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Julia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 60
zuletzt 23. Juni

Leine oder nicht?

Wie seht ihr das? Rückruf 100 % möglich? Und ist das überhaupt nötig für den Freilauf? Wann mit, wann ohne Leine? Und bei Mehrhundehaltung? Hört euer Hund auch besser ohne Leine? Bin gespannt!
 
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Aga
22. Juni 18:45
Das finde ich jetzt leicht widersprüchlich. Oder ich verstehe dich falsch? Du sagst ja selber, dass Jagdhunde mit so starkem Trieb wie deiner im Grunde nicht anders zu kontrollieren sind, als über starke aversive Reize. Immerhin muss so ein Hund absolut zuverlässig sein, es sind Schusswaffen im Gebrauch. Jäger machen das nicht aus Jux und Tollerei oder aus Boshaftigkeit, sondern weil diese Hunde nur positiv nicht eingesetzt werden könnten. Gleichzeitig kritisiert du die Praktik aufs Schärfste und willst es selber nicht so machen. Erklärst dadurch aber, wieso dein Hund eben aufgrund seiner Trieblage nicht zuverlässig bei Wild ist. Also was ist die Lösung? Solche Hunde gar nicht erst einsetzen? Nicht anders bei Schutzhunden. Wenn die über hunderte von Metern Verdächtige verfolgen, Adrenalin auf Maximum ist, sie dann den Verdächtigen erwischen und von diesem geschlagen und getreten werden und sich dann festbeißen, überall geschrien wird, dann ist doch klar, dass die auf Kommando nicht mehr loslassen. Da kickt der Überlebensinstinkt und positiv bekommst du sie über konditionierte Laute nicht mehr weg. Deshalb werden sie ja oft abgewürgt, damit sie loslassen. Das macht Polizei auch nicht aus Boshaftigkeit. Wenn man in höchsten Stress und Trieblagen mit Tieren arbeitet, ist das die unschöne Realität. Man kann natürlich argumentieren, dass so ein Einsatz von Hunden nicht mehr zeitgemäß ist (wäre meine Position). Aber zu glauben, dass da moderne Erziehung irgendwas ändert, wenn der Hund in Ekstase oder im Überlebensmodus ist, erscheint mir ein bisschen naiv.
Ich gebe dir Recht, dass es etwas widersprüchliche klingt. Ich kann sie ohne Aufgabe nicht laufen lassen, aber im Dummytraining beispielsweise in den Wald schicken, also wenn ich ihr 💯 Prozent eine Aufgabe gebe, geht das. Und so ist es für mich ja auch bei der Jagd. Man lässt den Hund ja nicht lustig durch den Wald laufen Wild erlegen, es gibt spezielle Aufgaben, ob die Nachsuche an der Schleppleine oder auch Drückjagd, aber es ist halt extrem geregelt. So sehe ich den Unterschied, wie gesagt, beim Dummytraining gebe ich ihr spezielle Aufgaben läufts, nur kann ich nicht entspannt ohne Leine durch den Wald laufen. Spezielle Aufgaben sind ja genau das was diese Hunde brauchen, so sehe ich das.
 
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Lisa-Eileen
22. Juni 18:55
Ach ich würde das nicht ausschließen an Erziehung festmachen. Das von mir beschriebene Verhalten beobachte ich größtenteils bei Senioren. Ich glaube da sind die Bedürfnisse des Hundes einfach so, dass es zu dem passt, was wir unter gute Erziehung verstehen. Aber grundsätzlich ist es ja so: kommt was "gutes" raus sprechen wir dem Halter Lorbeeren zu, kommt was "schlechtes" raus geben wir ihm die Schuld. Wie viel Einfluss man letztendlich gehabt hat weiß niemand. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich haben Erziehung und Sozialisierung einen Einfluss. Aber manche Hundepersönlichkeiten sind einfach äußerst Menschenweltkompatibel. Anders rum gibt es Hunde, da macht man alles "richtig" und das Ergebnis ist höchstens befriedigend 😅.
Ja, stimmt auch wieder.
Kenn ich tatsächlich eher nicht so, viele denken immer alles wär einfach so, die ganze Arbeit dahinter denken die Leute nicht dran.
 
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Daniela mit
22. Juni 18:58
Ich werfe mal eine kontroverse Meinung rein. Aus meiner Sicht braucht nicht jeder Hund einen tollen Rückruf, um in den Freilauf zu dürfen. Hab schon Hunde kennen gelernt, die zu niemandem hin gehen, nicht jagen, nicht abhauen, aber auch nicht klasisch auf den Rückruf hören. Klassisch im Sinne von sofortiger Abbruch und Rückkehr zum Halter. Die nehmen das wahr und machen halt erst mal ihr Ding fertig, dann kommen sie irgendwann mal. Oder müssen noch mal erinnert werden. So einen Hund im Feld oder Wald laufen zu lassen erachte ich tatsächlich nicht als tragisch. Das stört und gefährdet nichts und niemanden und man kann sich lediglich aus Prinzip dagegen aussprechen. Aber wozu?
Jein.

