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Hundeforum von Dogorama

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Katrin
Anzahl der Antworten 38
zuletzt heute 09:03

Ab wann ist man zu alt für einen Hund?

Meine Nachbarn sind inzwischen Anfang 70. Für beide ist klar das ihre jetzige Seniorhündin (16) der letzte Vierbeiner sein wird. Hunde binden sich im Normalfall recht stark an seine Besitzer. Dementsprechend heftig spüren sie den Verlust wenn der Halter verstirbt. Altersbeschwerden wie verringerten Reaktionsvermögen, weniger Ausdauer, schlechter Beweglichkeit etc. kommen ja ebenfalls dazu was durchaus auch zur Gefahr für Mensch und Tier werden kann. Trotzdem wollen anscheinend immer mehr Menschen nach dem Eintritt ins Rentenalter nicht auf einen Vierbeiner verzichten. Umso erstaunter sind sie wenn Tierheime und auch Züchter ihnen keinen geben wollen. Ich persönlich kann das durchaus nachvollziehen und würde im Alter von Welpen und jüngeren Hunden Abstand nehmen und mich lieber für einen älteren Hund entscheiden wenn ich das körperlich, geistig und auch finanziell gewuppt bekomme. Dogsharing wäre noch eine weitere Möglichkeit. Natürlich kann mir als jüngerer Mensch auch was zustoßen. Da wären aber noch immer Partner und Kinder daheim die die Versorgung übernehmen können ohne das ein Umzug oder Veränderung der gewohnten Routine nötig wäre. Wie steht ihr (die jüngeren und älteren) zu dem Thema? Wie sind eure Erfahrungen? Würdet ihr euch im hohen Alter nochmal für einen jungen Hund entscheiden? Wo zieht ihr eure persönliche Grenze? Gibt es Hunderassen die besonders geeignet wären? Bitte achtet auf einen freundlichen Umgang und auf die Formulierung des Kommentars damit wir hier auch fleißig miteinander diskutieren können. Liebe Grüße, Katrin J.
 
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🐾 Selina
Anzahl der Antworten 63
zuletzt heute 09:00

Geplante private Würfe oder der Traum vom Züchter werden?

Nachdem ich hier jetzt zum gefühlt 1000sten Mal gelesen habe, dass jemand seine noch dazu viel zu junge Hündin gerne decken lassen möchte und man hier auch immer wieder liest das außerhalb von einem Verein Würfe geplant werden mit nicht untersuchten Elterntieren und wenig Ahnung möchte ich hier ein neues Thema starten. Die Leute werden es sich kaum ausreden lassen ihre Hündinnen wirklich zu decken, egal wie viele Argumente dagegen sprechen. Die rosarote, unrealistische Vorstellung vom eigenen Wurf klingt zu schön. Deshalb möchte ich mit diesem Thread dazu beitragen dass sie sich wenigstens mehr Gedanken dazu machen, vielleicht die ein oder andere Untersuchung machen oder auch mal realisieren dass so ein Wurf große Arbeit ist! Ich habe Verbands-Züchter im Freundeskreis und auch Evoli von Anfang an bei ihrer Züchterin begleitet und habe viele Höhen aber auch sehr viele Tiefen miterlebt, wenn Welpen bei der Geburt sterben oder die Mutter Hündin zu einem Kaiserschnitt muss und ihr Leben bedroht ist. Züchter sein heißt nicht einfach nur mal einen Wurf machen, es ist Arbeit, Herzblut und das meiste Geld was man einnimmt gibt man eigentlich vorher aus durch Ausstellungen, und Untersuchungen, Futter, Zubehör und Tierarzt. Teilweise 100te an km zu Deckrüden. Mit der Sozialisierung und Aufzucht der Welpen hat man eine große Verantwortung denn der Grundstein für das ganze Verhalten wird in den ersten Wochen gelegt. Nicht jede Farbe darf mit jeder verpaart werden, hier können große Gesundheitsprobleme entstehen. Ich möchte hier aufrufen, dass alle die in einem Verein züchten ihre Erfahrungen hier reinschreiben, Tipps was man für einen Wurf alles wissen muss und braucht, wie man vorgeht, wie man den richtigen Verein findet und einfach alles zum Thema Zucht. Erlebnisse, Höhen, Tiefen, Ratschläge. Der Weg vom Gedanken über den Zwingernamen bis hin zum ersten Wurf. Wenn das nur einer liest und sich dafür entscheidet statt einem "geplanten Upswurf" den längeren Weg über einen Züchter vom Verein zu gehen oder den Wurf sein zu lassen ist schon ein paar Hunden geholfen. Und wenn diese Menschen trotzdem ihren privaten Wurf machen, könnten sie hier auch Tipps für die ersten Wochen und die Sozialisierung bekommen damit die Hunde wenigstens trotzdem einen guten Grundstein bekommen und später nicht zu Problemhunden werden oder im Tierheim landen. Außerdem verfolge ich das Thema Zucht interessiert und freue mich auch auf Erfahrungen und Beiträge. P.S. BITTE KEINE GRUNDSATZDISSKUSSION über die (seriöse!) Zucht allgemein, dafür gibt es andere Threads. Es ist super wenn jemand Tierschutzhunden ein Zuhause gibt aber es muss auch akzeptiert werden dass Leute Rassen mit spezifischen Eigenschaften vom Züchter kaufen und hier darüber diskutiert wird.
 
