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Aga
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Anzahl der Antworten 49
zuletzt 5. Okt.

Spielen mit dem Hund

Ich sehe mir gerade ein Video aus dem Hundekongress an zum Thema „Spielen mit dem Hund“. Meine Amira spielt sehr wenig, sie liebt ihren Ball über alles, sucht ihn minutenlang im Wald oder in der hohen Wiese, zergelt aber von Beginn an nicht wirklich, das tote Maus Spiel aus meiner Dummyhundeschule auch ein Zergelspiel spielt sie nicht mit, wenn dann nur mal kurz zuhause, Reizangel doof, sie steht total auf Training aber das Spielen was so wichtig wäre geht nur über den Ball draußen. Im Seminar wurde erwähnt, dass Jagdhunde da manchmal schwieriger sind, weil sie draußen teils schon andere Erfahrungen gemacht haben. Wie spielt ihr mit eurem Hund? Gibt es auch Exemplare, die vielleicht jagdlich mehr motiviert sind die keine Zergelspiele machen? Würde mich etwas interessieren wie ihr das so macht. Erzählt doch mal. Wie spielt ihr?
 
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Lina
5. Okt. 07:14
Meine Hündin (11 J.) ist auch nicht jagdlich motiviert. Zuhause leitet sie idR die Spiele ein und bringt mir den Zergel damit ich festhalte und dann toben wir ein bisschen.
Ab und an läuft sie auch einem Ball hinterher aber sie mag es lieber wenn wir gemeinsam rennen und das dann in Zoomies endet.
 
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Aga
5. Okt. 07:16
Du kannst auch anders belohnen und nicht nur mit Futter, auch beiskissen sind in Ordnung, aber wie schon geschrieben Zergeln ist für einige Hund ungünstig, weil sie sich unnötig rein steigern, sowie Kinder die zu Doll toben. Da wird auch Spiel schnell ernst.
Bei meinen Tote Maus Spiel aus der Dummyhundeschule geht es darum erst zu zergeln und dann stirbt die Maus und der Hund muss lernen sich zurück zu nehmen bevor es weitergeht. Da wird das runterfahren explizit gefördert.
 
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Aga
5. Okt. 07:18
Das hat schon viel mit der hundeart und mit will to please zu tun...dannach sollte man schon wissen welchen Hund man hat...natürlich gibt es immer Ausnahmen...wenn man seinen Hund ne weile kennt sollte man das erkennen und kann dementsprechend arbeiten🙏
Mein Hund hat einen großen Willen für mich zu arbeiten, bringt mir Perfekt alle Dummys aus Wald, Wiese und Wasser. Ich glaube nicht dass es mit dem Willen etwas für mich zu tun, zu tun hat. Mein Hund hat eine sehr starke Bindung.
 
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Ilona
5. Okt. 07:22
Das stimmt schon aber Hunde spielen eben unterschiedlich. Meine Hunde rühren einen Felldummy nicht mal an und wenn ich vor ihnen herumspringen würde, würden sie mich fragen ob sie einen Arzt rufen sollen! Rennen finden Sie ganz gut aber ich bin viel zu langsam und darum langweilig bei solchen Spielen. Wie und was man spielt muss man herausfinden. Es gibt kein richtig und kein falsch.
Du hast Recht. Beim Spielen gibt es kein richtig oder falsch. Mein Punkt war: sobald ich im reinem Spiel Stopoübungen? IPK Übungen etc einbaue, ist es kein Spiel mehr sondern Training.
 
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Bettina
5. Okt. 07:25
Mein Hund hat einen großen Willen für mich zu arbeiten, bringt mir Perfekt alle Dummys aus Wald, Wiese und Wasser. Ich glaube nicht dass es mit dem Willen etwas für mich zu tun, zu tun hat. Mein Hund hat eine sehr starke Bindung.
Na ja ich schrieb ja dass es immer Ausnahmen gibt...meine haben auch gezergelt obwohl sie gar kein will to please haben
...beide nicht😉...auf jeden fall ist es wichtig mit dem hund zusammen rauszufinden was passt und seine Interessen zu fördern und unterstützen😌
 
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Ilona
5. Okt. 07:25
Das stimmt schon aber Hunde spielen eben unterschiedlich. Meine Hunde rühren einen Felldummy nicht mal an und wenn ich vor ihnen herumspringen würde, würden sie mich fragen ob sie einen Arzt rufen sollen! Rennen finden Sie ganz gut aber ich bin viel zu langsam und darum langweilig bei solchen Spielen. Wie und was man spielt muss man herausfinden. Es gibt kein richtig und kein falsch.
Und mein Mann spielt mit Yuna einfach in dem er mit den Füssen suf dem Boden stampft und hüpfbewegungen macht. Das findet die klasse und sie haben dann ein gemeinsames Renn und Fangespiel.
 
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Carola
5. Okt. 07:30
Du hast Recht. Beim Spielen gibt es kein richtig oder falsch. Mein Punkt war: sobald ich im reinem Spiel Stopoübungen? IPK Übungen etc einbaue, ist es kein Spiel mehr sondern Training.
Tricksen ist kein Training! Hier geht es ausschließlich um Spaß und nicht um irgendeine perfekte Ausführung.
Zudem haben meine Hunde gelernt nicht großartig auf Körperbewegungen-außer auf meine- zu reagieren denn wenn kleine Kinder durchs Haus toben und herumkugeln dürfen sie nicht mitspielen! Sie dürfen nicht mitrennen wenn die Kinder fangen oder Ball spielen. Genauso wenig dürfen sie an die Spielzeuge und die Bälle der Kinder.
 