Grundsätzlich bin ich bei dir.

Dennoch gibt es Menschen, die Angst vor Hunden haben, ebenso Jogger oder Fahrradfahrer, die sich unwohl oder unsicher fühlen, wenn ihnen ein unangeleinter Hund entgegenkommt.

Auch diesen Menschen gegenüber haben wir eine Verantwortung.

Aus Respekt und Rücksicht nehme ich meinen Hund deshalb an die Leine oder rufe ihn zumindest zu mir, sobald uns jemand entgegenkommt.

Für mich geht es dabei nicht nur um den Gehorsam oder die Sozialverträglichkeit des Hundes, sondern auch darum, anderen ein gutes und sicheres Gefühl zu geben.

Nicht jeder kann einschätzen, wie ein fremder Hund reagiert – und das muss auch niemand können.
 
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Lisa-Eileen
22. Juni 18:58
Mein Hund ist erzogen! Würde ich beschrieben habe konnte ich sie 3 Jahre perfekt von Wild abrufen. Aber Hunde gucken sich auch scheiss von anderen ab und lernen über Jagderfahrungen. Da bringt dann auch „ gute positive“ Erziehung bei einem so triebhaften Hund wie ich ihn habe nichts mehr, die Jäger die ich kenne, und ich kenne viele durch meinen Beruf, arbeiten mit so triebhaften Hunden aversiv und mit Stromhalsband! Selten trainieren Jäger mit so triebhaften Hunden wie ich positiv, habe ich noch nicht gesehen hier!wir haben schon unheimlich viel geschafft, trotzdem ist der Trieb bei manchen zu stark, trotz top Erziehung. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du da mitreden kannst was den Trieb angeht mit deinem Hund, sorry. Ein Trieb zu hüten ist mit einem Sichtjäger nicht zu vergleichen finde ich. Meine Hündin schaut dauerhaft nach mir, dafür bräuchte ich keine Leine, das ist bei Wild aber einfach nicht das gleiche. Auch wenn sie noch nie länger wie 3 min weg war weil sie so auf mich fixiert und erzogen ist, geht das trotzdem nicht . Ich bin aus der Tiermedizin und habe mit europäischen Grauwölfen zusammen gearbeitet im engen Kontakt. Trotzdem habe ich bei diesem Hund erst gelernt was wirklich Trieb bedeutet. Die Mutter war bei der Polizei ausgesondert, weil sie zu triebhaft und damit aggressiv war. Ich glaube wir sprechen von unterschiedlichen Sachen wenn ich von wirklich triebhaften Tieren spreche.
Erziehung läuft eben nicht über Gutschi Gutschi Leckerlies reinstopfen sondern über soziales, Grenzen setzen und durchsetzen und genau das fehlt Hunden die nicht zuverlässig hören.
Zu oft wird Dressur mit tatsächlicher Erziehung vermischt aber es sind 2 verschiedene Sachen.
 
