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Conny
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zuletzt 15. Juli

Leckerli bei Futtermilbenallergie

Hallo zusammen, mein Hund wurde vor Kurzem auf Allergien getestet und neben anderen saisonalen Erscheinungen stehen Hausstaubmilben und Futtermittelmilben ganz oben auf der Liste. Dahingehend wird sie auch desensibilisiert. Hauptmahlzeit ist auch Nassfutter. Nun ist die Ansage ja am Besten keine trockenen Leckerli mehr. Gibt es unter euch Frauchen und Herrchen mit Erfahrungswerten? Man kann klar Gemüse, Obst oder Käse klein schneiden. Ich hätte aber auch eigentlich gerne Leckerli, die man mal "länger" lagern kann z.B. in der Gassitasche. Wo man jetzt bei feuchten oder frischen Sachen vielleicht an die Verderblichkeit denken muss. Habt ihr da Erfahrungen zwecks Einfrieren oder Dörrautomat als Beispiel? Wir sind für Tipps dankbar wie ihr eure Allergikernasen versorgt :) Conny & Foxy
 
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Würmeldürm
15. Juli 18:09
Vieles davon klingt auch für mich absolut schlüssig und entspricht ja in etwa meiner Theorie zu Futtermilben. Kurt und knapp: wenn bei Anlieferung tatsächlich (!) keine drin sind, musst du schauen dass auch keiner reinkommen und sich dort vermehren. Beim Vakuumieren sehe ich das Problem, dass man dabei nicht wirklich steril arbeiten kann und dann hast du vielleicht wieder eine Kontamination. vielleicht auch nicht. Die fertig vakuumierten kleinbeutel kurz durchzufrieren für 24 Stunden könnte eine Möglichkeit sein. Vielleicht war mein Beispiel mit dem Papierflieger nicht geschickt gewählt, aber vielleicht doch. Mir ging es um die räumlichen Strukturen (Quartär und Tertiär) und um die Tatsache dass ich weder die Molekülstruktur noch das Papierblatt chemisch und irreversibel verändert, sondern nur räumlich. Den Prozess des extrudierens würde ich nicht gleichsetzen mit einer gründlichen Hydrolyse. Es kommen zwei Elemente wie Temperatur und Druck darin vor aber für eine gründliche Hydrolyse braucht es zusätzlich entweder eine starke Säure oder Enzyme. Und relativ viel Zeit. Nicht umsonst macht RC ein riesen Geheimnis draus, wie man beim Anallergic eine Molekülgroße von unter 1 Kilo Dalton hin bekommt. Beim extrudieren geht sicherlich auch mal die eine oder andere Bindung kaputt, aber dann bleiben immer noch relativ große Polypeptide, die noch sehr gut allergen wirken können. Warum das bei Milbenprotein anders sein sollte, erschließt sich mir grad nicht. Kann aber sein. Weiß ich einfach nicht.
Zum Vakuumieren nochmals : die Milben brauchen Sauerstoff zum Überleben. Sollte also nach Öffnen des Sack eine Milben drsufgesprungen sein :0), dann überlebt's die nicht lange.
 
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Kerstin
15. Juli 18:11
Ich weiss nicht ob dir damit geholfen ist, aber Guck Mal bei Kaupirat im Internet.
 
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Jörg
15. Juli 18:12
Selbst WENN man das studiert hat, sind manche Dinge und inhaltlichen Zusammenhänge einigermaßen kompliziert. Ich muss da auch vieles nochmal genauer nachlesen oder kann mich sonst einfach SERIÖS dazu nicht äußern. Fakt bleibt, dass es nicht das EINE optimale Futter für alles und jeden gibt. Und dass man schauen muss, was geeignet ist für den eigenen Hund, was gern gefressen und gut vertragen wird. Und was man darüber hinaus eventuell noch für Ziele verfolgt. Die eventuell das eine oder andere Futter oder die eine oder andere Zubereitungsart oder Fütterungsform mit sich bringt und andere halt nicht. Dazu gibt es noch die GESINNUNG von Haltern. Das ist das schlimmste, weil man nie weiß, wo und aus welchem Quellen die sich informiert haben. Und wie Fakten resistent die sind. Oft sehr.. 🙄🙈 Ich persönlich versuche, nicht zu abgehoben daher zu kommen und Dinge trotzdem im sachlichen fachlichen und inhaltlichen Zusammenhang zumindest in aller möglichen Kürze zu erläutern. Damit die Leute das mit diesen Infos selbst nachlesen können außeriösen Quellen und sich selbst eine eigene Meinung bilden. Oder eben das glauben, wenn man da nicht tiefer einste möchte. Da kannst du drüber weg lesen, wenn es dir zu sehr "ans Eingemachte" geht und zu sehr in die Tiefe. Oder selbst mal was fachkundiges lesen und das alles selbst überprüfen(finde ich die beste Lösung) Oder einfach nachfragen.
Ja das mit den Quellen wird wohl immer ein Problem sein. In dem einen Fachbuch wird das eine als die ultimative verkauft und im nächsten Fachbuch ist es was anderes was als ultimative angesehen wird. Zum Glück reden wir hier nicht über die Bärtierchen den die überleben so ziemlich alles, hohe Strahlung, hohe und niedrige Temperaturen, alles völlig egal. Aber euer austauschen ist sehr interessant.
 
