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Conny
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 20
heute 17:00

Leckerli bei Futtermilbenallergie

Hallo zusammen, mein Hund wurde vor Kurzem auf Allergien getestet und neben anderen saisonalen Erscheinungen stehen Hausstaubmilben und Futtermittelmilben ganz oben auf der Liste. Dahingehend wird sie auch desensibilisiert. Hauptmahlzeit ist auch Nassfutter. Nun ist die Ansage ja am Besten keine trockenen Leckerli mehr. Gibt es unter euch Frauchen und Herrchen mit Erfahrungswerten? Man kann klar Gemüse, Obst oder Käse klein schneiden. Ich hätte aber auch eigentlich gerne Leckerli, die man mal "länger" lagern kann z.B. in der Gassitasche. Wo man jetzt bei feuchten oder frischen Sachen vielleicht an die Verderblichkeit denken muss. Habt ihr da Erfahrungen zwecks Einfrieren oder Dörrautomat als Beispiel? Wir sind für Tipps dankbar wie ihr eure Allergikernasen versorgt :) Conny & Foxy
 
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Nicky
12. Juli 16:37
Harzkäse klein schneiden, trocknen und dann im Ofen für 3-5 Minuten bei 180 Grad Umluft aufpoppen.
 
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Tom
12. Juli 17:51
Ich habe das mit dem einfrieren nicht als nutzlos bezeichnet. Ich habe nur die Vermutung geäußert das es ein Protein unschädlich macht was von Futtermilben stammt. Da ich es allerdings nicht 100% weiß kann ich es auch nur als Vermutung angeben. Ich hoffe mein Beitrag ist jetzt für dich verständlicher.
Hi Jörg.
Vielleicht habe ich mich etwas dumm und ungeschickt ausgedrückt und dann sorry dafür.
Ich habe dein Posting glaube ich richtig verstanden und fand das auch nicht blöd.
Ich habe eine andere Theorie warum das manchmal funktioniert und die ist eine andere als deine.
Meine eigene Theorie erscheint mir persönlich etwas plausible, aber ganz genau kann ich es auch nicht sagen und nicht beweisen.
Weiß es auch nicht zu 100%.

Du selbst hast auch nicht gesagt, dass das auf keinen Fall funktioniert und Unsinn ist.
Habe ich richtig verstanden, aber vielleicht falsch formuliert.
Das behaupten ANDERE Leute und zu denen gehört tatsächlich auch Fach Tierärztin Steffi Schmitt.

Ich widerspreche ihr nur selten und ungern.
Einerseits war sie meistens recht hat und Dinge besser weiß als ich oder wir einer Meinung sind.

Für einen Widerspruch gegenüber Steffi als Fachtierärztin oder einer ähnlich qualifizierten Lady braucht es ein bisschen Mut und eigenes Fachwissen.

In diesem Fall WEIß ICH, dass es teilweise funktioniert. Also das mit dem Einfrieren. Da setzt dann bei mir die stringente wissenschaftliche "Mr
Spock LOGIK" ein.
Man kann nicht wissenschaftlich seriös abstreiten, dass es irgendwas nicht gibt, nur weil man das selbst noch nie gesehen oder erlebt hat.
Aber ich möchte da jetzt nicht kleinkariert werden.


Ich habe da für mich eine für mich logisch schlüssige Theorie, warum das so ist und warum es MANCHMAL funktioniert und TEILWEISE auch nicht klappt. Die ist etwas anders als deine, aber nicht unbedingt die definitive Wahrheit.

Sind mehrere Variablen beteiligt.
Futter bei Anlieferung, Lagerung und die Sensitivität vom Hund.

Das war, was ich vorher in Kurzform sagen wollte.
Überhaupt kein Angriff auf dich und dein Posting. ✌️
 