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Lisa-Eileen
22. Juni 19:02
Dazu möchte ich am Rande einwerfen, weil mich das Wort "aversiv" direkt mal wieder antriggert: Aversiv zu arbeiten heißt nicht automatisch immer gleich das schlimmste wie ein Stromhalsband oder andere schlimme Gewalt zu nutzen. Aversiv ist für mein Verständnis ein wichtiger Gegenspieler zur positiven Erziehung und gehört auch mit dazu, um konsequent und glaubwürdig zu handeln. Ein guter Ausgleich zwischen beiden schafft eine gute Erziehung und auch die Beziehung leidet nicht gleich, weil man mal aversiv handelt. Ich glaube mein Hund würde mich gar nicht für voll nehmen, wenn ich alles stets nur mit Keksen und Lob regel, z. B. wenn er sich total daneben verhält, mir das Sofa zerfrisst oder sonst was. Was wäre das für ein Umgang, wenn ich niemals mal mein Wort erhebe und auch mal unmissverständlich Schimpfe oder streng werde. Und wie gesagt aversiv muss nicht direkt was ganz schlimmes sein, dazu zählt auch allein schon einfach etwas positives weg zu lassen. Ich glaube viele denken aversiv ist ganz schlimm und es wird verteufelt. Dabei ist es nur so gebrandmarkt weil es halt noch immer Halter mit Strom und Schlägen gibt, aber das ja dann quasi ne sehr extrem ausgeprägte aversive Form und nicht das was aversiv allgemein beschreibt. Eine extreme Ausprägung von etwas ist mMn immer nicht gut. Genauso wie das positive dermaßen gehyped wird als der einzige gute Weg, was ich auch nicht in jeder Situation für sinnvoll halte und viel zu leichtfertig als der goldene Pfad gegriffen wird. Ja bei neuen Tricks, Training ist es oft sehr sinnvoll und toll. Im Alltag ist es nicht immer in jeder Situation sinnig und kann einem die Erziehung sehr erschweren, wenn man rein nur darauf setzt. Ich möchte weder das eine noch das andere als Ansatz preisen, denke ein gesunder Mittelweg ist es (bei uns zumindest) und nicht zu jedem Hundetyp passt eine rein nur immer positive Erziehung bzw ich halte das ehrlich gesagt für schlicht absolut unmöglich. Außerdem denke ich das jeder, der der Meinung ist seinen Hund 100% positiv zu erziehen auch aversive Züge hat. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das solche Menschen ruhig bleiben, Unarten immer ignorieren und absolut ständig nur mit Lob und Keksen arbeiten, auch wenn einem der Hund "aufs Dach" steigt. Auch solche werden sicher ihr deutliches "Nein" anwenden und im Zweifel auch mal streng werden, Belohnungen auslassen etc. Ich möchte mit dem Beitrag niemanden angreifen, sondern wollte nur aufklären, dass aversiv nicht immer total krass negativ behaftet sein muss, sondern genauso wie bspw positive Erziehung seine Daseinsberechtigung hat. Das musste an der Stelle einfach mal aus mir raus. ✌️😅
Dazu kommt auch das es richtig genutzt nicht zur Strafe gedacht ist sondern dem Hund aus seinem Tunnel hilft damit er wieder ansprechbar ist.
Wie bei uns Menschen bei Anfällen, Panikattacken, hoher Erregung auch Skills genutzt werden.
 
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Lisa-Eileen
22. Juni 19:08
Hier ist deine finale Antwort, perfekt geschliffen und bereit zum Abschicken: Eine kurze Ansprache, nach der der Hund direkt zu dir kommt, ist übrigens ein Rückruf. 😉 Schön, dass es bei euch auch so gut läuft. Aber ein wenig gedämpftere Arroganz und gleichzeitig eine etwas zurückhaltendere Diskreditierung gegenüber denjenigen, die noch an kleinen Details oder hart an der Basis arbeiten, wäre echt sympathischer.
Ich sag ja auch nichts über Leute die noch nicht so weit im Training sind, hat ja jeder mal angefangen wenn er denn auch wirklich an was arbeitet.
Ich kritisiere nur die Faulheit oder Ignoranz von Leuten die nicht erziehen wollen und stattdessen lieber Ausreden suchen und Tatsachen ignorieren.
 
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Sonja
22. Juni 19:22
Ich habe 3 und die hören zum Glück zu 99,9%. Ohne Witz machen alle 3 auf dem Hacken kehrt, wenn ich rufe. Das 0,1% wo es nicht klappt habe ich zu spät reagiert. Da wird dann aber nicht gejagt, sondern Kacke gefressen 🥴
Also ich finde einen sicheren Rückruf schon extrem wichtig. Erst recht, wenn der Hund Jagdtrieb hat. Kann ich das nicht in den allermeisten Fällen händeln, dann sollte eine Leine dran. Zumindest so lange, bis es wieder besser klappt.
 
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Julia 🐾Nero
22. Juni 19:42
Ich gebe dir recht, dass die Methoden ja nicht aus Spaß oder rein zum den Hund zu quälen eingesetzt werden. Es geht ja hinten raus auch um die Sicherheit der Hunde. Z. B. Jagdhund rennt nicht in die Schussbahn und so. Aber ich denke iwie trotzdem, dass es etwas optimiert werden könnte. Das Wissen zur Hunderziehung hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten so rapide entwickelt und erweitert, dass es mMn in diesen Arbeitsbereichen eig mit der Zeit auch etwas fairere Methoden als "lernen durch Schmerz" geben könnte. Kann mir aber prinzipiell vorstellen so etwas dauert dann länger bis der Hund fertig ausgebildet ist = mehr Kosten und Aufwand = wenig Interesse.
Aber die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden und die Schutzhundeausbildung gehen mit der Zeit. Da hat sich schon sehr viel verändert.

Das Problem ist nicht Zeit und Kosten, sondern Zuverlässigkeit. Wenn es hart auf hart kommt und der Hund ist im Einsatz, dann muss es funktionieren oder er ist eine Gefahr für sich und die Umgebung.
Was man sich im Hobbybereich leisten kann, kann im Arbeitseinsatz das Leben des Hundes, des Hundeführers und der Kollegen aufs Spiel setzen.
Wenn der Hund über einem Grenzwert ist, bei dem verbaler Zugriff noch möglich ist, dann bleibt nur noch ein starker Reiz, der im Gehirn durchdringen kann.