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Katja
5. Okt. 07:33
Schnüffeln ist ja auch sehr wichtig, bildet Serotonin was zum runterkommen hilft. Dann muss ich wohl einsehen, dass sie außerhalb des Trainings nicht viel Spiel brauch, suchen macht sie ja auch extrem gerne und gut. 😌
Na, da hast’de doch Deine Antwort!😀

Dann mach doch mit ihr Suchspiele: Versteck was (ggf. auch mit Schnur dran, an der sie erst ziehen muss, um ranzukommen z.B. irgendwo drauf)… vielleicht sogar Zielobjektsuche…? Oder Dich selbst: Polli ist inzwischen regelrecht enttäuscht, wenn Herrchen nach Hause kommt und einfach so zur Tür reinkommt, ohne sich erst im Keller zu verstecken und sie suchen darf…😀
Und auch Fährtensuche (machen wir mit Leberwurst-Wasser) macht gemeinsam einen Heidenspass. Polli wird immer schon ganz hibbelig, wenn sie im Wald irgendwo abgesetzt wird, sie warten muss und Herrchen derweil verschwindet: dann weiß sie, dass gleich ihre Nase gefragt ist!

Man muss halt immer schauen, was der Hund anbietet und dann das dazu entwickeln, was einem selber auch Spaß macht!
Polli mag als schüchterner Hund z.B. eher keine wilden Spiele. Ihr Liebstes ist es, wenn sie irgendwo am Zergel nagt… und ich mich dann ganz langsam (am Boden) anpirsche. Die letzten cm pirscht sich dann nur noch die Hand an (ganz langsam) und Polli versucht mit Pfote und Co zu verhindern, dass die Hand einen Zipfel vom Zergel zu fassen kriegt.😀

Wie hier schon jemand sagte: Spielen soll beiden Spaß machen… und muss keinen Sinn haben!
Das ist also ne prima Gelegenheit, sich feinste Körpersprache Deines Hundes zu verstehen, in den verschiedensten Situationen… und auch zu verstehen, wie er auf kleinste Gesten/Bewegungen (Gedanken?) von Dir reagiert.
 
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Katharina
5. Okt. 07:33
Hunde mit „weichen Fang“ spielen oft ungern Zerrspiele. Weil sie eben im Gegensatz zu zum Beispiel einem Terrier nicht den Drang haben fest zuzubeißen und zu zerlegen.
Es gibt ja viele Arten zu spielen und wenn man sich die Definition von Spielen anschaut ergeben sich da ja schnell viele Bereiche. ( Spielen ist eine freiwillige, meist mit Freude und Spaß verbundene Tätigkeit, die oft nach bestimmten Regeln oder aus innerem Antrieb als Zeitvertreib, Wettkampf oder Ausdruck von Kreativität ausgeübt wird)
Das kann ja jetzt genauso aportieren oder Fangerles oder mit dir rumbubeln sein oder mit dir im Laub rumwülen sein. Manche Hunde haben eben nicht so das Bedürfnis nach Spielen. Das sind eben eher ernstere Genossen die „lockerlassen“ nicht bei jedem möchten bzw. können. Also ich würde mir da nicht allzuviele Gedanken machen wenn dein Hund nicht im klassischen Sinne mit dir spielen möchte bzw. Zerrspiele machen möchte
 
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Aga
5. Okt. 07:36
Na, da hast’de doch Deine Antwort!😀 Dann mach doch mit ihr Suchspiele: Versteck was (ggf. auch mit Schnur dran, an der sie erst ziehen muss, um ranzukommen z.B. irgendwo drauf)… vielleicht sogar Zielobjektsuche…? Oder Dich selbst: Polli ist inzwischen regelrecht enttäuscht, wenn Herrchen nach Hause kommt und einfach so zur Tür reinkommt, ohne sich erst im Keller zu verstecken und sie suchen darf…😀 Und auch Fährtensuche (machen wir mit Leberwurst-Wasser) macht gemeinsam einen Heidenspass. Polli wird immer schon ganz hibbelig, wenn sie im Wald irgendwo abgesetzt wird, sie warten muss und Herrchen derweil verschwindet: dann weiß sie, dass gleich ihre Nase gefragt ist! Man muss halt immer schauen, was der Hund anbietet und dann das dazu entwickeln, was einem selber auch Spaß macht! Polli mag als schüchterner Hund z.B. eher keine wilden Spiele. Ihr Liebstes ist es, wenn sie irgendwo am Zergel nagt… und ich mich dann ganz langsam (am Boden) anpirsche. Die letzten cm pirscht sich dann nur noch die Hand an (ganz langsam) und Polli versucht mit Pfote und Co zu verhindern, dass die Hand einen Zipfel vom Zergel zu fassen kriegt.😀 Wie hier schon jemand sagte: Spielen soll beiden Spaß machen… und muss keinen Sinn haben! Das ist also ne prima Gelegenheit, sich feinste Körpersprache Deines Hundes zu verstehen, in den verschiedensten Situationen… und auch zu verstehen, wie er auf kleinste Gesten/Bewegungen (Gedanken?) von Dir reagiert.
Ich mache ja Dummytraining und Fährtenarbeit mit Leberwurstwasser, ist ja nicht so das wir gar nichts machen, sie spielt halt nur nicht auf die herkömmliche Weise. Im Seminar wurde erwähnt, dass er Juweline Hunde, also eher keine Erwachsene. Amira war schon sehr früh reif und seid sie ungefähr 3, also erwachsen ist ist sie nochmals ernster .