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Jörg
12. Juli 20:10
Hi Jörg. Vielleicht habe ich mich etwas dumm und ungeschickt ausgedrückt und dann sorry dafür. Ich habe dein Posting glaube ich richtig verstanden und fand das auch nicht blöd. Ich habe eine andere Theorie warum das manchmal funktioniert und die ist eine andere als deine. Meine eigene Theorie erscheint mir persönlich etwas plausible, aber ganz genau kann ich es auch nicht sagen und nicht beweisen. Weiß es auch nicht zu 100%. Du selbst hast auch nicht gesagt, dass das auf keinen Fall funktioniert und Unsinn ist. Habe ich richtig verstanden, aber vielleicht falsch formuliert. Das behaupten ANDERE Leute und zu denen gehört tatsächlich auch Fach Tierärztin Steffi Schmitt. Ich widerspreche ihr nur selten und ungern. Einerseits war sie meistens recht hat und Dinge besser weiß als ich oder wir einer Meinung sind. Für einen Widerspruch gegenüber Steffi als Fachtierärztin oder einer ähnlich qualifizierten Lady braucht es ein bisschen Mut und eigenes Fachwissen. In diesem Fall WEIß ICH, dass es teilweise funktioniert. Also das mit dem Einfrieren. Da setzt dann bei mir die stringente wissenschaftliche "Mr Spock LOGIK" ein. Man kann nicht wissenschaftlich seriös abstreiten, dass es irgendwas nicht gibt, nur weil man das selbst noch nie gesehen oder erlebt hat. Aber ich möchte da jetzt nicht kleinkariert werden. Ich habe da für mich eine für mich logisch schlüssige Theorie, warum das so ist und warum es MANCHMAL funktioniert und TEILWEISE auch nicht klappt. Die ist etwas anders als deine, aber nicht unbedingt die definitive Wahrheit. Sind mehrere Variablen beteiligt. Futter bei Anlieferung, Lagerung und die Sensitivität vom Hund. Das war, was ich vorher in Kurzform sagen wollte. Überhaupt kein Angriff auf dich und dein Posting. ✌️
Ich habe es nicht als Angriff gesehen, dachte nur das du mich missverstanden hast. Ich hatte eine ganze Zeit lang das Trockenfutter von yosera, eigentlich ein gutes Futter und auch meines Wissens nach gut verpackt. Meiner hat von dem auch einen extremen Ausschlag bekommen, seltsamer weiße als wir das Trockenfutter eingefroren haben und das für den Tag dosiert war der Ausschlag weg . Dennoch bin ich auf Nassfutter umgestiegen. Und seit dem hat er nicht mehr diesen Ausschlag bekommen. Gifte von Insekten wie zb von Mücken bestehen hauptsächlich aus Protein wenn von einer Mücke gestochen wirst und dann ein Wärme Stick drauf hälst oder einen erwärmten Teelöffel geht der Juckreiz weg da es das Protein tötet. Von daher stammt meine Theorie das Wärme oder in dem Fall Kälte ein Protein neutralisiert was die Milben Allergie auslöst.
 
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Tom
13. Juli 16:36
Ich habe es nicht als Angriff gesehen, dachte nur das du mich missverstanden hast. Ich hatte eine ganze Zeit lang das Trockenfutter von yosera, eigentlich ein gutes Futter und auch meines Wissens nach gut verpackt. Meiner hat von dem auch einen extremen Ausschlag bekommen, seltsamer weiße als wir das Trockenfutter eingefroren haben und das für den Tag dosiert war der Ausschlag weg . Dennoch bin ich auf Nassfutter umgestiegen. Und seit dem hat er nicht mehr diesen Ausschlag bekommen. Gifte von Insekten wie zb von Mücken bestehen hauptsächlich aus Protein wenn von einer Mücke gestochen wirst und dann ein Wärme Stick drauf hälst oder einen erwärmten Teelöffel geht der Juckreiz weg da es das Protein tötet. Von daher stammt meine Theorie das Wärme oder in dem Fall Kälte ein Protein neutralisiert was die Milben Allergie auslöst.
Deine Theorie ist total interessant und wirklich spannend aber ich rein persönlich glaube ich noch nicht wirklich dran.
Das heißt aber gar nichts, weil ich darin keine Experte bin.


Richtig finde ich, das Proteine bei bestimmten Temperaturen denaturieren und manche Eigenschaften verlieren.

Richtig finde ich auch bei Insektenstichen diese Sticks zu benutzen.
📛
Fraglich bleibt, was Kälte anstatt Hitze mit Proteinen macht und das sehe ich etwas anders

Diese HitzeSticks funktionieren und sind super. Haben wir auch. Wobei ich nicht sagen kann, ob die tatsächlich die injizierten allergenen ProteinStrukturen tief in der Haut so weit erhitzen oder ob die irgendwas mit unserem eigenen Opfer-Körper machen, was dann am Ende wirksam und hilfreich ist. Könnte z.B auch ein Mechanismus sein, der mit der Ausschüttung von Histamin zu tun hat.

