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Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 15772
heute 14:20

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Katrin
heute 12:40
Meiner hat letztes Wochenende auf dem Campingplatz das erste Mal richtig getestet..Nach einem sehr heißen Tag mit der Clique am Seeufer..Ich hab es erst gar nicht gecheckt, er war bloß auffällig lustig und redselig..Und dann habe ich den Fusel gerochen..Na ja, am nächsten Tag war Schluss mit lustig...Der erste Kater von billigem Erdbeersekt bei der Hitze war nicht so schön..
Gehört für mich einfach mit dazu. Meiner hat den Alkohol verteufelt bis er von der Jugend in die aktive Feuerwehr gewechselt ist😅
 
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Jörg
heute 12:41
Ja, also wenn Kinder/ Jugendliche wenig Perspektive haben oder mit anderen Belastungen zu kämpfen haben, ist das nicht ihre Schuld. Genau das wollte ich eigentlich mit meinem Kommentar ua ausdrücken. Ob die Ursache jetzt eine psychische Erkrankung, ein schwieriges Elternhaus oder gesellschaftliche Probleme sind, ist doch eher ein Grund genauer hinzuschauen, statt jemanden vorschnell als faul abzustempeln, oder nicht? Eigentlich bräuchte es da auch mehr Verständnis, Liebe und Geduld, statt harter Konsequenzen. Ich zumindest habe mich durch diesen rauen Ton nur noch immer mehr zurück gezogen. Verstehe nur den Vergleich mit Greta Thunberg nicht.
Es geht nicht darum jemand als faul ab zu stempeln es geht eigentlich darum das man schon abgestempelt auf die Welt kommt. Unsere Politiker haben einen Auftrag für Bildung und Perspektiven zu Sorgen egal was die Eltern für Vorraussetzungen mitbringen. Frag mal ein Jugendlichen ein Jahr vor Abgang von der Schule was seine Aussichten nach der Schule sind.
 
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Katrin
heute 12:48
Es geht nicht darum jemand als faul ab zu stempeln es geht eigentlich darum das man schon abgestempelt auf die Welt kommt. Unsere Politiker haben einen Auftrag für Bildung und Perspektiven zu Sorgen egal was die Eltern für Vorraussetzungen mitbringen. Frag mal ein Jugendlichen ein Jahr vor Abgang von der Schule was seine Aussichten nach der Schule sind.
Das greift für mich auch zu kurz. Jeder Mensch hat es zum großen Teil selber in der Hand was seine Chancen angeht. Selbiges gilt halt auch fürs verkacken. Vieles ist schlicht eine Einstellungssache. Auch unter miesen Bedingungen können Kinder ,,erfolgreich" werden und ein gutes bis sehr gutes Leben führen. Umgekehrt geht es natürlich auch.
 
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Julia 🐾Nero
heute 12:55
Rauchen und saufen ist denke ich nicht wirklich von der Erziehung abhängig sondern fällt in den Bereich ausprobieren. Das machen schlicht sehr viele heranwachsende unabhängig von sozialer Herkunft, Erziehung usw.
Ausprobieren ist normal.
Was aus dem Ausprobieren dann wird ist doch entscheidend.

Die einen sind auffällig lustig und redselig wie bei Steffi B, die anderen liegen völlig bewusstlos am Bahnhof mit Alkoholvergiftung. Und wiederholen es wieder und wieder.

Es ist ja auch normal, dass ein Kind in der Entwicklung haut und zwickt wie meine Nichte, aus Frust und um seinen Willen durchzusetzen. Die einen lernen mit 2, dass man Mama nicht haut und dass es weh tut und die anderen verprügeln ihre Eltern mit 12, um bei Jörgs Beispiel zu bleiben.

Und in welche Richtung es sich entwickelt hängt sehr wohl von Erziehung, Beziehung zwischen Eltern und Kindern und dem Familienleben ab.
 
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Tina
heute 12:57
Es geht nicht darum jemand als faul ab zu stempeln es geht eigentlich darum das man schon abgestempelt auf die Welt kommt. Unsere Politiker haben einen Auftrag für Bildung und Perspektiven zu Sorgen egal was die Eltern für Vorraussetzungen mitbringen. Frag mal ein Jugendlichen ein Jahr vor Abgang von der Schule was seine Aussichten nach der Schule sind.
Nunja es besteht eine Schulpflicht und zugleich das Recht auf Bildung.

