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Aga
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Anzahl der Antworten 49
zuletzt 5. Okt.

Spielen mit dem Hund

Ich sehe mir gerade ein Video aus dem Hundekongress an zum Thema „Spielen mit dem Hund“. Meine Amira spielt sehr wenig, sie liebt ihren Ball über alles, sucht ihn minutenlang im Wald oder in der hohen Wiese, zergelt aber von Beginn an nicht wirklich, das tote Maus Spiel aus meiner Dummyhundeschule auch ein Zergelspiel spielt sie nicht mit, wenn dann nur mal kurz zuhause, Reizangel doof, sie steht total auf Training aber das Spielen was so wichtig wäre geht nur über den Ball draußen. Im Seminar wurde erwähnt, dass Jagdhunde da manchmal schwieriger sind, weil sie draußen teils schon andere Erfahrungen gemacht haben. Wie spielt ihr mit eurem Hund? Gibt es auch Exemplare, die vielleicht jagdlich mehr motiviert sind die keine Zergelspiele machen? Würde mich etwas interessieren wie ihr das so macht. Erzählt doch mal. Wie spielt ihr?
 
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Jochen
5. Okt. 07:39
Du hast Recht. Beim Spielen gibt es kein richtig oder falsch. Mein Punkt war: sobald ich im reinem Spiel Stopoübungen? IPK Übungen etc einbaue, ist es kein Spiel mehr sondern Training.
In jedem Spiel gibt es Regeln, auch wenn dein Mann nur mit den Füßen aufstampft. Und sicher sind manche komplizierter als andere. So kann auch ein Stopp zum Spielablauf gehören. Ich mache mit Pepe alles spielerisch auch den Aufbau zum Fußlaufen zB. und gerade dieses "Spiel" liebt er besonders, weil ich zwischendrin renne oder rückwärts gehe oder er sich durch meine Beine schlängelt oder sich um die eigene Achse dreht oder die Seite wechselt und ja, auch mal stopp macht...
 
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Moni
5. Okt. 08:21
Ich mache es tatsächlich so, dass ich meinen Hund nicht zum Spielen auffordere. Seitdem reagiert er 100x besser auf meine Körpersprache und wenn ich sage er soll stehen bleiben oder zurück kommen, dann klappt das.

Er mag es gern nachdem er gefressen hat noch zu kauen oder bringt mir dann kauend sein Plüschspielzeug. Das ist seine Spielaufforderung und dann zergelt er mal 3 min mit mir und dann legt er sich hin und laut weiter drauf rum. 😄
 
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Katja
5. Okt. 08:46
Ich mache ja Dummytraining und Fährtenarbeit mit Leberwurstwasser, ist ja nicht so das wir gar nichts machen, sie spielt halt nur nicht auf die herkömmliche Weise. Im Seminar wurde erwähnt, dass er Juweline Hunde, also eher keine Erwachsene. Amira war schon sehr früh reif und seid sie ungefähr 3, also erwachsen ist ist sie nochmals ernster .
Was ist denn bitte „die herkömmliche Weise“…?🤔

Und ja, klar: seit Polli ungefähr 3 ist, spielt sie so gut wie gar nicht mehr mit anderen Hunden. Ist halt jetzt erwachsen.

Hält sie aber nicht davon ab, an und an mal mit dem Kuscheltier um die Ecke zu kommen und einen erwartungsvoll anzuschauen!
Dann muss sie bitte durch die ganze Wohnung gejagt werden (geht bei mir besonders gut, da es einen Rundlauf gibt -> man kann sich also so oder so rum anpirschen! Das ist ein Heidenspass!!!😀).
Meist endet das dann in dem beschriebenen gegenseitigen Belauern am Boden und dem Versuch, ihr was zu klauen…
 
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Katrin
5. Okt. 09:41
Suki spielt total gerne. Was entscheiden wir spontan. Mal mit Bällen, Zergel, Luftballons oder wir spielen fangen oder kaspern auf dem Boden rum.
 
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R
5. Okt. 10:10
Carlos ist der totale Spielhund. Ob alleine, mit Mensch oder anderem Hund.
Mit Zergel oder Kuscheltier, Hauptsache verrückt 🙈
 
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Tina
5. Okt. 11:06
Meine subjektive Beobachtung ist, dass Jagdhunde anders spielen.
Ich würde in der Tat bei meinen Jagdhunden "Suchen" als Spiel bezeichnen.
Ausserdem werden gerne reihenweise schuldlose Plüschtiere getötet. Sie sterben grausam durch massives Schütteln. 😁

Besondere Spielerfahrungen machte ich bei einem Herdenschutzmischling. Egal was ich veranstaltete, der Blick sprach Bände: "den Schmarn mach mal schön alleine! Ich bin doch nicht blöd." Und schon lag sie auf erhöhter Stelle und beobachtete alles.

Jeder wie er mag. Ich überlasse das meinen Hunden. In der Tat gibt es meiner Meinung nach Hunde die beim Spielen nicht die Interaktion mit dem Mensch wollen. Das hat aber nichts mit der Beziehungsqualität zu tun.