Bei Kälte werden - soweit ich sagen kann - tatsächlich auch teilweise die ersten zwei von vier Proteinstrukturen aufgelöst. A
Also Quartier und Tertiär Struktur.
Ich stelle mir das so vor wie einen Papierflieger, den man wieder auf ein A4 Blatt auseinander faltet.

Die Aminosäure Sequenz bleibt dabei genauso unberührt wie beim Kochen. Da hilft nur gründliche Hydrolyse.
Deswegen kannst du eine allergene Wirkung eines tierischen Proteins auch nicht einfach "weg kochen"
Bei Obst und Gemüse scheint das allerdings tatsächlich teilweise zu funktionieren. Verrückt... 🙄

Vielleicht hängt es davon ab, dass sich die Proteine in ihrer Struktur nach dem Auftauen einfach wieder wie das Papier zu einem Flieger zusammenfalten?

Oder daran, ob der Hunde-Organismus nur gegen die komplexe 3D Struktur oder tatsächlich gegen die Aminosäure-Sequenz in der Primär Struktur reagiert.
Darüber weiß ich nicht genau Bescheid, aber beides erscheint mir möglich.
Genau sagen kann ich es nicht weil mir im Detail das Fachwissen fehlt.

Aber ich finde den Austausch mit dir total interessant an Ideen und vor allem auch, was du an eigenen, persönlichen Erfahrungen berichtest.

Ich selbst kann dazu fachlich leider nur theoretisches Halbwissen beisteuern. Aber vielleicht kommen wir im Austausch und der Diskussion ein kleines Stück weiter im Verständnis, wie der ganze Kram funktioniert.

Scheinbar gibt es Sachen, die fast IMMER funktionieren und Sachen, die NIEMALS funktionieren und auch noch Sachen, die nur MANCHMAL funktionieren.

Und das kann am Ende von den allergenen Substanzen abhängen oder von der Sensitivität des Tiers oder von der Verarbeitung.

Das macht die ganze Geschichte für mich verwirrend.

Ich würde das gerne komplett durchblicken, tue ich aber nicht.
 
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Jörg
14. Juli 16:13
Deine Theorie ist total interessant und wirklich spannend aber ich rein persönlich glaube ich noch nicht wirklich dran. Das heißt aber gar nichts, weil ich darin keine Experte bin. ✅ Richtig finde ich, das Proteine bei bestimmten Temperaturen denaturieren und manche Eigenschaften verlieren. ✅ Richtig finde ich auch bei Insektenstichen diese Sticks zu benutzen. 📛 Fraglich bleibt, was Kälte anstatt Hitze mit Proteinen macht und das sehe ich etwas anders Diese HitzeSticks funktionieren und sind super. Haben wir auch. Wobei ich nicht sagen kann, ob die tatsächlich die injizierten allergenen ProteinStrukturen tief in der Haut so weit erhitzen oder ob die irgendwas mit unserem eigenen Opfer-Körper machen, was dann am Ende wirksam und hilfreich ist. Könnte z.B auch ein Mechanismus sein, der mit der Ausschüttung von Histamin zu tun hat. Bei Kälte werden - soweit ich sagen kann - tatsächlich auch teilweise die ersten zwei von vier Proteinstrukturen aufgelöst. A Also Quartier und Tertiär Struktur. Ich stelle mir das so vor wie einen Papierflieger, den man wieder auf ein A4 Blatt auseinander faltet. Die Aminosäure Sequenz bleibt dabei genauso unberührt wie beim Kochen. Da hilft nur gründliche Hydrolyse. Deswegen kannst du eine allergene Wirkung eines tierischen Proteins auch nicht einfach "weg kochen" Bei Obst und Gemüse scheint das allerdings tatsächlich teilweise zu funktionieren. Verrückt... 🙄 Vielleicht hängt es davon ab, dass sich die Proteine in ihrer Struktur nach dem Auftauen einfach wieder wie das Papier zu einem Flieger zusammenfalten? Oder daran, ob der Hunde-Organismus nur gegen die komplexe 3D Struktur oder tatsächlich gegen die Aminosäure-Sequenz in der Primär Struktur reagiert. Darüber weiß ich nicht genau Bescheid, aber beides erscheint mir möglich. Genau sagen kann ich es nicht weil mir im Detail das Fachwissen fehlt. Aber ich finde den Austausch mit dir total interessant an Ideen und vor allem auch, was du an eigenen, persönlichen Erfahrungen berichtest. Ich selbst kann dazu fachlich leider nur theoretisches Halbwissen beisteuern. Aber vielleicht kommen wir im Austausch und der Diskussion ein kleines Stück weiter im Verständnis, wie der ganze Kram funktioniert. Scheinbar gibt es Sachen, die fast IMMER funktionieren und Sachen, die NIEMALS funktionieren und auch noch Sachen, die nur MANCHMAL funktionieren. Und das kann am Ende von den allergenen Substanzen abhängen oder von der Sensitivität des Tiers oder von der Verarbeitung. Das macht die ganze Geschichte für mich verwirrend. Ich würde das gerne komplett durchblicken, tue ich aber nicht.
Milben haben ja auch nicht nur ein Protein daher denke ich auch das es da je nach Hund auch Unterschiede gibt auf welches Protein der Hund wirklich reagiert. Bei einer normalen Untersuchung wird ja
meistens nur festgestellt das der Hund auf Milben reagiert auf welches Protein genau wird meistens nicht untersucht weil dieser Aufwand abartig die Kosten der Untersuchung in die Höhe treiben würde. Da ist es meistens auch günstiger auf andere Futter Sorten um zu steigen. Denn man muss ja auch davon ausgehen das es nicht nur Futtermilben gibt sondern noch weitaus mehr und da jedes einzelne Protein auszuschließen das würde Unsummen kosten und ich glaube das würde auch keine Versicherung in dem Umfang absichern, da es sich bei Allergie ja schon in gewisser Massen eine Vormerkung ist.

