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Aga
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Anzahl der Antworten 49
zuletzt 5. Okt.

Spielen mit dem Hund

Ich sehe mir gerade ein Video aus dem Hundekongress an zum Thema „Spielen mit dem Hund“. Meine Amira spielt sehr wenig, sie liebt ihren Ball über alles, sucht ihn minutenlang im Wald oder in der hohen Wiese, zergelt aber von Beginn an nicht wirklich, das tote Maus Spiel aus meiner Dummyhundeschule auch ein Zergelspiel spielt sie nicht mit, wenn dann nur mal kurz zuhause, Reizangel doof, sie steht total auf Training aber das Spielen was so wichtig wäre geht nur über den Ball draußen. Im Seminar wurde erwähnt, dass Jagdhunde da manchmal schwieriger sind, weil sie draußen teils schon andere Erfahrungen gemacht haben. Wie spielt ihr mit eurem Hund? Gibt es auch Exemplare, die vielleicht jagdlich mehr motiviert sind die keine Zergelspiele machen? Würde mich etwas interessieren wie ihr das so macht. Erzählt doch mal. Wie spielt ihr?
 
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Jochen
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5. Okt. 05:28
Nicht jeder Hund zergelt gerne. Ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen und die haben das alle geliebt. Als ich BD bekam, hatte ich schon das dicke Seil parat. Erst wollte er es gar nicht ins Maul nehmen und fand das offensichtlich ekelig, aber weil er merkte, dass ich das unbedingt wollte, hatte er sich herabgelassen, jedoch beim Ziehen sofort wieder losgelassen mit Fragezeichen über dem Kopf: „Was stimmt mit dem nicht?“
Habe das noch lange versucht auch mit Stöcken usw., aber schlussendlich irgendwann aufgegeben, das war einfach nichts für ihn. Apportieren fand er auch komplett sinnlos, hat er zwar brav gemacht, aber dermaßen lustlos... Aber das Ticksen fand er toll.

Hunde sind Individuen, für mich gilt immer herauszubekommen, was dem Hund liegt und Spaß macht. Ich differenziere beim Aufbau auch nicht zwischen Spiel und Übung.
Wenn dein Hund zB. gerne Ball spielt, dann baue das aus, vom Stoppen beim Hinrennen, über in der Ferne Umkreisen oder Target machen, den Ball stoppen mit der Pfote und wegstubsen oder oder oder, sei kreativ und schaue auf den Hund.
 
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Jochen
5. Okt. 05:28
Nicht jeder Hund zergelt gerne. Ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen und die haben das alle geliebt. Als ich BD bekam, hatte ich schon das dicke Seil parat. Erst wollte er es gar nicht ins Maul nehmen und fand das offensichtlich ekelig, aber weil er merkte, dass ich das unbedingt wollte, hatte er sich herabgelassen, jedoch beim Ziehen sofort wieder losgelassen mit Fragezeichen über dem Kopf: „Was stimmt mit dem nicht?“
Habe das noch lange versucht auch mit Stöcken usw., aber schlussendlich irgendwann aufgegeben, das war einfach nichts für ihn. Apportieren fand er auch komplett sinnlos, hat er zwar brav gemacht, aber dermaßen lustlos... Aber das Ticksen fand er toll.

Hunde sind Individuen, für mich gilt immer herauszubekommen, was dem Hund liegt und Spaß macht. Ich differenziere beim Aufbau auch nicht zwischen Spiel und Übung.
Wenn dein Hund zB. gerne Ball spielt, dann baue das aus, vom Stoppen beim Hinrennen, über in der Ferne Umkreisen oder Target machen, den Ball stoppen mit der Pfote und wegstubsen oder oder oder, sei kreativ und schaue auf den Hund.
 