Natürlich gibt es tolle Showvorführungen, in denen das alles auf Lautzeichen klappt. Aber da ist der Hund in einem ganz anderen Bewusstseinszustand.
Ich habe mal gesehen, wie ein Hund Wild erwischt und gerissen hat. Kann mir keiner erzählen, dass man da noch über Konditionierung Zugriff auf das Tier hat.
 
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Tina
22. Juni 19:50
Aber die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden und die Schutzhundeausbildung gehen mit der Zeit. Da hat sich schon sehr viel verändert. Das Problem ist nicht Zeit und Kosten, sondern Zuverlässigkeit. Wenn es hart auf hart kommt und der Hund ist im Einsatz, dann muss es funktionieren oder er ist eine Gefahr für sich und die Umgebung. Was man sich im Hobbybereich leisten kann, kann im Arbeitseinsatz das Leben des Hundes, des Hundeführers und der Kollegen aufs Spiel setzen. Wenn der Hund über einem Grenzwert ist, bei dem verbaler Zugriff noch möglich ist, dann bleibt nur noch ein starker Reiz, der im Gehirn durchdringen kann. Natürlich gibt es tolle Showvorführungen, in denen das alles auf Lautzeichen klappt. Aber da ist der Hund in einem ganz anderen Bewusstseinszustand. Ich habe mal gesehen, wie ein Hund Wild erwischt und gerissen hat. Kann mir keiner erzählen, dass man da noch über Konditionierung Zugriff auf das Tier hat.
Es fehlt mir ehrlich gesagt tatsächlich das Fachwissen und jegliche praktische Erfahrung wie solche Ausbildungen heutzutage wirklich ablaufen...

Das ein wirklich starker Reiz bei einer enorm starken Erregung unumgänglich ist, leuchtet mir schon ein.

Sind denn solche bspw Schutzhunde auch stets mit Elektrohalsband im Dienst, um da im Fall der Fälle nen krassen Reiz zu setzen? Oder wie stellt man sich das vor?

Und da frage ich mich dann auch, inwiefern das überhaupt langfristig zuverlässig bleibt 🤔
Also angenommen da wird mit so nem Halsband gearbeitet - gewöhnt sich der Hund nicht mit der Zeit an diesen Schmerzreiz und kann den iwann in seiner hohen Erregung nicht auch ignorieren oder fühlt sich sogar davon noch mehr gepusht?
Oder geht's dann so weit, dass der Hund bis zur Ohnmacht/Bewusstlosigkeit geschockt wird?

Also ich frage mich schon, ob so etwas wirklich die einzige Möglichkeit darstellt als sehr starke Reizsetzung. 🧐
Ich merke wie sich mein Friede, Freude Eierkuchen Kopf davon echt abgestoßen fühlt das überhaupt Tiere unbedingt für so Sachen eingesetzt werden müssen (wie halt ein Schutzhund), wofür solch extremste Reizmaßnahmen nötig sind. 😪
 
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Yvonne
22. Juni 19:51
Rückruf 100 % möglich?
- Kann man so lange behaupten, bis man plötzlich bei dem einen Mal ist, an dem es nicht klappt.
Ich denke daher, dass das eher unwahrscheinlich ist.

Und ist das überhaupt nötig für den Freilauf?
- Meiner Meinung nach ist ein guter Rückruf wirklich wichtig. Gerade in Bezug auf Begegnungen mit anderen Hunden oder Reitern usw., wo der Hund zu einem kommen sollte und nicht schlimmstenfalls mitten im Weg steht.
Alternativ ein sicheres Platzkommando, aus dem der Hund dann trotzdem sicher zurückgerufen werden kann, auch wenn die „Gefahr“ vorüber ist.

Wann mit, wann ohne Leine?
- Meine Hunde laufen in Siedlungen und an Straßen immer an der Leine. Im Wald und auf Spazier- und Wanderwegen immer ohne Leine.
Situativ leine ich natürlich auch an, wenn jemand drum bittet, weil er sich dann sicherer fühlt oder wenn meine Hunde aufgrund von Gerüchen oder Sichtungen eine höhere Erregung zeigen.

Und bei Mehrhundehaltung?
- Genauso. Ich bin Gassigänger und die meisten meiner Gassihunde laufen bei mir im Freilauf. Auch hier wird natürlich situativ angeleint. Bei allen ist allerdings ein sicherer Rückruf und das Platzkommando Pflicht für das Privileg des Freilaufs.

Hört euer Hund auch besser ohne Leine?
- Nein. Meine Hunde hören mit und ohne Leine gleich gut.