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Jörg
15. Juli 18:37
Ich will damit auch nicht sagen was ein Futter Mittel als gesund oder ungesund wäre. Nur leider habe ich so irgendwie das Gefühl das man egal welches Futter man nimmt doch irgendwie was ergänzen muss egal ob es ein Alleinfutter mittel ist oder von mir aus ob man Barft. Egal was man füttert macht sich bei mir immer mehr das Gefühl breit das man immer etwas ergänzen muss das fängt bei Omega fett Säuren an und geht weiter mit Grünlippmuschel, Rinderfettpulver, Ulmenrinde und was es da noch so alles gibt. irgendwie fehlt immer ein Bestandteil habe ich so den Eindruck. Und Wärme entsteht entweder durch Reibung oder durch Druck also dementsprechend auch bei der einen oder auch bei der anderen Herstellungs Variante. Oder liege ich da nicht ganz richtig.

(Ich will damit nicht sagen das ein Alleinfutter mittel für den ein oder anderen Hund nicht ausreicht) Nur so als Anmerkung.
 
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Würmeldürm
15. Juli 18:53
Ich will damit auch nicht sagen was ein Futter Mittel als gesund oder ungesund wäre. Nur leider habe ich so irgendwie das Gefühl das man egal welches Futter man nimmt doch irgendwie was ergänzen muss egal ob es ein Alleinfutter mittel ist oder von mir aus ob man Barft. Egal was man füttert macht sich bei mir immer mehr das Gefühl breit das man immer etwas ergänzen muss das fängt bei Omega fett Säuren an und geht weiter mit Grünlippmuschel, Rinderfettpulver, Ulmenrinde und was es da noch so alles gibt. irgendwie fehlt immer ein Bestandteil habe ich so den Eindruck. Und Wärme entsteht entweder durch Reibung oder durch Druck also dementsprechend auch bei der einen oder auch bei der anderen Herstellungs Variante. Oder liege ich da nicht ganz richtig. (Ich will damit nicht sagen das ein Alleinfutter mittel für den ein oder anderen Hund nicht ausreicht) Nur so als Anmerkung.
Na ja, wenn dein Futter als Alleinfuttermittel deklariert ist , musst du normalerweise nichts ergänzen , da es ausreichend Nährstoffe hat , damit dein Hund keine Nährstoffdefizite bekommt.

Wenn dann das Futter aber qualitativ so schlecht ist ( auch wenn der Nährstoffbedarf passt), daß dein Hund krank wird, dann brauchts zB so was wie Ulmenrinde ( bei Magenproblem) . Und Grünlippmuschel nur , wenn Bewegungsapparat ...

Also die ganzen anderen Mittelchen und Zusätze nur , wenn der Hund krank oder alt ist .
Bei omega 3 sehe ich das anders , denn das wird nicht standardmäßig zugesetzt und ob' s reicht ohne Zusatz , ist wohl nicht immer der Fall.
Es ist auf jeden Fall eine essentielle Fettsäure .

Warum das dann nicht deklarationspflichtig ist , keine Ahnung. Vielleicht weiß da Tom was dazu.
 
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Jörg
15. Juli 19:05
Na ja, wenn dein Futter als Alleinfuttermittel deklariert ist , musst du normalerweise nichts ergänzen , da es ausreichend Nährstoffe hat , damit dein Hund keine Nährstoffdefizite bekommt. Wenn dann das Futter aber qualitativ so schlecht ist ( auch wenn der Nährstoffbedarf passt), daß dein Hund krank wird, dann brauchts zB so was wie Ulmenrinde ( bei Magenproblem) . Und Grünlippmuschel nur , wenn Bewegungsapparat ... Also die ganzen anderen Mittelchen und Zusätze nur , wenn der Hund krank oder alt ist . Bei omega 3 sehe ich das anders , denn das wird nicht standardmäßig zugesetzt und ob' s reicht ohne Zusatz , ist wohl nicht immer der Fall. Es ist auf jeden Fall eine essentielle Fettsäure . Warum das dann nicht deklarationspflichtig ist , keine Ahnung. Vielleicht weiß da Tom was dazu.
Nur noch mal zum Verständnis, ich habe bisher noch kein Futter erlebt das wirklich alles für meinen enthalten war entweder muss man andere Ballaststoffe hinzufügen oder eben andere Fettsäuren, oder andere Vitamine. Irgendein Mangel gab es irgendwie immer.