Und das mit der Protein und dem Insektenstich wurde nachgewiesen. Warum man bei der Human Medizin diesen Aufwand der Protein Analyse betreibt wird wohl immer ein Geheimnis der Wissenschaft bleiben.
 
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Tanja
14. Juli 18:55
Hallo Conny,
unser Coco ist auch allergisch auf Futtermilben. Meines Wissens sterben die Milben(die ja auch in Mehl vorkommen)beim Backen zwar ab, aber die Bestandteile sind trotzdem noch enthalten. Wäre ich zumindest vorsichtig mit!
Wir kaufen z.B. frische/gefrorene Entenbrust oder Rindfleisch, das wir im Backofen trocknen und anschließend sofort einfrieren. Da dürften dann keine Milben drin sein. Coco bekommt es auf jeden Fall!
Ansonsten halt Tubenleberwurst oder Babybelstückchen.
 
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Würmeldürm
heute 07:31
Hy, Tom . Das hat mich jetzt auch interessiert.

Was ich rausgefunden habe:
Die Aminosäurenstruktur ist scheinbar niemals ausschlaggebend für die allergische Reaktion , sondern die molekulare Struktur.

Durch die Extrusion werden die Moleküle der Futtermilben/ Kot so zerkleinert , daß sie schlichtweg nicht mehr andocken können ans ige.

Das macht Druck , Hitze , mechanische Bearbeitung der Extrusion.
( Das ist auch das Prinzip von hydrolisiertem Futter. Nur reicht beim Fleischprotein die normale Extrusion nicht aus).

Das Einfrieren zerstört aber diese molekulare Struktur nicht.
Also du verhinderst zwar , daß sich Milben vermehren, aber Kot und Chitinpanzer liegen noch drin in ihrer ursprünglichen molekularen Struktur, die dann ans Ige andocken kann.
Also wie ein Würfel , der an zwei Seiten zu anderen 2 Würfeln eine Brücke schlägt. Wenn der mittlere Würfel nicht genau passt, gibt es keine allergische Reaktion.

Wenn du also SOFORT nach dem Öffnen des Futtersacks ( wo vielleicht Milben waren , die aber nicht allergen sind) einfrierst, ist alles ok. Wenn du aber den Sack offen stehen lässt und Milben reinkommen, dann jeweils eine kleine Menge nach Bedarf einfrierst, sind die Milben tot , aber da die Struktur nicht zerschnitten wird , wie durch Extrusion, immer noch da und allergieauslösend.

Also kann Einfrieren manchmal klappen und manchmal nicht.

Und bei gebackenem Futter oder kaltgepresstem Futter wird übrigens die molekulare Struktur nicht zerstört, da zu wenig Hitze und mechanische Bearbeitung.

Das Vakuumieren würde auch den selben Effekt haben.
Natürlich nur, wenn sofort nach Öffnen vakuumiert wird.
Wer kann schon einen 10kg - Sack einfrieren?
Vakuumieren stell ich mir einfacher vor.

