Natürlich gilt das auch umgedreht. Leider machen Hunde gerne das was für sie Sinn ergibt nicht unbedingt das was der Halter erwartet. Gerade sehr eigenständige Hunde sind dafür sehr empfänglich.
Ich selber bin da der Meinung, dass meine Hunde Familienmitglieder sind. Sie haben Mitsprachrecht, Anspruch auf Erfüllung ihrer Bedürfnis aber auch zu akzeptieren, dass ich Anspruch auf meine Bedürfnisse habe. Für mich ist jedes Lebewesen ein eigenständiges Lebewesen, aber es gibt nun mal auch Regeln, wenn man zusammen leben möchte. Wenn ein Hund sehr selbstständig ist, ist das super, das bedeutet aber nicht, dass er machen kann, was er will. Dafür gibt es viel zu viele Gefahren, die ein Hund nicht einschätzen kann. Wenn ich mit meinem Hund an einer stark befahrenen Straße entlanglaufe muss er akzeptieren können, dass er nicht selbstständig auf die Straße laufen darf. Es ist mein Bedürfnis, dass wir wieder gesund nach Hause kommen (das muss aber der Hund nicht verstehen. Ihm muss nur klar sein, dass er meine Entscheidung akzeptieren muss).
Es gibt Hunde, die Fragen nach. Wir Menschen denken dann, dass, wenn wir nicht antworten für den Hund klar ist, dass keine Antwort = keine Freigabe ist. Mein Rüde denkt da aber: Keine Antwort = Freigabe 🤣.