Verfasser
Jessica
Anzahl der Antworten 6
zuletzt heute 08:54

Hundeführerschein, warum nicht für alle?

Hallo zusammen, hier in Niedersachsen braucht man einen Hundeführerschein, wenn man sich einen Hund zulegen möchte. AUSNAHME: Nicht, wenn man nachweislich in den letzten 10 Jahren für mindestens 2 Jahre einen Hund hatte... Worüber ich mich ärgere: Ich bin 38 Jahre alt und habe seit 38 Jahren Hunde um mich... Nun brauche ich einen Führerschein, da die Vierbeiner immer über meine Eltern gemeldet waren, ich aber jetzt einen auf meinen Namen anmelden möchte. Alles gut. Kein Problem. ABER: ich kenne so viele Menschen um mich rum, die überfordert sind, mit ihren Tieren. Schlecht erzogen, aggressiv. Sodass ich gucke, ob der oder die gerade "spazieren" sind (damit meine ich, der Hund geht mit Herrchen spazieren, nicht anders rum) Nicht, weil meiner Probleme an der Leine macht, sondern weil ich dem Besitzer nicht zutraue, den eigenen Hund unter Kontrolle zu haben. Ende vom Lied, gerade wurde ein Junghund Totgebissen. Besitzerin konnte ihren Hund nicht halten, zack - der 10 Monate alte hatte keine Chance... Aber: Die Halterin hatte ja schon seit Jahrzehnten Hunde... da ist es dann egal? Im kleineren Rahmen: Wie oft musste ich schon diskutieren mit anderen, die mir auf der Gassirunde entgegen kamen, dass ich nicht möchte, dass die Hunde sich an der kurzen Leihne begrüßen oder gar kennenlernen. "Die müssen sich doch mal eben Guten Tag sagen." Nein, müssen sie nicht! Warum gibt es nicht höchstens einen Bestandsschutz (Oppa von 80 soll ja nicht der 10 Jahre alte Dackel entrissen werden) aber warum nicht ab jetzt flächendeckend für ganz Deutschlang bei JEDER Neuanmeldung - einmal den Führerschein vorweisen? Es ist zwar keine Garantie, aber dass zumindest jeder, der sich einen Hund zulegen möchte, sich mit der Thematik beschäftigen muss?! Ich steig doch auch nicht ohne Führerschein ins Auto und fahre los?! Das musste ich mal eben los werden, weil es mich so ärgert und wenn ich mir vorstelle, dass mein Tier totgebissen wird... Alle sehen, dass geht nicht mehr lange gut, nur der Halter ist überzeugt "Der tut nix!" Und dann.... "Oh, das hat er ja noch nie gemacht!" Wie seht ihr das? Findet ihr es sinnvoll mit dem Führerschein, oder eher nervig?
 
Verfasser-Bild
Tine
Anzahl der Antworten 36
zuletzt heute 08:53

Gleichgültigkeit

Hallo zusammen, wir haben da heute schon wieder so eine Situation gehabt die mich echt aus der Fassung bringt. Wir wohnen auf dem Darß und freuen uns jetzt das die Hauptferienzeit vorbei ist. Wir waren heute am Strand. Moritz hat die Freiheit und das laufen am Strand total gefallen. Die meisten Leute waren freundlich und hatten Spaß daran den Hund beim toben zuzusehen. Es gab natürlich auch Übungseinheiten. Dann haben wir weitere Hunde getroffen und eine Hündin war auch so verspielt wie mein Rüde. Wir ließen die beiden zusammen toben. Ausversehen haben die Hunde dann eine Gruppe Leute bischchen angerannt.Wir haben uns sofort entschuldigt und riefen die beiden zurück, was aber erst nicht klappte da die Hunde so in Spielmodus waren. Die eine Frau fing sofort an zu meckern und wurde sehr ausfallend. Wir standen sogar direkt am Hundestrand, obwohl ja zur Zeit der ganze Strand offen ist. Ich hab ihr dann auch kontra gegeben aber das hat Sie noch mehr provoziert und meinte dann wir seien mit unseren Hunden überfordert,Hunde müssen immer abrufbereit sein und dann müsste man die Hunde halt permanent an der Leine haben. Sie hätte zuhause auch ein Hund und der ist immer an der Langlaufleine. Mal ganz ehrlich klar war das nicht schön das die Hunde da die Leute angerannt haben, aber wir haben uns entschuldigt. Ein jungen Hund mitten in Spiel abzurufen ist sehr schwierig und wir üben das natürlich, aber deswegen ist man ja nicht mit sein Hund überfordert oder die Hunde sind unterzogen. Hunde müssen sich doch mal frei bewegen dürfen. Würden wir alle aufeinander bisschen Rücksicht nehmen,gegenseitig auf uns achten,wäre doch genug Platz für alle. Wie sieht ihr das?
 

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