(Aber ich glaube wir werden hier im Therd etwas zu tiefgründig, sorry schonmal dafür. Auch wenn es gerade hoch interessant ist.)
 
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Tom
15. Juli 19:23
Zum Vakuumieren nochmals : die Milben brauchen Sauerstoff zum Überleben. Sollte also nach Öffnen des Sack eine Milben drsufgesprungen sein :0), dann überlebt's die nicht lange.
Futtermilben sind zwar obligat aerob.
Aber Vakuum ist auch kein absoluter Begriff so ähnlich wie Hydrolyse.

Du kannst mit Hydrolyse Proteine zerkleinert in ziemlich große Moleküle die immer noch Allergen sind.

Ein hobby-haushalts Vakuumierer zieht schon irgendwie auch Luft raus.

Aber Futtermilben sind schon irgendwie ziemlich kleine Leute.
Deshalb brauchen die ziemlich wenig Sauerstoff. Und Das, was die brauchen ist dort wahrscheinlich immer noch drin.

Wenn man mit Industriestandard ein tatsächliches Vakuum erzeug und anlegt, könnte das funktionieren.
Und dann wäre deine Schlussfolgerung richtig.
Ist vielleicht auch nachweisbar im Labor und mit professionellem Equipment.

Aber ich bezweifle, dass das mit Muttis Küchentechnik von Tefal oder Krupps für 40 Euro auch so funktioniert.
Da sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und sollte keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen.
RICHTIGES Vakuum konnte durchaus funktionieren. Weiß ich nicht, aber möglicherweise.
Nur bin ich sicher, dass das das zu Hause nicht hin bekommt im Normalfall.
 
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Würmeldürm
15. Juli 19:32
Futtermilben sind zwar obligat aerob. Aber Vakuum ist auch kein absoluter Begriff so ähnlich wie Hydrolyse. Du kannst mit Hydrolyse Proteine zerkleinert in ziemlich große Moleküle die immer noch Allergen sind. Ein hobby-haushalts Vakuumierer zieht schon irgendwie auch Luft raus. Aber Futtermilben sind schon irgendwie ziemlich kleine Leute. Deshalb brauchen die ziemlich wenig Sauerstoff. Und Das, was die brauchen ist dort wahrscheinlich immer noch drin. Wenn man mit Industriestandard ein tatsächliches Vakuum erzeug und anlegt, könnte das funktionieren. Und dann wäre deine Schlussfolgerung richtig. Ist vielleicht auch nachweisbar im Labor und mit professionellem Equipment. Aber ich bezweifle, dass das mit Muttis Küchentechnik von Tefal oder Krupps für 40 Euro auch so funktioniert. Da sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und sollte keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen. RICHTIGES Vakuum konnte durchaus funktionieren. Weiß ich nicht, aber möglicherweise. Nur bin ich sicher, dass das das zu Hause nicht hin bekommt im Normalfall.
Ok, danke dafür. Dann doch nichts mit Vakuumieren.
Und das mit dem Extrudieren ist wohl auch widersprüchlich.
Ich lösch das alles wieder , da zwar in Trockenfutter kaum Futtermilben nachgewiesen wurden , aber vielleicht doch nicht alle allergieauslösenden Moleküle zerstört werden.

Wenn schlimme Allergie , dann reicht das aus.
Also Nassfutter oder hydrolisiertes..
 
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Tom
15. Juli 22:33
Ok, danke dafür. Dann doch nichts mit Vakuumieren. Und das mit dem Extrudieren ist wohl auch widersprüchlich. Ich lösch das alles wieder , da zwar in Trockenfutter kaum Futtermilben nachgewiesen wurden , aber vielleicht doch nicht alle allergieauslösenden Moleküle zerstört werden. Wenn schlimme Allergie , dann reicht das aus. Also Nassfutter oder hydrolisiertes..
Nicht löschen bitte. 🙏
Ist doch ne gute DiskussionsGrundlage und auch viel richtiges dabei.

Va fehlt dann den Mitlesern auch der inhaltliche Zusammenhang.

Ich finde den Beitrag und die Gedanken darin prima, erhaltenswert, wertvoll und interessant.
Selbst, wenn ich persönlich nicht alles inhaltlich unterschreiben würde und manche Details anders sehe.
So funktioniert halt Diskussion.
Is doch okay so.