Und die ganzen Quellen such ich jetzt nicht raus...

Klingt schlüssig ?

Also keine Papierflieger- Theorie, sondern Schloß- Schlüssel oder Würfel- Theorie.
 
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Tom
heute 15:33
Hy, Tom . Das hat mich jetzt auch interessiert. Was ich rausgefunden habe: Die Aminosäurenstruktur ist scheinbar niemals ausschlaggebend für die allergische Reaktion , sondern die molekulare Struktur. Durch die Extrusion werden die Moleküle der Futtermilben/ Kot so zerkleinert , daß sie schlichtweg nicht mehr andocken können ans ige. Das macht Druck , Hitze , mechanische Bearbeitung der Extrusion. ( Das ist auch das Prinzip von hydrolisiertem Futter. Nur reicht beim Fleischprotein die normale Extrusion nicht aus). Das Einfrieren zerstört aber diese molekulare Struktur nicht. Also du verhinderst zwar , daß sich Milben vermehren, aber Kot und Chitinpanzer liegen noch drin in ihrer ursprünglichen molekularen Struktur, die dann ans Ige andocken kann. Also wie ein Würfel , der an zwei Seiten zu anderen 2 Würfeln eine Brücke schlägt. Wenn der mittlere Würfel nicht genau passt, gibt es keine allergische Reaktion. Wenn du also SOFORT nach dem Öffnen des Futtersacks ( wo vielleicht Milben waren , die aber nicht allergen sind) einfrierst, ist alles ok. Wenn du aber den Sack offen stehen lässt und Milben reinkommen, dann jeweils eine kleine Menge nach Bedarf einfrierst, sind die Milben tot , aber da die Struktur nicht zerschnitten wird , wie durch Extrusion, immer noch da und allergieauslösend. Also kann Einfrieren manchmal klappen und manchmal nicht. Und bei gebackenem Futter oder kaltgepresstem Futter wird übrigens die molekulare Struktur nicht zerstört, da zu wenig Hitze und mechanische Bearbeitung. Das Vakuumieren würde auch den selben Effekt haben. Natürlich nur, wenn sofort nach Öffnen vakuumiert wird. Wer kann schon einen 10kg - Sack einfrieren? Vakuumieren stell ich mir einfacher vor. Und die ganzen Quellen such ich jetzt nicht raus... Klingt schlüssig ? Also keine Papierflieger- Theorie, sondern Schloß- Schlüssel oder Würfel- Theorie.
Vieles davon klingt auch für mich absolut schlüssig und entspricht ja in etwa meiner Theorie zu Futtermilben.

Kurt und knapp:
wenn bei Anlieferung tatsächlich (!) keine drin sind, musst du schauen dass auch keiner reinkommen und sich dort vermehren.

Beim Vakuumieren sehe ich das Problem, dass man dabei nicht wirklich steril arbeiten kann und dann hast du vielleicht wieder eine Kontamination. vielleicht auch nicht. Die fertig vakuumierten kleinbeutel kurz durchzufrieren für 24 Stunden könnte eine Möglichkeit sein.

Vielleicht war mein Beispiel mit dem Papierflieger nicht geschickt gewählt, aber vielleicht doch.
Mir ging es um die räumlichen Strukturen (Quartär und Tertiär) und um die Tatsache dass ich weder die Molekülstruktur noch das Papierblatt chemisch und irreversibel verändert, sondern nur räumlich.

Den Prozess des extrudierens würde ich nicht gleichsetzen mit einer gründlichen Hydrolyse.

Es kommen zwei Elemente wie Temperatur und Druck darin vor aber für eine gründliche Hydrolyse braucht es zusätzlich entweder eine starke Säure oder Enzyme. Und relativ viel Zeit.
Nicht umsonst macht RC ein riesen Geheimnis draus, wie man beim Anallergic eine Molekülgroße von unter 1 Kilo Dalton hin bekommt.
Beim extrudieren geht sicherlich auch mal die eine oder andere Bindung kaputt, aber dann bleiben immer noch relativ große Polypeptide, die noch sehr gut allergen wirken können.
Warum das bei Milbenprotein anders sein sollte, erschließt sich mir grad nicht. Kann aber sein.
Weiß ich einfach nicht.
 