Die Politik bemüht sich mit vielerlei Maßnahmen eine gewisse Chancengleichheit (egal welche Bedingungen ein Kind mitbringt) herzustellen.

Die Perspektiven zum Ende der Schulzeit sind sehr unterschiedlich und hängen oft maßgeblich vom Elternhaus und was dort vorgelebt wird ab. Bzw der Bildungsstand der Eltern überträgt sich meist auf die Kinder.

Sind beide Eltern schon ewig im Bürgergeld drin, wird das Kind vermutlich kein Arzt werden oder im schlimmsten Fall halt die Perspektive der Eltern übernehmen, da es gelernt hat auch damit zu überleben. Aber es gibt auch Kinder, die den sozialen Aufstieg packen, auch wenn es schwer ist.

Und es muss auch nicht sein, dass jedes Arztkind auch mal ein Arzt wird. Auch solche Kids können völlig lost in ihrer Perspektivfindung sein und auch sozialer Abstieg ist möglich.

Ich finde das an der Stelle überhaupt nicht sinnvoll die Politik dafür verantwortlich zu machen.

Es sei noch dazu gesagt, wenn wir Erwachsenen zunehmend klagen und Schimpfen, über die Gesellschaft, Politik, Arbeit, das Leben, alles - was vermitteln wir unseren Kindern damit? Hilft das denen bei der Perspektivfindung? Ich finde s wir tragen als Eltern einen großen Teil der Verantwortung und Haltungsentwicklung unserer Kinder und nicht einfach nur die Politik.
 
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Jörg
heute 13:03
Nunja es besteht eine Schulpflicht und zugleich das Recht auf Bildung. Die Politik bemüht sich mit vielerlei Maßnahmen eine gewisse Chancengleichheit (egal welche Bedingungen ein Kind mitbringt) herzustellen. Die Perspektiven zum Ende der Schulzeit sind sehr unterschiedlich und hängen oft maßgeblich vom Elternhaus und was dort vorgelebt wird ab. Bzw der Bildungsstand der Eltern überträgt sich meist auf die Kinder. Sind beide Eltern schon ewig im Bürgergeld drin, wird das Kind vermutlich kein Arzt werden oder im schlimmsten Fall halt die Perspektive der Eltern übernehmen, da es gelernt hat auch damit zu überleben. Aber es gibt auch Kinder, die den sozialen Aufstieg packen, auch wenn es schwer ist. Und es muss auch nicht sein, dass jedes Arztkind auch mal ein Arzt wird. Auch solche Kids können völlig lost in ihrer Perspektivfindung sein und auch sozialer Abstieg ist möglich. Ich finde das an der Stelle überhaupt nicht sinnvoll die Politik dafür verantwortlich zu machen. Es sei noch dazu gesagt, wenn wir Erwachsenen zunehmend klagen und Schimpfen, über die Gesellschaft, Politik, Arbeit, das Leben, alles - was vermitteln wir unseren Kindern damit? Hilft das denen bei der Perspektivfindung? Ich finde s wir tragen als Eltern einen großen Teil der Verantwortung und Haltungsentwicklung unserer Kinder und nicht einfach nur die Politik.
Chancengleichheit, das ist das was eben nicht gegeben ist. Man kann noch so dumm sein und einen guten Job bekommen durch Vitamin B, und noch so schlau und auf der Straße landen. (trotz jeglicher Bemühungen)
 
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Ute
heute 13:04
Es geht nicht darum jemand als faul ab zu stempeln es geht eigentlich darum das man schon abgestempelt auf die Welt kommt. Unsere Politiker haben einen Auftrag für Bildung und Perspektiven zu Sorgen egal was die Eltern für Vorraussetzungen mitbringen. Frag mal ein Jugendlichen ein Jahr vor Abgang von der Schule was seine Aussichten nach der Schule sind.
Mein Verhalten/Benehmen lerne ich im Elternhaus. Und „gutes Benehmen“ ist auch später im Beruf von Vorteil. Tatsächlich haben Kinder der aus finanzschwachen Familien oft eine schlechtere Perspektive.
 