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Aga
5. Okt. 05:32
Nicht jeder Hund zergelt gerne. Ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen und die haben das alle geliebt. Als ich BD bekam, hatte ich schon das dicke Seil parat. Erst wollte er es gar nicht ins Maul nehmen und fand das offensichtlich ekelig, aber weil er merkte, dass ich das unbedingt wollte, hatte er sich herabgelassen, jedoch beim Ziehen sofort wieder losgelassen mit Fragezeichen über dem Kopf: „Was stimmt mit dem nicht?“ Habe das noch lange versucht auch mit Stöcken usw., aber schlussendlich irgendwann aufgegeben, das war einfach nichts für ihn. Apportieren fand er auch komplett sinnlos, hat er zwar brav gemacht, aber dermaßen lustlos... Aber das Ticksen fand er toll. Hunde sind Individuen, für mich gilt immer herauszubekommen, was dem Hund liegt und Spaß macht. Ich differenziere beim Aufbau auch nicht zwischen Spiel und Übung. Wenn dein Hund zB. gerne Ball spielt, dann baue das aus, vom Stoppen beim Hinrennen, über in der Ferne Umkreisen oder Target machen, den Ball stoppen mit der Pfote und wegstubsen oder oder oder, sei kreativ und schaue auf den Hund.
Ich denke auch mit dem Ball kann man ja mehr machen wie den Hund sinnlos hinterrennen lassen, da ist ja auch viel Impulskontrolle möglich etc. Sie sucht ihn sehr intensiv in der hohen Wiese, das ist ja auch anstrengend und für sie wahrscheinlich eher angebracht. Ich würde so gern mit ihr zergeln, aber ich kann sie ja nicht zwingen 😉
 
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Bettina
5. Okt. 06:04
Meine beiden bullys werden bald 6...die rosi ist gar kein spiele.typ...bei ihr warte ich bis sie auffordert...animieren kann man sie mit nichts🥴...lotte hat ne grosse gut gefüllte spieletasche...aber sie spielt auch nicht mehr so viel wie "früher"🫣...schnüffeln und was suchen tun sie aber beide sehr gerne...mit rosi mach ich bissl Fährte...lotte hat schnüffelteppich und sowas🙏
 
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Aga
5. Okt. 06:06
Meine beiden bullys werden bald 6...die rosi ist gar kein spiele.typ...bei ihr warte ich bis sie auffordert...animieren kann man sie mit nichts🥴...lotte hat ne grosse gut gefüllte spieletasche...aber sie spielt auch nicht mehr so viel wie "früher"🫣...schnüffeln und was suchen tun sie aber beide sehr gerne...mit rosi mach ich bissl Fährte...lotte hat schnüffelteppich und sowas🙏
Schnüffeln ist ja auch sehr wichtig, bildet Serotonin was zum runterkommen hilft. Dann muss ich wohl einsehen, dass sie außerhalb des Trainings nicht viel Spiel brauch, suchen macht sie ja auch extrem gerne und gut. 😌
 
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Richard
5. Okt. 06:16
Ich denke auch mit dem Ball kann man ja mehr machen wie den Hund sinnlos hinterrennen lassen, da ist ja auch viel Impulskontrolle möglich etc. Sie sucht ihn sehr intensiv in der hohen Wiese, das ist ja auch anstrengend und für sie wahrscheinlich eher angebracht. Ich würde so gern mit ihr zergeln, aber ich kann sie ja nicht zwingen 😉
Hi, was erhoffst dir von Zergeln?

Und zu Jochen, warum Stöcker?
 
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Bettina
5. Okt. 06:16
Schnüffeln ist ja auch sehr wichtig, bildet Serotonin was zum runterkommen hilft. Dann muss ich wohl einsehen, dass sie außerhalb des Trainings nicht viel Spiel brauch, suchen macht sie ja auch extrem gerne und gut. 😌
Denke auch...in den ersten zwei drei jahren haben beide intensiv und auch miteinander sehr gut und viel gespielt...das hat aber nachgelassen...der Fokus liegt jetzt eher auf n kleinen job ausführen viel entspannendes gassi.schnüffeln und zuhause pennen sie meistens...eher sinnvolles beschäftigen aber kein kaputt.spielen wie es manche für gut finden...hier mal ein Bild von früher...da haben sie auch oft gezergelt...
 