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Jörg
heute 16:52
Hy, Tom . Das hat mich jetzt auch interessiert. Was ich rausgefunden habe: Die Aminosäurenstruktur ist scheinbar niemals ausschlaggebend für die allergische Reaktion , sondern die molekulare Struktur. Durch die Extrusion werden die Moleküle der Futtermilben/ Kot so zerkleinert , daß sie schlichtweg nicht mehr andocken können ans ige. Das macht Druck , Hitze , mechanische Bearbeitung der Extrusion. ( Das ist auch das Prinzip von hydrolisiertem Futter. Nur reicht beim Fleischprotein die normale Extrusion nicht aus). Das Einfrieren zerstört aber diese molekulare Struktur nicht. Also du verhinderst zwar , daß sich Milben vermehren, aber Kot und Chitinpanzer liegen noch drin in ihrer ursprünglichen molekularen Struktur, die dann ans Ige andocken kann. Also wie ein Würfel , der an zwei Seiten zu anderen 2 Würfeln eine Brücke schlägt. Wenn der mittlere Würfel nicht genau passt, gibt es keine allergische Reaktion. Wenn du also SOFORT nach dem Öffnen des Futtersacks ( wo vielleicht Milben waren , die aber nicht allergen sind) einfrierst, ist alles ok. Wenn du aber den Sack offen stehen lässt und Milben reinkommen, dann jeweils eine kleine Menge nach Bedarf einfrierst, sind die Milben tot , aber da die Struktur nicht zerschnitten wird , wie durch Extrusion, immer noch da und allergieauslösend. Also kann Einfrieren manchmal klappen und manchmal nicht. Und bei gebackenem Futter oder kaltgepresstem Futter wird übrigens die molekulare Struktur nicht zerstört, da zu wenig Hitze und mechanische Bearbeitung. Das Vakuumieren würde auch den selben Effekt haben. Natürlich nur, wenn sofort nach Öffnen vakuumiert wird. Wer kann schon einen 10kg - Sack einfrieren? Vakuumieren stell ich mir einfacher vor. Und die ganzen Quellen such ich jetzt nicht raus... Klingt schlüssig ? Also keine Papierflieger- Theorie, sondern Schloß- Schlüssel oder Würfel- Theorie.
Dabei sagt man doch eigentlich das kalt gepresstes trocken Futter doch Recht gut ist für Hunde. Mir scheint es jetzt so das es nicht so bei Allergie, was dann auch wieder heißt das man das Extrusioniertes wider mit zusätzlichen Futterergänzungs Mitteln angereichert werden müsste. Oh man wer soll da noch Durchblicken wenn man es nicht studiert hat. 🐶
 
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Jörg
heute 17:00
Vieles davon klingt auch für mich absolut schlüssig und entspricht ja in etwa meiner Theorie zu Futtermilben. Kurt und knapp: wenn bei Anlieferung tatsächlich (!) keine drin sind, musst du schauen dass auch keiner reinkommen und sich dort vermehren. Beim Vakuumieren sehe ich das Problem, dass man dabei nicht wirklich steril arbeiten kann und dann hast du vielleicht wieder eine Kontamination. vielleicht auch nicht. Die fertig vakuumierten kleinbeutel kurz durchzufrieren für 24 Stunden könnte eine Möglichkeit sein. Vielleicht war mein Beispiel mit dem Papierflieger nicht geschickt gewählt, aber vielleicht doch. Mir ging es um die räumlichen Strukturen (Quartär und Tertiär) und um die Tatsache dass ich weder die Molekülstruktur noch das Papierblatt chemisch und irreversibel verändert, sondern nur räumlich. Den Prozess des extrudierens würde ich nicht gleichsetzen mit einer gründlichen Hydrolyse. Es kommen zwei Elemente wie Temperatur und Druck darin vor aber für eine gründliche Hydrolyse braucht es zusätzlich entweder eine starke Säure oder Enzyme. Und relativ viel Zeit. Nicht umsonst macht RC ein riesen Geheimnis draus, wie man beim Anallergic eine Molekülgroße von unter 1 Kilo Dalton hin bekommt. Beim extrudieren geht sicherlich auch mal die eine oder andere Bindung kaputt, aber dann bleiben immer noch relativ große Polypeptide, die noch sehr gut allergen wirken können. Warum das bei Milbenprotein anders sein sollte, erschließt sich mir grad nicht. Kann aber sein. Weiß ich einfach nicht.
Hier hier wird es gerade sehr wissenschaftliche super interessant aber auch gleichermaßen sehr unverständlich für mich, zumindest so tief in diese Materie zu versinken. 🤔