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Julia 🐾Nero
heute 13:06
Eine ziemlich merkwürdige Einstellung! Was verstehst du denn unter " alter Generation" ? Falls du wirklich die Alten meinst,also ü 65 ca .,dann vergiss bitte nicht das sie es waren die dafür gesorgt haben das die jungen Menschen heute so leben können! Und was heißt denn hier Welt versaut? 2x in. Urlaub fliegen ist schon fast Normalität,als stände das im Grundgesetz! Welcher junge Mensch möchte heute auf die vielen Annehmlichkeiten verzichten ? Nur wenige,vermute ich mal! Erziehung ist und bleibt Eltersache,Schule hat einen Bildungsauftrag,sie sind nicht dafür da Erziehungsfehler auszubügeln! Sie bekommen sie meist zu spüren,leider! Alles auf die alte Generation zu schieben,ist zu kurz gedacht und auch nicht richtig!
Kinder brauchen keine Annehmlichkeiten und Urlaube, sondern Aufmerksamkeit, Interesse, eine faire und konsequente Bezugsperson.

Aber wenn wir bei materiellem Wohlstand bleiben wollen, die Aussichten und Perspektiven sind sehr bescheiden. Die Millennial waren doch die erste Generation, die nicht mehr Wohlstand erreichen wird, als ihre Eltern.
Ein Einfamilienhaus, Familienleben mit einem Einkommen ist für die meisten nie wieder realisierbar.

Man erfindet Smartphones und Social Media, setzt junge Menschen davor und schimpft dann, dass alle nur noch Bildschirm Zombies sind. Und ich sehe und sah genug Eltern, die ihren Kleinkindern das Smartphone vorhalten, damit sie Ruhe geben. Und dann Oh Schreck sind alle Mediensüchtig.

Die Schulen erfüllen ihren Bildungsauftrag nicht besonders gut. Ich habe selber Lehrer und Exlehrer im Freundeskreis und weiß, was da die Zustände sind. Ich habe ja gesagt, dass sie im Grunde selber nichts mehr ausrichten können, weil das ganze Schulsystem versagt.

Es gefällt dir nicht, dass man den "Alten" die Schuld gibt? Was glaubst du denn wie sich junge Menschen fühlen, die permanent nutzlos, dumm, faul, inkompetent usw bezeichnet werden. Nur mal so, die bekommen das sehr wohl mit.
 
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Tina
heute 13:11
Chancengleichheit, das ist das was eben nicht gegeben ist. Man kann noch so dumm sein und einen guten Job bekommen durch Vitamin B, und noch so schlau und auf der Straße landen. (trotz jeglicher Bemühungen)
Ich habe von Chancengleichheit im Thema Bildung gesprochen.

Und mal salopp gesagt, jemand "dummes" ist nicht automatisch arbeitsunfähig oder weniger Wert, sollte eig klar sein. Gerade schwere körperliche Arbeit oder Maschinen bedienen braucht halt mehr Muskeln statt Kopf und wird oft auch gut bezahlt.

Und ich denke jemand gut gebildetes, der nicht direkt seinen Traumjob findet, wird Möglichkeiten für sich finden.

Warum sollte das Privileg "gut bezahlter Job" absolut nur den schlauesten Menschen vergönnt sein? Kapiere ich nicht so ganz 🧐
 
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Katrin
heute 13:13
Ausprobieren ist normal. Was aus dem Ausprobieren dann wird ist doch entscheidend. Die einen sind auffällig lustig und redselig wie bei Steffi B, die anderen liegen völlig bewusstlos am Bahnhof mit Alkoholvergiftung. Und wiederholen es wieder und wieder. Es ist ja auch normal, dass ein Kind in der Entwicklung haut und zwickt wie meine Nichte, aus Frust und um seinen Willen durchzusetzen. Die einen lernen mit 2, dass man Mama nicht haut und dass es weh tut und die anderen verprügeln ihre Eltern mit 12, um bei Jörgs Beispiel zu bleiben. Und in welche Richtung es sich entwickelt hängt sehr wohl von Erziehung, Beziehung zwischen Eltern und Kindern und dem Familienleben ab.
Aber halt nicht nur. Das Umfeld hat einen riesigen Einfluss. Ab dem frühen Teeniealter hat man als Elternteil schlicht nicht mehr soviel Plan was außerhalb der eigenen vier Wände so abläuft. Ab da können auch die kids die bisher unauffällig waren echt abdriften. Bei uns ist Mobbing zB gerade ein Thema in der Schule gewesen. Viele der Eltern sind aus allen Wolken gefallen wenn sie gehört haben das deren Kinder mobben und sogar handgreiflich dabei werden. Man kann nicht immer alles auf das Elternhaus schieben. Dafür sind die kids von heute zuvielen verschiedenen Einflüssen und Eindrücken ausgesetzt.