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Aga
5. Okt. 06:20
Hi, was erhoffst dir von Zergeln? Und zu Jochen, warum Stöcker?
Es soll eine gute Art des Spielens sei n zwischen Mensch und Hund so wie ich in vielen Seminaren mittlerweile gelernt habe und stärkt die Bindung. Wir haben eine sehr gute Bindung, das ist hier nicht das Problem. Ich möchte sie nur erfreuen und hab erfahren, dass es eine gute Art zu spielen wäre. Kann’s nur nicht ändern wenn sie nicht in den Kampf mit mir gehen will.
 
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Carola
5. Okt. 06:23
Meine Hunde sind vier und fünf Jahre alt und jagdlich nicht besonders motiviert außer wenn es sich um Mäuse und Ratten handelt.
Zergeln tun sie mal ganz kurz, aber ich habe das Gefühl sie machen es er mir zuliebe, Apportieren finden sie blöd und schauen mich immer nur an was ich denn jetzt von ihnen will wenn ich ein Stöckchen oder ein Apportel werfe.
Mit einem Ball finden Sie das kurzfristig ganz lustig vorausgesetzt es handelt sich um ihren und auch den richtigen Ball.
Was sie ganz gut finden ist Futter Dummy suchen aber dass sie ihn dann zu mir bringen haben Sie noch nicht genau verstanden 🤔 sondern sie zeigen ihn in der Regel nur an oder wollen damit abhauen😏 .
Ich habe das Gefühl dass sie bestimmte Materialien nicht gerne ins Maul nehmen. Sie haben zwar auch eine Spielkiste aber die ist fast immer unbeachtet. Manchmal dürfen sie sich da etwas rausholen aber in der Regel interessiert es Sie nicht wirklich.
Wenn wir spielen dann mache ich meistens Tricks und Geschicklichkeitsspiele mit Ihnen denn dann sind sie mit Feuereifer dabei.
Sie spielen auch gerne mal miteinander dabei handelt es sich meistens um Rennspiele und hin und wieder eine wilde Balgerei.
 
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Ilona
5. Okt. 06:35
Es soll eine gute Art des Spielens sei n zwischen Mensch und Hund so wie ich in vielen Seminaren mittlerweile gelernt habe und stärkt die Bindung. Wir haben eine sehr gute Bindung, das ist hier nicht das Problem. Ich möchte sie nur erfreuen und hab erfahren, dass es eine gute Art zu spielen wäre. Kann’s nur nicht ändern wenn sie nicht in den Kampf mit mir gehen will.
Yuna hat früher auch selten mit mir gespielt. Sie ist jetzt 6 und wir haben ein gemeinsames Spiel entwickelt sozusagen. Zb. Wenn sie auf der couch ist, mache ich Spielbewegungen und Geräusche dazu. Da geht sie dann drauf ein. Sie nimmt dann meine Hand ins Maul und ich bewege den Arm dann hin und her. Das klappt gut auch für draussen haben wir mittlerweile ein Spiel zusammen gefunden. Sie hat einen Felldummy. Den werfe ich und wir rennen beide hin. Sie schnappt ihn sich und dann zergeln wir ein wenig damit. Was ich wichtig finde: Spielen ist kein Tricksen, jein Ball werfen und bau da nich IPK ein. Spielen ist sinnbefreit. Da geht es um Spass miteinander.
 
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Richard
5. Okt. 06:38
Es soll eine gute Art des Spielens sei n zwischen Mensch und Hund so wie ich in vielen Seminaren mittlerweile gelernt habe und stärkt die Bindung. Wir haben eine sehr gute Bindung, das ist hier nicht das Problem. Ich möchte sie nur erfreuen und hab erfahren, dass es eine gute Art zu spielen wäre. Kann’s nur nicht ändern wenn sie nicht in den Kampf mit mir gehen will.
Wo wird das denn gelernt, Zergeln ist eher kontraproduktiv und der Hund steigert sich rein, also freue dich das er das nicht möchte und mache lieber was den Hund Spaß macht und spiele mit den Ball und baue es strukturiert auf.