Auch bei Tierschutzhunden habe ich schon anderes Spielverhalten beobachtet. Sie kennen oft keine Spielsachen. Da kann ein Karton, das bessere und interssantere Spielzeug sein.

Spiel ist für mich ein sehr individuelles Verhalten.
 
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Aga
5. Okt. 11:46
Was ist denn bitte „die herkömmliche Weise“…?🤔 Und ja, klar: seit Polli ungefähr 3 ist, spielt sie so gut wie gar nicht mehr mit anderen Hunden. Ist halt jetzt erwachsen. Hält sie aber nicht davon ab, an und an mal mit dem Kuscheltier um die Ecke zu kommen und einen erwartungsvoll anzuschauen! Dann muss sie bitte durch die ganze Wohnung gejagt werden (geht bei mir besonders gut, da es einen Rundlauf gibt -> man kann sich also so oder so rum anpirschen! Das ist ein Heidenspass!!!😀). Meist endet das dann in dem beschriebenen gegenseitigen Belauern am Boden und dem Versuch, ihr was zu klauen…
Naja ich habe eine Spielekiste von meinem damaligen Rüden, davon interessiert sie gar nichts, so wie eher mit Plüschtieren oder allgemein gespielt hat macht sie halt nichts, dafür hat sie null Interesse. So auch am zergeln nicht, wie ich es schon beschrieben habe. Das wäre für mich die herkömmliche Art und Weise wie es auch mein alter Rüde es gemacht hat.
 
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Aga
5. Okt. 11:49
Meine subjektive Beobachtung ist, dass Jagdhunde anders spielen. Ich würde in der Tat bei meinen Jagdhunden "Suchen" als Spiel bezeichnen. Ausserdem werden gerne reihenweise schuldlose Plüschtiere getötet. Sie sterben grausam durch massives Schütteln. 😁 Besondere Spielerfahrungen machte ich bei einem Herdenschutzmischling. Egal was ich veranstaltete, der Blick sprach Bände: "den Schmarn mach mal schön alleine! Ich bin doch nicht blöd." Und schon lag sie auf erhöhter Stelle und beobachtete alles. Jeder wie er mag. Ich überlasse das meinen Hunden. In der Tat gibt es meiner Meinung nach Hunde die beim Spielen nicht die Interaktion mit dem Mensch wollen. Das hat aber nichts mit der Beziehungsqualität zu tun. Auch bei Tierschutzhunden habe ich schon anderes Spielverhalten beobachtet. Sie kennen oft keine Spielsachen. Da kann ein Karton, das bessere und interssantere Spielzeug sein. Spiel ist für mich ein sehr individuelles Verhalten.
An Kuscheltieren hat sie gar kein Interesse, suchen ja und gerne.
 
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Carola
5. Okt. 12:13
Meine subjektive Beobachtung ist, dass Jagdhunde anders spielen. Ich würde in der Tat bei meinen Jagdhunden "Suchen" als Spiel bezeichnen. Ausserdem werden gerne reihenweise schuldlose Plüschtiere getötet. Sie sterben grausam durch massives Schütteln. 😁 Besondere Spielerfahrungen machte ich bei einem Herdenschutzmischling. Egal was ich veranstaltete, der Blick sprach Bände: "den Schmarn mach mal schön alleine! Ich bin doch nicht blöd." Und schon lag sie auf erhöhter Stelle und beobachtete alles. Jeder wie er mag. Ich überlasse das meinen Hunden. In der Tat gibt es meiner Meinung nach Hunde die beim Spielen nicht die Interaktion mit dem Mensch wollen. Das hat aber nichts mit der Beziehungsqualität zu tun. Auch bei Tierschutzhunden habe ich schon anderes Spielverhalten beobachtet. Sie kennen oft keine Spielsachen. Da kann ein Karton, das bessere und interssantere Spielzeug sein. Spiel ist für mich ein sehr individuelles Verhalten.
Ich denke auch, daß Jagdhunde völlig anders spielen als beispielsweise Wachhunde. Meine sind Wachhunde und Mäuse und Ratten Jäger.
Im Garten lieben sie es nach Mäusen zu stöbern und der - glücklicherweise meist erfolglosen- Jagd 😉 nachzugehen. Oder sie liegen in meiner Nähe und scannen die Umgebung.
Kuscheltiere werden in sekundenschnelle ausgeweidet und sind dann uninteressant.
 
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Aga
5. Okt. 12:41
Ich denke auch, daß Jagdhunde völlig anders spielen als beispielsweise Wachhunde. Meine sind Wachhunde und Mäuse und Ratten Jäger. Im Garten lieben sie es nach Mäusen zu stöbern und der - glücklicherweise meist erfolglosen- Jagd 😉 nachzugehen. Oder sie liegen in meiner Nähe und scannen die Umgebung. Kuscheltiere werden in sekundenschnelle ausgeweidet und sind dann uninteressant.
Es gibt Sachen die Amira gerne macht, ich hab nicht das Gefühl, dass ihr was fehlt. Habe nur nur Gedanken über ihr „Spielen“ gemacht, da es nicht ist wie ich es sonst kenne.