12:26
Hallo Jessica, wie trainierst Du das? Gerne auch PN.
 
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Petra
24. Okt. 16:07
Hallo, ich habe jetzt fleißig mitgelesen. Unser 10 Monate alter JRT aus dem Tietschutz zieht auch wie verrückt. Habe auch stehen bleiben, Kehrtwendungen usw durch aber jetzt dich wieder etwas Hoffnung das es doch noch klappt. 🙈
2 std bei wunderschönem herbstwetter. Sehr anstrengend für mensch und hund... wie ein schlittenhund. Stehenbleiben, richtungwechsel... nix hilft! Frust pur!
 
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Dogorama-Mitglied
24. Okt. 17:22
2 std bei wunderschönem herbstwetter. Sehr anstrengend für mensch und hund... wie ein schlittenhund. Stehenbleiben, richtungwechsel... nix hilft! Frust pur!
Hej, nicht frustrieren lassen.... Immer dran bleiben.... Ich dachte auch mein Labbi lernt es einfach nicht.... Hab aber, dank einiger Tipps hier in der App und versch. Hunde Trainern im TV (RÜTTER & WDR) meinen Weg gefunden ihn für mich führbar zu machen. Es wird tgl. besser... Auch der Rückruf fkt mittlerweile echt gut. Nicht zu 100%,aber zu 95%.....Setz dir DEIN ZIEL.... Wie soll das zwischen euch laufen.... Nicht zu viel reden, v. A. nicht ständig auf deinen Hund einreden. Ich mache das mittlerweile so, dass wenn, kurz bevor ‼️die Leine spannt, ich ihn mit einem Kk-Laut auf mich Aufmerksam mache.... Er dreht sich um, kommt zu mir und setzt sich hin. Das Training dauerte jetzt schon einige Zeit und wird auch weiterhin noch Zeit brauchen😅besonders bei Hundebegegnungen..... Ich trainiere weiter und hoffe, kleine Niederlagen gut wegzustecken. Hab nen schönen Restsonntag 💕🐾💕
 
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Petra
24. Okt. 17:26
Wir haben mit unserem Australien Shepard 10 Monate das gleiche Problem. Bekannte Strecken sind super. Woanders geht es gar nicht. Unser Hundetrainer sagt üben...üben... manchmal gar nicht so einfach .
Willkommen im club. 12 mon. Border aussie prinzessin
 
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Malinois
28. Okt. 02:15
Hallo, Hunde lernen in Bildern. Das heißt sie merken sich in Trainingssituationen was alles um sie herum ist. Sowie Tanja S. bereits gesagt hat, du fängst in jeder neuen Situation wieder von null an. Ich habe mir immer Käse fürs Training mitgenommen. Meiner liebt Käse total gerne. In neuen Situationen bin ich erstmal so mit ihm an der Leine gegangen ohne darauf zu achten ob er zieht. Sobald er allein gemerkt hat das ziehen blöd ist und zurück kam, bekam er sofort eine kleines Stück Käse. Für jedes Sitz, Platz oder komm gab's ein kleines Stück Käse (wenn es geklappt hat) Man braucht viel Geduld. Es ist vergleichbar mit Kindern. Fährt man mit denen in den Urlaub ist es für die Kids auch alles neu. Sie benötigen Zeit ihre neue auf-zeit-Umgebung zu erkunden. So habe ich es bei meinem Hund auch gemacht. Positiven Verhaltensweisen sofort belohnt. Negative ignoriert. Hunde und Menschen sind keine Maschinen. Alles braucht seinen Zeit
Genau so
 

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